Holly Jennings Arena

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Inhaltsangabe zu „Arena“ von Holly Jennings

Eine neue Heldin erobert die Fans von Ready Player One und Die Tribute von Panem

Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …

Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur

Gelungener und zum Nachdenken anregender Sci-Fi Roman über die Gaming Profiliga

— LillianMcCarthy

Zu selbstherrlich und vorhersehbar

— brokkolino

<3 <3 <3

— 23GZamasu

Tolles Buch! Virtuelles Profi-Gaming inkl. Freundschaft, Liebe, Sucht, sowie Manipulation und Rebellion.

— Arienn

Nicht viele Romane fesseln einem so sehr, dass man sie innerhalb eines Tages liest. "Arena" hat es geschafft....

— kleeblatt2012

Mit „Arena“ hat Holly Jennings einen soliden und stimmigen Roman geschrieben, mit dem man einige schöne Stunden verbringen kann.

— akoya

Meine Gedanken muss ich erstmal in eine Rezension bringen.

— Caterina

Charaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt!

— denise7xy

Tempo, Action und ein sehr glaubwürdiges Zukunftsbild

— SillyT

Gewalt und Brutalität in einer Virtual-Reality-Zukunft

— his_and_her_books

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Ganz nett, sehr interessant umgesetzt, aber so richtig versteh ich den Hype dann doch nicht.

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  • Virtuell oder Echt?

    Arena

    littlemhytica

    14. January 2018 um 16:08

    Eine neue Heldin erobert die Fans von Ready Player One und Die Tribute von PanemIm Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur kurze Einblicke: Es wäre nicht das erste mal gewesen, dass ich starb. Und todsicher auch nicht das letzte Mal. - Trotzdem - während die meisten Leute sich diese Welt nur vom sicheren Hafen der Realität anschauten, gab es keinen Ort, an dem ich Samstagabends lieber gewesen wäre.Satz des Buches!Wann war Nathan gestorben? Hatte er noch geatmet, als ich ins Bett zurückgekehrt war? Ich dachte nach, zwang mein Gehirn, alle Bilder und Eindrücke wieder aufzurufen. Ich fand nur einzelne, miteinander verschwimmende Fetzen.Seite 62Sie tippte auf ihrem Bildschirm herum. Die Kapsel öffnete sich, und ich kletterte hinein. Hier mir schloss sich die Tür. Allein in der Dunkelheit lächelte ich endlich. Hier gab es keine Kameras. Keine Klatschblätter. Keine gespielte Beziehung. Die virtuelle Welt wurde zunehmend ehrlicher und wahrer als das, was sich Realität nannte.Seite 146Zwei Wochen.Zwei Wochen blieben uns bis zum Finale. Vierzehn Tage Training, verrammelt in unserer Anlage, um uns auf das Ende vorzubereiten. Zwanzig Jahre hatte ich darauf gewartet, mein ganzes Leben lang. Als wäre ich einzig und allein hierfür geboren worden - um genau jetzt genau hier zu sein.Seite 303 meine Meinung: Eine sehr interessante Inhaltsangabe und weniger das Cover welches mich auf dieses Buch aufmerksam machte und ich es lesen wollte.Das in der Angabe eine Nachfolge von TvP oder von RPO angewiesen wird, interessierte mich hierbei nicht, da dies immer geschmacklich sehr variieren mag und auch nicht von Bedeutung sein sollte. Für mich war es Wort die - Gladiatoren - ProfiLiga - Virtuelldie mich interessierten, da ich so etwas sehr gerne mag, wenn man nicht nur in der Zukunft ein Buch liest, sondern sich auch noch in einer virtuellen Welt befindet. Eine virtuelle Welt ist ähnlich einer Fantasiewelt in der es keine Grenzen zu geben scheint und in der alles möglich ist. Deshalb interessierte mich es sehr, was diese Dystopie wohl zu bieten hat.Und ich wurde nicht enttäuscht, so wie man es in anderen Rezensionen liest!Kali, unsere Protagonistin ist in einem virtuellen Spiel eines der Aushängeschilder für viele Sponsoren. Sie wird ständig beobachtet und kann weder privat noch virtuell nie die sein, die sie wirklich ist. Aber das Interessante daran ist, dass sie es auch selbst gar nicht so recht weiß da sie einfach nur funktioniert und ihrem Traum hinterlegt, Profi zu sein.Bis das einschneidende Erlebnis passiert und Nathan, ihr Teamkollege stirbt und sie dadurch wachrüttelt. Schlimm, das es soweit kommen musste - aber wichtig das es dann wirklich klick bei ihr gemacht hat, da sie geradewegs selbst auf eine Überholspur war in der es sehr schwer ist das echte Leben und die virtuelle zu unterscheiden.Der neue Teamkollege, der Ersatzmann für Nathan tut sein übriges und so kommt es das er ihr bewusst und auch unbewusst vor Augen hält was sie immer wieder verliert, auf´s Spiel setzt. Bedeutungen, von noch so kleinen Dingen werden plötzlich wieder präsent und diese stumpfe Abgebrühtheit, die eigentlich in der ganzen virtuellen Welt schon Besitz von jedem einzelnen ergriffen hat, reißt auf und lässt wieder bewusst werden das Menschen auch virtuelle Menschen sind die atmen, bluten und lieben.Dieser Part war für mich sehr gut umgesetzt und ich mochte Kali auch!Allerdings ist dieses Buch sehr umfangreich auf seinen hierfür wenigen Seiten und büsst deshalb viel Detailarbeit ein.Viele Dinge, die mir beim lesen auffielen die einfach mehr ausgebaut hätten sein müssen wurden doch sehr schnell abgehandelt und hatten nicht die nötige Tiefe für mich.Aber nichts desto trotz würde ich sehr gerne erfahren, wie es mit Kali und ihrem Team weitergeht und würde mich deshalb freuen, wenn wir den zweiten Teil auch übersetzt bekommen würden.

