Holly Grant Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

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Inhaltsangabe zu „Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief“ von Holly Grant

Unheimlich witzig und entzückend gruselig! Die fast 11-jährige Anastasia hört eigentlich nicht auf Unkenrufe ... Aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augenbraue sie aus dem Unterricht reißt, spürt sie sofort, dass ein Unheil auf sie lauert. Und richtig: Anastasias Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich an einem weit entfernten Ort davon erholen. Stattdessen stehen zwei unbekannte Großtanten bereit, um Anastasia mitzunehmen. Tante Prim und Tante Prude wohnen in einem uralten verstaubten Heim, in dem Anastasia bald mulmig wird: Schon das Gelände wird von bösen Pudeln mit Metallgebissen bewacht. Nachts heulen Geräusche durch das Haus. Und an den Wänden hängen Bilder von verschwundenen Kindern und von finsteren Damen mit Monobrauen ...

Ganz witziges Kinderbuch.

— lui_1907

Das Hörbuch war ein Highlight und das Buch entzückt neben der tollen Geschichte mit schönen Bildern!

— Tine_1980

Ein echt spannendes Buch. Habe es schon mal alleine durchgelesen und habe es jetzt auch für die ganze Klasse vorgeschlagen.

— Lesefreaks

Spannend gruseliges Kinderbuch mit Witz , Abenteuer und Monobraue

— JuliB

Gelungene Geschichte mit Spannung, Grusel und einem wunderbar schwarzen Humor!!! :D

— Solara300

Schwarzer Humor aber sehr unterhaltsam

— Crazybookworm1984

Schwarzer Humor- Gruseliger Gänsehautfaktor- aber auch unheimlich spannende Geschichte voller Geheimnisse.

— Buchraettin

Tolle Idee, leider nicht gut umgesetzt.

— kleeblatt2012

Ein gut zu lesendes, humorvolles Buch, informativ und gruselig. Dennoch war es für mich ein bisschen überladen und verwirrend.

— Klene123

Pfiffig, gruselig und amüsant. Eine geniale Kombi für ein Kinderbuch. Leseempfehlung!

— MelE

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  • {Rezension} Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Leafylove

    20. November 2015 um 09:50

    Schon als Kind habe ich gern alles rund um den Gruselfaktor gelesen, sei es Gänsehaut oder später auch Steven King. Als ich dann von dem Kinder- und Jugendbuch rund um Anastasia erfuhr, wollte ich es unbedingt lesen.  Was mir gleich zu Anfang auffiel, war die doch mit unter sehr "vulgäre" Sprache und ich war mir nicht mehr ganz so sicher, ob das Buch mit einer Altersempfehlung von 10 Jahren wirklich richtig liegt, doch das müssen Eltern am Ende selbst entscheiden.Das Buch verspricht auf jeden Fall sehr viel Fantasie und Einfallsreichtum, es wird einem beim Lesen wirklich nie langweilig. Man muss diesem Stil schon etwas abgewinnen können: Etwas skuril, etwas düster und wahnsinnig witzig.  Ob es nun die beißwütigen Pudel, das Ungeheuer hinter dem Zaun, der gefährliche Gärtner mit dem viktorianischen Vogelkäfig auf dem Kopf oder allein schon die umfunktionierte Irrenanstalt ist, an irgendeinem Punkt dachte ich immer wieder: Wie kann man sich all das nur ausdenken? Aber ich bin froh, dass es jemand in die Hand genommen hat und sich getraut hat mal etwas völlig anderes zu schreiben.  Damit man auch an keiner Stelle das Gefühl hat, man bräuchte eine Pause von zu viel Fantasie und Text, bietet dieses Buch ein kleines "Bonbon" viele schöne, einzigartige und manchmal ebenso skurile Zeichnungen, die sowohl die Fantasie als auch die Vorfreude auf die nächste Illustration vorrantreiben.

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  • Insgesamt eine süße Story....

