Holly Bourne

 3.9 Sterne bei 579 Bewertungen
Holly Bourne

Lebenslauf von Holly Bourne

Sensible und realistische Young Adult Novels: Die 1986 geborene britische Autorin hat an der University of Sheffield Journalismus studiert und im Anschluss daran als Journalistin, wofür sie 2010 zur Best Print Journalist of the Year nominiert wurde, und online als Ratgeberin für Jugendliche gearbeitet. Dadurch kann sie sich gut in Teenager hineinversetzen, weswegen ihre Young Adult Romane bei ihren Fans sehr beliebt sind. 2013 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Soulmates“ (dt. „This is not a love story", 2014). Der Auftakt der „Spinster Club“-Reihe „Am I Normal Yet“ aus dem Jahr 2015 (dt. „Spinster Girls - Was ist schon normal?“, 2018) wurde viel gelobt für seine realistische und sensible Darstellung von Zwangsstörungen und bescherte der Schöpferin den Lancashire Book of the Year Award. Holly Bourne, die sich für Frauenrechte und im Bereich psychischer Erkrankungen engagiert, lebt in London und träumt von einem eigenen Garten mit Hund, Hühnern und einem Bienenschwarm.

Alle Bücher von Holly Bourne

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Buchformat:
This is not a love story

This is not a love story

 (362)
Erschienen am 27.05.2016
Spinster Girls – Was ist schon normal?

Spinster Girls – Was ist schon normal?

 (130)
Erschienen am 20.07.2018
Spinster Girls 3 – Was ist schon Liebe?

Spinster Girls 3 – Was ist schon Liebe?

 (0)
Erschienen am 21.06.2019
Am I Normal Yet?

Am I Normal Yet?

 (16)
Erschienen am 01.08.2015
It Only Happens in the Movies

It Only Happens in the Movies

 (12)
Erschienen am 05.10.2017
The Manifesto on How to be Interesting

The Manifesto on How to be Interesting

 (10)
Erschienen am 01.09.2014

Neue Rezensionen zu Holly Bourne

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Janine1212s avatar

Rezension zu "Spinster Girls – Was ist schon normal?: Roman" von Holly Bourne

Was ist schon Normal? (Spinster Girls 1) - Holly Bourne
Janine1212vor 10 Stunden

https://janinesbookishworld.blogspot.com/2018/10/was-ist-schon-normal-holly-bourne.html


Meine Meinung: 


Ich bin ohne großes Wissen, oder Erwartungen an "Was ist schon normal" rangegangen und war daher auch ziemlich überrascht, dass mich das Buch so sehr fesseln konnte, da ich sonst ja eher weniger "realitätsbezogene" Bücher lese und auch die Thematiken gar nicht soo stark in meinem Alltag vorkommen.

Wir werden im ersten Band der Spinster-Girls-Trilogie hauptsächlich mit zwei großen Themenbereichen konfrontiert: Der Umgang mit psychischen Erkrankungen und Feminismus in unserer heutigen Zeit. Beides Themen die nicht nur wichtig, sondern auch sehr aktuell sind. 

„Kann ich nicht einfach nie mehr ungute Gedanken haben? Können die nicht einfach für immer wegbleiben?“
Und da sah ich zum ersten Mal ein bisschen Mitgefühl in ihren Augen. Weil das nie passieren würde. Sie wusste es. Ich wusste es. Wäre nur so schön, es nicht zu wissen.
 

Der Schreibstil der britischen Autorin hat mir super gefallen, da er locker und lebensecht ist, aber vor allem kein Blatt vor den Mund nimmt (zum Beispiel bei folgende Kapitelüberschrift: „Was mich im Umgang mit psychischen Erkrankungen so richtig ankotzt“).
 
Das hat es mit unglaublich leicht gemacht, sofort in der chaotischen Welt Evies einzutauchen und mitzufiebern.
 
