Holly Seddon

 4.2 Sterne bei 163 Bewertungen
Autorin von Locked In, Locked in - Wach auf, wenn du kannst und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Holly Seddon

Die journalistische Ader: Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien. Diese Journalistischen Erfahrungen lässt sie auch in ihre Werke miteinfließen.

Neue Bücher

Close your eyes

 (3)
Neu erschienen am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Holly Seddon

Locked In

Locked In

 (143)
Erschienen am 11.12.2017
Close your eyes

Close your eyes

 (3)
Erschienen am 10.12.2018
Locked in - Wach auf, wenn du kannst

Locked in - Wach auf, wenn du kannst

 (15)
Erschienen am 14.03.2016
Try Not to Breathe

Try Not to Breathe

 (2)
Erschienen am 07.01.2016

Neue Rezensionen zu Holly Seddon

Neu

Rezension zu "Close your eyes" von Holly Seddon

Schließ deine Augen (nicht!)
Unzertrennlichvor 9 Stunden

Schreibstil


"Close your eyes" war seit langem mal wieder ein Psychothriller, der mich von der ersten Seite in den Bann ziehen konnte. Die Autorin schafft es durch die Verstrickung der Vergangenheit und der Gegenwart ein gutes Bild der Charaktere zu schaffen, aber dennoch etliche Fragen offen zu lassen.


Holly Seddons Schreibstil ist dabei sehr ruhig, aber das braucht diese Geschichte auch, denn als Leser erleben wir die Zwillinge in ihrer Kindheit und gleichzeitig im Hier und Jetzt, in dem beide sehr verloren erscheinen. Was in ihrer Kindheit passiert ist, wird nach und nach aufgearbeitet und hat mich teilweise echt sprachlos gemacht!


Die Autorin hat es geschafft, dass ich mit den Charakteren mitfühlen konnte, ihnen gleichzeitig aber nicht zu 100% vertrauen wollte. Für mich war "Close your eyes" (Das im englischen übrigens "Don`t close your eyes" heißt!?) vom Stil und Aufbau zwar eher ein Psychothriller beziehungsweise schon fast ein Roman, dafür aber einer, der mich hier wirklich positiv überrascht hat!


Charaktere


Robin


In der Gegenwart verlässt die rebellische Robin, die als Gitarristin in einer Band spielt, das Haus nicht mehr. Sie hat vor etwas Angst und verbringt ihre Tage lieber damit, die Nachbarn zu beobachten.


Gleichzeitig lernt der Leser Robin in der Vergangenheit kennen und erfährt, was ihr und ihrer Familie widerfahren ist. Robin scheint hier ein sehr starkes Mädchen zu sein, dass zwar oft rebelliert, für ihre Schwester aber alles tun würde! Leider wird die Familie dann auseinander gerissen und Robin muss sich an jemand anderen klammern, um nicht unterzugehen!


Sarah


Sarah wird zu Beginn der Geschichte von ihrem Mann verlassen, der ihr gleichzeitig eine ganze Liste mit ihren "Vergehen" vorlegt und sie im Anschluss von ihrer Tochter fernhält. Diese "Vergehen" wecken in Sarah Erinnerungen, die sie natürlich auch mit dem Leser teilt und die alle "halb so schlimm" erscheinen. Doch können wir Sarah hier wirklich trauen?


In der Vergangenheit ist Sarah ein sehr braves Mädchen. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Robin lässt sie einiges mit sich machen. Ihre Geschichte empfand ich als ungemein schlimm und traurig. Die wahren Schuldigen sehe ich hier definitiv in den Eltern, die eben "die Augen nicht hätten verschließen sollen!"


Meine Meinung


"Close your Eyes" wirkt zu Beginn erst einmal wie ein recht normaler Roman, der aber schon auf den ersten Seiten einen ungemeinen Sog entfaltet. So lernen wir hier die beiden Schwestern in ihrem momentanen Leben kennen und erfahren gleichzeitig, wie verloren beide doch unabhängig voneinander sind.


Auf der einen Seite ist da Robin, die das Haus nicht mehr verlässt und in den Tag hineinlebt. Ihre einzige Beschäftigung scheint das Beobachten ihrer Nachbarn zu sein. Schnell fühlt sich Robin aber verfolgt, klopft doch immer mal wieder jemand an ihre Tür. Wer kann das nur sein?


Sarah durchlebt zur selben Zeit eine ebenfalls schlimme Zeit. Ihr Ehemann setzt sie vor dir Tür und sie darf ihre Tochter nicht mehr sehen. Verzweifelt versucht Sarah zu Robin Kontakt aufzunehmen, doch das ist gar nicht so einfach ...


