Arena

von Holly Jennings 
4,2 Sterne bei39 Bewertungen
Arena
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (32):
CorneliaPs avatar

interessante und unterhaltsame Umsetzung, liest sich gut, angenehmer Erzählstil

Kritisch (2):
brokkolinos avatar

Zu selbstherrlich und vorhersehbar

Alle 39 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Arena"

Eine neue Heldin erobert die Fans von Ready Player One und Die Tribute von Panem

Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …

Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426520215
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2017 bei Audible Studios erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 4 Monaten
    Spannender und sehr packender Roman rund um Gaming und VR!

    Wir schreiben das Jahr 2054. Virtual Reality und E-Sport haben in der Gesellschaft einen festen Platz, die Turniere ziehen jedes Wochenende begeisterte Zuschauermassen vor die Bildschirme. Kali Ling zählt zu den besten Spielern in der Profi-Liga und das Sterben gehört für sie zum Alltag dazu - natürlich rein virtuell. Partys und öffentliche Auftritte stehen an der Tagesordnung, sie steht auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Nun steht das RAGE-Turnier vor der Tür und Kali und ihr Team Defiance sind die Top-Favoriten. Doch plötzlich stirbt ihr Teamkollege Nathan an einer Überdosis und mitten im Turnier muss ein neuer Spieler her. Kali, die zum ersten weiblichen Teamkapitän der Liga befördert wurde, wächst die Situation über den Kopf. Nathans Tod macht ihr schwer zu schaffen und sie verliert sich in Alkohol, Drogen und der virtuellen Realität. Rooke, der Neue, scheint sich nicht ins Team einfügen zu wollen, ist arrogant und wortkarg und schleppt ein Geheimnis mit sich herum. Nachdem Defiance schon einen Kampf verloren haben und in die Verlierergruppe abgestiegen sind, darf ihnen nun absolut kein Fehler mehr unterlaufen, sonst ist es aus.

    Meine Meinung:
    Bücher, in denen Computerspiele und alles, was damit zu tun hat, eine große Rolle spielen, ziehen mich schon seit längerer Zeit wie magisch an. Ich selbst zocke unheimlich gerne, besitze mehrere Konsolen, einen doch recht guten Gaming-PC und natürlich auch recht viele Spiele und sitze teilweise stundenlang davor und lasse mich von den virtuellen Welten berieseln. Als ich dann "Arena" entdeckt habe, habe ich es direkt auf meine Must-Have-Liste geschrieben und ich war mir sicher, dass mir dieses Buch sehr gefallen wird.

    Regelmäßige Leser meines Blogs haben sicher schon gesehen, dass diese Vermutung richtig war. "Arena" war bzw ist mein Lieblingsbuch unter den Büchern, die ich im Dezember 2017 gelesen habe.

    Holly Jennings konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Ihr Schreibstil liest sich wunderbar, sehr flüssig und angenehm. Sie erzählt die Geschichte im Ich-Erzähler aus der Sicht von Kali, was wunderbar zum Buch passt.

    Kali ist eine sympathische Hauptfigur, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Die 20-jährige Profigamerin steht auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, dabei tut sie nur das, was ihr Spaß macht: Sie kämpft als virtuelle Gladiatorin und ist unschlagbar gut. Ich mag sie wirklich gerne und Holly Jennings hat sie sehr lebendig dargestellt. Ich konnte wunderbar nachvollziehen, wie es Kali geht und was sie fühlt und ich fand sie sehr glaubwürdig. Auch die Entwicklung, die sie im Buch durchgemacht hat, konnte mich überzeugen.
    Rooke, der Neue im Team, ist ein undurchdringbarer Charakter, bei dem ich die erste Zeit nicht genau wusste, was ich von ihm halten soll. Auch er macht eine Entwicklung durch, die ich gerne mochte und die mich ihm näher gebracht hat. Ihn fand ich ebenfalls ziemlich gut dargestellt.
    Die vielen anderen Charaktere fand ich dann insgesamt leider ein wenig blasser, allerdings nie so blass, dass es mich gestört hätte. Sie wussten trotzdem zu überzeugen und waren glaubhaft.