Die Protagonistin Evelyn (Evie) und die Charaktere in ihrem Umfeld haben mir wegen ihrer facettenreichen Art sehr gut gefallen.
Ich hatte beim Lesen zwischendurch das Gefühl, dass ich mich ein bisschen zu sehr mit Evie identifiziere und habe mich in der Zeit des Lesens mehrmals ertappt mir mehr Gedanken über Reinlichkeit, persönliche (sinnnlose) Rituale und Krankheiten zu machen. Das war zum einen sehr spannend für mich, da ich somit mehr in der Buchwelt der Spinster-Girls gelebt habe, zum anderen aber auch ein bisschen erschreckend, dass Evies Gedanken so realistisch auf mich übergehen konnten. Durch den Schreibstil in Ich-Perspektive wurde dieser Effekt natürlich noch unterstützt.



Auch Evies Freundinnen und die Jungs die hier und da in ihrem Leben dazutreten wirkten super realistisch, da auch hier betont wurde, dass keiner in der realen Welt ohne Makel ist und jeder sein Päckchen mitzuschleppen hat. Aus dem Grund tat es mir auch so besonders Leid mitzuerleben wie Evie ihre Krankheit und die einhergehenden Probleme damit vor diesen Menschen versteckt, wenn sie doch eigentlich mit großer Wahrscheinlichkeit auf Verständnis gestoßen wäre.

Wir ihr seht hat es mir großen Spaß gemacht, mir Gedanken zu Evie, ihrer Lage und ihrem sozialen Umfeld zu machen und so ging es mir auch mit dem Rest der Geschichte: Sie hat mich einfach in den Bann gezogen und ich denke ich werde jetzt auch ein ganz bisschen sensibilisert auf das Thema Feminismus zugehen.

Fazit: 

"Was ist schon normal" ist ein Buch das mich unerwartet begeistern und mitfiebern lassen konnte und den Leser auf angenehme Art auf wichtige Themen in unserer Gesellschaft stößt und zum Nachdenken anregt.
Ich bin gespannt was Band zwei und drei für mich bereithalten und kann es kaum erwarten mir diese Bücher anzuschaffen.


Ich bewerte den Auftakt dieser Trilogie mit 10/10 Punkten!

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Bibilottas avatar

Rezension zu "Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?" von Holly Bourne

eine tolle Buchreihe für Mädels
Bibilottavor 8 Tagen

Was ist schon typisch Mädchen – der 2. Teil der Spinster Girls

Nach Evie (aus Teil 1) geht es nun mit Lotti weiter. Ich war nach Band 1 “Spinster Girls. Was ist schon normal?” neugierig, wie es mit den 3 Freundinnen weitergeht, und was die anderen Mädels zu erzählen und erleben haben. Sehr schnell war ich also auch im 2. Band der Spinster Girls abgetaucht.
Typisch Mädchen – ist hier mal so gar nichts … das zeigt sich sehr schnell – und genau das gefällt mir so gut. Was sollte auch schon typisch Mädchen sein? Ich mag das Schubladendenken nicht – und deswegen gefallen mir die Spinster Girls auch so ;)

Lotti – eine der 3 Freundinnen

Wie schon erwähnt geht es nach Evie nun mit Lotti weiter. Lotti ist eine Figur, die mir nicht immer gefällt, die es mir was schwer machte … ABER sie bleibt sich selbst treu – und das find ich sehr stark. Das macht diese Figur aus – und in der Runde ist sie eine perfekte Besetzung. Es ist toll, wie auch hier die aktuellen Problem in sehr humorvollen und teilweise überspitzer Form zum Einsatz kommt. Nach Evie, eine tolle Bekanntschaft also mit Lotti – und die Vorfreude auf Nummer 3 ist groß ;)

Zeitgemäß, flüssig und sehr altersgerecht

Die ganze Story gestaltet sich sehr zeigemäß und man kommt sehr flüssig mit dem Lesen hier voran. Das ganze wird sehr altersgerecht, mit der jugendlichen Art und Weise die heute so herrscht, umgesetzt und aufgegriffen. Erschreckend, humorvoll und ja … sehr starke Mädels eben *lach*.
Man wird hier gefühlsmässig sehr herumgeschleudert – gerade weil Lotti es mir als Leser auch nicht einfach machte. Aber die Grundidee der Spinster Girls ist auch hier einfach nur klasse umgesetzt.

