Holly Jennings Arena

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Inhaltsangabe zu „Arena“ von Holly Jennings

Eine neue Heldin erobert die Fans von Ready Player One und Die Tribute von Panem Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys. Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen … Leben und Sterben in der virtuellen Welt - Holly Jennings temporeiche Dystopie garantiert ein Leseerlebnis auf der Überholspur

Meine Gedanken muss ich erstmal in eine Rezension bringen.

— Caterina
Caterina

Charaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt!

— denise7xy
denise7xy

Tempo, Action und ein sehr glaubwürdiges Zukunftsbild

— SillyT
SillyT

Gewalt und Brutalität in einer Virtual-Reality-Zukunft

— his_and_her_books
his_and_her_books

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Interessante Grundidee, aber die Umsetzung schwächelte manchmal

    Arena
    Caterina

    Caterina

    24. September 2017 um 17:56

    Meine Meinung zum Buch Gestaltung:  Zunächst war ich mir ein wenig unschlüssig, ob dieses Buch etwas für mich ist, da ich bislang noch nicht wirklich etwas aus dem Genre Science Fiction gelesen habe. Trotzdem war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Die Grundidee mit virtuellen Gladiatorenkämpfen klang auf jeden Fall vielversprechend. Die Aufmachung ist echt schick; gerade vom Cover bin ich ein wenig angetan. Das Cover und der sehr gelungenen Klappentext, waren Grund genug, dass ich das Buch unmittelbar nach dem Eintreffen lesen musste. Einstieg:  Holly Jennings beginnt hier sofort mit der eigentlichen Handlung und ich wurde förmlich in einen der vielen virtuellen Kämpfe hineingeworfen. Schon der erste Satz "Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich starb." klang so vielversprechend, dass ich gleich weiter lesen wollte. Auf den ersten Seiten geht es gleich brutal zu und ist auf jeden Fall nichts für Zartbesaitete. Denn die brutalen Szenen haben es teilweise ganz schön in sich. Durch dieses Match, in dem ich als Leser gleich drin war, hob die Autorin das Spannungslevel enorm an und ich konnte mir ein gutes Bild dieser Gamerwelt machen. Charaktere:  Schon auf den ersten Seiten wurde ich mit Kali, Profigamerin und Kämpferin vertraut gemacht, die ich sehr schnell sympathisch fand. Gerade ihren Kampfgeist fand ich sehr beeindruckend. Diesen braucht sie auch, um in der Welt, in dem Gaming plötzlich eine andere Bedeutung hat, als virtuelle Gladiatorin zu überleben. So ist es nicht groß verwunderlich, dass Kali bald nach dem Tod ihres geschätzten Teamkollegen Nathan zum Kapitän ihres Teams ernannt wird. Dies erfordert von ihr nicht nur Stärke, sondern bringt viel Verantwortung mit sich. So besteht der Tagesablauf rund um Kali und ihrem Team aus Training, Training und noch mehr Training, um sich dann Woche für Woche in der Kapsel "hochzuladen" und Kämpfe zu bewältigen. Durch den personalen Ich-Erzähler, den Holly Jennings hier wählte, konnte ich gut in die Gedankenwelt einer Gamerin blicken, was mir sehr gut gefiel. Kali war leider die einzige, die gut ausgearbeitet wurde - die restlichen Figuren fand ich dagegen recht unscheinbar und blass. Gerade von Rooke war ich ein wenig enttäuscht, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Vielleicht gibt es da in einer eventuellen Fortsetzung mehr? Handlung: Holly Jennings legte einen rasanten Start hin, der mich förmlich in die Welt der Profigamer und virtuellen Kämpfe im Jahr 2054 hineinwarf. Dieser Einstieg gefiel mir sehr gut, so dass meine Erwartungen sehr nach oben gingen. Nach dem turbulenten Start und der Niederlage von Kalis Team gegen die InvictUS, drosselte die Autorin das Tempo enorm, was auch lange so blieb. Während auf den ersten Seiten die Welt näher gebracht wurde, so mussten die Figuren im weiteren Verlauf einsehen, das die virtuellen Kämpfe und das stetige "Hochladen" dazu führen kann, dass sie irgendwann die Wirklichkeit vergessen. Diesen Aspekt fand ich sehr interessant und auch von der Autorin gut umgesetzt. Leider plätscherte die Handlung lange vor sich hin und es passierte nichts nennenswertes, was das Potenzial der Geschichte sehr nach unten zog. Auch fand ich vieles sehr vorhersehbar, was meine Euphorie beim Lesen sehr bremste. Schreibstil: Der Schreibstil von Holly Jennings ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Aufgrund dessen, dass ich mich in dieser Geschichte mitten in einer Gamingwelt befand, war die Sprache auch sehr an das Setting angepasst. Manchmal störten mich die vielen Begriffe, mit denen ich, als Nicht-Gamer nichts anfangen konnte. Das bremste manchmal meinen Lesefluss. Auch wenn die Autorin immer wieder krasse und auch brutale Szenen einbaute, war es mir manchmal zu viel des Guten und definitiv nichts für Zartbesaitete. Mein Urteil  Die Grundidee von "Arena" hat mich wirklich sehr überzeugen können, allerdings schwächelte es manchmal sehr an der Umsetzung. Während der Anfang wirklich super war, ließ die Spannung im weiteren Verlauf sehr nach. Holly Jennings verwendet einige Wiederholungen z. B. der einzelnen Trainingseinheiten oder der Kämpfe, dass vieles auch vorhersehbar war. Leider empfand ich die Figuren auch recht blass, außer Kali, die einzig allein überzeugen konnte, wobei es mich manchmal gestört hat, dass alles, was sie anpackt ohne Probleme gelingt. Alles in allem habe ich "Arena" sehr gerne gelesen, aber ich habe mir da ein wenig mehr erhofft. Wer weiß, vielleicht gibt es ein Wiedersehen. Ich vergebe sehr gute 3 von 5 Welten.

