Sam & Emily - Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls

von Holly Goldberg Sloan 
4,1 Sterne bei140 Bewertungen
Sam & Emily - Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls
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Für mich leider aufgrund der Schreibart nicht gelungen. Die Idee ist gut, aber ich fühle mich als Leser irgendwie nicht ernst genommen.

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Inhaltsangabe zu "Sam & Emily - Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls"

Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören. Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und Glück und Unglück liegen nah beieinander.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401508511
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:04.01.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    La_Lunalalas avatar
    La_Lunalalavor 2 Jahren
    Sam ,Emily und der kleine Riddle

    Ist es Schicksal oder Zufall,wenn ein Augenblick entsteht,der unvergesslich ist?

    Das steht auf dem Buchrücken von Sam und Emily .

    Es ist eine Frage die die beiden sich, besonders Emily, im laufe des Buches stellen ,zwar nicht direkt aber doch hat diese Frage für mich viel damit zu tun . Denn sonst würde Emily nicht so hartnäckig nach Sam suchen ,denn Sie glaubt an das Schicksal .

    Insgesamt war die "kleine geschichte von Glück des Zufalls" ein schönes Buch ,doch warum auch immer war es für mich eine schwere Lektüre .
    Am Schreibstil lag es nicht den der war flüssig . Ich vermute einfach das ich das Buch zum falschen Zeitpunkt gelesen habe und so kaum voran kam :/
    Also werde ich mir das Buch bestimmt noch mal schnappen und lesen.
    Aber jetzt zum wirklich wichtigen ,wie schon gesagt der Schreibstil ist schön flüssig ,ich fand es echt gut das die Autorin oft zwischen Sam und Emily gewechselt hat ,denn so hatte man noch mehr das Gefühl das es 1. Die verschiedenen Taten von Emily und Sam gleichzeitig passierten und 2. man das Gefühl bekam das es wirklich in diesem Moment passierte .
    Ich war sehr berührt von dem kleinen Riddle der die Welt so anders wahr nimmt und umso schöner fand ich es das er am Ende eine Familie besonders eine Mutter bekam !
    Ach was gibt es noch zu berichten..ehm die Charakterweiterbildung merkt man eigentlich nur bei Sam da er meiner Meinung auch am meisten durch macht, ich finde es auch nicht so schlimm das man bei Emily nicht wirklich etwas merkt .

    Zum Abschluss nehme ich noch das Cover unter die Lupe

    Ich finde es ist ein sehr schönes Cover besonders mit dem Wald als Hintergrund da er eine wichtige Rolle spielt . Aber ich hätte es besser gefunden wenn die abgebildeten Menschen nicht so alt ausgesehen hätte ,den Emily ist 16 und ich ich war felsenfest davon überzeugt das Sie mindestens 19 ist, weil ich so die Frau auf dem Cover so eingeschätzt hatte .


    Luna

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    Flammenstern25s avatar
    Flammenstern25vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich nicht in seinen Bann gezogen...
    Süße Geschichte...aber da geht noch mehr


    Inhalt:
    Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören... Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und so muss Sam schon bald schwer verletzt in der Wildnis um sein Überleben kämpfen. Und um das Glück mit Emily.
    |
    Meinung:
    👍: Die meisten Charaktere fand ich sehr sympathisch. Besonders den kleinen Riddle habe ich sofort ins Herz geschlossen. Super fand ich auch, dass man Einblicke an Riddles etwas anderes Denken werfen konnte.👎: Leider hat mir der Schreibstil nicht besonders gut gefallen (kann aber auch an der Übersetzung liegen). Schade fand ich auch, dass mir ein paar Dinge zu wenig beschrieben wurden und, dass die spannendste Stelle im Buch schon auf dem Klappentext vorweggenommen wurde... 

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    Elis_Bookworlds avatar
    Elis_Bookworldvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Geschichte über die kleinen und großen Zufälle des Lebens.
    Sam und Emily- Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls

    Inhalt/ Klappentext

    Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen.

    Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal.

    Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören...

    Doch das Schicksal ist launisch.

    Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und so muss Sam schon bald schwer verletzt in der Wildnis um sein Überleben kämpfen.

    Und um das Glück mit Emily.

     

     

     Meine Meinung

     Das Cover ist wirklich eines der schönsten, die ich besitze. Auch der Inhalt hat mich total angesprochen und ich habe mich auf das Lesen gefreut.

    Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich von Anfang an fesseln. Die ersten 200 Seiten, fand ich persönlich anstrengend zu lesen.

    In der Mitte des Buches, hat sich das dann gelegt und es wurde richtig spannend.

    Die Charaktere fand ich eher etwas plump beschrieben.

    Das Buch wurde auch aus der Sicht von mehreren Charakteren geschrieben, so konnte man jeden Charakter irgendwie verstehen aber Emily zum Beispiel, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie sie manchmal gehandelt hat.

    Dennoch muss ich sagen, dass am Anfang nicht wirklich viel passiert ist.

    Der Schreibstil war okay. Was ich nicht so gut fand war, dass die Übergänge von denn Gedanken der einen Person zur anderen so plötzlich kam.

    Trotzdem ist es eine sehr süße Liebesgeschichte die (am Ende) echt ans Herz geht.

    Ich muss auch nochmal etwas zu den Zufällen sagen, denn es waren einfach zu viele. Sie haben mit der Zeit das Buch unrealistisch wirken lassen.

    Aber natürlich möchte ich wissen, wie es weitergeht und freue mich deshalb auf den 2. Band.

    Es ist eine nette Geschichte über die kleinen und großen Zufälle des Lebens.

     

     

    Lieblingszitat

     

     

     "Ich bitte euch mit meiner inneren Stimme. Es ist die Stimme, die nie einer hört." (S. 190, Riddle)

    "Er kommt und geht jetzt immer. Und wenn er hier ist, ist er gleichzeitig weit weg. Ein Teil von ihm ist weg, selbst wenn er wieder zu mir kommt. Ich folge ihm, so oft ich kann, wenn er mich folgen lässt. So wie die Ameisen, die aufeinanderfolgen. Sam ist der Einzige, der für mich zählt. Und wenn ich meinen Sam verliere, bleibt mir nichts." (S.130, Riddle)

     

     

    Fazit

    Bei diesem Buch fiel es mir besonders schwer mich zu entscheiden. Da mir der Anfang gar nicht gefallen hat, und es erst in der Mitte spannend wurde, gebe ich diesem Buch:

     3/5 Sternen

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    M
    Mariposa93vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Kennenlernen auf eine besondere Art.
    Eine wunderschöne und zarte Liebesgeschichte

    In dem Buch geht es um einen Jungen und seinen kleinen Bruder, die beiden sind als sie sehr klein waren, vom Vater "entführt" worden und leben mit diesem in einem Truck überall auf dem amerikanischen Kontinent. Sie besuchen keine Schule und haben keine Freunde.
    In einem Ort lernt der Junge Sam ein Mädchen, Emily, kennen und das Buch erzählt die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Es wird aber außerdem auf das Leben des Bruder eingegangen.

    Sehr gut gefällt mir die wechselnde Perspektive. Auf diese Art erfährt man die Gedanken der einzelnen Personen. Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben und man lernt jede Person kennen. Emily's Familie habe ich direkt ins Herz geschlossen.
    Die Geschichte selber scheint mir zum Teil doch etwas unglaubwürdig, da sich gerade am Ende die Zufälle stark häufen.
    Trotzdem gefällt mir die Geschichte, da ich selber immer gerne auf solche Zufälle hoffe. Das ganze Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Das Ende ist fast ein bisschen kurz, aber es gibt ja einen zweiten Teil auf den man sich freuen kann.