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  • Für Sci-Fi-Fans und Gamer

    Arena

    LillianMcCarthy

    08. January 2018 um 14:55

    Mit Arena präsentiert uns Holly Jennings einen Sci-Fi-Roman, der sich mit dem Thema Gaming in der Profiliga beschäftigt. Dieses Thema ist nichts neues, denn auch in der Gaming Branche hat sich heute schon eine Profiliga etabliert. Doch vor allem von dem, was hinter den Kulissen passiert, bekommen wir nicht viel mit. In Kalis Welt im Jahr 2054 ist Gaming nicht nur ein weit etablierter und beliebter Profisport, das Spiel ist auch deutlich realer geworden, da man sich selbst per virtueller Realität in das Spiel lädt und somit auch hautnah miterlebt, wie man stirbt, was das Erlebnis deutlich realer macht. Mit dieser Profiliga und dem damit verbunden Erlebnis gehen auch viele negative Aspekte einher. Die lernt Kali kennen, als ihr Teamkapitän an einer Überdosis einer Droge stirbt, die in Gamerkreisen weit verbreitet ist. Sie selbst wird zum Kapitän ernannt und verspürt daraufhin deutlich den Druck von ihrem Chef und den Sponsoren und auch privat beschäftigt sie viel, weshalb sie sich immer mehr in eine Abwärtsspirale hereinbewegt. Das wird von Holly Jennings sehr greifbar beschrieben und man konnte nicht nur Kalis Auswegslosigkeit mitfühlen, sondern auch die Atmosphäre, die in der Liga herrscht förmlich greifen, was das Lesen sehr intensiv gestaltete. Kali ist anfangs nicht nur überfordert mit ihrer Situation sondern lässt sich von den Gefahren der Liga förmlich mitreißen. Dadurch bietet sich ihr ihm Buch eine Menge Entwicklungspotential, was auch genutzt wird. Sie entwickelt sich sehr stark weiter und setzt sich nach einiger Zeit nicht nur als Ziel, sich bzw. ihr Team zu retten, sondern auch die Arbeitsweise der gesamten Liga zu revolutionieren. Das geschieht keinesfalls von heute auf morgen. Vielmehr beschreibt Holly Jennings auf den 400 Seiten den Anfang dieser Revolution, der alles andere als leicht ist. Sehr schön fand ich auch die Abwechslung, die sich dem Leser bei der Lektüre bot. Es geht zwar sehr viel um Kalis innere Verfassung und ihre Gedanken zu den Vorgängen in der Profiliga nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Toll fand ich aber auch, dass sich viele Szenen mit dem Programm von Kalis Team beschäftigen, wenn es gerade nicht trainiert oder spielt. Auch die Trainings waren sehr wertvoll, weil in ihr alte asiatische Kampfphilosophien aufgegriffen wurden. Mein Highlight waren aber tatsächlich die Szenen, die in der Arena spielen. Fazit: Mit Arena ist Holly Jennings ein toller Sci-Fi-Roman gelungen, der sich mit der Gaming-Profiliga zur Mitte des 21. Jahrhunderts auseinandersetzt und so stark zum Nachdenken anregt. Besonders die Protagonistin Kali bot hier sehr viel Raum für Entwicklung, die genutzt wird und die Szenen und Atmosphäre waren durchgängig abwechslungsreich und fesselnd.

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  • Mischung aus ein wenig SF, Fantasie und actionreichem Computerspielebuch

    Arena

    Buchraettin

    07. January 2018 um 08:41

    Es ist das Jahr 2054. Der Titel lässt bei mir Erinnerungen an die Römer aufsteigen. Galdiatorenkämpfe in der Arena.Hier in der Zukunft der Menschheit kämpfen die Menschen in einer Art virtuellen Realität. Kali ist eine Frau, eine Kämpferin. Sie wird zum ersten weiblichen Kapitän eines der Teams.Wenn jemand gern Computerspiele spielt, da denke ich, ist dieses Buch eine gelungene Ergänzung. Es handelt von Computerspielen. Spielen in einer Art virtueller Realität mittels Avatars in die die Spieler schlüpfen und dann in diesem Spiel kämpfen. Es ist sehr actionreich und es sind immer wieder auch Szenen dabei, in denen dieses Team rund um Kali im Mittelpunkt steht. Gut gefallen hat mir hier, das auch die anderen Mitglieder des Teams vorgestellt werden im Lauf der Geschichte und auch Eigenheiten bekommen, die sie individueller erscheinen lassen.Es ist Buch in dem auch mal Szenen vorkommen, in denen Drogen eine Rolle spielen, Drogenmissbrauch, aber auch durchaus brutale Szene beschrieben werden. Es ist ein Buch für erwachsene Fantasieliebhaber. Die Kampfszenen werden sehr anschaulich beschrieben. Wer in Bücher Action, Spannung, Computerspiele mag, der wird hier bestimmt begeistert sein, mir war das ein wenig zu viel. Die Charaktere im Buch sind auch sehr darauf ausgelegt, passen so natürlich sehr gut in diese Geschichte.Was ich ja immer mag, ist vorne ein Inhaltsverzeichnis im Buch, das bietet mir einen guten ersten Überblick. Dadurch dass die Figur Kali als Ich- Erzählerin auftritt, hat man als Leser wie ich finde immer das Gefühl ein wenig hautnah am Geschehen zu sein. Bei diesen actionreichen Computerspielen kann man so auch fast spürbar dabei sein. Das Buch liest sich gut und spannend und man begleitet Kali bei ihren Spielen und spürt auch ihren Ehrgeiz. Die Figur war gut dargestellt und auch ansonsten konnte ich mir die Szenen im Buch gut vorstellen.Es ist für mich eine Mischung aus ein wenig SF, Fantasie und actionreichem Computerspielebuch.3, 5 Sterne

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  • Spannungsgeladen und voller Action!