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  • Gamerroman mit vielen spannenden Elementen

    Arena
    Sandra1978

    Sandra1978

    24. September 2017 um 15:38

    Inhalt Kali Ling ist jung, tough und eine Profigamerin, die sich in die oberste Liga gespielt hat. Ihr Team Defiance gilt als eines der erfolgreichsten überhaupt und schickt sich an, die weltberühmten Rage-Turniere mit Links zu gewinnen. Wenn das Team nicht gerade trainiert, macht es Party in den angesagtesten Szeneclubs und bekommt dort, was immer es will - von Drinks bis Drogen ist alles im Jet-Set-Leben inklusive. Doch dann gerät Kalis Welt ins Bröckeln: Die schiere Unbesiegbarkeit Ihres Teams wird auf mehrere harte Proben gestellt. Und so zieht sich Kali mehr und mehr in ihre heile, virtuelle Welt zurück, die ihr so viel mehr gibt als das echte Leben. Doch schneller als befürchtet kommt das böse Erwachen - im wahrsten Sinne des Wortes.... Beurteilung Zur Leseentscheidung: Bei Arena wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Ein toller Titel, ein ansprechendes Cover, ein spannender Klappentext. Wer unseren Blog und meine Rezensionen schon länger verfolgt weiß vielleicht, dass ich solche "Gamer-Romane" à la Nemesis, Nerve, Fine Line und Co. einfach liebe - sofern sie gut geschrieben sind. Und in Arena ist genau das der Fall. Kali ist eine tolle Protagonistin, und so manch einer mag ihr vielleicht den Vorwurf machen, dass sie und auch ihr Team ein wenig spät auf den Trichter kommen, aber wer von uns kann schon nachvollziehen, was mit einem passiert, wenn man vor lauter Trubel, Trainieren und Öffentlichkeit gar nicht mehr dazu kommt, über sein Leben mal richtig nachzudenken. Ich glaube jeder, der mal passioniert irgendetwas gespielt hat (wie zum Beispiel ich World of Warcraft und Final Fantasy) weiß um den Sog von guten Computerspielen und wie man dabei die Welt um sich herum vergessen kann. Wie viel stärker mag dieses Empfinden bei Virtual Reality sein, wenn man quasi komplett in die Spielumgebung eintaucht? Ich kann es nur erahnen. Vor diesem Hintergrundverständnis ist Arena megaspannend aufgebaut. Wir werden durch die verschiedenen Turnierrunden geführt und lernen dabei Kali kennen und lieben. Was sie im späteren Verlauf des Romans für Nathan tut, hat mir beim Lesen richtig Gänsehaut beschert - und das tut es auch jetzt beim Schreiben noch. Auch die virtuellen Szenen sind sehr lebensecht beschrieben, so dass ich sie mir vorm inneren Auge vorstellen konnte. Natürlich fehlt auch eine kleine Romanze nicht :-) Aber diese steht nicht im Vordergrund, sondern ist nur Nebenschauplatz. Ich finde es toll, wie Rooke Kali mit sehr kreativen Mitteln wieder an ihre Ursprünge erinnert und habe sogar richtig Lust bekommen, mich auch mal mit dem chinesischen Tao zu beschäftigen. Der Schreibstil der Autorin ist leichtgängig und unterhaltsam, es passiert immer wieder etwas neues und das Buch ist locker an einem Nachmittag gelesen. Mein Fazit: Überzeugende Protagonisten, tolle Story mit Gänsehautfaktoren, rasanter Handlungsverlauf, durchgängiger Lesefluss - eins meiner größten Lesevergnügen bislang dieses Jahr, daher 5 von 5 Sternen für "Arena".

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  • Gamerroman mit vielen spannenden Elementen