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    Alina97s avatar
    Alina97vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Super schön! Alle Personen super beschrieben, die Szenen haben mich teilweise echt mega berührt! :)
    Einfach für einander da sein.

    Inhalt: 
    Emily ist 17 und weiß selbst, dass sie in einer heilen Welt lebt. Eine Familie in der alles stimmt, einen Familienhund, Freunde. Sie kann gut zuhören und oft schütten ihr Menschen ihr Herz aus, denn bei Emily haben sie das Gefühl auf ein offenes Herz zu stoßen. 
    Auch Sam ist 17 doch seine Welt ist alles andere als heile. .. einen Vater der ihn und seinen kleinen Bruder Riddel damals einfach mitnahm, ein Vater der in vielen Bundesstaaten ein gesuchter Verbrecher ist.  Sam ist seit der zweiten Klasse nicht mehr in der Schule gewesen,  sondern sucht jeden Abend mit seinem Bruder im Müll nach Essen. Das was ihn rettet ist seine Gitarre. 

    Dann treffen sich die beiden zum ersten Mal. ..als Emily ein Kirchen Solo singen muss. Und  dir Welt bleibt einen Moment stehen. .. Doch dann kommt ihnen das Leben dazwischen. Sams Vater will die Beziehung um jeden Preis verhindern und auch Emilys Mitschüler haben etwas dagegen.
     Doch gegen das Schicksal kann man nicht ankämpfen und am Ende stehen sie sich endlich wieder gegenüber. 

    Meinung: Holly Goldberg Sloan schafft es wieder einmal wunderbare Charaktere zu erschaffen, auch die Antagonisten! Durch die vielen Sprünge kann man durchaus den Überblick verlieren, aber bekommt auch einen unglaublichen Einblick in die Personen.  Ich habe so mitgefiebert bis sich die beiden und auch die beiden Brüder endlich wieder sehen, habe den Vater verflucht :) Persönlich hat mich "Glück ist eine Gleichung mit 7" mehr berührt, trotzdem ist das Buch wunderbar und lässt einen mit dem Gefühl zurück, dass man geliebt wird als der Mensch der man ist.  Und ganz wichtig. ..das es, um anderen zuhelfen, manchmal ausreicht, wenn man ganz einfach für einander da ist! 

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    Elchdames avatar
    Elchdamevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr berührend und auch die Spannung kommt nicht zu kurz
    Ein sehr bewegendes Debüt

    Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es in der Hauptsache um Sam und Emily und wie sich aus dem Hinweis, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, ableiten lässt, sind die beiden Teenager. Beide sind so etwa 17 Jahre alt. Wobei sich in Sams Fall niemand wirklich darum schert, wie alt er ist oder wann er Geburtstag hat.


    Manch ein Leser hat womöglich schon mal davon geträumt, wie schön es wäre, nicht zur Schule gehen zu müssen und einfach in den Tag hinein leben zu können. Erwachsene Leser kennen solche Träume vielleicht aus ihrer Jugend. Wie es dagegen sein muss, wenn kein Erwachsener regelmäßig Mahlzeiten auf den Tisch bringt oder überhaupt für Essen sorgt, Taschengeld gibt, oder überhaupt erzieherischen Einfluss ausübt, das können sich dagegen wohl viele nicht vorstellen.


    So jedoch lebt Sam mit seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Riddle bei seinem Vater und zieht mit ihm von Ort zu Ort. Meist ziehen sie dann weiter, wenn ihrem Vater der Boden zu heiß wird und die Polizei ihm auf den Fersen ist. Denn Clarence Border, bzw. John Smith, wie er sich zur Zeit nennt, hält nichts von ehrlicher Arbeit. Seine Arbeit besteht darin, in Häuser einzubrechen, zu stehlen, was von Wert ist und sich weiterverkaufen lässt, Barschecks aus Briefkästen zu stehlen und ähnlich kriminellen Aktivitäten. Sams und Riddles Mutter hat er schon vor vielen Jahren verlassen, zusammen mit den Söhnen und ihrer Münzsammlung, die er natürlich auch versetzt hat. Alleinerziehender Vater zu sein ist immer mal wieder eine gute Mitleidsstory wert, doch darüber hinaus kümmert er sich nicht um die Jungen, zumal sich Sam weigert, mit ihm auf Beutezug zu gehen und mit Riddle ist seiner Meinung nach nichts anzufangen, der ist ihm sogar unheimlich.


