Holly Webb Rose und das Geheimnis des Alchemisten

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Inhaltsangabe zu „Rose und das Geheimnis des Alchemisten“ von Holly Webb

Zauberhafte Fantasy vom Feinsten London im 19. Jahrhundert: Rose lebt im Waisenhaus. Ein Alchemist nimmt sie als Dienstmädchen zu sich. Bei ihm entdeckt Rose, dass sie selbst über magische Kräfte verfügt, die sie zunächst nur widerstrebend und ängstlich anwendet. Als aber immer mehr Kinder in London verschwinden, darunter ihre beste Freundin, hat Rose keine Wahl: Sie muss das Böse mit Magie bekämpfen. Eine mitreißende Fantasy-Geschichte voller Magie.

Eigentlich eine sehr schöne Geschichte. Zum Ende hin driftet sie aber arg ins Unglaubwürdige ab.

— Wolly

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Entführt in die Alchemie... und ins alte London!

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    lovelyliciousme

    18. June 2015 um 18:46

    Worum geht es in dem Buch? Die Geschichte von Rose, einem Waisenkind spielt im historischen London des 19. Jahrhunderts. Rose wurde als Säugling gefunden und hat die ersten 10 Lebensjahre im Waisenhaus verbracht, bis sie plötzlich als Dienstmädchen für den größten Alchemisten der Stadt auserwählt wird. Ab diesem Moment wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Alchemisten bescheren dem Königshof Reichtum und Ehre. Sie haben vor Jahren ein uraltes Rätsel gelöst- und können nun Metalle in Gold verwandeln. Ihr neuer Hausherr ist der königliche Alchemist und an Reichtum mangelt es ihm nicht. Sie schließt Freundschaft mit dessen Tochter und seinem Lehrling, obwohl sie nun ein niederes Dienstmädchen ist, mit einer ganz besonderen Begabung wie sich schnell zeigt. Denn als immer mehr Kinder in London spurlos verschwinden, begibt sich Rose mit ihren neuen Freunden auf eine abenteuerliche Reise und erst dann sieht sie, welche Macht Magie wirklich hat… Wie hat esmir gefallen? Holly Webb wurde in London geboren und wuchs dort auf. Schon in frühster Kindheit fing sie an sich für altgriechische Mythen zu interessieren, was dazu führt das sie Latein und Griechisch studierte. Sie arbeitete mehrere Jahre als Lektorin für Kinderbücher, bis sie herausfand, dass das selber schreiben von Büchern mehr Spaß macht als das lektorieren. Die Romane von Rose entstanden aus ihrer Kindheitsliebe zu historischen Romanen und dem Wunsch das Tiere sprechen können. Holly Webb ist für mich eine tolle Neuentdeckung im Bereich der Kinder- und Jungendbuchreihen. Sie schreibt klar, verständlich, unverschnörkelt und präzise, so dass es den Kleinen leicht fällt die Bücher zu verstehen, wenn sie vorgelesen werden oder diese selber lesen. Sie entführt den Leser in eine Welt aus Magie, dem alten London und einem Herrenhaus mit vielen skurrilen Angestellten und Bewohnern. Sie verzaubert mit ihren Worten und lässt einen Eintauchen in das Welt welches sie aus Worten gezaubert hat. Nicht nur eine lesenswerte Reihe für kleine Leser, denn auch große Leser werden ihren Spaß an diesen Büchern haben. Vor allem dann, wenn man es mag noch einmal Kind sein zu können, sich für ein paar Stunden zurück ziehen zu dürfen um dann einfach festzustellen, wie cool doch sprechende Katzen sind die sich dann auch noch verwandeln können, oder wie nervig kleine verwöhnte angehende blond gelockte Mini Alchemisten sind. Manchmal kann man schmunzeln und manchmal möchte man Rose beschützen. Sie hat eine Protagonistin erschaffen, die den jungen Lesern ein gutes Vorbild ist. Trotz ihrer schweren Anfangsjahre im Waisenhaus, hat sie es dennoch geschafft ihr eigenes Geld zu verdienen und nie vergessen woher sie kommt. Sie ist wohl erzogen, geht wohl überlegt an Dinge heran, stellt Überlegungen an, zeigt sich bescheiden, schüchtern und in den richtigen Momenten sehr mutig, aber auch dickköpfig! Jedes kleine Mädchen würde sich eine Rose wünschen…wäre sie nur Wirklichkeit! Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings… im ersten Band erfährt man wenig über die Magie und Zauberei. Vielen Fragen bleiben offen, da dieses Thema nur am Rande angeschnitten wird. Das eine oder andere wird in den beiden Folgebänden erst erläutert aber dennoch wird es nicht in die Tiefe behandelt. Zu diesem Thema hätte ich mir persönlich mehr Details erhofft. Kinder werden dies anders sehen, da sie mehr Phantasie als ein Erwachsener an den Tag legen, aber das eine oder andere Detail hätte mich erfreut! Dies tut dem lesen der Geschichte aber keinen Abbruch! Für mich eine tolle Reihe, die ich sehr empfehlen kann! Ich vergebe ♥♥♥♥ Herzen! XoXo

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    liakada

    29. April 2015 um 20:18

    Ich finde das Buch wunderbar. Es ist von Anfang an fesselnd und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Hauptperson, das Waisenmädchen Rose, ist zwar noch sehr jung aber man kann das Buch mit jedem Alter lesen. Ich liebe die Charaktere und die Geschichte sowie den wundervollen Schreibstil. Mich hat das Buch auch sehr gefallen, da es im 19. Jahrhundert spielt. Es wird dadurch noch etwas reizvoller und interessanter. Alles in einem ist es ein unglaublich gutes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. 

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  • Bin schon wieder verliebt in ein Buch.