    Arena
    Sandra1978

    Sandra1978

    24. September 2017 um 15:38

    Inhalt Kali Ling ist jung, tough und eine Profigamerin, die sich in die oberste Liga gespielt hat. Ihr Team Defiance gilt als eines der erfolgreichsten überhaupt und schickt sich an, die weltberühmten Rage-Turniere mit Links zu gewinnen. Wenn das Team nicht gerade trainiert, macht es Party in den angesagtesten Szeneclubs und bekommt dort, was immer es will - von Drinks bis Drogen ist alles im Jet-Set-Leben inklusive. Doch dann gerät Kalis Welt ins Bröckeln: Die schiere Unbesiegbarkeit Ihres Teams wird auf mehrere harte Proben gestellt. Und so zieht sich Kali mehr und mehr in ihre heile, virtuelle Welt zurück, die ihr so viel mehr gibt als das echte Leben. Doch schneller als befürchtet kommt das böse Erwachen - im wahrsten Sinne des Wortes.... Beurteilung Zur Leseentscheidung: Bei Arena wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Ein toller Titel, ein ansprechendes Cover, ein spannender Klappentext. Wer unseren Blog und meine Rezensionen schon länger verfolgt weiß vielleicht, dass ich solche "Gamer-Romane" à la Nemesis, Nerve, Fine Line und Co. einfach liebe - sofern sie gut geschrieben sind. Und in Arena ist genau das der Fall. Kali ist eine tolle Protagonistin, und so manch einer mag ihr vielleicht den Vorwurf machen, dass sie und auch ihr Team ein wenig spät auf den Trichter kommen, aber wer von uns kann schon nachvollziehen, was mit einem passiert, wenn man vor lauter Trubel, Trainieren und Öffentlichkeit gar nicht mehr dazu kommt, über sein Leben mal richtig nachzudenken. Ich glaube jeder, der mal passioniert irgendetwas gespielt hat (wie zum Beispiel ich World of Warcraft und Final Fantasy) weiß um den Sog von guten Computerspielen und wie man dabei die Welt um sich herum vergessen kann. Wie viel stärker mag dieses Empfinden bei Virtual Reality sein, wenn man quasi komplett in die Spielumgebung eintaucht? Ich kann es nur erahnen. Vor diesem Hintergrundverständnis ist Arena megaspannend aufgebaut. Wir werden durch die verschiedenen Turnierrunden geführt und lernen dabei Kali kennen und lieben. Was sie im späteren Verlauf des Romans für Nathan tut, hat mir beim Lesen richtig Gänsehaut beschert - und das tut es auch jetzt beim Schreiben noch. Auch die virtuellen Szenen sind sehr lebensecht beschrieben, so dass ich sie mir vorm inneren Auge vorstellen konnte. Natürlich fehlt auch eine kleine Romanze nicht :-) Aber diese steht nicht im Vordergrund, sondern ist nur Nebenschauplatz. Ich finde es toll, wie Rooke Kali mit sehr kreativen Mitteln wieder an ihre Ursprünge erinnert und habe sogar richtig Lust bekommen, mich auch mal mit dem chinesischen Tao zu beschäftigen. Der Schreibstil der Autorin ist leichtgängig und unterhaltsam, es passiert immer wieder etwas neues und das Buch ist locker an einem Nachmittag gelesen. Mein Fazit: Überzeugende Protagonisten, tolle Story mit Gänsehautfaktoren, rasanter Handlungsverlauf, durchgängiger Lesefluss - eins meiner größten Lesevergnügen bislang dieses Jahr, daher 5 von 5 Sternen für "Arena".

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  • Arena

    Arena
    ManuelaBe

    ManuelaBe

    21. September 2017 um 00:32

    Die Autorin Holly Jennings nimmt die Leser in ihrem Buch Arena mit in eine Zukunft in der Gamer in virtuellen Arenen kämpfen. Eine der Spielerinnen ist Kali Ling und die Leser können ihren Weg mitverfolgen. Nach einer Niederlage gegen einen Außenseiter findet sie sich in der Gruppe der Verlierer wieder, die sich mehr als die anderen anstrengen müssen um den Sieg in einem wichtigen Turnier zu erringen. Dann stirbt auch noch ein Teamkollege und sie bekommt einen Ersatz an die Seite gestellt was alles nicht einfacher macht. Die Geschichte wird als der Sicht von Kali erzählt und der Leser erlebt so direkt die Gefühls-und Gedankenwelt der Protagonistin. Durch fesselnden Schreibstil und gut gesetzter Spannungsbögen bleibt die Leselust permanent erhalten und ich konnte das Buch nur schwer weg legen. Die Geschichte ist stimmig aufgebaut und das Szenario wird anschaulich gezeichnet. Kalis Weg zu einem selbstbestimmten Leben hat mir mehrere Stunden Lesevergnügen geschenkt und ich würde mich freuen wenn es einen weiteren Band gäbe der Kalis Weg weiter verfolgt, wobei das Ende der Geschichte keine losen Stränge übrig lässt. Die weiteren Charaktere tragen die Geschichte gut und sind entsprechend ihrer Rolle in der Geschichte gut gezeichnet.