    Emily jedoch ist ein zwar ungewöhnliches, auf der anderen Seite aber, was die Lebensumstände angeht, ganz normales Mädchen. Sie geht zur Schule, hat gute Noten, spielt Fußball, hat eine beste Freundin, der sie alles erzählt und lebt mit Mutter, Vater und ihrem kleinen Bruder in einem ganz normalen Haus. Aufgrund der Leidenschaft ihres Vaters singt sie sogar mit im Kirchenchor, obwohl sie eigentlich nicht richtig singen kann. Das scheint ihr Vater nur nicht so richtig wahrhaben zu wollen.


    In der Kirche, während eines Solos von Emily begegnen sich Sam und Emily schließlich. Eigentlich will Emily dieses Solo nicht wirklich singen. Deswegen konzentriert sie sich während ihres Gesangs auf die letzte Reihe, in der Nähe der Tür, wo normalerweise die Leute sitzen, die Emails schreiben oder die Sportergebnisse abrufen, schemenhafte Gestalten eben, die Weghörer. Doch an diesem einen besonderen Tag sitzt nur Sam dort. Und so fokussiert sie ausschließlich ihn.

    Aus Sams Sicht singt sie nur für ihn. Sie verspricht ihm, sie würde für ihn da sein – etwas, das er überhaupt nicht kennt. Für ihn ist nie jemand da gewesen. In der kurzen Begegnung im Anschluss wird auch Emily von Sam ergriffen. Das Glück des Zufalls hat die beiden zusammen geführt.


    Sam verschwindet nach dieser Begegnung erst einmal spurlos und Emily hat ihre liebe Mühe, herauszufinden, wer er ist und wo sie ihn findet. Schließlich gelingt es aber und die beiden lernen sich kennen.

    Es ist sehr berührend, wie Sam und Emily zueinander finden, wie sie auf den/die jeweils Andere(n) reagieren und wie sich das Leben der Beiden dadurch verändert.


    Damit ist allerdings noch längst nicht Schluss und alles perfekt, sondern die Geschichte entwickelt sich noch sehr dramatisch. Sie verlieren sich wieder und glauben, einander niemals wiederzusehen. Sam muss sogar um sein nacktes Überleben kämpfen. Und Emily verliert ohne Sam ihr Leben – nicht in dem Sinne, dass sie stirbt, doch ist nichts mehr wie früher und es scheint nur noch ein Existieren zu geben.


    Doch wie traurig wäre das ohne ein Happy End. Das gibt es in diesem Buch – und nicht zu knapp. Es ist ziemlich rührselig und vielleicht sogar ein wenig kitschig – aber soooo schön :-D.


    Ich hatte vor Rührung Tränen in den Augen, als ich die letzten Seiten gelesen habe. Trotzdem finde ich es nicht zu weit hergeholt, sondern schon noch glaubhaft.

    Dieses Buch wird, wie so viele andere, aber längst nicht alle meine gelesenen Bücher nicht nur einen festen Platz in meinem überfüllten Bücherregal, sondern auch in meinem Herzen finden.