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Hepzibah

    13. March 2015 um 08:02

    Was für ein wundervolles Buch. Mir hat der Schreibstil gefallen, die Charaktere, die Ideen, geschichtliche Hintergründe wurden mit Fiktion (oder?) vermischt, Beschreibungen haben genau die richtige Länge und es hat mich an etwas Wichtiges erinnert. Die Geschichte beginnt in einem Waisenhaus, wo dem Leser Rose vorgestellt wird. Rose ist wahrscheinlich 10 Jahre alt und eine ausgesprochene Realistin. Während viel der anderen Mädchen davon träumen die verschollenen Töchter edler Herrschaften zu sein, will Rose nur eins; eine Anstellung als Hausmädchen finden und ihr eigenes Geld verdienen. Dieser Wunsch wird ihr schneller erfüllt als sie gedacht hat. Es wird im Haus eines berühmten Alchemisten noch ein Hausmädchen benötigt und die Wahl fällt auf Rose. Die Geschichte spielt in London im 19. Jahrhundert und zu der Zeit wurden gerne Kinder aus dem Waisenhaus als Arbeitskräfte genommen, denn die Herrschaft wusste, dass die Kinder dort gelernt hatten, hart zu arbeiten. Schnell merkt Rose, eigentlich hatte sie es schon im Waisenhaus festgestellt, dass sie zwar gerne genau so normal wäre, wie alle anderen Dienstboten, doch die Zauberei zieht sie magisch an. Der Leser begleitet Rose dabei, wie sie sich in dem neuen Haus, ihrer ersten Anstellung einlebt. Während wir mit Rose durch London zum Fischhändler hetzen und mit der Dienerschaft am Tisch sitzen, hören wir immer wieder von verschwunden Kindern. In den Zeitungen wird nur von den verschwunden, reichen Kindern geschrieben, doch auf der Straße munkelt man von Straßen- und Waisenkindern, die sich ebenfalls in Luft aufgelöst haben. Wie ein Flüstern begleitet es die Geschichte, bis es zu einem lauten Entsetzensschrei wird. Holly Webb bewegt sich auf einer schmalen Linie zwischen amüsant und traurig. Die Szenen im Waisenhaus sind bewegend, doch bevor sie in Schwermut umkippen, reißt Rose sie mit ihren klugen und humorvollen Gedanken wieder rum. Ich bin ganz verliebt in das Buch. Ja, schon wieder verliebt. Bei Büchern kann ich einfach nicht anders.

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  • Zauberhaft magische Geschichte im viktorianischen London

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Myrcella

    21. February 2015 um 13:15

    Persönliche Meinung:  Zum Cover: Das Cover sticht einem direkt ins Auge, man sieht direkt, dass es ich um ein Jugendbuch handelt, dass wohl auch etwas mit Magie zu tun hat. Zur Story: Die Protagonistin Rose wird als Baby in einem Fischerkorb eines Londoner Kirchhofes gefunden und lebt seitdem im St. Bridget´s Waisenhaus für Mädchen. Der Alltag der Waisenkinder ist recht trostlos und trist beschrieben und die Kinder müssen viel arbeiten, bekommen wenig zu essen und nur abgetragene Kleidung. Jeden Sonntag dürfen sich die Kinder die letzten verbliebenen Erinnerungsstücke an ihre Eltern ansehen und träumen davon doch eines Tages von ihnen aus dem Waisenhaus abgeholt zu werden. Rose hat jedoch kein Andenken und wünscht sich für ihre Zukunft eine Anstellung bei der sie selbst Geld verdienen kann. Als Rose ungefähr 10 Jahre alt ist, scheint sich ihr Traum zu erfüllen, als eines Tages eine gut gekleidete Frau (Miss Bridges) im Waisenhaus erscheint und nach einem Mädchen zwischen 10 und 11 Jahrensucht , das vernünftig und zuverlässig ist, um als Dienstmädchen zu arbeiten. Die Wahl trifft auf Rose und noch am selben Tag kommt sie in das Haus von Mr. Fountain, einem Alchemisten und Zauberer, der am Hof des Königs arbeitet und Gold herstellt. Dort freundet sie sich sofort mit dem gleichaltrigen Küchenjungen Bill an, der aus dem benachbarten Waisenhaus stammt, sowie mit der Köchin Mrs. Jones. Auch die Haushälterin Miss Bridges ist ihr wohlgesonnen. Nur das erste Dienstmädchen Susan, das ein wenig älter ist als Rose, macht ihr durch ihre Eifersucht das Leben schwer. Neben den Angestellten leben im Haus noch Isabella, Mr. Fountains verzogene Tochter, Frederik, sein überheblicher Lehrling und Gustavus, sein arroganter Kater. Auch wenn sich Rose langsam einlebt, ist sie der Zaubereisehr skeptisch gegenüber eingestellt. Trotzdem muss sie immer öfter feststellen, dass sie selbst scheinbar auch magisch begabt ist, obwohl sie dies zu verdrängen versucht. Doch Treppen, die sich von alleine zu bewegen scheinen und ein Kater, der in Gedanken mit ihr spricht, lassen sich leider nicht sehr gut ignorieren. Nach und nach lebt Rose sich trotzdem gut ein und ihre Arbeit macht ihr Spaß. Im Laufe des Buches werden immer mehr merkwürdige Vorfälle berichtet, in denen Kinder aus der Nachbarschaft unterschiedlicher Schichten spurlos verschwinden. Dies bleibt auch der kleinen Rose nicht verborgen. Als auch noch ihre beste Freundin Maisie, ein anderes Waisenkind des St. Bridges verschwindet, macht sie sich auf die Suche. Sie findet heraus, dass eine böse Zauberin die Kinder entführt hat und sich durch das trinken von Kinderblut ewig jung halten will. Gemeinsam mit Frederik und Isabella, die sich doch nicht als so abscheulich herausstellen, wie zu Anfang gedacht, entwickeln sie einen Plan, um die Kinder zu befreien, der jedoch schief geht und alle drei in große Gefahr bringt. Wird es den Freunden gemeinsam gelingen, die verschwundenen Kinder zu befreien? Und wird Rose ihre magische Seite preisgeben? Zu dem Buch: Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen. Ich habe es für sage und schreibe 1,99 Euro bei Kik. Ich muss gestehen, ich habe dieses Buch mitgenommen, weil mir das Cover so gut gefallen hatte, schließlich kann man für ein Hardcover-Buch für knapp 2 Euro nichts falsch machen. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man findet direkt in die Geschichte hinein und kann sich die beschriebenen Charaktere, sowie die anfangs traurige Atmosphäre direkt bildlich vorstellen. Hier wird eine wundervolle und magische Geschichte im historischen London sehr bildlich und detailgetreu beschrieben . Die Autorin Holly Webb schildert eine Welt der Magie, in der Zauberer und Nichtzauberer in einer Gemeinschaft leben. Trotzdem herrscht eine gewisse Spannung zwischen beiden: Diejenigen, die nicht zaubern können, sind der Zauberei sehr skeptisch gegenüber eingestellt, auch weil sie so teuer ist. Dabei zeigt die Autorin sehr deutlich eine Schattenseite der modernen Konsumgesellschaft auf: Zauberei fungiert hier als Statussymbol und treibt einen Keil zwischen arm und reich. Die Geschichte spielt im London des 19. Jahrhunderts und stellt sehr schön die Klassengesellschaft der damaligen Zeit dar. Die Charaktere: Mit der Protagonistin Rose hat die Autorin ein sehr liebenswürdiges Mädchen erschaffen, das in seinem ganzen Denken und Handeln doch sehr viel reifer wirkt als 10 Jahre. Mir persönlich erscheint sie eher wie 14. Rose ist sehr natürlich, kann aber auch sehr dickköpfig sein. Sie ist eher eine Realistin, die sich nicht wie ihre Heimgenossinen Träumereien und Fantastereien hergibt. Auch die Nebencharaktere sind sehr lebhaft beschrieben. Frederik zum Beispiel sieht sich als Lehrling des großen Mr. Fountain als überaus begabt und wichtig an und verdeutlicht Rose ihre mindere Stellung. Nachdem Rose ihn jedoch einmal aus einer brenzligen Situation rettet, steht er in ihrer Schuld und das Verhältnis zwischen beiden verbessert sich zusehends. Die sehr gegensätzlichen Persönlichkeiten der Figuren, deren Beziehungen untereinander und die charakterlichen Veränderungen die sie nach dem Auftauchen von Rose durchlaufen machen den Charme des Buches aus. Der Küchenjunge Bill entwickelt sich nach kurzer Zeit zur Roses bestem Freund. Er steht mit ihr auf gleicher Stufe, da er wie sie aus einem Waisenhaus kommt und genau weiß, was es heißt, nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren zu sein. Bei Miss Isabella war ich dann doch etwas verdundert, dass sie sich nun letztendlich doch als gar nicht so schrecklich entpuppte, wie zu Anfang des Buches. Auch die weiteren Nebencharaktere, Mrs. Jones, Susan, Mr. Fountain und Miss Bridges sind hier so lebhaft beschrieben, dass man sie sich direkt bildlich vorstellen kann, als wären sie alte Bekannte, die man seit langem wieder trifft. Fazit: Ich weiß, das hier ist eine sehr lange Rezi, aber ich bräuchte noch weitere 1000 Wörter und noch mehr, um dieses fantastische Abenteuer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Harry Potter und der Anime-Serie “Kleine Prinzessin Sara“. Ich habe es an einem Tag regelrecht verschlungen. Zum Glück gibt es noch zwei weitere Teile rund um die Abenteuer von Rose und Frederick, die ich im Anschluss gleich lesen werde. Ich muss hier einfach 5 von 5 Büchersternchen vergeben und kann nur sagen, in dieses Buch muss man einfach eintauchen und sich von dessen Magie bezaubern lassen.