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Ruby-Celtic

    11. October 2015 um 12:42

    Aus reinem Zufall bin ich zu dem Buch „ANASTASIA McCRUMPET und der Tag, an dem die Unke rief“ gekommen und habe es natürlich auch gelesen. Empfohlen wird dieses Buch ab 10 Jahren und genau da würde ich es auch ansetzen. Ich war und bin einfach viel zu alt für diese Geschichte gewesen. Mir war alles zu vorhersehbar und „einfach“ gehalten, was nicht negativ ist. Doch mich konnte es einfach nicht so richtig mitreisen. Doch fangen wir von vorne an. Holly Grant hat hier eine sehr süße, leicht gruselige und interessante Geschichte entwickelt welche wohl viele Kinder im Alter von 10 – 15 Jahren begeistern könnte. Die Schreibweise ist sehr ruhig, erklärend und einfach. Man bekommt hier eine Geschichte aus der Perspektive des Erzählers aufgezeigt, welcher auch viele Wörter – die eventuell in dem Alter noch nicht unbedingt geläufig sind – noch einmal an Beispielen erklärt. So erhält man noch einmal einen guten Blick auf die Einzelheiten. Im Gesamten geht es bei der Geschichte um Anastasia, welche nach einem schlimmen Staubsaugerunfall ihrer Eltern zu ihren Tanten ziehen muss. Nur wieso kennt sie diese nicht und warum haben ihre Eltern niemals von ihnen erzählt. Anastasia ist von Beginn an stutzig, kommt aber nicht dahinter was falsch läuft. Bis sie auf den angeblichen „Gärtner“ trifft und das ein oder andere erfährt. Auf einmal steckt sie mitten in einem Abenteuer! Die Charaktere sind nicht so ausführlich beschrieben wie beispielsweise in Jugendbüchern. Doch ich bin auch der Meinung, dass sie das gar nicht müssen. Immerhin interessieren sich die Kinder dann doch eher für die gruselige und ereignisreiche Geschichte. Dennoch erhält man Hintergrundinformationen zu Anastasia, den Tanten Prim und Prude sowie zum Gärtner. Man kann sich die einzelnen Protagonisten durchaus vorstellen und sie lieb gewinnen oder auch nicht. Anastasia mag ich von Beginn an, da sie kein bisschen weinerlich ist und stärke beweist. Auch wenn sie auf einmal alleine ist, versucht sie das beste daraus zu machen und ihren Weg zu finden. Das hat mir an ihrem Charakter am besten gefallen. Die Geschichte im Gesamten war auch schön aufgebaut. Zu erst lernt man Anastasia mit ihren Eltern kennen, dann einen kurzen Abschnitt der Schulzeit und schon kurz darauf kommt sie zu ihren angeblichen Tanten. Im Haus der Tanten geht es allerdings nicht mit rechten Dingen zu und man lernt viele Unstimmigkeiten kennen. Schon von Beginn an hat man als Leser ein ungutes Gefühl und weiß, hier kann etwas nicht stimmen. Mit Anastasia zusammen habe ich tatsächlich ein bisschen bammel gehabt, was passiert, warum sie dort ist und wie es mit ihr weitergeht. Es wird also durchaus zwischenzeitlich gruselig und abenteuerlich, wenn auch nicht so wie für einen „Jugendlichen und Erwachsenen“ angedacht. Für Kinder ab 10 Jahren aber durchaus ein schöner Spaß. Gut der Schluss ist für mich persönlich etwas schwach gestaltet. Man erfährt zwar einiges und es wird auch das ein oder andere aufgeklärt, doch teilweise nicht ausführlich genug oder auch gar nicht. Die Erklärung zum Verbleib von Anastasias Eltern finde ich es etwas schwach und hat mich so überhaupt nicht überzeugen können, aber nun gut. Leider muss ich sagen, dass ich mit einigen Fragen und Vermutungen alleine gelassen und nicht aufgeklärt wurde, was mir den Lesespaß zum Schluss etwas geschwächt hat. Ich mag es dann doch lieber, wenn ich ohne Rückfragen zurückbleibe. Mein Gesamtfazit: Wenn ich dieses Buch bewerten sollte, dann muss ich mich von meinen Erwartungen etwas zurückziehen und an die gezielte Lesegruppe denken. Da würde ich diesem Buch wohl 3 – 3,5 Sterne geben, da sie Unterhaltung im passenden Niveau bringt und mit Illustrationen im Buch die ganze Geschichte etwas lebendiger macht.

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  • Skurril, witzig und spannend, aber vielleicht nicht für jeden etwas

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    _Vanessa_

    25. August 2015 um 22:43

    Als Anastasia eines Tages von der unbeliebten Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augebraue aus dem Unterricht gerissen wird, spürt sie das etwas faul ist. Und sie sollte recht damit behalten. Ihre Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich weit entfernt davon erholen. In dieser Zeit soll sie bei ihren Großtanten Prim und Prude wohnen, die sie zuvor noch nie gesehen hat. Die beiden leben in einer uralten und verstaubten ehemaligen Irrenanstalt und schon bald wird es Anastasia mulmig: Das Gelände wird von Pudeln mit Metallgebissen bewacht, in der Nacht heulen merkwürdige Geräusche durch das ganze Haus und an den Wänden hängen Bilder von vermissten Kindern und finsteren Frauen mit Mono-Augenbrauen.. Meine Meinung: "Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief".. alleine dieser Titel klang schon so skurril, dass ich unbedingt wissen wollte, was es mit dem Buch auf sich hat. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen habe, der mich schnell zum Schmunzeln bringen konnte, war für mich klar: Das muss ich lesen! Als ich das Buch dann aus dem Karton gezogen habe und es in meinen Händen hielt, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe sofort mit dem Lesen begonnen. Einen Tag später hatte ich es durch. Das sagt doch eigentlich schon alles, oder? ;) Die Handlung ist genauso skurril, wie man es anhand des Titels und des Klappentextes vermuten würde. Schon von den ersten Seiten an hatte ich quasi ein Dauergrinsen im Gesicht und es passierte nicht nur einmal, dass ich laut lachen musste. Es ist sehr speziell und abgedreht, teilweise auch ganz schön verworren und dadurch bestimmt nicht für jeden was, aber mir gefiel das sehr. Gepaart wurde das Ganze mit vielen Geheimnissen, die es zu ergründen galt, Spannung und schon fast ein wenig Grusel. Der Handlungsverlauf konnte mich von sich überzeugen, die Geschichte ist nicht vorhersehbar und ganz besonders die Entwicklung zum Ende hin hätte ich niemals erwartet. Ich hatte mit einer lustigen/skurrilen Krimi/Detektiv-Geschichte gerechnet, was ich auch bekommen habe, aber das war noch nicht alles.. Zu viel mag ich an dieser Stelle dazu auch gar nicht sagen, da ich befürchte sonst zu spoilern, was ich nicht möchte. Am Ende merkt man ganz deutlich: Das hier ist der Auftakt einer Reihe. Es bleibt vieles ungeklärt und ich bin schon ziemlich gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass der nächste Band nicht allzu lange auf sich warten lässt. Nicht nur die Handlung ist wirklich außergewöhnlich, von den Charakteren kann man das auch sagen. Anastasia, unsere Protagonistin, ist definitiv nicht das, was man als Helden bezeichnen würde. Sie ist ein eher unscheinbarer Typ, dazu noch tollpatschig und.. von Blähungen geplagt. Ich fand sie überzeugend und sehr sympathisch, aber kann mir vorstellen, dass das nicht bei jedem der Fall ist, da sie einen recht eigenen Charakter hat. Und auch ihre Tanten Prim und Prude sowie die anderen auftauchenden Personen sind ziemlich außergewöhnlich und bestimmt nicht nach jedermanns Geschmack.. aber sie passen perfekt zum Buch und konnten mich ebenfalls überzeugen. Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flott und flüssig und man merkt, dass das Buch eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht ist. Gestört hat mich das nicht, ich wusste ja vorher, worauf ich mich einlasse und mir gefiel der Stil der Autorin sehr gut und er passte zur Handlung. Fazit: "Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief" ist ein toller Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe. Das Buch ist skurril, witzig und spannend, vielleicht nicht für jeden etwas, und konnte mich von Anfang bis Ende von sich überzeugen! Empfehlen würde ich das Buch übrigens so ab 10 oder 11 Jahre, aber auch ältere Leser dürften hier ran ihren Spaß finden!

