Holly Lisle Hawkspar: A Novel of Korre

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Inhaltsangabe zu „Hawkspar: A Novel of Korre“ von Holly Lisle

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  • Rezension zu "Hawkspar: A Novel of Korre" von Holly Lisle

    Hawkspar: A Novel of Korre
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    11. November 2011 um 12:56

    „Hawkspar“ ist der zweite Teil von Holly Lisles „Novels of Korre“. Er spielt zeitlich nach „Talyn„, kann aber auch ohne Kenntnisse desselbigen gelesen werden. Das Cover von „Hawkspar“ zeigt eine Frau in weiten, fast weißen Gewändern. In der Hand hält sie einen hell schimmernden Dolch, das auffälligste an ihr sind jedoch ihre Augen – sie sind aus Stein. Das Cover zeigt definitiv die Hauptperson der Geschichte: Hawkspar. Ein Mädchen, das in jungen Jahren aus ihrer Heimat geraubt wurde und seitdem nie viel mehr als eine Sklavin war. Eine Sklavin unter vielen, ein Niemand ohne Namen und ohne Zukunft. – Ein Schicksal, mit dem sie sich nicht abfinden kann. Sie schmiedet einen Plan und setzt mit Hilfe ihrer Magie jeden Tag einen Hilferuf nach draußen. – Ein Hilferuf, der lange ungehört verklingt, bis ihn jemand hört und folgt: Aaran, vom Volk Tonk, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschen, die aus seinem Volk geraubt wurden, zu befreien. Aber ihrem gemeinsamen Volk droht mehr als nur die Versklavung vieler. Die Feegash möchten die Tonk vernichten. Denn nur sie stehen zwischen den Feegash und ihrem Wunsch nach Macht. Um zu verhindern, dass die Tonk ausgelöscht werden, nimmt das Mädchen ohne Namen die Gabe oder den Fluch der „Hawkspar Eye of War“ an. Eine Tat, die sie das Augenlicht kostet, aber ihr und ihren Mitgefangenen die Flucht ermöglicht und das den Tonk drohende Schicksal aufhalten könnte. Auch in diesem Buch hat mich Holly Lisle schnell in ihren Bann gezogen. Im nu befand ich mich wieder auf Korre. Wie in „Talyn“ erzält Holly Lisle die Geschichte aus mehreren Sichten. In diesem Fall aus der Sicht des Mädchens ohne Namen und aus der Sicht des Tonk Aaran. Zu Beginn sieht man sich als Leser also zwei Handlungssträngen gegenüber, die erst einmal nicht wirklich miteinander zu tun haben. Eine Tatsache, die sich schnell ändert. Ihre Magie bindet sie aneinander – und dann laufen die Handlungsstränge kontinuierlich aufeinander zu. Erst bekommt man als Leser so nur einen Einblick in die zwei Seiten der Sklaverei auf der Seiten der Tonk: Die der Zurückgelassenen und die der Gefangenen. Man fiebert mit beiden Seiten auf ein Zusammentreffen hin. Mit der Weitergabe der „Hawkspar Eyes of War“ ändert sich die Perspektive des Mädchens ohne Namen. Sie ist nun „Hawkspar“ und kann nun mehr als nur die Gegenwart sehen, sondern auch in die möglichen Zukünfte und in die Vergangenheit blicken. Und die Zukunft bedroht nicht nur sie und ihren Gefährten, sondern ihr ganzes Volk. Ein Volk, das anders ist als die meisten. Den hier stehen Familien, aber auch Fremde füreiander ein. Den für einen Tonk ist ein anderer Tonk kein Fremder – sie sind beide Tonk. Die Einstellung der Tonk ist heldenhaft und bewundernswert, wenn auch manchmal schwer nachzuvollziehen. So stellen Aaran und Hawkspar die Zukunft ihres Volkes über ihre Liebe und ihr Leben. Eine Liebe, die sie sich nicht eingestehen können und für die es nach dem „Hawkspar Eye of War“ keine Zukunft gibt. Von Anfang an ist beiden bewusst, dass sie für das Wohl ihres Volkes sterben werden. Zwei sympathische Helden, eine Liebe, die nicht sein kann und eine Aufgabem, die fast unlösbar scheint – Das ist der Stoff, aus dem die guten Geschichten gemacht sind. „Hawkspar“ ist eine davon.

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