    Die Story von "Arena" ist das, was mich am meisten überzeugen konnte. Es dreht sich um Gaming, VR, das Leben in der eSport-Branche und allem, was das so mit sich bringt. Hartes Training und Kampf um Sponsoren stehen an der Tagesordnung. Nachdem Kalis Team Defiance im RAGE-Turnier geschlagen wurde, wodurch sie in die Verlierergruppe abgestiegen sind, und dann auch noch ihr Teamkollege Nathan an einer Überdosis Drogen gestorben ist, ist alles noch schwieriger geworden. Kali wächst diese Situation über den Kopf und sie verliert sich immer mehr in Drogen, Alkohol und der virtuellen Welt, was schwerwiegende Probleme mit sich bringt. Probleme, die Kali und Defiance nicht gebrauchen können, denn im RAGE-Turnier darf ihnen kein Fehler mehr unterlaufen, sonst sind sie raus. Das Ganze ist wirklich sehr spannend, voller Action und sehr interessant, der Handlungsverlauf bringt Dinge mit sich, mit denen ich nicht gerechnet hätte und konnte mich überzeugen. Natürlich spielen Gaming, VR und die virtuellen Kämpfe eine große Rolle, doch es geht um so viel mehr. Um zwischenmenschliche Beziehungen und Verlust, wie hart es hinter den Kulissen dieser Szene zugeht, Drogen, Alkohol und den Kampf mit der Sucht. Ich konnte "Arena" wirklich kaum zur Seite legen, es konnte mich sehr fesseln und begeistern, war wie für mich gemacht.

    Laut meiner Recherche ist "Arena" der erste Teil einer Reihe, was mich sehr freut, da ich Holly Jennings Art zu Schreiben und die Geschichte rund um Kali und das Gaming sehr mochte. Man kann das Buch aber definitiv auch so stehen lassen, meiner Meinung nach schließt das Ende die Geschichte nämlich gut ab.

    Fazit:
    "Arena" ist ein spannender und packender Roman rund um Gaming, VR und alles, was damit zu tun hat. Holly Jennings konnte mich sehr überzeugen und das Buch war einfach genau meins und ich kann es sehr empfehlen.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    Emma.Woodhouses avatar
    Emma.Woodhousevor 5 Monaten
    Ein unglaublich starkes Buch

    Inhalt:
    Wir schreiben das Jahr 2054 und die virtuelle Welt ist zu einem erheblichen Teil der realen Welt geworden.
    Kali Ling gehört auch in diese Welt und hat schon fast vergessen was die reale Welt ist. Sie ist eine virtuelle Gladiatorin und kämpft in der Profi-Liga. Sie ist schon unzählige Tode gestorben doch das Profigeschäft birgt auch seine Schattenseiten. Als ihr Spielkamerad Nathan an einer Überdosis stirbt und das vertuscht wird, kämpft Kali an einer ganz neuen Front.

    Meinung:
    Das Cover ist super schön. Es zeigt eigentlich alles worauf man sich freuen und einlassen muss. Es geht um eine virtuelle Welt und Gladiatorenkämpfer. Und da passt der Titel natürlich hervorragend dazu.
    Was mich von der ersten Seite begeistert hat war zum einen Kali und die virtuelle Welt. Diese Welt wird so klar und stark beschrieben das man sie vor sich sehen kann. Und zugleich weiß man das es sich um virtuelle Spiele dreht. Ich konnte es gar nicht erwarten das Kali wieder in diese Welt abtaucht. Ich war genauso süchtig wie sie selbst. Ich kann mich nicht erinnern in einem Buch die virtuelle Welt je so real erlebt zu haben. Es ist als ob man in ein Computerspiel gezogen wird. Beeindruckend!
    Aber so toll die virtuelle Welt ist, zeigt es auch eine nur allzu realistische Zukunft. Und die ist nicht so rosig.
    Die virtuelle Welt bestimmt die Reale. Das was einst ein Spiel war wird zur Geldmacherei. Dabei zählt dann nicht mehr das Individuum sondern nur noch die Quote und wenn man die nicht erfüllt ist man weg vom Fenster.
    Das Virtuelle wirkt so real das man Dinge wie Bücher nicht mehr braucht. Doch es sind solche Dinge, die einen Anker in der realen Welt bilden.
    Die beiden Welten die hier gezeigt und geschaffen wurden, stellen eine nur allzu mögliche Zukunft dar. Von allen Dystopien, die ich bisher gelesen habe, ist diese vielleicht die Erschreckendste weil sie so greifbar ist. Sie zeigt uns eine Zukunft voll Technologie und vor allem das die Welt hinter dem Bildschirm immer mehr zu der unseren wird.
    Doch genauso wie zu jeder Zeit gibt es immer Menschen, die noch wirklich sehen können und die Erkennen was richtig und was falsch ist. Wenn dieser Funke erst einmal entfacht ist, kann man auch alles verändern.
    Ein unglaublich starkes Buch mit einer Botschaft aber vor allem mit einer Heldin, die am Anfang nur eine spielt und es dann auch wirklich wird.