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  • Restlos begeistert

    Arena
    denise7xy

    denise7xy

    18. September 2017 um 14:13

    >>Real war nur das Spiel - greifbar, süß und warm. Der einzige Ort, an dem ich lebendig und frei war.<< Seite 45Erster SatzEs wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ich starb.MeinungSpiele spielen und damit berühmt werden, so sieht Kalis Leben aus. In Zeiten der immersiven VR arbeitet sie als virtuelle Gladiatorin und bestreitet Kämpfe in sogenannten Arenen. Zusammen mit ihren vier Teammitgliedern nimmt sie gerade an der nationalen Meisterschaft teil, als ihr Teamkollege Nathan an einer Überdosis Drogen stirbt. Ein Ereignis das Kali nicht nur die Realität und virtuelle Welt verwechseln lässt, sondern sie auch dazu bringt die Profi-Gamerszene in Frage stellen.Erzählt wird die Geschichte von der Protagonistin Kali, welche dem Leser Einblicke in ihre Gedanken ermöglicht und ihm wichtige Informationen über die Gamingbranche mitteilt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm und trotz der wenigen Schauplätze und einem doch oft wiederholten Wochenablauf, war die Geschichte nicht langweilig oder eintönig.Die Geschichte behandelt ein aktuelles und spannendes Thema, angesetzt in einer leicht dystopischen Welt. Größtenteils ist alles wie heutzutage, doch technisch hat die Welt einen großen Sprung gemacht, dazu gehört auch die Videospielindustrie. Gamer sind mittlerweile mehr wie Sportler und Stars, müssen Leistungen bringen und trotzdem noch einem Image entsprechen, welches Teameigentümer und Sponsoren sich vorstellen. Wo nach außen alles glänzt und perfekt wirkt, bröckelt die Fassade der Spieler und zerstört ihre Psyche langsam von innen, viele halten den Druck nicht stand.>>Wenn ein Felsblock in einen Bach geworfen wird, hält die Strömung auch nicht inne und versucht, ihn wieder hinauszuwälzen. Sie sucht sich einfach einen Weg ringsum und strömt weiter und weiter.<< Seite 311CharaktereZu Beginn waren die Protagonistin und ihre Teamkollegen naiv, stellten das System nicht in Frage.Kali war einerseits eingebildet, hochnäsig und stur, ließ sich von niemandem etwas sagen und zog ihr Ding durch. Andererseits ließ sie sich ihr reales Leben komplett vorschreiben, ohne lange darüber zu diskutieren. Zu dieser Zeit beginnt sie sich in die virtuelle Welt zu flüchten. Erst ab einem gewissen Punkt in der Geschichte entwickelt sie sich charakterlich weiter und begegnet der Videospielindustrie mit anderem Augen. Ihre naive und doch recht unsympathische Art wich.Durch ihre wachsende Beziehung mit Rooke lockerten beide auf und wirkten gleich viel freundlicher und angenehmer.Still und abweisend kam Rooke neu ins Team hinzu, nach Nathans Ableben. Er wollte nicht viel mit seinen Kameraden zu tun haben und hatte seine eigenen Probleme, die zuerst beseitigt werden mussten, bevor er sich Stück für Stück öffnete und auftaute. Danach war er des öfteren für Scherze aufgelegt und merklich positiv verändert.Ihre drei Teamkameraden Derek, Hannah und Lilly besetzten im Buch angemessene, nicht zu passive, Nebenrollen ein und hoben oft die Stimmung durch Ratschläge, Witzen oder anderen Ablenkungen.FazitCharaktere, Handlung und Aufbau waren einfach super. Die Geschichte rund um Kali konnte mich restlos begeistern. Ein großartiges Debüt! 5 Sterne

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  • Brutal und spannend

    Arena
    SunshineSaar

    SunshineSaar

    17. September 2017 um 21:12

    Ich bin ein großer Fan von Dystopien und vor allem von der „Die Tribute von Panem“-Reihe. Als ich gelesen habe, dass „Arena“ in genau diese Fußstapfen steigt, musste ich das Buch einfach lesen. Der Klappentext hat mich schon einmal total neugierig gemacht. Doch nachdem ich das Buch nun fertig gelesen habe, ist meine Euphorie etwas gebrochen. Es handelt sich bei „Arena“ auch um eine taffe, weibliche Hauptfigur, die genau weiß, was sie will, aber ansonsten ist die Story doch ganz einfach – und auch brutaler – als die Panem-Serie und kaum miteinander zu vergleichen. In „Arena“ verfolgen wir Kali Ling, die im Jahr 2054 lebt, in der das Sterben an der Tagesordnung steht. Als erfolgreiche, virtuelle Gladiatorin zieht sie sämtliche Zuschauer vor die Bildschirme. Zwar kann sie in diesem Spiel nicht wirklich sterben, aber die Schmerzen, die sie dabei spürt, sind brutal. Doch da sie damit ihr Geld verdient und berühmt geworden ist, nimmt sie das gern in Kauf. Alles ändert sich, als ihr Freund Nathan an einer Überdosis stirbt und plötzlich Teamkapitän ist. Als Kali dann anfängt, Nathans Tod zu hinterfragen, wird es richtig gefährlich für sie…Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr bildhaft und temporeich. Er passt auch sehr gut zu der Story und der Action darin. Teilweise ist der Stil aber auch sehr brutal, was mich teilweise etwas verwirrt hat. Die Mischung aus Game und Dystopie ist wirklich gut gelungen und langweilig wurde es hier auf keinen Fall.Die Hauptfigur Kali hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine toughe Frau, die sagt, was sie denkt, und tut, was sie will. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren und genau deshalb hat es mich noch mehr in die Story gezogen. Ihre Entwicklung mit anzusehen war spannend. Doch am Meisten dominiert in der Story die Action. Dazu gibt es einige überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet habe.„Arena“ war somit ein sehr spannendes, temporeiches Buch, das mich wirklich gefangen hat. Doch mit der Panem-Reihe kommt sie dann doch nicht ran. Aber weit davon entfernt ist das Buch auf keinen Fall. Eine klare Leseempfehlung!