    Arena

    Line1984

    21. November 2017 um 12:01

    Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut, ich hatte schon länger Lust auf eine richtig gute Dystopie und dieses Buch erschien mir sehr vielversprechend.Ich begann mit dem lesen und sofort mitten im Geschehen, gleich zu beginn geht es unglaublich spannend zu. Das bleibt auch im kompletten Buch so. Es gab keine einzige langatmige Szene oder ähnliches.Der Schreibstil der Autorin überzeugte mich sofort, sie schreibt locker und flüssig.Gleichzeitig gelang es ihr mich in den Bann der Story zu ziehen, mein Kopfkino lief von ganz allein, denn ihr Stil ist zudem sehr bildhaft.Ich hatte eigentlich vor nur mal kurz ins Buch rein zu lesen, tja das ist mit nicht gelungen. Ich legte es erst kurz aus der Hand als ich bereits über die hälfte gelesen hatte.Es war derart spannend und nervenaufreibend das ich einfach immer wissen musste wie es weiter ging.Die hier erschaffene Welt gefiel mir gut, sie faszinierte mich und ließ mich nicht mehr los.Das ganze hat die Autorin unglaublich toll umgesetzt.Was mich immer wieder die Luft anhalten ließ waren hier die Kampfszenen. Dieses wurden unglaublich packend geschildert. Ich fieberte und zitterte regelrecht mit. Ich hielt während des lesen mehrere Male die Luft an so spannend war es.Die Charaktere im Buch finde ich toll gezeichnet.Sie wirkten auf mich authentisch und es gelang mir mich gut in sie hineinzuversetzen.Ich fieberte und zitterte mit ihnen.Ich muss sagen das mich dieses Buch ehrlich überrascht hat, sicherlich waren meine Erwartungen hoch, das was die Autorin hier geschaffen hat überzeugte mich völlig.Bitte mehr davon.Klare und uneingeschränkte Empfehlung.Fazit:Mit "Arena" ist der Autorin ein spannungsgeladener und actionreicher Roman gelungen der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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  • virtuelle Gladiatoren, Zukunft im Jahre 2054 und ein bisschen Liebe…

    Arena

    Normal-ist-langweilig

    16. November 2017 um 18:23

    Meine Meinung: Das Buch fängt unmittelbar an, eine langatmige Einleitung sucht man glücklicherweise vergebens. So ist man aber auch ein wenig ratlos, was die Welt angeht und einige Fragen werden erst im Laufe des Lesens beantwortet, manche sogar nie. Es ging der Autorin anscheinend nicht darum, zu erklären, wie die Welt entstanden ist, wahrscheinlich war sie schon immer so, obwohl eine Anmerkung/Erwähnung etwas anderes vermuten lässt. Hier wird man zu Beginn als Leser etwas alleine gelassen. Ich fand das Buch bzw. die Geschichte rund um Kali Ling wirklich gut. Kalis Persönlichkeit ist eingängig und ich habe sie sofort gemocht. Sie ist lernfähig und clever, denkt nach, bevor sie handelt und ändert auch mal eine Strategie, wenn die bisherige nichts bringt. Virtuelle Gladiatoren und deren Kämpfe, darum geht es hier und gekämpft wird hier wirklich viel. Während der Kämpfe geht es schon richtig zur Sache. Da wird sich gegenseitig ein Auge ausgestochen oder die Kehle aufgeschlitzt. Zimperlich ist hier niemand – ist das Ganze ja auch nicht real und jeder bleibt trotz seines Todes im Spiel lebendig. Die Gefühlsbeschreibungen während der Kämpfe, davor und danach empfand ich als sehr gut. Zwischendurch gibt es ein paar Weisheiten aus dem Taoismus „gratis“, die im ersten Moment so gar nicht passten, dann aber wieder die Geschichte aus meiner Sicht sehr gut abgerundet haben. Die Kämpfe als Gegenspieler zur Religion. Neben Kali spielt auch noch Rooke eine große Rolle und auch ihn habe ich schnell als sympathisch eingestuft. Klar muss er anfangs den Unnahbaren spielen…:-), sieht er doch verflucht gut aus und kämpfen kann er wie ein Gott. Ob er aber auch zum Team etwas beiträgt oder sogar mit Kali und dem Team den Siegt holt, das müsst ihr selbst lesen. Selbstredend auch, ob Kali sich doch noch in Rooke verliebt. Und wer war eigentlich Nathan? Hm.. Sehr gelungen fand ich auch, dass hier zwar die Kämpfe und Kalis Geschichte im Vordergrund stehen, dass es aber auch um Themen, wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Familie, Drogenmissbrauch, Abhängigkeit und Sucht geht. Auch das Thema Unterdrückung bzw. Erpressung spielt eine große Rolle.  Die Geschichte ist actionreich und doch emotional, futuristisch und vorstellbar. Fazit: „Arena“ habe ich insgesamt sehr gerne gelesen. Ich hätte mir teilweise mehr Erklärungen über die bestehende Welt im Jahr 2054 gewünscht, auch über die Außenwelt. Das letzte Drittel zog sich ein wenig, bis es dann zum finalen Kampf kam. Das empfand ich als etwas langatmig. Kali selbst ist eine tolle Figur, die ich sehr gerne begleitet habe.(4 / 5) Das Buch endet eigentlich in sich geschlossen. Ich konnte es beruhigt aus der Hand legen. Anscheinend wird aber ein weiterer Band kommen.