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut empfehlenswerte Story die Lust auf mehr macht. 💖 Ein Unfall der alles verändert und ein Kampf der schon kurz bevor steht.
    Das Rage Turnier hat begonnen ...


    Kurzbeschreibung

    In L.A. dem Mekka des Gamings spielt und lebt die 20- Jährige Kali Lin, die als Gamerin im Spiel eine virtuelle Gladiatorin ist.
    Dieses Spiel bestimmt nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Kameraden, die als Team Defiance in der Turnier Liga bis auf Platz eins kommen sollen.
    Dabei weiß Kali das ihre Verträge an Clarence dem Boss bindend sind. Das heißt eine Glamour Welt zu erzeugen wo alles einfach reibungslos abläuft.
    Allerdings läuft nicht immer alles nach Plan und der plötzliche Tod eines Teamkameraden stellt alles in Frage.
    Ein neuer Ersatz kommt in den Trupp in Form des arroganten Rooke, der Kali bis aufs Blut reizt und doch ein Geheimnis vor der Gruppe zu verbergen scheint.



    Cover

    Das Cover ist sehr passend zum Inhalt und gefällt mir mit der Kämpferin die mitten hinein abzutauschen scheint in die virtuelle Welt des Spiels, der Arena.



    Schreibstil

    Die Autorin  Holly Jennings hat hier eine tolle temporeiche spannungsgeladene Dystophie geschrieben die mich begeistert hat.
    Zum einen lernen wir verschiedene Protas kennen mit ihren ganz eigenen Charakteristika die sie ausmachen. Zum Beispiel Kali, die ihre Herkunft zu verbergen versucht so scheint es mir, da sie halb Chinesin und halb Amerikanerin ist. Zu oft wurde sie wegen ihres Asiatischen Aussehens gehänselt und versucht sich im Spiel nicht nur ihrem liebsten Hobby nachzugehen, sondern genießt es auch die Oberhand über einen Gegner zu gewinnen.
    Aber auch die anderen aus ihrem Team, wie die beiden Hannah und Lily gefallen mir mit ihrer Art, obwohl auch bei Ihnen mit dem Image gespielt wird. Selbst Derek und Nathan, den man hier nur kurz kennenlernt sind eher Vorzeige Barbies.
    Den genau das will der Chef der Gruppe. Sie sollen ihre Rollen in Perfektion spielen und zwar nicht nur auf dem Schlachtfeld.
    Interessant ist dabei allerdings, das hinter diesem Hollywood Glamour nicht die strahlende Welt des Gamings liegt, sondern tiefe Abgründe mit Ersetzbarkeit der Spieler.
    Da hat sich die Autorin Gedanken gemacht indem sie mit denProtas spielt und sie in fast ausweglose Situationen befördert oder moralische Abgründe. Den was ist falsch frei zu sein, der Mensch der du bist. Genau die Freiheit selbst. Den die spielt in dieser Scheinwelt wie es scheint eine sehr große Rolle. Keine Entscheidung ist geprägt von ehrlichen Gefühlen und scheint die Spieler zu erdrücken. Immer perfekt sein zu müssen.
    Für mich sehr gut umgesetzt und ich freu mich auf mehr.💖


    Meinung

    Das Rage Turnier hat begonnen ...

    Genau dieses Turnier ist der höchste Level und mitten in den Qualifizierungen werden die hochgelobten Kandidaten vom Team Defiance besiegt.
    Das wiederum ist schlecht, da die Sponsoren und Fans gleichermaßen genervt sind. Denn Defiance war die ganze Zeit für alle schon der höchste Favorit.
    Allerdings taucht ein neues Team auf mit einer raffinierten Taktik und macht Defiance das Leben schwer.

    Kali ist es gewohnt das auch mal verlieren dazu gehört obwohl es ihren Ehrgeiz besser zu sein anstachelt. Nach einem gemeinsamen Abend mit ihrem Team Kollegen Nathan, muss sie kurzfristig weg um von ihrem Chef Clarence eine Ernennung als Team Kapitän entgegen zu nehmen, was sie als erste Frau in diesem Posten ausmacht.

    Mit was Kali aber nicht gerechnet hätte ist das Nathan beim erwachen Tod neben ihr liegt. Dahingerafft von einer Überdosis. Den viele Spieler driften nicht nur bei ihren Trainings und Kampf Sessions ab in die virtuelle Welt, sondern genehmigen sich mit der Designer Droge HP das auch privat.
    Der Kick spornt sie an und keiner scheint dieses Problem ernst zu nehmen. Selbst in den Discos bekommt man zu seinen Getränken Drogen angeboten.