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  • Hat mir gut gefallen

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    JuliB

    15. June 2015 um 22:05

    Bei Anastasia zuhause gab es einen fürchterlichen Staubsaugerunfall, weshalb ihre Eltern nun im Krankenhaus liegen. Das kleine Mädchen mit Hang zur Hobby-Detektivin wird von ihr völlig fremden Tanten, Prim und Prude, von der Schule abgeholt  und soll nun solange bei ihnen leben, bis es ihren Eltern wieder besser geht. Allerdings wohnen die alten Damen zusammen mit gefährlichen Pudeln in einer ehemaligen, sehr heruntergekommenen Irrenanstalt, aus der mal eine Pension werden soll. Anastasia muss tüchtig mithelfen, um das Haus auf Vordermann zu bringen. Was Anastasia nicht weiß: Prim und Prude haben ein gar fürchterliches Geheimnis und die gruseligen Geräusche, die sie nachts hört, sind keineswegs eingebildet... Meine Meinung zu diesem Buch:  Es hat mir gut gefallen. Die Geschichte war spannend, einfallsreich und zuweilen ziemlich gruselig. Trau niemals alten Tanten mit Monobraue, die du nicht kennst, sag ich da nur. Erst recht nicht, wenn sie dir mit fadenscheinigen Ausreden die Wahrheit vorenthalten und dich Sklavenarbeit verrichten lassen, die du zuhause niemals tun müsstest.  Fazit: Gruselig, abenteuerlich und spannend. Für geübte Leser ab 9/10, die den Tatsachen genauso unerschrocken auf den Grund gehen  wollen wie Anastasia McCrumpet es tut. 

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  • Wenn Dein Leben aus den Fugen gerät, wirst Du Dich der Gefahr stellen...