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  • Rose und das Geheimnis des Alchimisten Band 1

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    BeaSwissgirl

    18. March 2014 um 08:18

      Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv) Dieses Buch hier ist mir ehrlich gesagt durch die Cover der weiteren Bände ins Auge gestochen, die einfach nur wunderschön sind. Bei der Taschenbuch- Ausgabe hat man den ersten Band dann von der Gestaltung her angepasst! " Der weibliche Harry Potter" hiess es oft, deshalb war ich natürlich sehr neugierig, ob der Vergleich stimmen würde. Wir befinden uns hier im 19. Jahrhundert, dieses Zeitalter mag ich persönlich sehr gerne, aber es ist sicher nicht jedermanns Sache und man muss sich zuerst an die anderen Umgangsformen gewöhnen. Ich mochte Rose auf Anhieb, aber auch andere Charaktere wie Freddie,( der mir am Anfang sehr unsympathisch war), oder Bill, (da hätte ich mir gewünscht, dass er noch eine grössere Rolle spielen würde) fand ich gelungen dargestellt. Nicht zu vergessen Gus der Kater.... Der Schreibstil ist sehr lebendig, unkompliziert, humorvoll, spannend und flüssig geschrieben und auch die etwas grössere Schrift kommt jüngeren Leser sicher entgegen! Der einzige Kritikpunkt, den ich an die Geschichte habe, ist die Auflösung der Entführung hier hätte ich mir für ein Kinderbuch ( welches ich persönlich erst ab 11 Jahren empfehlen würde) doch lieber einen anderen Grund gewünscht, aber das ist natürlich Ansichtssache! Ein wirklich bezauberndes, magisches, fantasievolles Kinderbuch mit einer liebenswerten Hauptprotagonistin.  

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  • Schöner Einstieg in die Reihe für Alt und Jung - ruhig, historisch und magisch!