    Für Kali eine befremdliche Situation, die ihr immer noch in den Knochen sitzt. Den auch wenn zwischen ihr und Nathan nur rein Körperlich etwas lief, lässt sie der Alptraum nicht los und sie  lässt sich auf Befehle Tabletten verschreiben und gerät selbst so in einen Sumpf der Abhängigkeit auf dem Spielfeld die beste zu sein.

    Clarence hat schon gleich Ersatz für Nathan in Form von James Rooke, der sehr still ist und irgendwie immer abweisend zu sein scheint. Zwischen ihm und Kali scheinen die fetzen zu fliegen und doch kommen sie sich Stückweise näher und erfahren so mehr über den anderen. Aber die Gefahr zu verlieren im Rage Turnier bleibt.Dazu müssen sie eine Einheit bilden und sich selbst besser einchätzen und vertrauen.
    Eine Zeit des Kampfes bei der für alle ihre Zukunft auf dem Spiel steht beginnt.

    Ich liebe die Einblicke in die Scheinwelt des Gamings hier, wie auch die der Sponsoren und der sogenannten Chefs, die denken sie könnten über Leben und Tod entscheiden.
    Alles hat bei denen eine Stellenwert und man selbst ist nichts außer der Zahl, die man an Geld einbringt.
    Dabei bleiben die Gefühle und der Kontrollverlust einfach so auf der Strecke.

    Das gefällt mir sehr gut diese Art der Sichtweise von Schein zu sein den man hier erfährt. Quasi ein Blick hinter die Kulissen und das mit starken Protagonisten besetzt.


    Fazit 

    Absolut empfehlenswerte Story die Lust auf mehr macht. 💖
    Ein Unfall der alles verändert und ein Kampf der schon kurz bevor steht.

    5 von 5 Sternen

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    littlemhyticas avatar
    littlemhyticavor 8 Monaten
    Virtuell oder Echt?

    Eine neue Heldin erobert die Fans von Ready Player One und Die Tribute von Panem

    Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
    Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …

    Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur

    kurze Einblicke:


    Es wäre nicht das erste mal gewesen, dass ich starb. Und todsicher auch nicht das letzte Mal.
    - Trotzdem -
    während die meisten Leute sich diese Welt nur vom sicheren Hafen der Realität anschauten, gab es keinen Ort, an dem ich Samstagabends lieber gewesen wäre.
    Satz des Buches!

    Wann war Nathan gestorben? Hatte er noch geatmet, als ich ins Bett zurückgekehrt war? Ich dachte nach, zwang mein Gehirn, alle Bilder und Eindrücke wieder aufzurufen. Ich fand nur einzelne, miteinander verschwimmende Fetzen.
    Seite 62

    Sie tippte auf ihrem Bildschirm herum. Die Kapsel öffnete sich, und ich kletterte hinein. Hier mir schloss sich die Tür. Allein in der Dunkelheit lächelte ich endlich. Hier gab es keine Kameras. Keine Klatschblätter. Keine gespielte Beziehung. Die virtuelle Welt wurde zunehmend ehrlicher und wahrer als das, was sich Realität nannte.
    Seite 146

    Zwei Wochen.
    Zwei Wochen blieben uns bis zum Finale. Vierzehn Tage Training, verrammelt in unserer Anlage, um uns auf das Ende vorzubereiten. Zwanzig Jahre hatte ich darauf gewartet, mein ganzes Leben lang. Als wäre ich einzig und allein hierfür geboren worden - um genau jetzt genau hier zu sein.
    Seite 303

    meine Meinung:


    Eine sehr interessante Inhaltsangabe und weniger das Cover welches mich auf dieses Buch aufmerksam machte und ich es lesen wollte.

    Das in der Angabe eine Nachfolge von TvP oder von RPO angewiesen wird, interessierte mich hierbei nicht, da dies immer geschmacklich sehr variieren mag und auch nicht von Bedeutung sein sollte. Für mich war es Wort die
    - Gladiatoren
    - ProfiLiga
    - Virtuell
    die mich interessierten, da ich so etwas sehr gerne mag, wenn man nicht nur in der Zukunft ein Buch liest, sondern sich auch noch in einer virtuellen Welt befindet. Eine virtuelle Welt ist ähnlich einer Fantasiewelt in der es keine Grenzen zu geben scheint und in der alles möglich ist. Deshalb interessierte mich es sehr, was diese Dystopie wohl zu bieten hat.

    Und ich wurde nicht enttäuscht, so wie man es in anderen Rezensionen liest!