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  • Komplett überzeugt

    Arena
    SillyT

    SillyT

    10. September 2017 um 20:32

    Wir schreiben das Jahr 2054 und der meiste Sport wird in virtuellen Arenen ausgetragen. So gilt die zwanzigjährige Kali Ling mit ihrem Team als eines der besten in der virtuellen Kampfarena. Doch während des berühmten RAGE Turniers verlieren sie überraschend gegen einen Aussenseiter, weswegen sie nun in der Gruppe der Verlierer das Turnier bestreiten und sich noch mehr anstrengen müssen, um das Finale zu erreichen. Als Kalis Teamkollege Nathan, mit dem sie eine lockere Beziehung führt, an einer Überdosis verstirbt, sorgt dies für viel Wirbel in der VR Szene, denn die Matches werden von großen Firmen gesponsored. Schnell muss ein Ersatz her, aber der neue Teamkollege macht es Kali, die nun Teamführerin ist, nicht allzu leicht, denn Rooke gibt sich äußerst arrogant ihr gegenüber. Zu allem Überfluss kämpft Kali auch noch gegen ihre Schlafprobleme nach Nathans Tod und beginnt in einem Strudel aus Schlaftabletten, Drogen und virtueller Welt zu versinken.Meine Meinung: Bei dieser Geschichte wird der Leser von erstem Moment an mitten in das Geschehen geworfen, dabei ist man gleich bei Kali und ihrem Team und verfolgt ihren Kampf und letzten Endes auch ihre erste große Niederlage in einem Turnier. Dieser Einstieg ist absolut gelungen, denn man wird sofort mitgerissen und hat gleich die Gelegenheit ganz tief in die Geschichte einzutauchen. Dabei schreibt Holly Jennings sehr flüssig und mit klarer, moderner Sprache. Mit geschickten Details versetzt sie ihren Leser gemeinsam mit den Charakteren in die reale, aber auch die virtuelle Welt und man fragt sich schnell, ob dieses Zukunftsbild sehr weit aus der Luft gegriffen scheint. Ich konnte es mir auf jeden Fall genau so auch vorstellen und wirklich unwahrscheinlich finde ich die Ideen auch nicht. Ein Schreibstil, der perfektes Kopfkino hervorruft und fesselt, bildgewaltig und doch mit genügend Freiraum für eigene Fantasien.Spannung gibt es in diesem Buch ganz viel, wie erwähnt, beginnt es ja umgehend mit Kampfszenen und diese kommen auch immer wieder vor, meist in der virtuellen Welt, doch man muss sich hier durchaus mit Kämpfen anderer Art auseinandersetzen. Hier geht es um Macht der reichen Konzerne, die die Spiele sponsoren und wie sie dementsprechend ihre Spieler in der Hand halten, aber es geht auch um innere Kämpfe, um Freundschaft, Vertrauen und noch viel mehr. Holly Jennings baut die gesamte Geschichte einfach sehr spannend und glaubwürdig auf und der Leser ist hier an den Seiten gefesselt, langweilig wird es hier nicht.Kali Ling, die Teamleiterin von Team Defiance und Protagonistin im Buch, ist hier auch die, die die Geschichte erzählt. In der Ich-Form beschreibt sie vom Geschehen und man kann sich diese junge Frau sehr gut vorstellen und fühlt sich schnell mit ihr verbunden. Man erfährt aus erster Hand über ihre Gefühlswelt, darf ihre Gedanken mitverfolgen und vieles mehr.Kali ist eine gut umgesetzte Protagonistin, die in mir verschiedenste Gefühle hervorgerufen hat. So fühlte ich mich zeitweise mit ihr verbunden, konnte in manch einer Situation sehr gut nachvollziehen, wie es in ihr aussah und warum sie wie handelte. Manches Mal dachte ich: nein, Mädel, nicht so, aber genau diese Situationen machten sie menschlich und greifbarer. Letzten Endes mochte ich sie sehr und war begeistert, wie es der Autorin gelang, ihre gesamten Handlungen und Gedanken auch wirklich miterleben und auch verstehen zu können.Kalis männlicher Gegenpart ist Rooke, der gerade zu Beginn noch zweifeln lässt, ob und wie er in dieses Setting passst. Doch auch Rooke ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, dem man sehr gut sein Verhalten glaubt und ihn auch begreift. Er gibt Kali immer wieder die richtigen Denkanstösse und ist eine der entscheidenden Persönlichkeiten.Neben diesen Beiden gibt es noch einige weitere sehr wichtige Charaktere, die zunächst neben Kali und Rooke blass erscheinen, doch letzten Endes passt hier jeder perfekt in seine Rolle und spielt diese auch überzeugend für den Leser.Mein Fazit: Ein absolut gelunger Roman über eine Zukunftsvision, die gar nicht mal so unwahrscheinlich erscheint, findet auch heute schon große Teile unseres Alltags virtuell statt. Aber hier geht es noch um sehr viel mehr und Holly Jennings erzählt ihre Geschichte mit viel Tempo und passenden Wendungen, so dass man sie förmlich in sich einsaugt. Gelungene und greifbare Charaktere und ein sehr guter, bildreicher Schreibstil runden das Gesamtbild ab und lassen mich gespannt auf weitere Bücher der Autorin zurück. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter!

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  • Ein temporeicher und emotionaler Auftakt, der mich vollkommen begeistern und überzeugen konnte