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Solara300

    10. June 2015 um 13:27

    Kurzbeschreibung Die 11 Jährige Anastasia Mc Crumpet lebt mit ihrer Familie und ihrem Meerschweinchen Muffy und einer Menge Pflanzen in einem Haus das im Vorgarten mit Gartenzwergen übersät ist. Sie ist tollpatschig und gerät mehr als einmal in eine peinlich Situation, aber Anastasia weiß wie sie damit umgehen kann und versucht das Beste draus zu machen. Ihr Vater Fred auf den ich hier jetzt zu sprechen komme ist ein ganz lieber und liebt Pflanzen auch wenn er keinen  grünen Daumen hat, was auch die Anfangsszene sehr gut erklärt denn Anastasia und ihr Dad beerdigen Betty Lou die Venusfliegenfalle. Und dabei geht das ganze da erst los! Anastasia selbst ist eher der unscheinbare Typ, mit ihren mausbraunen Augen und mausbraunen Haaren und ihren einhundertsiebenundzwanzig Sommersprossen die alle genau gezählt wurden. Sie spielt immer im Schulorchester Triangel und bei Theateraufführungen einen Baum. Also alles in allem ein sehr eintöniges Leben. Bis auf die Blähungen die Anastatsia manches Mal hat. Aber dann gerät Anastasias Leben schneller aus den Fugen als ihr lieb ist und sie muss sich der Herausforderung stellen, die auf sie wartet nach einem mysteriösen Staubsaugerunfall ihrer Eltern... Cover Das Cover ist mir gleich aufgefallen mit den drei Kindern! Aber auch der Handlungsort und die Treppe die sie mit einer Taschenlampe erkunden macht Lust darauf zu erfahren was wohl versteckt sein könnte. Der Pudel unten links sieht ja nicht gerade nett aus und scheint die drei Freunde anzuknurren. Der Schriftzug finde ich sehr schön in das Gesamtbild integriert und mit dem Titel passt es hervorragend zum Inhalt. Aber auch die Rückseite mit dem Einblick ins Buch sind für mich dann ausschlaggebend gewesen, denn man bekommt Lust gleich los zu lesen, denn das es spannend wird, das kann man sich denken, aber hier wurde es auch sehr gut umgesetzt.   Charaktere Die 11 Jährige Anastasia McCrumpet ist eine ganz liebe, die des Öfteren sehr ungeschickt ist und deshalb auch viele peinliche Situationen heraufbeschwört. Aber sie ist auch klug und Neugierig was in diesem Fall immer gut ist, denn Anastasia hinterfragt. Eine kleine Detektivin die mit ihrem Gespür auf die Suche geht! Die zwei Großtanten Prim und Prude, die nicht nur muffeln, sondern mit ihrer ganzen Art, mir noch nicht mal ganz geheuer vorkommen, denn sie lieben tote Tiere und haben Metallzähne die sehr furchterregend aussehen! Brrrr.... Schreibstil Die Autorin Holly Grant hat einen fantastischen Schreibstil der mich mehr als einmal lachen oder schmunzeln ließ, denn hier fand ich die Spannung die sich aufbaut sehr gut umgesetzt und die Art des Humors der immer wieder Klasse rüberkommt und einen auch in den Irrwitzigsten Abgründen der Irrenanstalt  mitnimmt auf eine unglaublich Jagd nach dem Geheimnis der Tanten!   Meinung Wenn Dein Leben aus den Fugen gerät, wirst Du Dich der Gefahr stellen... Denn hier sind wir bei der 11 Jährigen Anastasia die an sich sehr unscheinbar ist und in Sachen Missgeschick eine Meisterin. Aber und jetzt kommt es, auch wenn Anastasia schon vieles erlebt hat wegen Ungeschicktheit und Peinlichkeit, das was an diesem Tag passierte stand nirgends ersichtlich und man hat sie auch nicht darauf vorbereitet. Denn Anastasia bekommt eine erschreckende Nachricht die ein Ausmaß auf ihr Leben annimmt, das sich auf einmal verändert. Denn die Monobraue oder in dem Fall Schulsekretärin Miss Sneed reißt Anastasia aus dem Unterricht, um ihr mitzuteilen, das ihre Eltern einen schrecklichen Staubsaugerunfall hatten. Nun sei angemerkt, das mir das irgendwie komisch vorkommt, denn da habe ich mir die Frage gestellt wie das sein kann. Nicht das es sowas nicht geben kann, aber man sollte hier wissen das Mrs McCrumpet also Anastasias Mutter ihr ganzes Leben vom Bett aus gestaltet. Und Fred also Anastasias Vater durfte Staubsauer verkaufen und den Haushalt machen und seine Frau bedienen und zwar von vorne bis hinten. Und nun genau der Punkt. Wie soll eine Frau die ihr Bett nicht verlässt einem schlimmen Staubsaugerunfall zum Opfer fallen??? Gut das an sich könnte vielleicht ja noch im Bereich des Möglichen liegen und auch das seltsame Verhalten der Neuen Schulsekretärin Miss Sneed die ihren Spitznamen nicht ohne Grund  hat und zwar Monobraue. Sehr seltsam und dann die Zwei angeblich lang verschollenen Tanten Prim und Prude die Anastasia mitnehmen in eine Art Gefängnis, denn von dort scheint es kein Entkommen zu geben. Die Tanten wohnen wie in der Urzeit, haben zwar Strom aber nur für den Zaun der das ganze Anwesen der Irrenanstalt  St. Marters abriegelt. Die Irrenanstalt sieht aus wie ein Herrenhaus aus Viktorianischer Zeit und macht einen düsteren Eindruck. Für mich ein Gebäude dem ich mich weder nähern noch drinnen Nächtigen würde. Aber Anastasia hat keine Wahl und hofft ihre Eltern die Operiert wurden am nächsten Tag besuchen zu können. Aber weit gefehlt denn dann offenbaren die Tanten am nächsten Morgen ihr eine grausame Nachricht, denn ihre Eltern wären gestorben und das Krankenhaus hätte morgens ein Telegramm gesendet. Geschockt und Traurig sieht sich Anastasia mit der Tatsache konfrontiert das sie das seltsame an einen Knast wirkende Zimmer Nummmer 11 wohl für immer hat und alles sehr seltsam ist, irgendwie surreal. Anastasia ist erstmal fertig, denn sie ist  plötzliche Waise mit der Aussicht auf ihre neues Zuhause bei ihren Tanten oder dem Horror einer Jugendanstalt, deshalb versucht sie sich in ihr neues Heim einzufinden. Aber immer wieder fallen ihr Ungereimtheiten auf. Sei es der seltsame Junge der als angeblicher Gärtner tätig ist mit einem Vogelkäfig oder andere seltsame Vorkommnisse und die Pudel des Grauens die mit ihren Metallgebissen alles überwachen. Laut der Tanten sind die zum Schutz vor dem Schreckwald der an das Gebäude anschließt. Aber die Frage ist.... Ist wirklich im Wald das Schreckliche oder in der Anstalt selbst... Anastasie ist mutig und clever und wächst trotz ihrer Situation über sich hinaus und muss erschreckende Feststellungen mache die sehr gefährlich sein können. Für mich eindeutig gelungen und mit seinem spannenden Auftakt einfach fesselnd bis zum Schluss. Fazit Sehr gelungen und empfehlenswert!!!   5 von 5 Sternen

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  • Pudel mit Metallgebiss, sprechende Mäuse und Frauen mit Monobrauen - Anastasia McCrumpets Welt!