Teil 2 der Spinster Girls …

… greift hier wieder großartig das Mädchenthema auf. Man hinterfragt hier automatisch die Gesellschaft und das find ich klasse. Mädchen sind stark – Mädchen sind mehr als nur das schwache Geschlecht – und auch Mädchen müssen sich nicht verbiegen und können ihr Ding durchziehen.

Spinster Girls – eine tolle Buchreihe gerade für junge Mädchen !!!


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Chianti Classicos avatar

Rezension zu "Spinster Girls – Was ist schon typisch Mädchen?" von Holly Bourne

Rezension: Spinster Girls - Was ist schon typisch Mädchen? von Holly Bourne
Chianti Classicovor 9 Tagen

Lottie hat die Nase voll davon, dass ihr überall Sexismus begegnet, und entschließt sich einen Monat lang jeden sexistischen Vorgang anzuprangern, um so darauf aufmerksam zu machen.
Doch die Aktion klingt in der Theorie leichter, als es in der Praxis ist und schon bald kommt Lottie an ihre Grenzen. Gut, dass sie Amber und Evie an ihrer Seite hat!

"Was ist schon typisch Mädchen" ist der zweite Band von Holly Bournes Spinster Girls Trilogie, der im Original allerdings der dritte Band ist. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Charlotte Thomas, genannt Lottie, erzählt.

Lottie ist äußerst klug, möchte zum Studieren unbedingt nach Cambridge, denn ihr Ziel ist es Premierministerin zu werden, um etwas zu bewirken.
Als Lottie auf dem Weg zur Schule von zwei LKW-Fahrern belästigt wird, bringt das bei ihr das Fass zum Überlaufen! Überall im Alltag gibt es sexistische Situation, die man einfach hinnimmt und sie möchte einen Monat lang auf diese aufmerksam machen, was jedoch nicht bei allen gut ankommt.
Mit Lottie musste ich ehrlich gesagt erst mal warm werden. Sie erscheint besonders am Anfang so perfekt, hat für jedes Problem eine Lösung, und ist sehr selbstsicher. Aber mit der Zeit wurde Lottie mir immer sympathischer, auch weil die Aktion sie schnell an ihre Grenzen gebracht hat, was sie ein wenig menschlicher gemacht hat und was dafür gesorgt hat, dass ich mich besser in sie hineinversetzen konnte!

Mit an Lotties Seite sind natürlich Amber und Evie, ihre Mit-Spinsterinnen, die mit ihr die FemAG an ihrer Schule gegründet haben. Aber auch Will, der Kameramann ihrer Aktion ist mit dabei und der übt eine besondere Anziehung auf Lottie aus.
Ich fand es echt schön Evie wiederzusehen und zu erfahren, wie es ihr ergangen ist! Sie hat eine tolle Entwicklung durchgemacht und es hat echt Spaß gemacht, sie noch ein Stück zu begleiten!
Auch Amber hat mir gut gefallen. Aber ich finde es echt schade, dass man die Reihenfolge des zweiten und dritten Bandes getauscht hat, weil es doch einiges vorwegnimmt. Allerdings macht auch noch neugieriger auf Ambers Geschichte!