    Arena
    aly53

    aly53

    10. September 2017 um 02:45

    Im Jahr 2054 dienen die virtuellen Gladiatoren zur Unterhaltung der Menschheit, was große Begeisterung hervorruft. Kali ist ein Teil dieser Gladatioren. Als ihr Teamkamerad Nathan stirbt, ist dies endgültig. Denn anders als in der virtuellen Welt, wo man nach einem Tod, eine neue Chance erhält, ist die Realität unumstößlich und man stirbt tatsächlich.Als ich dieses Cover und den Klappentext dazu gesehen habe, war es um mich geschehen und ich wusste, ich muss diesen Auftakt lesen. Gamespiele empfand ich schon immer als sehr faszinierend. Aber dies dann in einer virtuellen Realität wiederzufinden, in dem man Teil einer solchen virtuellen Welt ist, hat mich sofort gepackt.Man erfährt hier alles aus der Ich-Perspektive von Kali. Kali wird dadurch greifbar und man wird mit der Zeit immer mehr ein Teil von ihr. Kali ist stark, nicht auf den Mund gefallen und weiß sich zu behaupten.Doch wenn plötzlich deine Welt aus den Angeln gehoben wird. Wird man auch verletzlich und man entwickelt sich in verschiedene Richtungen weiter.Bei Kali kommt das sehr gut zum Ausdruck. Aber man begreift auch, was es bedeutet zu spielen und was letztendlich wirklich die wahre Realität ist.Die Frage ist nur, stirbst du dabei oder stehst du wieder auf?Durch den fließenden, lebendigen und bildgewaltigen Schreibstil der Autorin war ich sofort mitten im Geschehen und inhalierte das Buch förmlich.Das Setting hat mich total in den Bann gezogen und ich verlor mich in einer Welt aus Gewalt, Emotionen und dem tieferen Sinn dahinter.Entgegen meiner Erwartungen störte es mich nicht, daß ich mitten ins Geschehen geworfen wurde. Ganz im Gegenteil, es zeigte auf das deutlichste, wo ich mich befand.Die Virutelle Welt ist nicht einfach und das wird einem nach und nach bewusst. Es dauerte nicht lange und es ging ziemlich brutal und blutig zu. Aber nicht so extrem, das man es nicht ertragen könnte.Kali konnte mich komplett begeistern und mich mitten ins Spiel hineinziehen. Nach und nach wurde mir bewusst, welchen Raum Kali in dem Ganzen einnahm und was es ihr letztendlich bedeutete.Teilweise war ich wirklich von den Socken. Schockiert, wollte sie beschützen und gleichzeitig wollte ich auch mehr von alledem in mich aufnehmen.Kali hat einen Weg vor sich, der sie durch Nathans Tod verändert. Sie quasi neu auferstehen lässt. Aber erst zum entscheidenden Schritt kommt es, als Rooke in ihr Team kommt. Eine tolle Persönlichkeit, die mir immer wieder Gänsehaut bereitete. Rooke ist sehr geheimnisvoll, düster und hat so einige Fragezeichen in meinem Kopf entstehen lassen.Und während ich ihn ergründete, nahm die virtuelle Welt ihren Lauf.Plötzlich geht es um mehr, als das Kalis Team den Sieg davontragen muss.Die Missstände in dieser Welt, ihre Konflikte, aber auch der Zusammenhalt und das Vertrauen, das in allem steckt wird recht deutlich.Die Kälte und das das Organisierte, was dahintersteckt, lässt das Schöne wie eine Seifenblase zerplatzen.Teilweise musste ich mich manchmal sortieren, weil ich mich vollkommen in der virtuellen und in der realen Welt verloren hatte.Es breitet Schmerzen, die Verzweilfung und die inneren Ängste kämpfen sich an die Oberfläche.Aber gleichzeitig kommt auch unglaublich viel Kraft und Wut daraus hervor.Besonders fasziniert und erstaunt hat mich Kali. Sie entwickelte sich völlig anders als erwartet und hat in mir mehr als Unglauben hervorgerufen.Doch Kali ist nicht einzige, auch ihre Teamkameraden habe ich ins Herz geschlossen, sie sind alle sehr unterschiedlich und gerade dadurch wurden sie auch greifbar. Auch wenn ich einige von Ihnen blass fand, so zeigen sie doch recht deutlich , wo ihr Platz ist.Holly Jennigs erzählt dies alles in einem sehr hohen Tempo. Besonders gut hat mir gefallen, das sie auch die Zwischenmenschlichkeit dabei nicht außer Acht lässt. Es ruft sehr viel Wärme und Prickeln hervor. Aber gleichzeitig begreift man dadurch auch was Freundschaft und Vertrauen bedeuten.Auch wenn ich dachte, es wäre relativ hervorsehbar, so wurde ich ein ums andere Mal eines besseren belehrt.Es wurden Wendungen eingewoben, die mich schockierten, völlig einnahmen und auch irgendwie stolz machten.Während ich am Anfang wirklich etwas angesäuert war, wie die Spieler mit allem umgingen, so haben sie mich am Ende doch völlig überzeugt.Denn es geht nicht allein ums Spiel. es geht darum, den wahren Wert zu erkennen, sich zu behaupten. Das durchzusetzen, wofür man steht und letztendlich bei dem Ganzen sich selbst nicht zu verlieren.Schlussendlich ein temporeicher und emotionaler Auftakt, der mich vollkommen begeistern und überzeugen konnte.Ich freu michs schon sehr auf den Nachfolger und bin gespannt , was dieser für uns bereithalten wird.Fazit:Holly Jennings wartet mit einer sehr faszinierenden und interessanten Grundidee auf, die mich vollkommen begeistern konnte.Die Charaktere wuchsen mir ans Herz und ich fieberte gnadenlos mit allem mit.Die Handlung ist tiefgründig, actionreich und offenbart so einiges. Wendungen entstanden, die mich vollkommen überrollt und die verschiedensten Emotionen in mir wachgerufen haben.Ein Auftakt der nicht nur Vergnügen bereitet sondern auch sehr viel klarmacht.Bitte mehr davon.© magischemomentefuermich.blogspot.com

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  • endlich wieder mal ein guter Einzelband