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    rikku_revenge

    02. June 2015 um 20:57

    Inhalt: Die fast 11-jährige Anastasia hört eigentlich nicht auf Unkenrufe ... Aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augenbraue sie aus dem Unterricht reißt, spürt sie sofort, dass ein Unheil auf sie lauert. Und richtig: Anastasias Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich an einem weit entfernten Ort davon erholen. Stattdessen stehen zwei unbekannte Großtanten bereit, um Anastasia mitzunehmen. Tante Prim und Tante Prude wohnen in einem uralten verstaubten Heim, in dem Anastasia bald mulmig wird: Schon das Gelände wird von bösen Pudeln mit Metallgebissen bewacht. Nachts heulen Geräusche durch das Haus. Und an den Wänden hängen Bilder von verschwundenen Kindern und von finsteren Damen mit Monobrauen ... (Quelle: Klappentext, cbt) Meine Meinung: Mitte März war es wieder soweit - das nächste Rezensionsexemplar für die Buchflüsterer-Aktion von Buecher.de befand sich in meinem Briefkasten. Nach Love Letters to the Dead vom letzten Mal eher ein erwachsenereres Publikum angesprochen hat, ist Anastasias Welt viel kindlicher (aber dafür auch gefährlicher!). Das Cover ist recht blau gehalten und darauf sind Anastasia, der "Gärtner" Quentin und sein Bruder Ollie zu sehen. Die Überschrift ließ mich einen pompösen Titel vermuten - und ich lag richtig, denn die Geschichte spielt in einer Villa. Für Kinder ist das Cover sicherlich ansprechend, da es mysteriös aber auch verspielt daherkommt. Erzählt wird die Geschichte aus der dritten Person, die auch immer wieder den Leser direkt anspricht, ihn Fragen stellt und sehr gut unterhält. Anastasia wird uns als schusseliges aber sehr liebenswertes Mädchen vorgestellt, welches gerade ihre Lieblinsblume zu Grabe tragen musste. Und als wäre das nicht schon genug, spielt ihr Meerschwein Muffy, den Rachekacker-Trumpf aus! Pfuiii!! Ihre Entwicklung von der kleinen, unscheinbarer Schülerin zu einem tapferen Mädchen wirkt echt und wird auf interessante Art und Weise erzählt. Sie und die anderen Mitglieder der Liga der garstigen Ungeheuer sind mir gar sehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte lebt wirklich von den schrägen und unglaublich witzigen Beschreibungen und Dialogen. Ich habe nicht selten herzhaft bei der Lektüre gelacht. Frauen mit Monobrauen - echt gruselig! Augapfelringe- ieeeh! Pfefferminzbonbons - uargs. Ja, auch der Grusel kommt nicht zukurz! Da Kinder oftmals dazu neigen, das Interessezu verlieren wurden auch noch kleine Bilder eingefügt, die das ganze Leseerlebnis auflockern. Fazit: Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief von Holly Grant hat mich die letzten Tage wunderbar unterhalten. Witzig, mysteriös, verückt und auch etwas gruselig. Damit werden mutige Kinder im Alter von 10-14 bestimmt ihren Spaß haben!

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  • Eine wahrhaft zauberhafte Geschichte, die unnötig in die Länge gezogen wurde.

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Johannisbeerchen

    18. May 2015 um 12:16

    Meinung: Das Cover und die Kurzbeschreibung fielen mir in der Frühlingsvorschau direkt auf und so durfte das Buch auf meine Wunschliste und dann endlich zu mir ziehen. Anastasia ist eine ganz normale fast 11-jährige, aber als Miss Sneed sie aus dem Unterricht holt und sie ab sofort bei zwei Großtanten in einer ehemaligen Irrenanstalt leben muss, ist alles ganz und gar nicht mehr normal. Da ist zum einen der verrückte Gärtner, der einen Vogelkäfig auf dem Kopf trägt, dann die Wachpudel mit einem Gebiss aus Metall und auch die Tanten scheinen Unheimliches zu verbergen. Gemeinsam mit den Brüdern Ollie und Quentin plant sie einen Fluchtversuch. Der Einstieg ist ein bisschen lang und zäh und voller Erklärungen. Als jüngeres Mädchen hätte ich darauf keine Lust und hätte das Buch wohl schon kurz vor der Hälfte abgebrochen. Irgendwann nimmt die Handlung aber an Fahrt auf und es geschehen einige interessante Unfälle und geheimnisvolle Situationen. Das Ende ist eine schöne Idee und gelungen, lässt aber noch eine ganze Menge Fragen offen. Allgemein wird die Story aber unnötig in die Länge gezogen und könnte getrost auf 50 - 100 Seiten verzichten. Anastasia ist ein normales Mädchen von fast 11 Jahren und ist mit der Situation erstmal überfordert und mal ehrlich, wer wäre das nicht ?! Sie fasst sich aber ganz bald, beginnt zu ermitteln und stößt dabei auf allerhand Kurioses. Dabei bleibt sie immer symphatisch und reagiert ihrem Alter entsprechend. Auch Tante Prim und Tante Prude sind interessante Charaktere und können einen immer aufs Neue überraschen. Besonders gerne mochte ich den kleinen Ollie und Miss Apple. Verschönert und unterstrichen wird die Handlung durch die fantastischen Zeichungen, die immer mal wieder auftauchen und für Abwechslung sorgen. Fazit: Eine wahrhaft zauberhafte Geschichte, die unnötig in die Länge gezogen wurde.

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1769
  • leider keine Geschichte für uns...anders als gedacht...