    Kali, unsere Protagonistin ist in einem virtuellen Spiel eines der Aushängeschilder für viele Sponsoren. Sie wird ständig beobachtet und kann weder privat noch virtuell nie die sein, die sie wirklich ist. Aber das Interessante daran ist, dass sie es auch selbst gar nicht so recht weiß da sie einfach nur funktioniert und ihrem Traum hinterlegt, Profi zu sein.
    Bis das einschneidende Erlebnis passiert und Nathan, ihr Teamkollege stirbt und sie dadurch wachrüttelt.
    Schlimm, das es soweit kommen musste - aber wichtig das es dann wirklich klick bei ihr gemacht hat, da sie geradewegs selbst auf eine Überholspur war in der es sehr schwer ist das echte Leben und die virtuelle zu unterscheiden.
    Der neue Teamkollege, der Ersatzmann für Nathan tut sein übriges und so kommt es das er ihr bewusst und auch unbewusst vor Augen hält was sie immer wieder verliert, auf´s Spiel setzt. Bedeutungen, von noch so kleinen Dingen werden plötzlich wieder präsent und diese stumpfe Abgebrühtheit, die eigentlich in der ganzen virtuellen Welt schon Besitz von jedem einzelnen ergriffen hat, reißt auf und lässt wieder bewusst werden das Menschen auch virtuelle Menschen sind die atmen, bluten und lieben.

    Dieser Part war für mich sehr gut umgesetzt und ich mochte Kali auch!

    Allerdings ist dieses Buch sehr umfangreich auf seinen hierfür wenigen Seiten und büsst deshalb viel Detailarbeit ein.
    Viele Dinge, die mir beim lesen auffielen die einfach mehr ausgebaut hätten sein müssen wurden doch sehr schnell abgehandelt und hatten nicht die nötige Tiefe für mich.

    Aber nichts desto trotz würde ich sehr gerne erfahren, wie es mit Kali und ihrem Team weitergeht und würde mich deshalb freuen, wenn wir den zweiten Teil auch übersetzt bekommen würden.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener und zum Nachdenken anregender Sci-Fi Roman über die Gaming Profiliga
    Für Sci-Fi-Fans und Gamer

    Mit Arena präsentiert uns Holly Jennings einen Sci-Fi-Roman, der sich mit dem Thema Gaming in der Profiliga beschäftigt. Dieses Thema ist nichts neues, denn auch in der Gaming Branche hat sich heute schon eine Profiliga etabliert. Doch vor allem von dem, was hinter den Kulissen passiert, bekommen wir nicht viel mit. In Kalis Welt im Jahr 2054 ist Gaming nicht nur ein weit etablierter und beliebter Profisport, das Spiel ist auch deutlich realer geworden, da man sich selbst per virtueller Realität in das Spiel lädt und somit auch hautnah miterlebt, wie man stirbt, was das Erlebnis deutlich realer macht.

    Mit dieser Profiliga und dem damit verbunden Erlebnis gehen auch viele negative Aspekte einher. Die lernt Kali kennen, als ihr Teamkapitän an einer Überdosis einer Droge stirbt, die in Gamerkreisen weit verbreitet ist. Sie selbst wird zum Kapitän ernannt und verspürt daraufhin deutlich den Druck von ihrem Chef und den Sponsoren und auch privat beschäftigt sie viel, weshalb sie sich immer mehr in eine Abwärtsspirale hereinbewegt. Das wird von Holly Jennings sehr greifbar beschrieben und man konnte nicht nur Kalis Auswegslosigkeit mitfühlen, sondern auch die Atmosphäre, die in der Liga herrscht förmlich greifen, was das Lesen sehr intensiv gestaltete.

    Kali ist anfangs nicht nur überfordert mit ihrer Situation sondern lässt sich von den Gefahren der Liga förmlich mitreißen. Dadurch bietet sich ihr ihm Buch eine Menge Entwicklungspotential, was auch genutzt wird. Sie entwickelt sich sehr stark weiter und setzt sich nach einiger Zeit nicht nur als Ziel, sich bzw. ihr Team zu retten, sondern auch die Arbeitsweise der gesamten Liga zu revolutionieren. Das geschieht keinesfalls von heute auf morgen. Vielmehr beschreibt Holly Jennings auf den 400 Seiten den Anfang dieser Revolution, der alles andere als leicht ist.

    Sehr schön fand ich auch die Abwechslung, die sich dem Leser bei der Lektüre bot. Es geht zwar sehr viel um Kalis innere Verfassung und ihre Gedanken zu den Vorgängen in der Profiliga nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Toll fand ich aber auch, dass sich viele Szenen mit dem Programm von Kalis Team beschäftigen, wenn es gerade nicht trainiert oder spielt. Auch die Trainings waren sehr wertvoll, weil in ihr alte asiatische Kampfphilosophien aufgegriffen wurden. Mein Highlight waren aber tatsächlich die Szenen, die in der Arena spielen.