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    buchkauzs avatar
    buchkauzvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eben eine kleine Geschichte vom Glück des Zufalls. Zum Verlieben einfach, einfach zum Verlieben.
    Eben eine kleine Geschichte vom Glück des Zufalls

    Aufmachung:

    Mir liegt die Hardcoverausgabe vor, die sehr gut verarbeitet ist. Bei der Covergestaltung hat mich Arena überrascht. Bis weilen waren das ein oder andere Cover der Arena Bücher für meinen Geschmack doch wenig ansprechend. Dieses dagegen ist ein richtiger Eyecatcher. Die Farbgebung zwischen beige, rot, türkis und braun ist sehr gut aufeinander abgestimmt. Das Motiv des Nadelwalds im Hintergrund passt ebenso zur Geschichte, wie die Silhouetten der beiden Figuren auf dem Cover, die offensichtlich Sam und Emily sein sollen. Besonders gefallen hat mir die Struktur des Einbandes. Das nackte Hardcover ist kein Hingucker, aber der Einband hat eine leichte Papierstruktur, die türkisen Ranken und der Titel sind in griffig gummierter Farbe aufgebracht. Sonst bin ich schwer von Ranken und Geschnörkel zu überzeugen. Aber hier passt alles zusammen. Der lange Titel des Buches ( Im Englischen simpel mit 'I'll be there' als Anspielung auf einen Song gefasst.) wurde besonders schön gestaltet. Für mich, als Grafik- Kauz geht da das Herz auf.

    Meinung:

    Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten. Prägnante Sätze, wenig komplizierte Wörter, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich konnte mir gut vorstellen, wie die Sätze im amerikanischen Original formuliert sind. Manchmal empfand ich die Formulierungen eine Verkrüppelung der deutschen Sprache, doch wenn ich dann an die Erzählweise im Englischen dachte, passte es in die direkten Formulierungen ohne viel Umschweife.


    Der geradlinige Schreibstil passt zu dem Erzählstil der Geschichte. Die Autorin springt ohne Hemmungen in die Perspektiven der an der Handlung Beteiligten. Sie scheut dabei keine Nebenfigur und zu Beginn fiel es mir schwer, diese Sprünge auch innerhalb von Kapiteln ohne Trennung zu verarbeiten. Mit den Seiten aber gewöhnte ich mich daran. Und irgendwann in der Mitte des Buches merkte ich plötzlich, dass der Schreibstil, der so ungehemmt auch das Innere des ´Highschool- Verehrers Bobby Ellis oder des absolut nicht liebenswerten Vaters von Sam und Riddle darstellte, ein wichtiger Bestandteil ist, um sich in die Geschichte ziehen zu lassen.


    Denn ab da plötzlich wusste ich, wohin das Buch mit mir wollte. Ja, es geht um Sam und Emily. Aber es ist kein Liebesroman, wie ich ihn erwartet hatte. Überraschend wenig davon bekommt man hier geboten. Dafür aber eine Geschichte, die sich um mehr dreht, als die wahre Liebe zweier Teenager. Es ist die Geschichte von den viele kleinen Zufällen im Leben, durch die man sein Glück finden kann oder eben nicht. Hier erfährt man in einer scheinbaren, amerikanischen Klischeewelt, was dahinter steckt. Natürlich lebt die Handlung von vielen glücklichen Zufällen und am Ende fragt man sich vielleicht, wie realistisch das alles sein soll. Aber was von Sam und Emily, sowie den ganzen Nebenfiguren hängenbleibt, ist doch ein Lächeln. Dieses gute Gefühl, dass es in der Welt auch noch Dinge gibt, die gut ausgehen können.

    Im Fazit ist es eine kleine Geschichte vom Glück des Zufalls. Nicht mehr und nicht weniger. Sie ist zum Verlieben einfach und deshalb einfach zum Verlieben. Für jeden, der sich nicht vor scheinbar offensichtlichen Handlungssträngen scheut - die dann doch nicht so offensichtlich sind - absolut zu empfehlen.    

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    Miias avatar
    Miiavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich leider aufgrund der Schreibart nicht gelungen. Die Idee ist gut, aber ich fühle mich als Leser irgendwie nicht ernst genommen.
    Der Schreibstil macht leider alles kaputt

    Inhalt:

    Ist es Schicksal oder Zufall, wenn ein Augenblick entsteht, der unvergesslich ist? Sam Border ist immer auf der Flucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören. Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und Glück und Unglück liegen nah beieinander.