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Normal-ist-langweilig

    17. May 2015 um 11:05

    Unsere Meinung: „Unheimlich witzig und entzückend gruselig: Das verrückteste Abenteuer, das einer fast 11-Jährigen passieren kann!“ (Buchrücken) Wir fanden den Namen der Protagonistin sehr gut gewählt und wollten wissen, ob das Buch halten kann, was der Buchrücken verspricht! Das Buch wird vom Verlag her ab 10 Jahren empfohlen. Meine Tochter ist 10 Jahre alt und freute sich auf ein lustiges, aber entzückend gruseliges Buch! Auf Seite 14 sagt Anastasia zu einem im Garten stehenden Gartenzwerg:„ Zum Teufel mit dir Pimmel!“ Da waren wir das erste Mal leicht verunsichert undverwirrt. Ein Gartenzwerg, der Pimmel heißt? Ein Schreibfehler? Nein, Pimmel erscheint später nochmal! Schnell wird die Geschichte nicht nur gruselig, sondern auch eklig, unschön und für meine Tochter gar nicht wirklich lustig. Ich als Erwachsene habe des Öfteren über die Wortwahl und die versteckten Witze lachen müssen, sie jedoch nicht. (Mädchen mit fast ständigen Blähungen, Pudel, die ebenfalls pupsen, ein Meerschweinchen mit Aggressionsproblemen…) Die Geschichte selbst ist sehr fantastisch bis märchenhaft. Wir waren gar nicht auf eine solche Art von Geschichte gefasst, auch wenn ich sagen muss, dass uns „Pudel mit Metallgebissen“, „Eltern, die einem Staubsaugerunfall zum Opfer fallen“, „Frauen mit einer Mono-Augenbraue“ schon hätten die Augen öffnen müssen. Wir hatten “nur” eine Kinder – Detektiv – Geschichte erwartet! So waren wir doch eher in der „ähm, ok….“ statt in der „wow, wie lustig…“ Stimmung beim Lesen! Nach circa einem Drittel wollte meine Tochter nicht mehr weiterlesen. Ich habe das Buch dann alleine beendet und muss sagen, dass auch ich nicht sagen kann, dass mir die Geschichte gefallen hat! Sicherlich versprüht sie einen sehr eigenen Charme, der mich des Öfteren schmunzeln hat lassen. Auf ganzer Sicht jedoch konnte das Buch leider nicht punkten, obwohl Anastasia als auch die Großtanten sehr interessante Charaktere sind. Aber die Geschichte war uns deutlich zu unheimlich (verschiedene Thematiken sind doch für Kinder nicht oder nur bedingt geeignet), skurril und irgendwie auch sehr verworren (an manchen Stellen wirkt das Buch so, als hätte die Autorin  einfach verschiedene Märchen gemischt)! Das Ende ist sehr offen, so dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es einen weiteren Teil geben wird.  (2,5 / 5)

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  • Schurkencharme meets Modern Horror

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Krinkelkroken

    29. April 2015 um 14:12

    Achtung, aufgepasst! All jene Leseratten unter euch, die - wie ich - immer auf der Suche nach spannender, abenteuerlicher, ungewöhnlicher und skurriler Jugendliteratur sind, sollten sich den 11. Mai vormerken. Denn da erscheint Anastasia McCrumpet und der Tag an dem die Unke rief in den Buchläden. Zusammen mit Ada von Goth und Die genial gefährliche Unsterblichkeitsschokolade gehört dieses skurril-fantastische Abenteuer definitiv zu DEN Kinderbuchtiteln unseres noch jungen Jahres 2015. Anastasia, fast 11 Jahre alt, ist ein ganz gewöhnliches Mädchen. So scheint es zunächst. Und damit ist nicht gemeint, dass sie - wie bei so vielen vermeintlich gewöhnlichen Heldinnen - eigentlich unwissend unglaublich schön und perfekt ist, sondern sie ist tatsächlich einfach ganz gewöhnlich: sie sieht gewöhnlich aus, hat gewöhnliche Blähungen und gewöhnliche Eltern. Diese allerdings sterben bei einem Autounfall (die Eltern, nicht die Blähungen, leider), wie Anastasia eines Tages in der Schule erfährt. Mit dieser Nachricht endet also ihr gewöhnliches Dasein, denn ab diesem Zeitpunkt nimmt das Abenteuer seinen Lauf: Anastasia wird von zwei entfernt-verwandten Tanten, Prim und Prude, aufgenommen und wohnt von da an wie eine Sklavin auf einer gruseligen Festung, der ehemaligen Irrenanstalt St. Marter, deren Gelände von Königspudeln mit Metallgebiss bewacht wird. Fürchterlich! Tagein, tagaus wird sie zu anstrengender Hausarbeit gezwungen und bekommt kaum etwas zu essen. Doch ihr Aschenputteldasein wandelt sich, als sie feststellt, dass es noch andere Kinder auf dem Anwesen zu geben scheint und insgesamt merkwürdige Dinge vor sich gehen: Sie selbst beginnt Motten zu essen, die Tanten scheinen sich von Blutegeln zu ernähren und ein unheimliches Heulen durchdringt die Mauern. Nach ihrem großen literarischen Vorbild Francie Droplet, nimmt Anastasia kurzerhand all ihren Mut zusammen und beginnt, Nachforschungen an zu stellen. Und was sie dabei entdeckt, bringt sie in höchste Gefahr... Sie hatte ein schreckliches Gefühl in der Magengrube, das ausnahmsweise nicht von Blähungen herrührte. Nein, liebe Leser, es war ein innerer Unkenruf. (Anders gesagt: eine Stimme in ihrem Inneren, die ihr zuraunte, dass etwas äußerst Unangenehmes bevorstand. Sie sollte Recht behalten. Und wie!) (S. 20) Wer die Inhaltsangabe aufmerksam gelesen hat, wird festgestellt haben, dass sich das vorgestellte Buch von anderen dieses Genres unterscheidet. Sollte jemand Probleme mit Flüchen, Ehrlichkeit, Antiheldentum, Grusel oder Intelligenz haben, möge er lieber zu einem anderen Buch greifen. Anastasia McCrumpet fordert von seinen Lesern eine Menge, belohnt sie aber auch in hohem Maße mit einer außergewöhnlichen Protagonistin, jeder Menge Fantasiereichtum, einer gehobenen Sprache (von den Flüchen mal abgesehen - wobei auch die sehr einfallsreich sein können) und unglaublich komischen Momenten. "Es... Es tut mir leid", stammelte Anastasia. "Ich dachte, du wärst ein Fleck an der Wand." "Ein Fleck an der Wand!", rief der Junge. "Was sagst du dazu! Ein Fleck! Aber wenigstens lasse ich in anderer Leute Zimmer keinen Knattermann los." (180) Die Autorin stellt in ihrem Debüt ihr ganzes Können unter Beweis. Was bei Claire Legrand und ihrem Debüt Die Stadt der verschwundenen Kinder auf ungünstigste Weise präsentiert wurde (Entführung, Gruselanstalt, fantastische Horrorwesen), bekommt durch den ironischen und vor allem kindgerechten Anstrich von Holly Grant einen unwiderstehlichen Charme verliehen. Märchenhafte Elemente werden mit humoristischen Einlagen versehen und altenglischer Schurkencharme mit modernem Horror verwoben. Lustige Momente folgen auf widerliche, melancholische Gedanken treffen auf heldenhafte. Der Leser erlebt eine abenteurliche Odyssee der Skurrilitäten, die auch nach dem Lesen noch lange nachhallt. Freundschaft, Familie und wahrer Heldenmut wird auf unwiderstehliche Weise vermittelt und am Ende wird allen Lesern mitgegeben: Nichts ist wie es scheint - es gibt immer einen Ausweg! "Warum hat euer Gärtner einen alten Vogelkäfig auf dem Kopf?" "Das ist nicht einfach ein alter Vogelkäfig" antwortete Prim. "Es ist eine elegante viktorianische Antiquität." (41) Mutige Kinder ab 10 Jahren werden hier genauso auf ihre Kosten kommen, wie morbid-begeisterte Erwachsene. Vor allem aber ein gemeinsames Lesen garantiert viele spannungsreiche, lustige Lesestunden. Anastasia McCrumpet, oder wie die Reihe im englischen Originaltitel lautet: The League of Beastly Dreadfuls sollte man unbedingt im Auge behalten! Im wahrsten Sinne des Wortes, denn auch die Illustrationen von Josie Portillo tragen mit ihrem scherenschnittartigen Stil zur gruselig-skurrilen Atmosphäre der Geschichte maßgeblich bei. Also: unbedingt anschauen!