    Fazit: Mit Arena ist Holly Jennings ein toller Sci-Fi-Roman gelungen, der sich mit der Gaming-Profiliga zur Mitte des 21. Jahrhunderts auseinandersetzt und so stark zum Nachdenken anregt. Besonders die Protagonistin Kali bot hier sehr viel Raum für Entwicklung, die genutzt wird und die Szenen und Atmosphäre waren durchgängig abwechslungsreich und fesselnd.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 9 Monaten
    Mischung aus ein wenig SF, Fantasie und actionreichem Computerspielebuch

    Es ist das Jahr 2054. Der Titel lässt bei mir Erinnerungen an die Römer aufsteigen. Galdiatorenkämpfe in der Arena.
    Hier in der Zukunft der Menschheit kämpfen die Menschen in einer Art virtuellen Realität. Kali ist eine Frau, eine Kämpferin. Sie wird zum ersten weiblichen Kapitän eines der Teams.
    Wenn jemand gern Computerspiele spielt, da denke ich, ist dieses Buch eine gelungene Ergänzung. Es handelt von Computerspielen. Spielen in einer Art virtueller Realität mittels Avatars in die die Spieler schlüpfen und dann in diesem Spiel kämpfen.
    Es ist sehr actionreich und es sind immer wieder auch Szenen dabei, in denen dieses Team rund um Kali im Mittelpunkt steht. Gut gefallen hat mir hier, das auch die anderen Mitglieder des Teams vorgestellt werden im Lauf der Geschichte und auch Eigenheiten bekommen, die sie individueller erscheinen lassen.
    Es ist Buch in dem auch mal Szenen vorkommen, in denen Drogen eine Rolle spielen, Drogenmissbrauch, aber auch durchaus brutale Szene beschrieben werden. Es ist ein Buch für erwachsene Fantasieliebhaber.
    Die Kampfszenen werden sehr anschaulich beschrieben. Wer in Bücher Action, Spannung, Computerspiele mag, der wird hier bestimmt begeistert sein, mir war das ein wenig zu viel. Die Charaktere im Buch sind auch sehr darauf ausgelegt, passen so natürlich sehr gut in diese Geschichte.
    Was ich ja immer mag, ist vorne ein Inhaltsverzeichnis im Buch, das bietet mir einen guten ersten Überblick. Dadurch dass die Figur Kali als Ich- Erzählerin auftritt, hat man als Leser wie ich finde immer das Gefühl ein wenig hautnah am Geschehen zu sein.
    Bei diesen actionreichen Computerspielen kann man so auch fast spürbar dabei sein. Das Buch liest sich gut und spannend und man begleitet Kali bei ihren Spielen und spürt auch ihren Ehrgeiz. Die Figur war gut dargestellt und auch ansonsten konnte ich mir die Szenen im Buch gut vorstellen.
    Es ist für mich eine Mischung aus ein wenig SF, Fantasie und actionreichem Computerspielebuch.

    3, 5 Sterne

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    Line1984s avatar
    Line1984vor 10 Monaten
    Spannungsgeladen und voller Action!

    Auf dieses Buch habe ich mich unglaublich gefreut, ich hatte schon länger Lust auf eine richtig gute Dystopie und dieses Buch erschien mir sehr vielversprechend.
    Ich begann mit dem lesen und sofort mitten im Geschehen, gleich zu beginn geht es unglaublich spannend zu. Das bleibt auch im kompletten Buch so. Es gab keine einzige langatmige Szene oder ähnliches.
    Der Schreibstil der Autorin überzeugte mich sofort, sie schreibt locker und flüssig.Gleichzeitig gelang es ihr mich in den Bann der Story zu ziehen, mein Kopfkino lief von ganz allein, denn ihr Stil ist zudem sehr bildhaft.Ich hatte eigentlich vor nur mal kurz ins Buch rein zu lesen, tja das ist mit nicht gelungen. Ich legte es erst kurz aus der Hand als ich bereits über die hälfte gelesen hatte.Es war derart spannend und nervenaufreibend das ich einfach immer wissen musste wie es weiter ging.
    Die hier erschaffene Welt gefiel mir gut, sie faszinierte mich und ließ mich nicht mehr los.Das ganze hat die Autorin unglaublich toll umgesetzt.Was mich immer wieder die Luft anhalten ließ waren hier die Kampfszenen. Dieses wurden unglaublich packend geschildert. Ich fieberte und zitterte regelrecht mit. Ich hielt während des lesen mehrere Male die Luft an so spannend war es.
    Die Charaktere im Buch finde ich toll gezeichnet.Sie wirkten auf mich authentisch und es gelang mir mich gut in sie hineinzuversetzen.Ich fieberte und zitterte mit ihnen.
    Ich muss sagen das mich dieses Buch ehrlich überrascht hat, sicherlich waren meine Erwartungen hoch, das was die Autorin hier geschaffen hat überzeugte mich völlig.Bitte mehr davon.
    Klare und uneingeschränkte Empfehlung.
    Fazit:Mit "Arena" ist der Autorin ein spannungsgeladener und actionreicher Roman gelungen der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 10 Monaten
    virtuelle Gladiatoren, Zukunft im Jahre 2054 und ein bisschen Liebe…