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    sddsina

    24. October 2013 um 09:28

    Auf die Reihe um Rose bin ich eigentlich nur durch die wunderschönen Cover gestoßen. Obwohl als Kinderbuch ausgelegt, fand ich auch als Erwachsene den Einband richtig ansprechend und habe richtig Lust aufs Lesen bekommen - ohne, dass ich so richtig wusste um was es eigentlich ging. Bekommen habe ich eine wirklich magische Geschichte, die mich sehr positiv überrascht hat. Man muss sich als Leser zuerst an das historische London gewöhnen, aber sobald man sich darauf einlässt, macht es richtig Spaß Rose zu folgen. Egal ob Jung oder Alt, diese Geschichte bietet jedem ein paar Überraschungen, lustige Dialoge und eine Welt zum träumen. Zum Inhalt: Rose ist ein Waisenkind. Als Sie eines Tages im Haus eines Alchimisten als Hausmädchen anfangen darf, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie nimmt sich vor ihren neuen Job sehr gut zu erledigen, denn zurück ins Waisenhaus möchte sie nie mehr. Als Rose dann das erste Mal mit Magie in Berührung kommt ist sie fasziniert und doch abgeschreckt. Bestmöglich versucht sie alles Magische zu ignorieren und ihrem Job nachzugehen. Währenddessen werden in London immer wieder Kinder entführt - Waisenkinder, Straßenkinder und sogar Kinder aus gutgestellten Familien. Als Rose dann eines Tages eine schlimme Nachricht erhält, wird es für sie persönlich und sie schmiedet einen gefährlichen Plan... Anfangs habe ich etwas Zeit gebraucht um mich in die Geschichte einzufinden. Rose wächst eben einfach in einer Zeit auf, die ganz anders ist als die heutige und so musste ich mich erst daran gewöhnen, wie wichtig die Stellung als Hausmädchen für sie ist. Am Anfang ist sie noch eher schüchtern, verängstigt und doch sehr willensstark sich in ihrem neuen Job möglichst gut zu behaupten. Grade auf den ersten Seiten hatte ich so eher wenig Zugang zu ihr und musste mich erst an die ganze Umgebung gewöhnen. Als Rose dann ihren neuen Job antritt, ging aber alles irgendwie ganz schnell. Mit ihrer teils unsicheren, aber auch starken Art hatte sie mich schnell von sich überzeugt und ich begann richtig gern über sie und ihr neues Leben zu lesen. Die Autorin hat es geschafft vor allem Rose sehr toll zu zeichnen und dem Leser sehr nah zu bringen. Auch die Nebencharaktere, die teilweise eine eher kleine Rolle spielen, sind richtig gut beschrieben und wirkten bei mir schon nach kurzer Zeit sehr lebendig. Beeindruckt war ich dann davon, wie intelligent dieses Buch geschrieben ist. Manche Kinderbücher sind zwar für Kinder sicher nett, für Erwachsene dagegen eher nervig. Das zeigt sich dann durch einfaches schwarz/weiß Denken, keinerlei Überraschungen, komplette Durchschaubarkeit der Geschichte oder anderen Dingen, die Kindern meist nicht auffallen, Erwachsenen dagegen sofort. Während ich andere Bücher so schon entnervt zur Seite gelegt habe, war ich hier von der Geschichte tatsächlich sehr gefesselt. Natürlich hat man hier auch eine Vermutung wer hier der/die Böse ist, aber Rose weiß da auch recht schnell Bescheid und so wird auch kein großes Geheimnis daraus gemacht. Stattdessen bekommt man auf dem Weg zum großen Finale einige Überraschungen geliefert, mit denen ich so überhaupt nicht gerechnet hatte. Bis zuletzt war ich gespannt, warum die Kinder verschwunden sind - das Geheimnis wird nämlich wirklich erst zum Schluss gelöst. Fazit: Das Buch ist wirklich gleichermaßen für Kinder und Erwachsene geeignet. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass man dieses Buch zum vorlesen benutzt, wenn auch nicht bei den kleinsten Kindern. Der/Die Böse ist zum Schluss nämlich wirklich gruselig und die Begründung warum die Kinder entführt wurden ist es eigentlich auch. Tod, Blut, Boshaftigkeit und Eigennutz stehen gerade zum Ende hin ziemlich im Vordergrund (wenn auch kindgerecht) und so könnte ich mir vorstellen, dass man als Erwachsener dort doch noch ein paar zusätzliche Erklärungen liefern sollte. Trotzdem für mich gelungen und für Kinder sicher eine tolle Mischung aus Spannung, Grusel und einer wunderbaren Heldin, die man sehr schnell ins Herz geschlossen hat. Über Rose sind übrigens 3 Bücher im Deutschen erschienen. Im Englischen ist dazu noch ein 4. Band erschienen, der sich hauptsächlich mit Rose' Herkunft beschäftigt. Ich werde ersteinmal im Deutschen weiterlesen. Da Band 4 aber nicht mehr übersetzt werden soll (eine absolute Schande!) werde ich mir dieses dann wohl auf Englisch zulegen. Ich wusste von dem Übersetzungsproblem vor dem Lesebeginn leider nichts und nun ist es zu spät, denn die Reihe hat mich gefangen. Wenn man das Buch mit Kindern liest, muss man Band 4 wohl leider selbst übersetzen oder die Trilogie eben etwas unabgeschlossen lassen.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    ChattysBuecherblog

    03. January 2013 um 11:11

    ÜBER DIE AUTORIN Holly Webb wurde in London geboren und wuchs dort auf. Mit ca. zehn Jahren begann sie sich für altgriechische Mythen zu interessieren, was dazu führte, dass sie Latein und Griechisch studierte. Sie arbeitete fünf Jahre als Lektorin für Kinderbücher, bevor sie für sich entschied, dass das Schreiben von Büchern mehr Spaß macht und auch vom Sofa aus funktioniert. Sie lebt nun mit ihrem Mann und drei Söhnen zusammen und leitet eine Mädchen Pfadfindergruppe. Die Romane über Rose entstanden aus ihrer Kindheitsliebe zu historischen Romanen, und dem Wunsch, dass Tiere sprechen können. Quelle: http://www.kinderbuch-couch.de/holly-webb.html PROTAGONISTEN Rose: 10 Jahre, Waise STORY Rose wächst in einem Waisenhaus auf. Dort stellt sie fest, dass sie anders ist als die Anderen. Sie möchte dem Waisenhaus entfliehen und findet eine Anstellung als Dienstmädchen bei dem Alchemisten Mr. Fountain. Er besitzt u.a. die Fähgikeit, Blei in Gold zu verwandeln. Rose fühlt sich von der Magie des Hauses und den Leuten angezogen und entdeckt immer mehr, dass sie ebenfalls Zauberkräfte besitzt. FAZIT Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen. Es wird auch nicht damit gespart, auf historische Details einzugehen. Ein Buch für Junge und Junggebliebene.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Lesemama

    23. September 2012 um 14:09

    Ein wirklich schönes Kinderbuch über das Waisenmädchen Rose. Rose wächst in einem Waisenhaus im 19. Jahrhundert in London auf als sie bemerkt das sie ungewöhnliche Fähigkeiten hat. Sie wird in den Haushalt eines Alchimisten aufgenommen um dort als zweites Hausmädchen zu arbeiten, damit beginnt ein Abenteuer um verschwundene Kinder und sprechende Katzen. Ich habe diese Buch mit meiner achtjährigen Tochter gelesen und es hat uns beiden sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Arith