    Arena
    Letanna

    Letanna

    08. September 2017 um 17:23

    Kali Ling gehört zur Profi-Liga der virtuelle Realität kurz VR genannt. Sie ist eine Gladiatorin und kämpf mit ihrem Team in Wettkämpfen. Sie führt ein Leben in Saus und Braus, denn die Einnahmen bei den Spielen sind enorm, das Publikum liebt die Spiele und Kali steht ständig im Rampenlicht. Als ihr Team bei einem wichtigen Turnier direkt am Anfang einen Kampf verliert, wird sie zum Teamkapitän gemacht, dem ersten weiblichen Kapitän überhaupt in der Geschichte der Spiele. Als aber dann ihr Freund und Ex-Kaptäin in der gleichen Nacht ihrer Ernennung an einer Überdosis stirbt, scheint ihr die neue Aufgabe fast über den Kopf zu wachsen. Dann taucht auch noch der wortkarge und arrogante Rooke auf und kommt als neues Teammitglied zu ihnen. Keine leichte Aufgabe für Kali.Die Autorin entführt uns in ihrem Buch Arena in einer Zukunft, die gar nicht so weit von unserer Realität entfernt ist. Hauptfigur ist die 20-jährige Kali Ling, die als Gladiatorin in der Profi-Liga der Virtuellen Realität. Hier kämpfen Sportler mit ihrem Avatar bis zum zum bieten Ende um einen Sieg. Das ganze ist doch recht brutal und die Autorin zeigt hier sehr viele negative Seiten dieses neuen Sports. Drogenmissbrauch, Verlust der Realität, um nur ein paar davon zu nennen. In erster Linie beschäftigt sich die Handlung mit diesen negativen Seiten und als Leser verfolgt man Kali dabei wie sie sich bei den ganzen zurecht findet. Kali macht im Laufe der Handlung einer erstaunliche Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Sie entwickelt sich weiter und die Autorin stellt sie sehr glaubhaft darf.Natürlich darf auch Romantik in so einem Buch nicht fehlen. Mit Rooke präsentiert uns die Autorin eher verschlossenen Charakter, der anfangs eher arrogant rüber kommt. Natürlich steckt viel mehr in ihm als vermutet und es knistert ganz schön zwischen den beiden.Mich konnte das Buch sehr fesseln. Es ist sehr spannend, aber auch sehr emotional, einer sehr gelungen Mischung. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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  • Arena

    Arena
    angeltearz

    angeltearz

    07. September 2017 um 18:11

    Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich schon mehr als begeistert. Computerspiele mag ich total gerne und dann die Kombination mit einer Dystopie. Klang gleich direkt sehr vielversprechend. Ich gehe dann leider auch mit einer gewissen Erwartung an das Buch. Ja, ich weiß, ist ein Fehler, aber so ist das halt.Ich bin so begeistert von diesem Buch! Durchweg.Es ist das Debüt dieser Autorin und damit hat sie die Messlatte für ihre weiteren Bücher verdammt hoch angesetzt. Sie schreibt locker und man merkt ihr, ihr junges Alter an. Auch merkt man, dass sie Ahnung hat, von dem was sie schreibt. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und spricht in dem Buch ein sehr ernstes Thema an. Ein Thema, das ich selber auch durchgemacht habe. Ein Thema, dass leider zu wenig beachtet wird, aber leider so Realität ist.Sie hat mich in den ersten Seiten eingefangen und festgehalten. Das Buch habe ich so schnell durch gelesen, weil ich einfach keine andere Wahl hatte.Die Charaktere hat sie super hinbekommen. Gerade die Protagonistin hat eine Tiefe, die ich genial finde. Sie spielt mit den Leiden und Gefühlen, so dass Kali real wird. Ich habe jede Seite mit Kali gelitten gefreut.Die anderen Teammitglieder hätten auch gerne etwas davon vertragen, denn sie waren alle unheimlich sympathisch. Ich hätte da gerne mehr von gelesen.Das Setting finde ich so genial. Ich kann gar nicht viel darüber schreiben, ohne zu spoilern. Aber jeder, der Computerspiele mag, der wird das Setting lieben. Wäre das irgendwann wirklich so, wäre das wirklich cool.Allerdings sind einige Szenen wirklich krass und das sich Jugendliche das wirklich antun... Das ist schon übel. Man kann zwiespaltigen sehen, wegen den "Killerspielen" und so weiter. Aber ich finde, dass man das Thema generell nicht so eng sehen darf. Gerade in der heutigen Zeit gibt es Schlimmeres. Es könnte allerdings anders verstanden werden. Da habe ich ein wenig bedenken.Obwohl das Buch nur ein Einzelband sein soll, soweit ich weiß, ist das Ende relativ offen gehalten. Ich würde es richtig genial finden, wenn es einen 2. Band geben würde. Mich würde es brennend interessieren, wie es bei Kali weitergeht und ob sie sich ihre Träume erfüllen kann.Ganz klare Leseempfehlung für diejenigen, die Dystopien und Computerspiele mögen.Das Cover: Ist jetzt nicht unbedingt das schönste Cover, aber es ist auffällig.Fazit: Ein geniales Debüt der Autorin. Ein krasses Thema, über das sie schreibt. Leider oft unterschätzt wird. Ein großartiges Buch, dass ich jedem Dystopie-Fan ans Herz legen möchte.