    Meine Meinung: 

    Ich hatte viel Positives von der Geschichte gehört und war aber sehr enttäuscht. 

    ich finde die Idee der Geschichte und auch die Idee aller Charaktere (insbesondere Sam und Riddle und ihre Beziehung zueinander) durchaus gelungen und inspirierend. Deshalb lande ich auch nicht bei nur einem Stern, weil mir zum Beispiel Emilys und Sams Gedanken besonders gut gefallen haben. Was die beiden so sagen und denken, kann halt schon zum Nachdenken anregen. 
    Den Aufbau der Geschichte und insbesondere der Schreibstil und die Art der Erzählung passen mir allerdings einfach gar nicht. Man hat immer das Gefühl, dass jemand einem die Geschichte erzählt und dabei aber so tut als würde er mit einem kleinen Kind sprechen. Versteht ihr wie ich das meine?

    Dadurch hab ich mich nicht angesprochen gefühlt und fand es ganz schrecklich zu Lesen. Außerdem gefiel mir insbesondere die Entwicklung von Bobbi nicht sonderlich, weil ihm nachher auch immer mehr unrealistische Sachen passieren und das Pech ihn verfolgt. Gleichzeitig finde ich die Geschichte an sich, insbesondere was Sam und Riddle im Verlauf des Buches erleben, sehr sehr unrealistisch und unglaubwürdig. ich fühl mich dabei irgendwie ein bisschen verarscht und nicht ernst genommen. 
    Insgesamt wirklich eher eine enttäuschende Leseerfahrung!

    Den Folgeband finde ich von der Inhaltsangabe wieder enorm interessant, aber ich glaube dass der Schreibstil ähnlich sein wird. Ich denke deshalb nicht, dass der zweite Band demnächst hier einziehen wird. Aber ich finde positiv, dass der jetzige Teil eigentlich in sich abgeschlossen ist und man somit die Fortsetzung nicht benötigt


    Fazit:

    Eine Geschichte von der ich viel Gutes gehört habe, entpuppt sich als sehr öde. Die Art des Schreibens wirkt für mich so als würde mir die Geschichte jemand erzählen und dabei so tun als würde er mit einem Kind sprechen. Dadurch fühle ich mich nicht angesprochen. Die Idee der Geschichte ist allerdings in Ordnung, die Umsetzung fatal. 2 Sterne!

    Kommentare: 4
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    Lilly_McLeods avatar
    Lilly_McLeodvor 3 Jahren
    Hat Zeug zum Jahreshighlight 2015 ♥

    Kurze Inhaltsbeschreibung
    Emily lebt in einer Kleinstadt in Amerika und wächst sehr behütet auf. Sie ist im Abschlussjahr der Highschool und obwohl sie nach außen wie der typische Teenager wirkt, ist Emily doch anders, als andere Mädchen. Sie liebt Rätsel und Geheimnisse und beschäftigt sich viel mit ihren Mitmenschen, ohne das sie das überhaupt merken. Sie ist sehr einfühlsam und sensibel und reif für ihr Alter.
    Als sie auf Sam trifft, verändert sich Emilys Leben komplett. Sam krempelt ihr Leben um, ihre Sichtweise und ist mehr als der Junge, in den sie sich verliebt. Denn Sam hat Probleme, große Probleme und Emily und ihre Familie sind die einzigen, die ihm helfen können. Wenn sie denn von seinen Problemen wüssten, denn Sam verheimlicht sein wahres Leben gut. Sogar vor Emily, bis es beinah zu spät ist …