    10. April 2012 um 10:39

    Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass das Buch eher für Leser rund um zehn Jahre geeignet ist und ich es unter diesem Standpunkt bewertet habe. Inhalt: Rose ist ein Waisenhausmädchen im Londoner 19. Jahrhundert. Sie weiß nichts über sich oder ihre Herkunft, außer dass sie ein besonderes Talent besitzt: Sie kann Bilder auf glatte Oberflächen beschwören. Als sie eine Anstellung im Hause Fountain – dem Hofzauberer des englischen Königs – als Dienstmädchen bekommt, merkt Rose schnell, was hinter diesem Talent steckt: Sie kann zaubern und muss dies unter allen Umständen verheimlichen. Dienstmädchen dürfen nämlich nicht magisch sein! Sprache und Figuren: Die Sprache ist dem Lesealter angemessen, klar und einfach. Ohne schwierige oder ellenlange Satzkonstruktionen. Die gezielten Wiederholungen von wichtigen Informationen oder Geschehnissen können einen erwachsenen Leser vielleicht stören, für Kinder sind sie aber gut in die Geschichte eingeflochten. Dazu sind die Kapitel kurz gehalten, sodass man das Buch ideal zum Vorlesen benutzen könnte. Die Figuren besitzen liebevolle Eigenarten, sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren. Roses Freude darüber, Schuhe und Mütze zu besitzen, die ihr passen und nicht abgetragen sind, oder wie sie ihre erste Schokolade nascht, gehen einem beim Lesen ans Herz. Am liebsten würde man dieses Mädchen für ihre Bescheidenheit und Tüchtigkeit fest drücken wollen. Das absolute Highlight ist jedoch der Kater, Gus. Seine Mischung aus menschlichen und tierischen Verhalten (je nachdem was gerade von Vorteil ist), bringt einfach nur Spaß beim Lesen. Ein bisschen gestört und verwirrt haben mich die Namen, die oft sehr ähnlich klangen. Sarah und Susan, Mrs Brigdes und das Miss Bridget’s Waisenhaus, Amy, Alice und Anny, die später entführt werden – es gibt mehr Buchstaben im Alphabet als diese! Kritik: Das Buch war anfangs sehr erklärend und las sich etwas zäh, weil kaum etwas passiert. Doch kaum hatte sich Rose in ihrer neuen Anstellung eingelebt und man hatte sich als Leser ein Bild über den Haushalt von Mr. Fountain gemacht, wollte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Gestutzt habe ich über die riesige Schrift und die großen Absätze. Für Erwachsene liest sich das Buch wie eine Mogelpackung, da man sich wundert, warum man so schnell vorankommt. An einem Abend habe ich ca. 60 Seiten in knappen zwei Stunden vorgelesen. Das schaffe ich sonst nie! Für Kinder, vermute ich, ist die Schrift jedoch angenehm zu lesen. Zusammenfassend: “Rose und das Geheimnis des Alchemisten” bietet dem erwachsenen Leser nichts Neues, die Welt eines Dienstmädchens ist schon in vielen Büchern verarbeitet worden. Aber die Autorin schafft es mit sehr gut gewählten Details, Rose unglaublich bildlich und lebendig erscheinen zu lassen. Ich schmunzel mir jetzt noch einen, als dieses Mädchen stolz darüber war, zum ersten Mal in ihrem Leben Handschuhe zu besitzen! Die Story ist in sich stimmig und rund aufgebaut, als Leser wird man langsam in die Geschichte gezogen und die Hinweise, dass etwas nicht mit rechten Dingen zu geht, verdichten sich nach und nach. Dies war mein erstes Buch von Holly Webb und jetzt kann ich definitiv nachvollziehen, warum so viele Kinder ihre Werke mögen. Rose werde ich auf jeden Fall weiter lesen, es warten ja noch drei weitere Bände auf mich. Abschließend vergebe ich 4 von 5 Sternen an “Rose und das Geheimnis des Alchemisten”. Wirklich empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Maddy

    26. June 2011 um 17:36

    ZUM INHALT: London im 19. Jahrhundert: Alchemisten bescheren dem Königshof Reichtum und Ehre. Sie haben ein uraltes Rätsel gelöst und können nun Metalle in glänzendes Gold verwandeln! Das Waisenkind Rose ist von den Alchemisten und ihrer magischen Welt fasziniert. Doch als in London immer mehr Kinder spurlos verschwinden, ahnt sie, welche Gefahren die Magie birgt. MEINE MEINUNG: Ich habe einiges über diese Reihe schon gehört und ich war mir nicht ganz sicher ob es was für mich ist, da die Hauptprotagonistin sehr jung ist (etwas 10 Jahre), aber trotzdem sprachen mich die Bücher an, so habe ich mich doch dafür entschieden und nun habe ich den 1. Teil gelesen und bin positiv überrascht. Allein die Aufmachung des Buches finde ich schön, ein gebundenes Buch mit einem tollen Cover und Verzierungen im Innenteil. Ich habe mich in die Welt der kleinen Rose begeben, was am Anfang sehr trist ist, sie lebt in einem Waisenhaus, kennt ihre Eltern nicht und an sich fristet sie da ihr Leben, nur ihre Freunde im Heim sind ihr wichtig, vor allem Maisie - bis eines Tages hoher Besuch kommt und ein Kind mitnehmen möchte für eine Anstellung. Die Wahl fällt auf Rose und sie freut sich endlich für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen - außerdem bekommt sie bessere Kleidung, hat ein eigenes, wenn auch winziges Zimmer und darf in eine schöne Kirche gehen und die anderen Bediensteten sind nett zu ihr. Doch sie merkt schnell, dass nicht alles stimmt, sie hört Geräusche, das Haus macht komische Sachen und sie kann mit dem Kater reden - bald muss sie sich der Wahrheit stellen, das in ihr die Magie lebt und auch der Herr des Hauses ahnt es bereits. Und dann passieren schlimme Dinge, es verschwinden Kinder aus den verschiedensten Schichten und keiner ahnt worum es wirklich geht - aber als Rose beste Freundin, angeblich von ihre Mutter abgeholt wurde, wird diese skeptisch und muss diese Sache aufklären und begibt sich mit ihren anderen Helfern selbst in Gefahr. Mir persönlich gefiel das Buch gut, es ist leicht und verständlich geschrieben und man hat es sehr schnell durch. Es kommt nichts gewalttätiges drin vor und auch die Spannung wird auf ein Minimum gehalten, was ich aber eher gut finde, da es ja für Kinder geeignet ist und trotzdem liest man das Buch gern, es ist teilweise lustig und humorvoll und Rose ist eine tolle Protagonistin, die absolut lieb und sympathisch ist und auch der Kater Gus gefiel mir super gut. Der Leser raucht in eine Welt voller Magie ein und kommt erst wieder heraus wenn es zu ende gelesen ist. FAZIT: Ein wundervolle Geschichte um die kleine Rose in einer magischen Welt des 19. Jahrhunderts.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. April 2011 um 18:27