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  • Arena

    Arena

    Arienn

    24. October 2017 um 14:00

    Dieses Buch hat mich sofort gefangen genommen, was auch an dem sehr guten Schreibstil der Autorin lag, der die Atmosphäre klasse beschreiben konnte. Da ich selbst auch sehr gerne und viel zocke, konnte ich den Andeutungen und offensichtlichen Bezügen zu verschiedenen Games, sowie Ausdrucksweisen super folgen und musste auch häufiger schmunzeln. Dass die Handlung teilweise sehr brutal und blutig beschrieben wird, hat mich zunächst etwas abgeschreckt. Jedoch sehe ich auch hier eine Anspielung auf tatsächliche Games und somit passte dies doch wieder sehr gut zusammen. In der Geschichte werden verschiedene Thematiken behandelt, von Drogensucht über die Manipulation durch Medien oder die Unterdrückung der Gamer bis hin zum Taoismus. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es zu vollgeladen war, aber bis zum Ende wurde alles stimmig. Besonders gefiel mir die Entwicklung der Charaktere, hauptsächlich natürlich von Kali. Auch die vielen Botschaften, die dem Leser vermittelt werden, fand ich toll und war einige Male ziemlich berührt - womit ich in einem solchen Buch nicht gerechnet hatte.Alles in allem ein sehr tolles Buch, welches ich vor allem passionierten Gamern empfehlen würde.

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  • Arena

    Arena

    Kleine8310

    19. October 2017 um 22:25

    "Arena" ist ein Fantasyroman der Autorin Holly Jennings. Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da der Klappentext, in meinen Augen, eine spannende und neuartige Geschichte erwarten liess. Daher blieb das Buch auch nicht lange ungelesen und wie es mir gefallen hat, das erzähle ich euch jetzt.    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Kali Ling. Im Jahr 2054 arbeitet Kali erfolgreich als virtuelle Gladiatorin und hat es mit ihrem Team sogar bis in die Profi - Liga geschafft. Kali ist nicht nur fit, sondern erträgt auch die schmerzhaften Angriffe, die sie zwar nicht wirklich töten, ihr aber dennoch reale Schmerzen bringen.    Drogen und wilde Partys gehören ebenfalls zu ihrem Image, aber als ihr Teamkollege Nathan an einer Überdosis stirbt, verändert sich Kali's Sicht auf die Dinge. Als dann auch noch ein neues Mitglied zum Team hinzustößt und der neue nicht nur arrogant, sondern auch ziemlich attraktiv ist, sieht sich Kali einer Situation gegenüber, die sie sich für sich selbst nicht hätte vorstellen können ... Der Einstieg in diese Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Holly Jennings hat mich als Leserin direkt ins Geschehen geworfen, was ich klasse fand, da ich so direkt ein Bild von Kali's Job als virtuelle Gladiatorin bekommen habe. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus Sicht der Protagonistin, was dem Leser/der Leserin ihre Gefühle und Gedanken gut näherbringt, aber gleichzeitig auch das drumherum nicht aus den Augen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und flüssig zu lesen. Ich konnte mir sowohl die Kämpfe in der virtuellen Arena, als auch Kali's reales Leben sehr gut vorstellen.    Ein großes Plus war für mich definitiv die grandiose Idee. Ich bin keine Gamerin und bin dennoch sehr begeistert von dem Setting und der virtuellen Realität gewesen. Die Zukunftsvision ist kreativ und doch nicht gänzlich abwegig, so sind beispielsweise Bücher eine Rarität im Jahr 2054. Die Ausarbeitung der Charaktere war richtig gelungen und besonders toll fand ich es, dass es bei mehreren Charakteren zu persönlichen Entwicklungen kommt.   Am besten hat mir jedoch gefallen, dass es der Autorin gelingt eine wichtige Thematik sehr ansprechend und gut verpackt rüberzubringen. Es werden Fragen gestellt, es wird rebelliert und die Entwicklung die Kali dabei durchläuft fand ich einfach nur klasse. Es wird ungeschönt über Süchte geschrieben, und vorallem Auswege aufgezeigt. Hier ging mir manches zwar etwas zu leicht, aber den Ansatz fand ich prima.  Positiv:  * bildhafter und sehr ansprechender Schreibstil * tolle Ideen, die ein wichtiges Thema gut vermitteln * interessante Charaktere, die sich weiterentwickeln * spannende Handlung   Negativ:  * manche Veränderungen und Wandlungen kamen mir etwas zu leicht vor   Holly Jennings bietet mit "Arena" eine gelungene Fantasygeschichte, die nicht nur unterhält, sondern durch die wichtigen Inhalte, zeitgleich zum Nachdenken und Dinge hinterfragen anregt!

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  • Bisschen zu glatt

    Arena

    michael_lehmann-pape

    18. October 2017 um 11:20

    Bisschen zu glattVirtuelle Gladiatorenkämpfer als „Aufwärmer“, virtuelle Kampfspiele mit dem Ziel der Eroberung des „gegnerischen Turms“ als Highlight der Liga der E-Spiele in naher Zukunft, das ist, was Kali´s Leben ausmacht, dass ist, worin sie gut ist. Überaus gut.Eine nicht uninteressante Szenerie, die auch aus anderen Genre-Romanen der letzten Jahre, „Tribute von Panem“ oder auch „Maze Runner“ (in beiden allerdings als reales Erleben und nicht virtuell dargestellt) überaus bekannt und erfolgreich ist.Wobei im Vergleich dieser Roman doch ein wenig abfällt und zu glatt gebügelt daherkommt.Ein tragischer Tod, das baut Spannung zunächst auf, dann aber eine Art Liebesgeschichte (als „Medienwirksam“ zunächst nur gestellt) mit einem arroganten und hochnäsigen neuen Athleten und im Gesamten zu wenig Kämpfe (die zudem noch im Szenario kaum Abwechslung bieten), sondern mehr und mehr „Blicke hinter die Kulissen“ und Reflexionen über das eigene Tun, da tauchen doch spürbar auch Längen im Roman auf.Gut gelungen ist, wieder einmal, wie in ähnlichen Werken, der entlarvende Blick auf die „Vermarktungsmaschinerie“ und einige der Nebenfiguren (der „Hauptgegner“ und die beiden Team-Kameradinnen mit dem „besonderen Verhältnis zueinander) stehen gelungen als Emotionsträger im Raum, wie auch die Hauptfigur, Kali, differenziert in ihren emotionalen „Wirrungen“ zwischen „sanft“ und „hart“ viele Andockpunkte für eine Identifizierung des Lesers bietet.Insgesamt liest sich der Roman flüssig, reicht aber gerade in den Kampf-Szenarien nicht an andere Werke des Genres heran und auch in den Entwicklungen der Beziehungen sind die Ereignisse (bis auf ein. Zwei Ausnahmen) doch sehr vorhersehbar.Eine anregende Unterhaltung „nebenbei“, weniger ein Page-Turner wie für Fans die „Tribute-Werke“ sie dargestellt haben mit ihrem vielschichtigen Universum.