    Schreibstil und Storyverlauf
    Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und anders. Die ersten 50 Seiten musste ich mich erst einmal daran gewöhnen und reinzufinden. Die Autorin hat eine sehr interessante Art, Ereignisse zu beschreiben. Sowohl die Art der Ereignisse, als auch wie die Figuren sie reflektieren und den Leser daran teilhaben lassen.
    Mit der Zeit merkt man, wie tief man in die Geschichte eingetaucht ist und wie nahe man den Figuren steht, dass viele Ereignisse, die plötzlich passieren, immer im Hinblick auf Zufälle, die eine Kettenreaktion auslösen, treffen einen unerwartet und mitten ins Herz.
    Die Spannung des Buches ist sowohl subtil als auch unberechenbar. Die Autorin zeigt uns, wie schnell einzelne Ereignisse einem ganzen Schicksal eine Wendung geben können und wie machtlos man manchmal gegen bestimmte Dinge ist. Die Spannung kann einem ganz schön aufs Gemüt drücken und gleichzeitig öffnet sie einem das Herz und öffnet einem die Augen. Beeindruckende Geschichte, die auf eine beeindruckende und tief berührende Art und Weise erzählt wurde. An manchem Stellen hatte ich einen richtig beklemmenden Kloß im Hals und mehr als einmal spürte ich die Tränen hinter meinen Augen, die ich nur deswegen in Schach hielt, weil ich unbedingt weiterlesen wollte.

    Die Charaktere und ihre Entwicklung
    Emily ist ein ganz liebenswertes und tolles Mädchen. Sie ist anders als andere. Sie interessiert sich für Rätsel und die Geheimnisse von Menschen. Sie hinterfragt viele Dinge, beschäftigt sich mit ihrem Umfeld und ist sehr sensibel. Ich mochte die Entwicklung, die sie durchmacht sehr und ich habe mich unheimlich gut in sie hineinversetzen können. In ihre Konflikte, ihre Gefühlswelt, die aufgerüttelt wird und von Freude bis zu tiefer Trauer, zu Wut und Liebe alles beinhaltet hat.
    Sam ist ein großartiger Protagonist. Seine Sicht auf die Welt und Dinge hat mich berührt und mir die Augen geöffnet. Ich habe sehr mit ihm mitgefühlt und vor allen seine Beziehung zu seinem Bruder Riddle hat mich beeindruckt und mir sehr oft das Herz sowohl positiv als auch schwermütig zugedrückt.
    Die Nebenfiguren im Buch wirken unheimlich echt und realitätsnah. Ich fand sie toll, allen voran Riddle, der eine meiner liebsten Figuren im Buch war. Einfach toll, die Stücke, die aus seiner Sicht geschrieben sind. Am Ende musste ich einfach mit Riddle weinen und ich glaube, dass es jedem Leser so geht.


    Fazit
    Ein wunderbares Herzensbuch, bei dem man spürt, dass es von Herzen kommt und genau da hat es mich auch ganz tief und ehrlich bewegt und getroffen. Ein absoluter Geheimtipp. Ein Buch, dass man gelesen haben muss und das man lieben wird. Es ist zwar in sich abgeschlossen, aber dass im März eine Fortsetzung erscheint, freut mich dennoch riesig.  

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    Plumblossomss avatar
    Plumblossomsvor 3 Jahren
    Richtig zauberhaft und voller GLÜCKSmagie

    Ist es Schicksal oder Zufall, wenn ein Augenblick entsteht, der unvergesslich ist?
    Sam Border ist immer auf der Flucht. Er lebt zusammen mit seinem jüngeren Bruder Riddle und seinem kriminellen Vater ein Leben am Rande der Existenz. Er hat keine vernünftige Wohnung und  hat die Schule schon seit Jahren nicht mehr besucht. Wenn es einen Gott gibt, dann hat der schon vor langer Zeit beschlossen, ihn im Stich zu lassen. Emily Bell sammelt die Geschichten anderer Menschen. An nichts glaubt sie so fest wie an das Schicksal. Als Sam und Emily einander zum ersten Mal begegnen, wissen sie, dass sie zusammengehören. Doch das Schicksal ist launisch. Die eigene Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln. Und Glück und Unglück liegen nah beieinander." (Klappentext)


    Ist man ersteinmal gefangen, lässt einen das Schicksal dieser zwei jungen Menschen nicht mehr los. Eine wunderbare Geschichte, die zeigt, dass die Disparitäten von arm und reich, wenn es um Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt geht, keine Rolle spielen.