    Im Waisenhaus St. Bridget's werden die Mädchen zu fleißigen Dienstboten ausgebildet und die Leiterin achtet streng auf die Einhaltung der vielen Hausregeln, die den den Kindern z. B. untersagt, aus den Fenstern zu schauen. Rose träumt davon, so schnell wie möglich in einem Haushalt ihr eigenes Geld zu verdienen und dem Waisenhaus den Rücken zu kehren. Als sie ihrer Freundin Maisie eine Geschichte erzählt, erweckt sie die Erzählung auf der spiegelnden Oberfläche der Badewanne zum Leben und sie beginnt zu ahnen, dass sie vielleicht über verborgene Talente verfügt. Bereits am nächsten Tag erscheint eine feine Dame um Rose als Dienstboten zu sich zu holen. Die Dame ist die Haushälterin des berühmten Alchemisten Aloysius Fountain, dessen Dienste sogar der König in Anspruch nimmt. Rose betritt eine völlig neue Welt, in der sie ein eigenes Zimmer, eigene Kleidung und immer genügend zu essen gibt. Die Autorin hat Rose und ihre Gefühlsleben so einfühlsam beschrieben, dass man glaubt Rose zu begleiten. Ihr Staunen über die Schaufensterauslagen, die Ängstlichkeit, die sie beim Durchstreifen der Londoner Innenstadt mit ihren vielen Menschen erfasst, ihre innerliche Zerissenheit und der Lockruf der Magie. Sie trifft auf den mysteriösen Kater Gustavus, den Dienstboten Bill, den arroganten Zauberlehrling Freddie, die verzogene Isabella, die neidische Susan und natürlich dem Alchemisten Fountain. Rose bleibt aber nicht viel Zeit, sich im Haushalt richtig einzuleben, als plötzlich Kinder von den Straßen Londons verschwinden.. Fazit: Ein Buch, dass garantiert nicht nur junge Leser faszinieren dürfte und dass zumindest mir genauso gut wie Harry Potter gefallen hat.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    leselurch

    13. March 2011 um 15:51

    Worum geht's? Rose war gerade ein Jahr alt, als sie als Findelkind von dem St.Bridgets Waisenhaus für Mädchen aufgenommen wurde. Jedes Mädchen darin träumt davon, eine Prinzessin zu sein und als verloren geglaubte Tochter von adligen Eltern abgeholt zu werden. Nun, neun Jahre später, weiß Rose, dass Träume eben Träume bleiben. Sie möchte einfach nur aus dem Waisenhaus raus, egal wie! Eines Tages geschieht das Unfassbare: Miss Bridges, die Haushälterin des königlichen Alchemisten Mr. Foutain, möchte ein Mädchen mitnehmen und ausbilden. Rose wittert ihre große Chance, legt sich mächtig ins Zeug und - tatsächlich, Miss Bridges wählt sie. Doch bereits nach wenigen Tagen im Haus bemerkt Rose, dass ihr Wunsch nach einem normalen Diestmädchendasein in weite Ferne rückt: Sie besitzt magische Fähigkeiten, kann mit Katern sprechen und Pflanzen um Hilfe bitten. Rose will davon nichts wissen! Oder doch? Als in London plötzlich Kinder spurlos verschwinden, muss Rose sich entscheiden. . Kaufgrund: Durch einen Zufall bin ich auf die "Rose"-Reihe von Holly Webb gestoßen. Historische Geschichten in Verbindung mit Magie gehören zu meinen absoluten Lieblingen, und da Rose im London des 19. Jahrhunderts lebt, hat mich der Klappentext natürlich sofort angesprochen. . Meine Meinung: Holly Webb ist mit Rose eine perfekte Protagonistin gelungen. Sie ist klug, vertrauenswürdig, hilfsbereit,... - eben alles, was ein liebenswertes Mädchen ausmacht. Freundschaft ist ihr sehr wichtig. Während des ganzen Romans merkt man Rose an, dass sie niemals vergisst, woher sie kommt: dem Waisenhaus. Sie ist stets zurückhaltend und bescheiden, und obwohl sie der Verführung ihrer magischen Fähigkeiten ausgesetzt wird, geht sie für ihre jungen zehn Jahre sehr vernünftig und erwachsen damit um und handelt dementsprechend. Viele werden dies nun für unnatürlich halten: Welches Kind ist denn so? Dazu sei gesagt, dass die Geschichte im 19. Jahrhundert spielt. Kinder mussten während dieser Zeit viel früher Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Verglichen mit der heutigen Zeit ist dies selbstverständlich nicht authentisch, aber ich finde es umso besser: Rose stellt ein klasse Vorbild dar und vermittelt den jüngeren Lesern Moralvorstellungen wie "Glaube an dich und die Freundschaft" und "Vergiss niemals, wer du bist!". Trotz allem ist Rose niemals eine Alleskönnerin oder -wisserin, die die Spannung zerstören würde. Sie findet die Lösungen auf ihre Probleme immer zur rechten Zeit, niemals zu früh, niemals zu spät, sodass der Leser mit ihr mitgrübeln kann und auf eine besondere Weise mit den Geschehnissen verbunden ist. . Wenngleich es so klingen mag, als würde sich Webb in "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" auf Rose fixieren und die anderen Charaktere außen vor lassen, so kann ich jeden beruhigen, der Nebenfiguren genauso liebt wie ich: Ob der Zauberlehrling Freddie, der sprechende Kater Gustavus (genannt Gus) oder Mr. Fountains arrogante Tochter Isabella - alle sind sehr individuelle Figuren, die einem mit ihren Stärken und Schwächen ans Herz wachsen. Webb hat einzigartige Charaktere geschaffen, die nicht das sind, was sie anfangs zu sein scheinen. Es gibt viele unerwartete Wendungen, durch die man als Leser mit Rose zusammen lernt, hinter die Fassaden zu blicken und die wahren Menschen zu erkennen. Mein Lieblingscharakter war Gus, der sprechende und zaubernde Kater. Immer einen weisen und lustigen Spruch auf Lager, hat er mich ein wenig an Kater Tausendschön aus "Der siebte Schwan" erinnert. . Die Handlung an sich ist nicht neu, dafür sind die altbekannten Themen super umgesetzt worden. Es wirkt nicht verkrampft innovativ oder zu abgekupfert. Außerdem fand ich es klasse, dass die Geschichte trotz der vertrauten Motive niemals durchsichtig oder oberflächlich wird. Die Spannung ist bis zur (vor)letzten Seite garantiert und fesselt an das Geschehen. . Das Ende ist sehr aufregend gestaltet worden. Man ist so sehr darin gefangen, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen kann, selbst wenn man möchte. Eine einzige Sache hat mich darin jedoch gestört. Da es sich um ein Kinderbuch handelt, finde ich die Altersempfehlung zu niedrig. Leser werden am Ende mit blutigen Kämpfen und dem Tod konfrontiert. Letztendlich ist es natürlich von Kind zu Kind verschieden, ob es damit umgehen kann. Eltern würde ich empfehlen, diese letzten Kapitel erst einmal selbst zu lesen und dann zu entscheiden! . "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" ist eine der wenigen Geschichten, von denen ich mir sicher bin, dass sie sowohl jung als auch alt ansprechen wird. Protagonisten Rose ist herzallerliebst, ihr Schicksal mitreißend und ihre magischen Fähigkeiten aufregend! An dem ersten Teil der "Rose"-Reihe ist alles stimmig; ich kann dazu nur sagen: Ein Lese-Muss! . Cover: Rose in ihrer Dienstmädchentracht und der magische Kater Gustavus, erkennbar an seinen unterschiedlichen Augenfarben, sind auf dem deutschen Cover abgebildet. Ich finde es nicht besonders ansprechend, aber auch nicht ausgesprochen schlecht. Mit dem englischen Original kann es allerdings nicht im geringsten mithalten! . Fazit: So sehr ich auch suche, ich kann einfach nichts finden, was ich an diesem Buch aussetzen könnte. Geschichte, Charaktere und Schreibstil haben mich begeistert und mitgerissen. Aufgrund des heftigen Endes würde ich die Altersempfehlung des Verlags kritisieren. Es ist natürlich von Kind zu Kind verschieden, aber 9 Jahre ist eine zu niedrig angesetzte Empfehlung. Ich hätte sie auf 11-12 Jahre gesetzt. Dies ist jedenfalls keine Kritik am Buch; daher vergebe ich volle 5 Sterne! Ich freue mich riesig auf die Fortsetzung und kann kaum abwarten, sie zu lesen.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    sarahsbuecherwelt

