Holly Lisle

 4 Sterne bei 26 Bewertungen
Autor von Die Weissagung, Der Flug der Falken und weiteren Büchern.

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Der Flug der Falken
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Die Höllenfahrt
Die Höllenfahrt
 (3)
Erschienen am 01.02.2005
Holly LisleDie Torweberin
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Die Torweberin
Die Torweberin
 (2)
Erschienen am 11.07.2005
Holly LisleDrachensaat
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Drachensaat
Drachensaat
 (2)
Erschienen am 13.11.2006
Holly LisleGötter der Finsternis
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Götter der Finsternis
Holly LisleDas Gesetz der Magie 1-3 (Die Höllenfahrt - Die Torweberin - Götter der Finsternis)
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Das Gesetz der Magie 1-3 (Die Höllenfahrt - Die Torweberin - Götter der Finsternis)

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Rezension zu "Hawkspar: A Novel of Korre" von Holly Lisle

Rezension zu "Hawkspar: A Novel of Korre" von Holly Lisle
Wolfspeakervor 7 Jahren

„Hawkspar“ ist der zweite Teil von Holly Lisles „Novels of Korre“. Er spielt zeitlich nach „Talyn„, kann aber auch ohne Kenntnisse desselbigen gelesen werden.

Das Cover von „Hawkspar“ zeigt eine Frau in weiten, fast weißen Gewändern. In der Hand hält sie einen hell schimmernden Dolch, das auffälligste an ihr sind jedoch ihre Augen – sie sind aus Stein. Das Cover zeigt definitiv die Hauptperson der Geschichte: Hawkspar.

Ein Mädchen, das in jungen Jahren aus ihrer Heimat geraubt wurde und seitdem nie viel mehr als eine Sklavin war. Eine Sklavin unter vielen, ein Niemand ohne Namen und ohne Zukunft. – Ein Schicksal, mit dem sie sich nicht abfinden kann. Sie schmiedet einen Plan und setzt mit Hilfe ihrer Magie jeden Tag einen Hilferuf nach draußen. – Ein Hilferuf, der lange ungehört verklingt, bis ihn jemand hört und folgt: Aaran, vom Volk Tonk, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschen, die aus seinem Volk geraubt wurden, zu befreien.

Aber ihrem gemeinsamen Volk droht mehr als nur die Versklavung vieler. Die Feegash möchten die Tonk vernichten. Denn nur sie stehen zwischen den Feegash und ihrem Wunsch nach Macht.

Um zu verhindern, dass die Tonk ausgelöscht werden, nimmt das Mädchen ohne Namen die Gabe oder den Fluch der „Hawkspar Eye of War“ an. Eine Tat, die sie das Augenlicht kostet, aber ihr und ihren Mitgefangenen die Flucht ermöglicht und das den Tonk drohende Schicksal aufhalten könnte.

Auch in diesem Buch hat mich Holly Lisle schnell in ihren Bann gezogen. Im nu befand ich mich wieder auf Korre.
Wie in „Talyn“ erzält Holly Lisle die Geschichte aus mehreren Sichten. In diesem Fall aus der Sicht des Mädchens ohne Namen und aus der Sicht des Tonk Aaran. Zu Beginn sieht man sich als Leser also zwei Handlungssträngen gegenüber, die erst einmal nicht wirklich miteinander zu tun haben. Eine Tatsache, die sich schnell ändert. Ihre Magie bindet sie aneinander – und dann laufen die Handlungsstränge kontinuierlich aufeinander zu. Erst bekommt man als Leser so nur einen Einblick in die zwei Seiten der Sklaverei auf der Seiten der Tonk: Die der Zurückgelassenen und die der Gefangenen. Man fiebert mit beiden Seiten auf ein Zusammentreffen hin.

Mit der Weitergabe der „Hawkspar Eyes of War“ ändert sich die Perspektive des Mädchens ohne Namen. Sie ist nun „Hawkspar“ und kann nun mehr als nur die Gegenwart sehen, sondern auch in die möglichen Zukünfte und in die Vergangenheit blicken. Und die Zukunft bedroht nicht nur sie und ihren Gefährten, sondern ihr ganzes Volk. Ein Volk, das anders ist als die meisten. Den hier stehen Familien, aber auch Fremde füreiander ein. Den für einen Tonk ist ein anderer Tonk kein Fremder – sie sind beide Tonk.