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  • press start to begin

    Arena

    kleeblatt2012

    15. October 2017 um 20:18

    In einer nahen Zukunft bestimmen Computerspiele das Leben. Virtual Reality ist in aller Munde. Und es gibt Menschen, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Fangemeinschaft ist groß und die Popularität rast steil nach oben. Kali Ling ist eine Kriegerin. Zusammen mit ihrem Team "Defiance" kämpft sie regelmäßig in Arenen um den Sieg. Und manchmal stirbt sie. Das ist ihr zwar schon oft passiert, doch sobald sie zurück in der Realität ist, kann alles von vorne beginnen. Kali treibt auf einer Welle des Erfolges und lässt sich mitreißen. Alkohol, Drogen und die Sucht nach der Virtual Reality bestimmen ihr Leben. Jäh wird sie jedoch daran erinnert, was es heißt, in der Realität dem Tod zu begegnen, als ihr Teammitglied Nathan an einer Überdosis Drogen stirbt - und droht, in Vergessenheit zu geraten.Das Buch ist rasant - wie ein virtuelles Autorennen. Es gibt ein Auf und Ab, man fährt Achterbahn, zumindest bis zur Hälfte des Buches.Ab da wird es ruhiger, überschaubarer, aber nicht weniger interessant.Das Zukunftsszenario erinnert an dem Film "Tron", von dem sich die Autorin auch hat inspirieren lassen. In einer Kapsel liegend und mit Kabeln mit einem Computer verbunden, taucht man ab in eine virtuelle Realität, die so echt wirkt, dass man auch alles um sicher herum spürt. Sonnenstrahlen, das weiche Gras oder die staubige Erde. Auch Gerüche und Laute wirken echt.Kali Ling ist knapp 20 Jahre alt und auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Dies macht sie unvorsichtig. Beim Vorentscheidung zum großen Turnier werden sie und ihr Team von den Newcomern InvictUs gnadenlos fertig gemacht und getötet. Nun müssen sie in der Verlierergruppe antreten. Ihre Chancen sind gering. Um damit fertig zu werden, stürzt sich das Team in Alkohol, Drogen und Party. Was Nathan, einem Teammitglied, zum Verhängnis wird. Er stirbt an einer Überdosis Heroin.Kali stürzt dies in eine schwere Krise. Das Team ist am Ende, obwohl sie als Favoriten gehandelt wurden. Und zu allem Überfluss scheint es auch keinen groß zu interessieren, das Nathan gestorben ist. Schnell muss für Ersatz gesorgt werden. Rooke taucht auf. Verschwiegen und anscheinend auch nicht teamfähig, er bringt alles durcheinander. Bis Kali merkt, dass mehr hinter allem steckt und Ruhm nicht alles sein kann.Die Protagonisten sind mir alle von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Vor allem Kali und Rooke, die beide gegen das System rebellieren, haben es mir besonders angetan. Kali ist eine junge Frau, die in der Virtual Reality eigentlich besser zurecht kommt, als in der Realität. Die Rolle, die sie als Kriegerin spielt, passt besser zu ihr. Eigentlich hat sie sich nur selbst noch nicht gefunden. Ihr Platz im Leben ist zwar der Richtige, doch sind es falsche Umstände, die dazu führen, dass sie sich nicht wohlfühlen. Rooke dagegen weiß, woran es liegt und versucht, sie auf den richtigen Weg zu führen.Der Schreibstil der Autorin ist durchweg fesselnd, so dass ich nach langer Zeit mal wieder ein Buch hatte, dass ich an einem Tag verschlungen habe. Spannend und packend zugleich, realitätsnah und doch in einer weit entfernten Zukunft. Trotzdem lässt sich vieles auf die Gegenwart übertragen. Der Druck, der auf vielen lastet, führt gerade bei Jugendlichen oft zu überstürzten und unüberlegten Handlungen, so dass es schwer ist, wieder in die richtige Bahn zu gelangen.Es ist wichtig, Freunde und Familie zu haben, die einem in so schwierigen Lebensphasen zur Seite stehen und eine helfende Hand bieten.Das Zukunftsszenario, welches die Autorin hier gezeichnet hat, ist sehr gut vorstellbar und nicht abwegig, so rasant, wie unsere Fortschritte sind. Eine virtuelle Realität ohne Brille zu erleben, kann ich mir sehr gut vorstellen. Umso realistischer macht dies die Zukunft und die damit verbundene Story der Autorin.Fazit:Eine sehr realitätsnahe Dystopie mit vielen gegenwärtigen Elementen. 