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  • Guter Anfang, schwach bis zum Ende

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    kleeblatt2012

    18. April 2015 um 16:32

    Anastasia McCrumpet weiß genau, dass ein Unheil auf sie lauert. Und kurz darauf erzählen ihr zwei angebliche Großtanten, dass ihre Eltern einen Staubsaugerunfall hatten und sich von diesem nun erholen müssten. Anastasia glaubt den beiden und lässt sich von ihnen zu einem alten Haus bringen. Dort angekommen, muss Anastasia jedoch den Tag mit Putzen und die Nacht in einem abgeschlossenen Raum verbringen. Die Großtanten sind unheimlich, genauso wie die Pudel mit den Metallgebissen. Und der Gärtner hat einen Käfig auf dem Kopf. Unheimliche Geräusche wehen durch das Haus und was hat die Schulsekretärin Miss Sneed mit allem zu tun? Anastasia geht den Geheimnissen auf die Spur und schon bald muss sie um ihr Leben fürchten. Eigentlich finde ich ja jedes Kinderbuch sehr unterhaltsam, weil mich die Geschichten dazu bringen, mich selbst wieder als Kind zu sehen und mich einfach in der Story treiben zu lassen. Diesmal jedoch musste ich mich teilweise zwingen, in die Welt von Anastasia abzutauchen. Ich hatte etwas Probleme mit der Protagonistin Anastasia. Sie ist 11 Jahre alt, also schon alt genug, um einiges zu begreifen, Hintergründe zu verstehen und auch mal nachzufragen. Stattdessen kommt sie mir schon fast zu naiv herüber, lässt sich fast alles gefallen und wird erst gegen Mitte des Buches so richtig aktiv, aber dann auch mit großen Zweifeln. Das sie natürlich glauben möchte, dass sie nun eine neue Familie hat, ist mir schon klar. Doch macht sie am Anfang des Buches einen recht cleveren Eindruck, welcher aber mit der Zeit dann doch wieder verfliegt. Der Gruselfaktor ist ziemlich hoch. So kann ich eigentlich nur eine Empfehlung für Kinder ab 10 aussprechen, die auch starke Nerven haben. Denn das Haus hält einiges für Anastasia parat. Viel Seltsames geschieht, was teilweise auch nicht aufgeklärt wird und am Ende wird es sogar etwas undurchsichtig und auch etwas zu abgehoben. Ich hätte mir auch etwas mehr Aufklärung über die Großtanten gewünscht. Da die Geschichte aber nur teilweise abgeschlossen ist, gehe ich davon aus, dass noch ein weiterer Teil folgen soll. Ob ich diesen allerdings lesen werde, entscheide ich dann kurzfristig. Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht, unterbrochen von manch gruseligen Szenen. Abgerundet wird das Buch von kleinen Illustrationen von Josie Portillo. Diese sind sehr stimmig und fangen auch die einzelnen Szenen sehr gut ein. Diese Bildchen sind eine gelungene Abwechslung. Anastasia hat ein kleines Problem mit ihrer Verdauung und lässt gerne mal etwas aus sich entweichen. Dies führt bei Kindern bestimmt zu kleinen Lachanfällen, war für meinen Geschmack dann doch etwas zu oft. Auch kann ich mal wieder den Namen des Buches nicht nachvollziehen. Im Original heißt das Buch „The League of Beastly Dradfuls“, übersetzt soviel wie „Die Liga der garstigen Ungeheuer“. Dass mit „und der Tag, an dem die Unke rief“ gemeint ist, dass ein Unkenruf etwas „Unheilvolles“ ist, sind manche Kinder vielleicht etwas überfordert. Vielen ist bestimmt nicht bekannt, was dieser Satz eigentlich bedeutet. „Anastasia McCrumpet und die Liga der garstigen Ungeheuer“ wäre vielleicht hier die sinnvollere und auch interessantere Wahl gewesen. Fazit: Ein guter Ansatz mit vielen Gruselelementen, dann doch im Endeffekt eher etwas weniger anspruchsvoll.