Die Einstellung der Tonk ist heldenhaft und bewundernswert, wenn auch manchmal schwer nachzuvollziehen. So stellen Aaran und Hawkspar die Zukunft ihres Volkes über ihre Liebe und ihr Leben. Eine Liebe, die sie sich nicht eingestehen können und für die es nach dem „Hawkspar Eye of War“ keine Zukunft gibt. Von Anfang an ist beiden bewusst, dass sie für das Wohl ihres Volkes sterben werden.

Zwei sympathische Helden, eine Liebe, die nicht sein kann und eine Aufgabem, die fast unlösbar scheint – Das ist der Stoff, aus dem die guten Geschichten gemacht sind. „Hawkspar“ ist eine davon.

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Rezension zu "Talyn" von Holly Lisle

Rezension zu "Talyn" von Holly Lisle
Wolfspeakervor 7 Jahren

Talyn ist das erste Buch aus Holly Lisles aktuell zweibändiger Reihe um die Welt Korre.

Das Cover zeigt den freien Rücken einer Frau, ihre Arme umschlingen ihren Oberkörper, ihr Gesicht ist den weiter hinten befindlichen Kerzen zugewandt. Im Vordergrund des Covers befindet sich die mit einem Schwert unterstrichene Überschrift inmitten einer roten Rauchwolke. Auf mich wirkt die Frau (ich vermute, es handelt sich um die Hauptperson des Buches – Talyn) verletzlicher als sie wirklich ist, aber als potentieller Leser ist man sich dessen nicht bewusst. Mich hat das Cover zumindest dazu verleitet, das Buch in die Hand zu nehmen und reinzulesen.

Zwischen den „Tonks“ und den „Eastils“ herrscht ein bereits Jahrhunderte andauernder Krieg. Ein Krieg der durch Regeln, wie das Fischerei-Abkommen (Fischer, die ihrer Arbeit nachgehen, werden weder von Piraten noch von Kriegsschiffen angegriffen) und dem Kriegsgefangenen-Abkommen, das den Kriegsgefangenen eine folterfreie und menschenwürdige Gefangenschaft und die Hoffnung auf einen Kriegsgefangenenaustausch zusichert, relativ human (sofern man bei einem Krieg von „human“ sprechen kann) abläuft.
Dieser Krieg soll nun durch „Feegash“-Diplomaten beendet werden. Eine Tatsache, der sowohl die Tong- als auch die Eastil-Krieger sehr skeptisch gegenüberstehen.

In dieser Situation treffen die Hauptpersonen der Geschichte aufeinander. die Tong-Kriegerin Talyn, der Eastil-Krieger Gair und der Feegash-Diplomat Skirmig. Drei Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturen, jeder mit seinen ganz eigenen Zielen …

Holly Lisle zieht den Leser schnell in den Bann und ehe er sich versieht befindet er sich auf Korre. Dadurch, dass Holly Lisle die Geschichte abwechselnd aus der Sicht aller drei Hauptpersonen beschreibt, bekommt der Leser schnell einen Eindruck über die drei verschiedenen Völker, denen die „Helden“ angehören, geprägt durch die persönliche Meinung und die Erfahrungen, die sie gemacht haben. Im Laufe der Geschichte werden die Erfahrungen vertieft, Meinungen angepasst (oder geändert) und auch die eine oder andere Gemeinsamkeit entdeckt. Dadurch kommt es zur Akzeptanz, vielleicht sogar mehr.

Aber nicht alles ist das, was es zu sein scheint. Durch die begrenzte Sicht bildet sich auch der Leser eine Meinung, die er vielleicht im Laufe des Buches revidieren muss.

Neben mehreren verwobenen Handlungssträngen hat das Buch aber noch einiges mehr zu bieten: Kriegshandlungen mit sowohl offenen als auch verdeckten Operationen, Intrigen, Magie, Sex und Liebe.

Ein Buch, das, obwohl es in sich abgeschlossen ist, definitiv Lust auf mehr macht. Ich war richtig froh, als ich entdeckt habe, dass bereits ein zweites Buch der Korre-Reihe existiert: Hawkspar.

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