    04. January 2011 um 11:30

    „Rose und das Geheimnis des Alchemisten“ fällt durch ein ansprechendes blaues Cover auf. Die darauf abgebildete Protagonistin und der Kater Gus erstrahlen in einem hellen Licht, dass auf den ersten Blick magisch wirkt. Genau das Richtige bei diesem Klappentext. Rose ist eine etwa zehn jährige Waise, die in England des 19. Jahrhunderts in einem Waisenhaus aufwächst. Eines Tages bekommt sie das unsagbare Glück für den Haushalt eines Alchemisten als Dienstmädchen anzufangen. Das Haus des Zauberes, seiner Tochter und seines Lehrlings sprüht vor Magie. Rose merkt jedoch, dass nicht alles vom Alchemisten stammt, sondern sie auch über magische Fähigkeiten verfügt. Immer wieder passieren merkwürdige Dinge. Zaubern, eigentlich möchte sie es nicht können, aber als Maisie, Freundin aus dem Waisenhaus entführt wird, macht sie sich muss sie sich mit ihren Zauberkräften auseinandersetzen. Zusammen mit Freddie und Bella macht sich Rose auf die Suche nach Maisie und den anderen verschwundenen Kindern und gerät dabei selbst in die Fänge der bösen Hexe. Holly Webb ist mit diesem Buch ein gelungener Start für eine neue magische Reihe gelungen. Schon nach einem Kapitel hatte ich die Protagonistin ins Herz geschlossen. Eine arme Waise, die ihre Freunde mit einfachen Geschichten aufheitert. Dazu ist Rose nicht nur liebenswert, für ihr Alter sehr reif, sondern für die jüngeren Leser auch ein sehr gutes Vorbild. Sie ist höflich, hilfsbereit, freundlich, packt mit an, sieht vieles sehr realistisch, ist nicht überheblich und weiß die kleinen Dinge zu schätzen. Gerade am Anfang lässt Holly Webb eine einfache kleine Figur entstehen. Erst nach und nach bindet sie die Magie mit ein. Dabei ist es interessant zu sehen, wie Rose mit dieser Gabe umgeht. Während andere diese gleich voll auskosten würden, ist sie eher zurückhaltend und bodenständig. Nicht nur bei Rose gelingt es der Autorin einen tollen Charakter entstehen zu lassen. Auch die anderen Figuren im Hause des Alchemisten werden liebevoll mit vielen Details ausgeschmückt. Ich konnte mir jeden direkt vor meinem Auge vorstellen. Selbst die launische und zickige Bella, wuchs mir im Verlauf des Buches sehr ans Herz. Den Detailreichtum, den Holly Webb bei den Figuren einführt, findet man in den Beschreibungen der Schauplätze, der Situationen und Emotionen wieder. Liebevoll und gut durchdacht bis ins kleinste Detail.Man merkt, dass sich die Autorin mit dem historischen London auseinandergesetzt hat. Umgangsformen, Kleidung, Lebensmittel, Geschäfte; alles wurde der Zeit optimal angepasst. Dabei verwendet sie einen fesselnden, lebendigen und kindgerechten Stil. Die Gedankengänge sind kindgerecht und verständlich beschrieben. Mir selber als Elternteil hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Zum Ende hin wird die Situation immer spannender. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Teilweise kam mir beim Lesen der Geschichte Harry Potter ins Gedächtnis. Ein Waisenkind, England und Zaubern. Zwar richtet sich diese Geschichte eher an weibliche Leser, aber trotzdem kam mir dieser Gedanke beim Lesen in den Kopf. Da diese Geschichte ein Kinderbuch ist, habe ich meiner zehn jährigen Nichte dieses Buch ebenfalls zum Lesen gegeben. Sie hat es an einem Abend verschlungen und freut sich schon auf den nächsten Teil. Sie war von der lieben Rose total begeistert. Spannend, magisch und liebenswert waren ihre Worte. Die 18 Kapitel und die große Schrift sind besonders lesefreundlich und eignen sich auch für Leseanfänger. Mein sieben jähriger Stiefsohn hatte jedoch einige Probleme mit den englischen Namen und hat sich dieses Buch lieber vorlesen lassen. Auch ihm gefiel die Geschichte, wobei nicht jeder Junge sich für Zauberinnen begeistern kann. Empfehlen kann ich das Buch jedem, der sich für Zauberei im Kinderbuch-Format interessiert.