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  • Ein etwas anderes Leseerlebnis

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Klene123

    02. April 2015 um 17:00

    AnastasiaMcCrumpet steht zu Beginn des Buches bei einer Beerdigung mit Schlafanzug und Hasenpantoffeln. Ab da weiß der Leser schon dass es sich hier um ein etwas ungewöhnliches Buch handelt. Anastasia wird dann Nachmittag aus der Schule geholt, ihre Eltern hatten einen Staubsaugerunfall und plötzlich stehen da zwei Großtanten, die sich nun im sie kümmern. Wieso? Weshalb? Warum? Und dann sollen ihre Eltern nie wieder kommen, es scheint als wäre Anastasia dazu verdammt für immer das Haus zu putzen in dem ihre Großtanten wohnen. Doch dann fallen ihr immer wieder neue Dinge auf, denn sie ist ein neugieriges Mädchen. Wieso tragen alle diesen Ring? Und wieso ist die Schulsekretärin auf einem Bild abgebildet? Was hat es mit dem beißenden Gärtner auf sich, dessen Kopf in einem Vogelkäfig steckt? All das will Anastasia heraus finden und steht der ein oder anderen gruseligen Gefahr gegenüber. Man kann sich ganz gut in Anastasia hinein versetzen, aufgelockert wird die Spannung immer wieder durch einen Perspektivwechsel bei dem die Autorin den Leser selbst direkt anspricht. Die Passagen finde ich ziemlich gut für junge Leser, denn hier kommen auch alte und neue Wörter rein, die dann sehr schön und ausführlich mit Humor erzählt werden. Ich denke nicht jeder junge Leser weiß was ein Nachttopf ist? ;) Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass diese Passagen auch etwas verwirrend sind und vielleicht Informations-überladend sein können, wenn dann z.Bsp noch von Laxantien erzählt wird. Auch konnte ich dadurch nicht vollkommen in die Geschichte durchsteigen und mich im Gruseln verlieren. Komisch fand ich auch, dass die Großtanten so kalt sind und alle Metallzähne haben auch die Pudel. Das wird nie erklärt wozu die dienen und Anastasia gibt sich dennoch zuerst einfach mal ihrem Schicksal. Das Buch hat natürlich auch ein offenes Ende...ist ja nur Band 1 was mich auch ein bisschen missmutig stimmt, denn ein paar Erklärungen hätten hier gerne noch reingepackt werden können. So wirkte alles zu überladen und man merkt das ganz viele Anfänge reingepackt werden mussten, sodass dann in folgenden Büchern die Enden dazu bearbeitet werden konnten.

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  • für ein Kinderbuch richtig toll.

    Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief

    Aleena

    08. March 2015 um 11:04

    Auf Unkenrufe hört die fast 11 jährige Anastasia nicht, aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono Braue, sie aus dem Unterricht reißt um ihr mitzuteilen, das ihre Eltern einen Staubsaugerunfall hatten und sie nun bei ihren verwitterten alten Tanten leben soll, weiß sie nicht ob sie nicht doch, auf einen Unkenruf hereingefallen ist. So recht will Anastasia nicht dran glauben das ihre Eltern sich in einem weit entfernten Krankenhaus erholen, und sie bald abholen lassen, als sie bei Tante Prim und Tante Prude im Auto landet und mit ihnen auf ein entferntes verwittertes altes Irrenhaus fährt. Dort soll sie nun wohnen? Gruslig, eiskalt läuft es Anastasia den Rücken herunter als sie dort in ein Zimmer eingesperrt wird und schlafen soll, und nicht mal Abendbrot gibt es. Der Gärtnerjunge mit dem Käfig auf den Kopf, jagt ihr ebenso Angst ein. Wenn da nicht diese tückischen Pudel auf dem alten Grundstück wären, die mit ihrem Metallgebiss drauf warten das Anastasia aus dem Haus kommt. Meine Meinung Ob sie es schafft von dort wegzukommen und wie, das müsst ihr schon allein lesen. Ich liebe die Geschichte, da sie so verrückt und unheimlich und auch rätselhaft daherkam. Man freundet sich sehr schnell mit der Ich Erzählerin Anastasia an die sich ganz schnell zu einer herausragenden Detektivin entwickelt und durchlebt ein grusliges unheimliches Abenteuer, der ganz besonderen Art. Ich liebte die schrulligen Charaktere, das Unheimliche alte Irrenhaus welches wirklich sehr gut in Szene gesetzt wurde und man litt mit Anastasia bis zum Schluss mit. Für Kinder und ganz junge Erwachsende ein Heiden Spaß.

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