    Meine Meinung:

    Das Buch fängt unmittelbar an, eine langatmige Einleitung sucht man glücklicherweise vergebens. So ist man aber auch ein wenig ratlos, was die Welt angeht und einige Fragen werden erst im Laufe des Lesens beantwortet, manche sogar nie. Es ging der Autorin anscheinend nicht darum, zu erklären, wie die Welt entstanden ist, wahrscheinlich war sie schon immer so, obwohl eine Anmerkung/Erwähnung etwas anderes vermuten lässt. Hier wird man zu Beginn als Leser etwas alleine gelassen.

    Ich fand das Buch bzw. die Geschichte rund um Kali Ling wirklich gut. Kalis Persönlichkeit ist eingängig und ich habe sie sofort gemocht. Sie ist lernfähig und clever, denkt nach, bevor sie handelt und ändert auch mal eine Strategie, wenn die bisherige nichts bringt.

    Virtuelle Gladiatoren und deren Kämpfe, darum geht es hier und gekämpft wird hier wirklich viel. Während der Kämpfe geht es schon richtig zur Sache. Da wird sich gegenseitig ein Auge ausgestochen oder die Kehle aufgeschlitzt. Zimperlich ist hier niemand – ist das Ganze ja auch nicht real und jeder bleibt trotz seines Todes im Spiel lebendig.

    Die Gefühlsbeschreibungen während der Kämpfe, davor und danach empfand ich als sehr gut. Zwischendurch gibt es ein paar Weisheiten aus dem Taoismus „gratis“, die im ersten Moment so gar nicht passten, dann aber wieder die Geschichte aus meiner Sicht sehr gut abgerundet haben. Die Kämpfe als Gegenspieler zur Religion.

    Neben Kali spielt auch noch Rooke eine große Rolle und auch ihn habe ich schnell als sympathisch eingestuft. Klar muss er anfangs den Unnahbaren spielen…:-), sieht er doch verflucht gut aus und kämpfen kann er wie ein Gott. Ob er aber auch zum Team etwas beiträgt oder sogar mit Kali und dem Team den Siegt holt, das müsst ihr selbst lesen. Selbstredend auch, ob Kali sich doch noch in Rooke verliebt. Und wer war eigentlich Nathan? Hm..

    Sehr gelungen fand ich auch, dass hier zwar die Kämpfe und Kalis Geschichte im Vordergrund stehen, dass es aber auch um Themen, wie Hilfsbereitschaft, Freundschaft, Familie, Drogenmissbrauch, Abhängigkeit und Sucht geht. Auch das Thema Unterdrückung bzw. Erpressung spielt eine große Rolle.  Die Geschichte ist actionreich und doch emotional, futuristisch und vorstellbar.

    Fazit:

    „Arena“ habe ich insgesamt sehr gerne gelesen. Ich hätte mir teilweise mehr Erklärungen über die bestehende Welt im Jahr 2054 gewünscht, auch über die Außenwelt. Das letzte Drittel zog sich ein wenig, bis es dann zum finalen Kampf kam. Das empfand ich als etwas langatmig. Kali selbst ist eine tolle Figur, die ich sehr gerne begleitet habe.

    (4 / 5)

    Das Buch endet eigentlich in sich geschlossen. Ich konnte es beruhigt aus der Hand legen. Anscheinend wird aber ein weiterer Band kommen.

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    Arienns avatar
    Ariennvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch! Virtuelles Profi-Gaming inkl. Freundschaft, Liebe, Sucht, sowie Manipulation und Rebellion.
    Arena

    Dieses Buch hat mich sofort gefangen genommen, was auch an dem sehr guten Schreibstil der Autorin lag, der die Atmosphäre klasse beschreiben konnte.

