Holly Black Red Glove

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Inhaltsangabe zu „Red Glove“ von Holly Black

The Sopranos meets Six Feet Under - a wonderfully dark, supernatural vision of modern day America.§Cassel has discovered the dark secret of his past, the secret that set him apart from his family. Now he must take his new knowledge and his new powers out into the world. §A dark and twisting contemporary fantasy set in a beautifully rendered, subtly different world this is a wonderfully nuanced and involving fantasy, at once melancholy, ironic and terrifying. It is perfect for fans of Neil Gaiman.

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  • "Red Glove", Holly Black (Curse Workers, #2)

    Red Glove
    Shiku

    Shiku

    14. May 2013 um 09:37

    Die Rezension enthält Spoiler zum vorherigen Band. 3,5 _________________________________ Cassel Sharpe zu sein, ist ziemlich ätzend. Seine Brüder haben ihn betrogen, seine Mutter hat seinen Schwarm dazu gezwungen, in ihn verliebt zu sein – nun weiß er nicht einmal mehr, ob seine beste Freundin wirklich meint, was sie sagt. Trotzdem versucht er, die Dinge so gut es geht zu regeln. Irgendwann muss der Fluch schließlich abklingen und dann kann er auch wieder Lila vertrauen, oder? Dann aber wird sein ältester Bruder erschossen, und Cassel soll den Mörder finden. Zu dumm, dass das FBI ihn darauf angesetzt hat, während der Chef der örtlichen Worker-Mafia höchst persönlich ihn in seinen Reihen sehen möchte – eine Seite vor den Kopf zu stoßen, könnte mehr als nur böse enden. Mich hatte damals an „White Cat“ so begeistert, dass man niemandem richtig vertrauen konnte – was sich aber auch erst nach und nach herausstellte. Da wurden aus Brüdern auf einmal Verräter, und man konnte irgendwann nur noch mit offenem Mund den Text anstarren. Wer hätte gedacht, dass hinter der anfangs doch irgendwie charmant wirkenden Familie solche extremen Abgründe lauern? Nun aber wissen wir das alles schon. Es gibt keine großen Überraschungen mehr, zumindest in diese Richtung, auch wenn es freilich ein paar Details gibt, die nach wie vor schockieren können. Allein dass man so etwas dem eigenen, kleinen Bruder antun kann … aber das kann die Geschichte nicht tragen, zumindest nicht die meiste Zeit über. Auch kleinere Offenbarungen können das nur zum Teil, stattdessen steht die große Frage im Raum, wer Philip umgebracht hat – sollte man zumindest denken. Dieses Rätsel nimmt erstaunlich wenig Platz ein, immerhin muss Cassel nebenbei noch rausfinden, wen er selbst so umgebracht hat, wie er und Lila am besten miteinander umgehen und nebenbei sollten die Schulregeln eingehalten werden. Weitestgehend. Es geschieht also allerhand, nur ist wenig davon zielgerichtet. Langweilig ist es nicht, aber das Tempo war schon im ersten Band ein Problem. Es dauert ein bisschen, ehe die Geschichte richtig in Gang kommt. In „White Cat“ war das nicht wirklich ein Problem, in „Red Glove“ aber wird die Geschichte nicht durch ständig neugewonnene Erkenntnisse am Leben erhalten. Erst gegen Ende wird zum Rundumschlag ausgeholt, so dass zumindest dort ein wenig Spannung hinzu kam. Dafür gibt es nach wie vor Cassel, den man einfach mögen muss. Er ist alles andere als perfekt, und auch wenn er versucht, ein guter Kerl zu sein: Er schafft es nicht immer. Wie auch, wenn er trotz allem an seiner Familie hängt, die keinerlei moralische Skrupel hat? (Auch wenn manche Aktionen der Mutter zugegebenermaßen beeindruckend sind.) Ich wünschte, man hätte auch seine Freunde noch mehr kennenlernen können, aber sie sind nicht gänzlich außen vor; bei manchen Familienmitgliedern erkennt man die Nähe zu Cassel zumindest ansatzweise, auch wenn es längst nicht so beeindruckend dargestellt wird wie noch im ersten Band. Aber es gibt Cassel, mit dem man viel zu leiden hat. Wie gesagt, er zu sein, ist ätzend, denn das, mit dem er sich herumzuschlagen hat, würden nur wenige aushalten. Wie gut, dass er ein gewitzter Kerl mit einiger krimineller Energie ist – da klappt das schon. Einen kleinen Bonuspunkt gibt’s von mir für die politischen Aspekte. Es ist den Workern nach wie vor untersagt, ihre Magie zu nutzen – und wer sich für ihre Rechte einsetzt, wird gleich als Bürger zweiter Klasse behandelt. Einerseits will die Regierung gegen die mafiaähnlichen Zusammenschlüsse von Workern vorgehen, andererseits setzt sie selber auf Zensur und Unterdrückung – ich hoffe, dass dieser Aspekt der Geschichte im letzten Band noch ein wenig näher beleuchtet wird. Jedenfalls wenn neben Cassels massiven Problemen noch Zeit dafür ist. „Red Glove“ kann nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten. Der Geschichte fehlt es ein wenig an Überraschungen und Erkenntnissen, sie weiß aber trotzdem zu unterhalten. Die Lorbeeren dafür darf natürlich Cassel einstreichen – der Kerl verdient wirklich mal eine dicke Umarmung.

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