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  • Arena

    Arena

    -Anett-

    09. October 2017 um 15:15

    Im Grunde steht hier im Klappentext bereits alles, was man wirklich zu dem Buch wissen muss.Es gibt zur Unterhaltung aller virtuelle Gladiatorenkämpfe, die sehr real wirken und dabei sterben die Helden immer wieder – natürlich nur virtuell.Kali und ihre Teamkollegen lieben ihren virtuellen Sport, sie sind Spieler und auch Kämpfer – irgendwann wurde das virtuelle Spiel so weit getrieben, dass dies nur mehr die sportlichsten und trainiertesten können.Kali und ihr Team sind wirklich gut und sie werden gefeiert ohne Ende. Kali freut sich über den Ruhm und die Gelegenheit, alles zu erreichen; sportlich als auch finanziell, denn hier wartet das große Geld.Aber es gibt natürlich auch Schattenseiten. Da sind die vorgeschrieben Verträge, was sie zu tun hat und was nicht. Die Teamspieler müssen in der Öffentlichkeit immer ihre Rolle spielen. Sie rennen zu Auftritten und sollen in angersagte Clubs.Irgendwann beginnt Kali dies alles zu hinterfragen, was den Sponsoren und dem Besitzer des Teams so gar nicht gefällt.Kali entwickelte sich hier zu einer sehr sympatischen Protagonistin, und wurde von kapitel zu Kapitel menschlicher. Das hat mir wirklich gut gefallen.Ich fand manches sehr befremdlich und auch erschreckend. Immer wieder dachte ich mir, bitte lass unser Leben nicht in so eine Richtung gehen. Zuschauer erfreuen sich an solchen Kämpfen, die auch sehr brutal sind. Ist das mitunter schon Realität? Fakt ist, es muss immer mehr geben, um die Massen zu irgendeiner Unterhaltung zu bringen. Zuschauerzahlen sind alles!Alles in allem ist das ein temporeicher, spannender Zukunftsroman, der einige unverhergesehene Wendungen mit sich brachte. Die Teammietglieder entwickelten sich, wie kali auch, sehr zum positiven. Hat man anfangs gedacht, alles ist nur oberflächlich, so wurde man im Laufe des Buches eines besseren belehrt. Mein Fazit zum BuchEin actionreicher, emotionaler und spannender Roman, den ich wirklich empfehlen kann. Die Autorin hat hier eine ganz neue Welt geschaffen, die mich sehr beeindruckt hat.Da möchte ich gerne mehr davon lesen!

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  • Den Namen Holly Jennings sollte man sich merken!

    Arena

    akoya

    06. October 2017 um 09:17

    Auf dieses Buch wurde ich in einer E-Mail vom Verlag selbst aufmerksam gemacht und nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Zum Glück wurde ich auch absolut nicht enttäuscht, sondern vielmehr positiv überrascht! Der Anfang fiel mir noch kurz etwas schwer, weil man sofort in die Geschichte geschmissen wurde. Doch nach und nach bekommt man ganz viele tolle Erklärungen und Informationen, die absolut Spaß gemacht haben zu lesen. Ich konnte mir die Welt immer besser vorstellen und fühlte mich vom Setting oft an „Die Tribute von Panem“ erinnert, obwohl es im Grunde eigentlich kaum Parallelen gibt. Das Gefühl war trotzdem irgendwie da. Ich empfand dies als positiv. Die Charaktere Kali und Rooke haben mir sehr gefallen, die Nebencharaktere werden für meinen Geschmack allerdings relativ schwach beleuchtet. Dies tut der Geschichte aber absolut keinen Abbruch. Die Idee mit Kämpfen in einer virtuellen Welt als Sport und die Umsetzung dieser ist der Autorin sehr gut gelungen. Auch die entstehende Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten war nicht aufdringlich und nicht zu kitschig beschrieben. Ganz besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf alte Spiele und Spielekonsolen wie die NES von Nintendo, die im Jahre 2054 noch immer Kultstatus innehat. Ich hoffe sehr, dass Holly Jennings noch weitere Bücher plant und zumindest der bereits erschienene zweite Band der „Arena“-Serie ins Deutsche übersetzt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt man aber auch nicht mit einem Cliffhanger zurück, was in meinen Augen ein weiterer Pluspunkt dieses Buches ist. Holly Jennings steht mit ihrem Debut für großartige Unterhaltung und diese möchte man einfach erneut erleben. Die Autorin selbst beschreibt sich als Gamer und Nerd und das empfinde ich als absolut sympathisch und ansprechend. Wahrscheinlich funktioniert ihre Geschichte deswegen auch so gut, da sie einfach selbst Gaming-Erfahrung besitzt und für dieses Hobby lebt. Mit „Arena“ hat sie einen soliden und stimmigen Roman geschrieben, mit dem man einige schöne Stunden verbringen kann. Fazit: Den Namen Holly Jennings sollte man sich merken!

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  • Arena

    Arena

    Drakonia007

    04. October 2017 um 20:43

    Die Geschichte spielt in der Zukunft. Wir befinden uns hier im Jahre 2054. Das professionelle Gaming ist angekommen, es geht um viel Geld und Ruhm. So auch für Kali. Sie ist die jüngste und erste weibliche Spielerin die zur Kapitänin ihres Team ernannt wurde. Die Gamer Liga ist kein Ponyhof. Kali hat kaum ein Privatleben. Immer steht sie im Rampenlicht für Magazine und Streams. Zudem muss sie jeden Tag hart trainieren um fit zu sein und um zu gewinnen. Mir hat der Schreibstil und auch das Setting der Geschichte gut gefallen. Hat mich teilweise etwas an "Die Tribute von Panem" erinnert. Aber das Setting durch die Virtuelle Welt hat mir gut gefallen. Ich habe zwar persönlich noch keine Erfahrung mit der VR Technik gemacht, aber ich denke, so lange wird es nicht mehr dauern bis jeder sowas besitzt bzw. Irgendwie damit arbeitet. Die Geschichte ist eher wie eine Achterbahnfahrt aufgebaut. Die Kämpfe sind wirklich authentisch und spannend dargestellt. Das Ende hatte ich mir nach allem doch etwas spektakulärer vorgestellt. Fazit Eine spannende Dystopie mit einem neuerem Setting und einer anderen Idee die nicht wirklich unrealistisch ist. 4 von 5 Büchern Anmerkung: "Arena" wurde mir als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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  • Rasante Gaming-Fantasy