    Da ich selbst auch sehr gerne und viel zocke, konnte ich den Andeutungen und offensichtlichen Bezügen zu verschiedenen Games, sowie Ausdrucksweisen super folgen und musste auch häufiger schmunzeln.
    Dass die Handlung teilweise sehr brutal und blutig beschrieben wird, hat mich zunächst etwas abgeschreckt. Jedoch sehe ich auch hier eine Anspielung auf tatsächliche Games und somit passte dies doch wieder sehr gut zusammen.

    In der Geschichte werden verschiedene Thematiken behandelt, von Drogensucht über die Manipulation durch Medien oder die Unterdrückung der Gamer bis hin zum Taoismus. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es zu vollgeladen war, aber bis zum Ende wurde alles stimmig.

    Besonders gefiel mir die Entwicklung der Charaktere, hauptsächlich natürlich von Kali. Auch die vielen Botschaften, die dem Leser vermittelt werden, fand ich toll und war einige Male ziemlich berührt - womit ich in einem solchen Buch nicht gerechnet hatte.

    Alles in allem ein sehr tolles Buch, welches ich vor allem passionierten Gamern empfehlen würde.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor einem Jahr
    Arena

    "Arena" ist ein Fantasyroman der Autorin Holly Jennings. Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da der Klappentext, in meinen Augen, eine spannende und neuartige Geschichte erwarten liess. Daher blieb das Buch auch nicht lange ungelesen und wie es mir gefallen hat, das erzähle ich euch jetzt. 

     

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Kali Ling. Im Jahr 2054 arbeitet Kali erfolgreich als virtuelle Gladiatorin und hat es mit ihrem Team sogar bis in die Profi - Liga geschafft. Kali ist nicht nur fit, sondern erträgt auch die schmerzhaften Angriffe, die sie zwar nicht wirklich töten, ihr aber dennoch reale Schmerzen bringen. 

     

    Drogen und wilde Partys gehören ebenfalls zu ihrem Image, aber als ihr Teamkollege Nathan an einer Überdosis stirbt, verändert sich Kali's Sicht auf die Dinge. Als dann auch noch ein neues Mitglied zum Team hinzustößt und der neue nicht nur arrogant, sondern auch ziemlich attraktiv ist, sieht sich Kali einer Situation gegenüber, die sie sich für sich selbst nicht hätte vorstellen können ...

    Der Einstieg in diese Geschichte ist mir sehr gut gelungen. Holly Jennings hat mich als Leserin direkt ins Geschehen geworfen, was ich klasse fand, da ich so direkt ein Bild von Kali's Job als virtuelle Gladiatorin bekommen habe. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus Sicht der Protagonistin, was dem Leser/der Leserin ihre Gefühle und Gedanken gut näherbringt, aber gleichzeitig auch das drumherum nicht aus den Augen lässt. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und flüssig zu lesen. Ich konnte mir sowohl die Kämpfe in der virtuellen Arena, als auch Kali's reales Leben sehr gut vorstellen. 

     

    Ein großes Plus war für mich definitiv die grandiose Idee. Ich bin keine Gamerin und bin dennoch sehr begeistert von dem Setting und der virtuellen Realität gewesen. Die Zukunftsvision ist kreativ und doch nicht gänzlich abwegig, so sind beispielsweise Bücher eine Rarität im Jahr 2054. Die Ausarbeitung der Charaktere war richtig gelungen und besonders toll fand ich es, dass es bei mehreren Charakteren zu persönlichen Entwicklungen kommt.

     

    Am besten hat mir jedoch gefallen, dass es der Autorin gelingt eine wichtige Thematik sehr ansprechend und gut verpackt rüberzubringen. Es werden Fragen gestellt, es wird rebelliert und die Entwicklung die Kali dabei durchläuft fand ich einfach nur klasse. Es wird ungeschönt über Süchte geschrieben, und vorallem Auswege aufgezeigt. Hier ging mir manches zwar etwas zu leicht, aber den Ansatz fand ich prima. 

    Positiv: 

    * bildhafter und sehr ansprechender Schreibstil

    * tolle Ideen, die ein wichtiges Thema gut vermitteln

    * interessante Charaktere, die sich weiterentwickeln

    * spannende Handlung

     

    Negativ: 

    * manche Veränderungen und Wandlungen kamen mir etwas zu leicht vor

     

    Holly Jennings bietet mit "Arena" eine gelungene Fantasygeschichte, die nicht nur unterhält, sondern durch die wichtigen Inhalte, zeitgleich zum Nachdenken und Dinge hinterfragen anregt!

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