    Doch nicht nur die ernsten Themen, die in diesem Buch aufgegriffen werden und zum Teil auch eine Kritik an den Menschen ausüben, wissen zu überzeugen, sondern auch der Schreibstil. Denn dieser wird genau an den richtigen Stellen poetisch, aber kann gleichzeitig auch gegen Ende ebenso spannend sein. Die Autorin hat einfach ein sehr gelungenes Mittelmaß gefunden, bei dem sich jede Art von Leser gut unterhalten fühlt.

    Insgesamt ist bei diesem Buch die Mischung von Thriller, Abenteuer, Liebe, Kritik am Menschen und Lebensweisheiten gut gelungen. Zudem gefällt mir auch gut, dass diese Kategorien meistens nur  unterschwellig angeschnitten werden, denn so ist genug Raum für die Gedanken und Meinungen des Lesers. An den meisten "Problem"-Geschichten nervt es mich nämlich oft, dass man vom Autor sozusagen eine Meinung aufgezwungen bekommt, aber dies ist hier zum Glück nicht der Fall. 

    Aber auch die Liebesgeschichte ist nicht fehl platziert und unlogisch. Sie entwickelt sich einfach langsam, nachvollziehbar und unterschwellig. Trotzdem kann man sie echt genießen und freut sich für Emily und Sam, dass das Glück des Zufalls es mit ihnen gut meint. Besonders am Ende wird dann noch einmal der Schwerpunkt auf die Geschwisterliebe verlagert, die meiner Meinung nach oft die Liebe übertrumpfen kann und mir auch einige Tränen entlocken konnte. 

    Insgesamt ist das Buch sehr emotional geschrieben. Die Gefühle der Charaktere sind unheimlich nachvollziehbar und bringen besonders jüngeren Leser bei "was gut und was böse" ist. Das mag jetzt zwar etwas philosophisch klingen, aber ich konnte das Buch wirklich für die Beantwortung einiger Sinnesfragen nutzen, die man sich von Zeit zu Zeit auch mal stellt.

    Leider gab es dann zum Schluss noch einen kleinen Dämpfer, der dem Buch die 5 Erdbeeren gekostet hat. Das Ende ist nämlich nicht sehr nachvollziehbar und irgendwie auch unlogisch. Trotzdem hat es mich aber emotionstechnisch sehr mitgenommen und ich habe nach Beenden des Buches gar nicht mehr aufhören können an die Charaktere zu denken, die im Übrigen alle sehr individuell sind und nicht , an Klischees angelegte, Charaktereigenschaften besitzen.


    "Sam und Emily - Eine kleine Geschichte vom Glück des Zufalls" verpackt viele Lebensweisheiten in eine Liebes- und zur gleichen Zeit in eine packende Abenteuergeschichte. Von der wahren Liebe, Mut, den Disparitäten zwischen Arm und Reich, ungerechtem Schicksal, Geschwisterliebe und dem Zusammenhalt einer Familie ist alles dabei. Mit vielen Emotionen schwebt man durch dieses ernste und lustige Buch und besonders das Ende (auch wenn es teils unlogisch ist) lädt zum Träumen ein. Ich habe das Lesen sehr genossen, obwohl ich eigentlich eher nicht so für solche Problemgeschichten zu haben bin. Eine Leseempfehlung für alle, die sich mal mit etwas ernsteren Themen auseinandersetzen wollen und ein Buch zum Nachdenken suchen.


    4/5 Erdbeeren

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