    Arena

    Sirene

    30. September 2017 um 14:03

    "Weiß. Alles war weiß. Es heißt, wenn man tot ist, erwacht man inmitten von weißen Licht. Noch so eine Ironie, dachte ich dort im opalisierenden Inneren der Kapsel. Egal, ob man gewonnen oder verloren hatte - die Rückkehr ins Leben fühlte sich immer ein bisschen an wie der Tod." - S. 22Die Gamer Profi-Liga ist kein Zuckerschlecken. Um dort zu überleben muss man nicht nur Tag ein und aus hart trainieren, man muss sich auch selber vermarkten und sein Ich zurückstellen. In so einer Welt will Kali erfolgreich werden und ist auch auf dem besten Weg dazu, als erster weiblicher Kapitän. Aber ihre Welt hat eine düstere Schattenseite, die Kali versucht hinabzuziehen.Kalis Privatleben oder besser gesagt, ihr nicht vorhandenes Privatleben, da sie sich permanent für die Medien präsentiert, hat mich ein bisschen an unsere Welt der Stars erinnert, die wir oft genauso behandeln, wie es in "Arena" thematisiert wird. Zwischen Sponsoren, Hochglanzmagazinen und brutalen Kämpfen in der Arena geht es in dem Roman um Kali und wie sie ihren Wert kennen lernt, lernt was wirklich Wichtig ist und rebelliert. Sie ist eine starke Kriegerin, die aber hin und her gerissen ist zwischen den Dingen, die sie tun muss und was Richtig ist. Für mich war sie authentisch gewesen, weil man ihren Konflikt gut spüren konnte. "Perfekt synchron landeten wir auf dem Boden des Turms, eine Wand aus Klingen und Tod. Klein neben Groß. Dunkel neben Hell. Die Männer zwischen den Frauen. Wir sahen nicht nur wie ein Team aus. Wir waren ein Team."- S. 367Die Autorin schreibt in moderner, flüssiger Sprache und man findet sich gut in der Handlung zurecht. Es ist einfach, aber sie beschreibt gut die Emotionen von Kali, aus deren Perspektive der Roman erzählt wird und auch die weiteren Charaktere wirken sympatisch. Was mich beeindruckt hat sind die Kampfszenen, die sehr durchdacht, anschaulich und rasant sind, die waren für mich jedes Mal ein kleines Highlight gewesen, weil die Action im Roman so richtig zur Geltung kam. Die Handlung selbst konnte auch gut bei mir Punkten - Profi-Gaming Szene trifft harte Realität. Es ist ein Setting, dass ich in der Form noch gar nicht gefunden habe und das fand ich mitunter klasse an "Arena". Die Geschichte wird sehr rasant und mit vielen Emotionen, zwischen einigen Kämpfen erzählt, aber zum Ende hin habe ich einen größeren Knall erwartet und dachte mir nur "Oh das war es. Okay. War gut.". Schnell und gefühlvoll wird die Handlung in einem relativ neuen Setting erzählt und die Charaktere, als auch die Geschichte konnten mich packen. Nur das Ende habe ich mir größer vorgestellt und mal sehen was die nächsten Bänder mit sich bringen!

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  • gelungenes Debut

    Arena

    Kenda

    29. September 2017 um 11:03

    Erste Worte:Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich starb.„Arena“ ist flüssig und Temporeich geschrieben. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich konnte ihn auch kaum aus der Hand legen. Am liebsten hätte ich ihn in einem Rutsch durch gelesen.Der Roman ist sehr fesselnd und stimmig dennoch fehlt mir etwas das ich schwer in Worte fassen kann, ich weiß es geht fesselnder und genau dieses Gefühl hat mir einfach gefehlt.Leider habe ich noch keinen Vergleich zu anderen Romanen von Holly Jennings aber mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und ich würde wieder einen Roman von ihr lesen solange mich das Thema auch anspricht. Ich fand „Arena“ sehr Originell und mir hat die Grundidee sowie die Umsetzung sehr gefallen. Natürlich hoffe ich auf weitere Romane die auch an diese Richtung gehen.Die Protagonisten allen voran Kali und Rooke haben mir sehr gefallen. Ich finde Rooke sehr interessant und es ist schnell zu merken das in ihm mehr steckt und das er was zu verbergen hat. Trotz seiner Anfänglichen Art fand ich ihn sympathisch und das bestätigt sich auch im Verlauf der Geschichte.Kali fand ich Anfangs etwas eigenartig etwas abgedreht und abgehoben aber das gab sich um laufe der Geschichte und sie wurde mir immer sympathischer. Sie hat tolle Ideen und ich bin mir sicher dass sie einen Weg finden wird um umzusetzen was sie sich am Ende des Romans vorstellt.Clarence ist für mich allerdings ein Geldgieriger Hund, sorry das ich das so sage aber das mit ihm geht ja gar nicht. Allerdings fällt mir dazu auch ein, So ist das Leben. Sein verhalten ist Realistisch und nachvollziehbar und obwohl ich ihn nicht mag füllt er seine wichtige Rolle sehr gut aus.Insgesamt konnte ich mich gut in Kali hinein denken und auch die Aktionen und Reaktionen der anderen Protagonisten sind sehr gut nachvollziehbar.Die Szenen sind sehr gut durchdacht und ausgearbeitet ich mag besonders die Szenen in der VR aber auch die Szenen in der Realität sind klasse. Ich finde die Atmosphäre sehr gelungen und das Tempo ist klasse.In die einzelnen Situationen konnte ich mich gut hinein denken und ich konnte sogar überrascht werden.Das Cover passt eigentlich sehr gut zu der Geschichte wobei sie doch eigentlich weiße Anzüge tragen, hmmm. So ganz überzeugen kann es mich aber nicht, es ist gut aufgebaut und ja es spricht auch an aber es ist nicht ganz der Hingucker den ich mir erwünscht hätte. Mich hat hier mehr der Klappentext angesprochen und gereizt.MEIN FAZIT:„Arena“ ist ein gelungenes Debut das ich sehr gerne gelesen habe. Ich hoffe das von Holly Jennings noch mehr in dieser Richtung erscheint. Es ist sehr temporeich aber mir fehlte es ein wenig an dem gewissen Fesselfaktor obwohl es sehr spannend geschrieben ist. Natürlich kann ich „Arena“ sehr empfehlen.