Schon der erste Band um Evie hat mir gut gefallen, auch wenn mir das Thema Feminismus da ein wenig mehr im Fokus hätte stehen können. In Lotties Buch hat der Feminismus eine bedeutendere Rolle eingenommen, auch durch Lotties Vulvavengers Aktion, bei der sie auf jeden sexistischen Vorfall aufmerksam macht, der ihr begegnet. Für mich war es dann aber schon fast zu viel des Guten, obwohl es eigentlich ein sehr wichtiges Thema ist und gar nicht genug im Fokus stehen kann. Aber mir hat dann besonders die zweite Hälfte von Lotties Geschichte richtig gut gefallen und insgesamt finde ich diesen zweiten Band auch sehr gelungen, denn er regt definitiv zum Nachdenken an!

Fazit:
"Spinster Girls - Was ist schon typisch Mädchen?" von Holly Bourne hat mir besonders in der zweiten Hälfte richtig gut gefallen!
Ich habe ein wenig gebraucht, um mit Lottie warm zu werden und der Feminismus stand mir am Anfang ein wenig zu sehr im Fokus, aber im weiteren Verlauf hat mir Lotties Geschichte immer besser gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

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Gespräche aus der Community

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TinaLiests avatar

This is not a love story

Die Engländerin Holly Bourne hat mit ihrem Debüt "This is not a love story" einen Liebesroman geschrieben, der mit ganz viel Gefühl, einer kleinen Prise Fantasy und liebevollen Charakteren seine Leser packt und die Zeit während der Lektüre nur so verfliegen lässt. Möchtest du mehr von Penny und Noah und ihrer Liebesgeschichte erfahren? Dann ist die Leserunde bestimmt etwas für dich!

Mehr zum Inhalt:

An die wahre Liebe oder gar an Seelenverwandtschaft hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen - und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate später wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein . . . Ist diese Liebe zu groß für sie?

Mehr zur Autorin:
Holly Bourne wurde 1986 in England geboren und studierte Journalismus an der University of Sheffield. Sie arbeitet seit Jahren als Ratgeberin für Jugendliche auf einer Website und kennt somit die Wünsche und Sehnsüchte von Jugendlichen sehr gut. Derzeit lebt Holly Bourne in London, ihr Traum ist aber ein Haus im Grünen. "This is not a love story" ist ihr Debütroman.

Hier geht's zur Leseprobe!

Habt ihr Lust auf eine packende Lovestory bei der man einfach mitfiebern und mitfühlen muss? Seid ihr neugierig geworden auf den Liebesroman und wollt herausfinden, wie es weitergeht mit Penny und Noah?
Dann bewerbt euch für eines der 25 Exemplare von "This is not a love story" von Holly Bourne, die wir gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag für eine Leserunde* vergeben. Beantwortet uns dazu einfach folgende Frage:

In welcher Person habt ihr euren Seelenverwandten/eure Seelenverwandte gefunden? Oder seid ihr noch auf der Suche nach ihm/ihr?


*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und zeitnahmen Teilnahme an der Diskussion, sowie zum Verfassen einer abschließenden Rezension verpflichtet!
Zur Leserunde
Liyadiss avatar
Hallo liebe Jugendbuchleser/innen,

auf meinem Blog http://renisbucheckchen.blogspot.de verlose ich ein kleines Buchpaket. Ihr könnt in den Lostopf hüpfen, wenn ihr mir in einem Kommentar erzählt, was euch an Jugendbüchern so gut gefällt. Was reizt euch an dieser Sparte. Welche Romane sprechen euch am meisten an? Zudem wüsste ich gern, ob ihr Probleme darin seht, wenn man als Zielgruppenentwachsender  diese Bücher rezensiert. Kann man als Erwachsender eine objektive Bewertung abgeben?

Das Buchpaket enthält folgende 3 Bücher:

Vollendet- Neal Shusterman

Stupid Crazy Love Story- Valerie Thomas

This is not a love story- Holly Bourne


Ihr müsst keine Follower meines Blogs werden, ich würde mich aber sehr über den ein oder anderen neuen Leser freuen!

Viel Glück
Renis Bucheckchen

PS: Es handelt sich bei den Büchern nicht um Neuware. Alle drei habe ich einmal gelesen, sie sind in einem sehr guten Zustand!

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