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  • Gewalt und Brutalität in einer Virtual-Reality-Zukunft

    Arena
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    02. September 2017 um 13:56

    Zitat:„Ich holte Luft, lehnte mich zurück und verschwand an den Ort, an dem es weder Hochglanzmagazine noch Sponsoren oder sonstigen Mist gab. Den Ort, wo alles möglich war.Wo ich ein Gott sein konnte.“(S.146)Inhalt:Klassische Computerspiele waren gestern. Willkommen in der Virtuellen Realität (VR).Mit ihren zwanzig Jahren hat Kali viel erreicht. Sie ist Teil eines Teams in der Virtual Gaming League. Das RAGE-Turnier steht vor der Tür. Das Team Defiance ist gut vorbereitet. Und doch verlieren sie ein entscheidendes Match und werden der Verlierergruppe im Turnier zugeordnet. Nun darf kein Fehler mehr passieren! Kalis Teamkollege Nathan stirbt kurz vor dem Turnier an einer Überdosis. Aber „The Show must go on“. Schließlich stehen große Summen auf dem Spiel, Sponsoren dürfen nicht verloren werden. Schnell muss deshalb ein Ersatz her. Doch Kali kann Nathans Tod nicht so schnell überwinden. Sie wird von Albträumen geplagt. Mehr und mehr versinkt sie in einem Sumpf aus Tabletten, Drogen und Alkohol. Rooke, der für Nathan ins Team rückt, ist zudem arrogant und will sich scheinbar nicht ins Team integrieren. Eine schwere Aufgabe für Kali, die nun Teamkapitän ist. Kali muss sich der schweren Aufgabe stellen. Doch es warten übermächtige und schier unbesiegbare Gegner auf sie und ihr Team!Meinung:„Arena“ ist so ein Titel, den ich definitiv auf meinem Buchradar hatte. Idee und Klappentext klangen direkt so, als sei die Geschichte für mich gemacht. Also war ich froh, als das Buch bei mir ankam und ich stürzte mich gleich in die Geschichte.Die Autorin hielt sich dann auch gar nicht lange mit einer Einführung auf, sondern warf mich gleich in den ersten Kampf in der Virtual Gaming League. Der Kampf war brutal und blutig. So tapfer das Team Defiance auch sein mochte: Gegen diesen Gegner hatten sie keine Chance. Und so kam, was kommen musste. Defiance hatte verloren, alle Teammitglieder waren tot! Doch dies geschah zum Glück nur in der Virtuellen Realität. Im Jahr 2054 hat die VR einen hohen Stellenwert. Die meiste Unterhaltung erhalten die Menschen in der VR. Regelrechte Massen schauen sich jeden Samstag die Kämpfe zwischen den Teams an. Und es werden mehr und mehr. Doch es lauern gerade für die Gamer Gefahren. Auch wenn sie in der VR nicht wirklich sterben. In der Realität ist der Tod unumkehrbar. Und so verschwimmen aufgrund von Drogen und Alkohol bei einigen die Grenzen. Das Problem wird jedoch komplett totgeschwiegen. Zu wichtig sind die Sponsoren, durch die viel Geld fließt.Holly Jenning begann ihre Geschichte mit viel Tempo zu erzählen. Durch die Sicht aus Kalis Ich-Perspektive in Vergangenheitsform war ich wortwörtlich immer nah an der Geschichte. Ich erlebte enorme Brutalität, Exzesse in allen Variationen, doch auch ehrliche Emotionen musste ich nicht lange suchen. Der angenehme und flüssige Schreibstil der Autorin trug zudem einen großen Anteil zu meinem großartigen Lesegenuss bei.„Arena“ ist so ein Buch, dem man sich wirklich stellen muss. Auch wenn die Geschichte selbst erst in weiter Zukunft spielt, werden Probleme aufgeworfen und dargestellt, die auch in der heutigen Zeit weitläufig zu finden sind. Für die Spieler in der virtuellen Welt ist es außerdem erforderlich, auch körperlich in fittem Zustand zu sein. Denn jeder Avatar ist mehr oder weniger ein fast komplettes Spiegelbild – vor allem physisch - seiner selbst. Schwächen darf man sich nicht erlauben. Und so ist es an sich kein Wunder, dass der ein oder andere mit diesem Leben nicht zurechtkommt. Die Spieler werden gefeiert wie Popstars. Es ist schwierig, VR und Realität zu trennen. Jeder hat sein eigenes Rezept, nicht daran zu zerbrechen. Und doch scheitern viele daran.Die Charaktere waren vorstellbar dargestellt, die Geschichte entwickelte mehr und mehr einen Sog. Gerade bei der Protagonistin Kali war auch eine enorme Entwicklung festzustellen und ich mochte sie wirklich, auch wenn ihr Handeln in einigen Szenen doch etwas zu konstruiert wirkte. Darüber hinaus erschien mir die eingeflochtene Liebesgeschichte ein wenig zu gewollt. Für mich selbst wäre diese womöglich entbehrlich gewesen. Rooke ist ein Charakter, der anfangs schwer durchschaubar war, sich dann aber mehr und öffnet. Seine Entwicklung war mir mitunter etwas zu klischeehaft. Dennoch konnte man auf seine Stärke bauen und sich auf ihn verlassen. Der Geschichte an sich hat dieser Charakter auf jeden Fall aber ebenfalls gutgetan.Dachte ich noch während des Showdowns, dass die Geschichte ein Ende nehmen wird, wie ich es vorausgeahnt habe, wurde ich auf der einen Seite hier nicht enttäuscht und auf der anderen Seite dennoch über eine Entwicklung überrascht. Ein hervorragend gestaltetes Ende, das mich das Buch nun beruhigt zur Seite legen lässt. Urteil:„Arena“ beinhaltet viel Gewalt und Brutalität, zeigt immer wieder dennoch ehrliche Emotionen und zeigt gesellschaftliche Missstände heute wie zukünftig auf. Meine Zeit mit Kali und ihrem Team ist mir auf jeden Fall knappe 5 Bücher wert.Für alle, die einen Blick in die Zukunft riskieren wollen, vor Brutalität und Gewalt in Reinkultur nicht abschrecken und dabei den Bezug zur Realität nicht verlieren.Reihe:1. Arena2. Gauntlet (OT)© hisandherbooks.de

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