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  • Interessante Grundidee, aber die Umsetzung schwächelte manchmal

    Arena

    Caterina

    24. September 2017 um 17:56

    Meine Meinung zum Buch Gestaltung:  Zunächst war ich mir ein wenig unschlüssig, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich bislang noch nicht wirklich etwas aus dem Genre Science Fiction gelesen habe. Trotzdem war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Die Grundidee mit virtuellen Gladiatorenkämpfen klang auf jeden Fall vielversprechend. Die Aufmachung ist echt schick; gerade vom Cover bin ich ein wenig angetan. Das Cover und der sehr gelungenen Klappentext, waren Grund genug, dass ich das Buch unmittelbar nach dem Eintreffen lesen musste. Einstieg:  Holly Jennings beginnt hier sofort mit der eigentlichen Handlung und ich wurde förmlich in einen der vielen virtuellen Kämpfe hineingeworfen. Schon der erste Satz "Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich starb." klang so vielversprechend, dass ich gleich weiter lesen wollte. Auf den ersten Seiten geht es gleich brutal zu und ist auf jeden Fall nichts für Zartbesaitete. Denn die brutalen Szenen haben es teilweise ganz schön in sich. Durch dieses Match, in dem ich als Leser gleich drin war, hob die Autorin das Spannungslevel enorm an und ich konnte mir ein gutes Bild dieser Gamerwelt machen. Charaktere:  Schon auf den ersten Seiten wurde ich mit Kali, Profigamerin und Kämpferin vertraut gemacht, die ich sehr schnell sympathisch fand. Gerade ihren Kampfgeist fand ich sehr beeindruckend. Diesen braucht sie auch, um in der Welt, in dem Gaming plötzlich eine andere Bedeutung hat, als virtuelle Gladiatorin zu überleben. So ist es nicht groß verwunderlich, dass Kali bald nach dem Tod ihres geschätzten Teamkollegen Nathan zum Kapitän ihres Teams ernannt wird. Dies erfordert von ihr nicht nur Stärke, sondern bringt viel Verantwortung mit sich. So besteht der Tagesablauf rund um Kali und ihrem Team aus Training, Training und noch mehr Training, um sich dann Woche für Woche in der Kapsel "hochzuladen" und Kämpfe zu bewältigen. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Holly Jennings hier wählte, konnte ich gut in die Gedankenwelt einer Gamerin blicken, was mir sehr gut gefiel. Kali war leider die einzige, die gut ausgearbeitet wurde - die restlichen Figuren fand ich dagegen recht unscheinbar und blass. Gerade von Rooke war ich ein wenig enttäuscht, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Vielleicht gibt es da in einer eventuellen Fortsetzung mehr? Handlung: Holly Jennings legte einen rasanten Start hin, der mich förmlich in die Welt der Profigamer und virtuellen Kämpfe im Jahr 2054 hineinwarf. Dieser Einstieg gefiel mir sehr gut, so dass meine Erwartungen sehr nach oben gingen. Nach dem turbulenten Start und der Niederlage von Kalis Team gegen die InvictUS, drosselte die Autorin das Tempo enorm, was auch lange so blieb. Während auf den ersten Seiten die Welt näher gebracht wurde, so mussten die Figuren im weiteren Verlauf einsehen, das die virtuellen Kämpfe und das stetige "Hochladen" dazu führen kann, dass sie irgendwann die Wirklichkeit vergessen. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant und auch von der Autorin gut umgesetzt. Leider plätscherte die Handlung lange vor sich hin und es passierte nichts nennenswertes, was das Potenzial der Geschichte sehr nach unten zog. Auch fand ich vieles sehr vorhersehbar, was meine Euphorie beim Lesen sehr bremste. Schreibstil: Der Schreibstil von Holly Jennings ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Aufgrund dessen, dass ich mich in dieser Geschichte mitten in einer Gamingwelt befand, war die Sprache auch sehr an das Setting angepasst. Manchmal störten mich die vielen Begriffe, mit denen ich, als Nicht-Gamer nichts anfangen konnte. Das bremste manchmal meinen Lesefluss. Auch wenn die Autorin immer wieder krasse und auch brutale Szenen einbaute, war es mir manchmal zu viel des Guten und definitiv nichts für Zartbesaitete. Mein Urteil  Die Grundidee von "Arena" hat mich wirklich sehr überzeugen können, allerdings schwächelte es manchmal sehr an der Umsetzung. Während der Anfang wirklich super war, ließ die Spannung im weiteren Verlauf sehr nach. Holly Jennings verwendet einige Wiederholungen z. B. der einzelnen Trainingseinheiten oder der Kämpfe, dass vieles auch vorhersehbar war. Leider empfand ich die Figuren auch recht blass, außer Kali, die einzig allein überzeugen konnte, wobei es mich manchmal gestört hat, dass alles, was sie anpackt ohne Probleme gelingt. Alles in allem habe ich "Arena" sehr gerne gelesen, aber ich habe mir da ein wenig mehr erhofft. Wer weiß, vielleicht gibt es ein Wiedersehen. Ich vergebe sehr gute 3 von 5 Welten.

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