Der Leser erfährt zur selben Zeit, was in der Kindheit von Robin und Sarah geschah. Hier beginnt es 1989 und durchläuft alle Wendepunkte im Leben der ungleichen Zwilling. Ich musste beim Lesen echt ein paar mal schlucken, besonders über das Verhalten der Eltern! Mich hat der Vergangenheitstrang daher sehr mitgenommen und er war definitiv der Stärkste Part dieses Psychothrillers!


Wer hier einen Thriller oder gar Pageturner erwartet, der wird allerdings enttäuscht werden, denn das Buch bleibt von der ersten Seiten bis zur letzten sehr ruhig. Diese Ruhe braucht der Roman/Psychothriller aber auch, um den Leser tief in diese doch sehr verzwicke Familiengeschichte zu ziehen und einen Bogen bis in die Gegenwart zu schlagen. Fakt ist hier nämlich, dass die Vergangenheit Wellen schlägt. Riesige Wellen!


Das Ende besitzt hier keinen echten Showdown, dafür aber eine Wende, die mich echt schockiert hat. Im Nachhinein ergibt ein Handlungsstrang hier einen ganz neuen Sinn. Die Autorin hat es meisterhaft geschafft, mich hier auf eine komplett falsche Fährte zu locken. Allein durch diese "Überraschung" wird mir das Buch wohl noch länger im Gedächtnis bleiben.


Fazit


"Close your eyes" von Holly Seddon ist ein ruhiger Roman beziehungsweise Psychothriller, der allerdings einen ungemeinen Sog ausübt. Für mich ein tolles und tiefgründiges Werk, das eingefleischten Thrillerfans, die Spannung und Action erwarten, wohl nicht zusagen wird, allen anderen Leser aber ein sehr intensives Leseerlebnis bietet.


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K

Rezension zu "Close your eyes" von Holly Seddon

Konnte mich leider nicht überzeugen
KerstinsBuecherstubevor 14 Tagen

Der Klappentext machte mich sehr neugierig auf dieses Buch und so wollte ich es gerne lesen.
Ich versprach mir einen guten Thriller mit viel Spannung. Leider habe ich das nicht bekommen, was ich sehr schade finde.

Zu Beginn brauchte ich ziemlich lange um mit diesem Perspektiven- und Zeitenwechsel klar zu kommen.
Erzählt wird immer abwechselnd aus Sicht der beiden Schwestern (und eigentlich finde ich das ja sonst auch immer gut). Hier leider nicht. Wenn wir Robin in ihrer Geschichte begleiten wird das Ganze aus der Sicht eines Erzählers erzählt, während wir bei Sarah die Ich-Perspektive haben. Das hat mich schon etwas verwirrt und mich auch im Lesefluss immer wieder stocken lassen. Außerdem werden die Abschnitte auch noch in Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Das fand ich
wiederrum gut, denn erst so kommt man in die Geschichte rein.

Für mich war Close your Eyes irgendwie auch nicht wirklich ein Thriller, sondern eher eine Familiengeschichte
mit dramatischen Hintergründen. Und die Dinge werden gut beschrieben und erklären einiges.
Es werden viele Themen angesprochen, die nicht unbedingt leicht zu lesen sind.

Ich habe mich aber wirklich ziemlich durch das Buch gekämpt. Aber ich wollte wissen, kommt da noch was? Wird es noch spannend? Passieren Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe und wird es vielleicht doch noch was in Richtung Thriller? Und da kann ich tatsächlich sagen! Es sind Sachen passiert, mit denen ich nicht gerechnet habe... und für die hat sich das weiterlesen doch noch gelohnt. Aber zum Thriller ist er trotzdem nicht mehr für mich geworden.

Aus den obengenannten Gründen würde ich dieses Buch nur an Leser empfehlen, die nicht unbedingt einen wirklich spannenden, harten und irreführenden Thriller erwarten. Wenn ihr aber an einer Familiengeschichte mit vielen ungeahnten Wendungen und Schicksalen habt, dann ist Close your Eyes von Holly Seddon sicher etwas.

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A

Rezension zu "Locked In" von Holly Seddon

Locked In
Almenavor 8 Monaten

Klappentext:


Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?


Meinung:

Cover ist schlicht und wirkt kalt. Was passend ist denn es geht um eine Komapatientin.

Alex ist Jornalistin und soll einen Bericht über eine Station des Krankenhauses schreiben, dort entdeckt sie den Fall von Amy. Sie liegt im Wachkoma. Im im eigenen Körper gefangen. Alex interessiert sich für diesen Fall und rechachiert. Jedoch macht ihr ihre Sucht einige Probleme.

Die einzelnen Kapitel sind aus den Sichten der Protagonisten geschrieben. Dadurch wirkt es abwechslungsreich und es wird nicht langweilig. 
Irgendwann gelangt man an einem Punkt an dem man sich sicher ist den Täter zu kennen. Pustekuchen. Man weiß es bis zum Schluss nicht.


Fazit:

Spannender Thriller, kann man lesen und empfehlen. 

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