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  • Rezension zu "Rose und das Geheimnis des Alchimisten" von Holly Webb

    Rose und das Geheimnis des Alchemisten

    Charlousie

    19. December 2010 um 14:11

    _„Sie erzählten kichernd, wie sie vom zweiten Lakaien verehrt würden, und hatten schicke Sachen an, die nicht von sechs anderen Mädchen getragen worden waren wie Roses schwarzes Sonntagskleid und ihr Mantel. Sie wusste das, weil die Namen ihrer Vorgängerinnen oben eingenäht waren. Zwei davon hatten sogar Nachnamen, was sehr beeindruckend war. Rose war einfach nur Rose, und das auch nur, weildie gelbe Rose in Miss Lockwoods winzigem Garten an dem Tag_ zu blühen begonnen hatte, als der Pfarrer Rose ins St Bridget’s gebracht hatte. S. _9_ und 10″ Inhalt: Die 10-jährige Rose wächst in einem Waisenhaus in London auf. Dort bemerkt sie, dass sie ungewöhnliche Fähigkeiten besitzt. Außergewöhnlich früh findet sie eine Anstellung, ausgerechnet im Hause eines Alchemisten. Man erklärt ihr, dass dieser zaubern könnte und die Fähigkeit besäße unedle Metalle in Gold zu verwandeln. Rose ist von der Zauberei und im allgemeinen von diesem Haus sehr fasziniert, denn die Einrichtungsgegenstände scheinen eine gewisse Eigenständigkeit zu besitzen. Auch die Treppen verändern ihren Standort… Die anderen Angestellten bekommen davon nichts mit, sie merken auch nicht, dass die Katze des Zauberers sprechen kann. Frederick, der Lehrling des Alchemisten, bemerkt ihr Talent und redet ihr zu, dieses zu offenbaren, damit sie eine Ausbildung erhalte. Doch davon will die mutige, aber bescheidene Rose nichts wissen. Doch dann verschwinden immer häufiger spurlos Kinder und Rose weiß, dass sie dem auf die Spur gehen muss. Gemeinsam mit Frederick und dem ebenfalls magisch befähigten Kater begeben sie sich ans Werk und erleben grauenvolles. Ein Abenteuer, dass ihr Leben verändern wird. Meine Meinung: „Rose und das Geheimnis des Alchemisten“ ist der erste Teil einer Serie, die schon im März 2011 fortgesetzt wird. Vom ersten Moment an bin ich von dieser tollen Geschichte überzeugt worden. „Rose und das Geheimnis des Alchemisten“ ist eine wirklich niedliche und schöne Geschichte für jedes Alter. Sie hat es mir sehr angetan, denn mit einem magischen Erzählstil webt Holly Webb einen in die Handlung ein. Es ist so, als ob man selbst dort wäre und alles aus den neugierigen und klugen Augen Roses betrachtete. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn so viel Fantasie, so schön dargestellt und aus den Augen eines Kindes auf seine ganz spezielle Art und Weise niedergeschrieben, habe ich nicht erwartet. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich mit dem Lob anfangen soll. Zunächst einmal ist Rose ein Charakter, mit dem man sich gut identifizieren kann. Sie ist nicht eingebildet, auf den Kopf gefallen oder anderweitig von normalen Menschen abgehoben. Sie hat zwar die Gabe der Magie, doch damit geht sie nicht so um, als sei sie anderen in ihrem Handeln überlegen. Oft habe ich schmunzeln müssen, weil die Gedankengänge Roses oder auch Beschreibungen der Anderen so ulkig und famos waren, auf die ich von alleine niemals gekommen wäre. Schon alleine die Gestaltung dieses wunderschönen Werkes zeugt von der Mühe, die bei dieser Geschichte aufgewandt wurde. Schöne Farben auf dem Cover mit einer angemessenen Illustrierung, die sich mit Illustrationen von Ornamenten im Buch fortsetzen, überzeugen einen auf den ersten Blick. Ich habe selten ein so lockeres, erfrischendes und wortgewandtes Kinderbuch gelesen, dass auch für das Kind in uns Erwachsenen geeignet ist und uns zu verzaubern vermag. Spannung ist in jedem Fall gegeben, denn man wird doch ganz tief in die Materie hineingesogen, wenn man, so wie Rose, wissen will, wer für das Verschwinden der Kinder verantwortlich ist. Da hier viel mit Zauberei gehandelt wird, ist eine äußerst gruselige Gestalt als Täterin nicht ausgeschlossen. Bis zum letzten Moment blieb das Mysterium um die Entführungen und noch einigen anderen Dingen eine atemlose Angelegenheit. LeserInnen, die sich gerne in „die etwas andere Welt“ entführen lassen, sollten dieses begeisternde Kinderbuch in jedem Falle einmal lesen, denn ich habe es mit jedem Atemzug genossen und warte nun ungeduldig auf die Fortsetzung. Mein Fazit: Holly Webb hat eine Geschichte gezaubert, die außen wie innen von seiner Schönheit erzählt und für mich ein absolutes Highlight und wichtiger Bestandteil meiner Büchersammlung geworden ist. Die Handlung rund um Rose hat mir einige neue Eindrücke beschert und meinen Lesehorizont enorm bereichert. Die Geschichte ist bestens zum Vorlesen geeignet und wenn ich einmal Kinder haben werde, ist dies ein Buch, dass ich ihnen definitiv vorlesen werde. Die volle Punktzahl und noch mehr für diesen grandiosen Auftakt einer tollen Geschichte über ein tapferes Mädchen namens Rose, in einer Welt, die aller Augen erstrahlen lässt.

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