Holly Webb Rose und die verschwundene Prinzessin

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Inhaltsangabe zu „Rose und die verschwundene Prinzessin“ von Holly Webb

Wer ist der Mächtigste im ganzen Land?

In ›Rose und die verschwundene Prinzessin‹ lässt sogar der König Rose zu sich rufen. Sie soll die Prinzessin, die aus dem Schloss verschwunden war, mit ihren magischen Fähigkeiten vor einer weiteren Entführung schützen. Doch kann Rose gegen einen mächtigen Zauber bestehen, der nicht nur die Prinzessin, sondern das ganze Königreich bedroht?

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  • Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    BeaSwissgirl

    27. March 2014 um 14:57

      Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv) Ja ich gestehe auf dieses Reihe bin ich nur wegen der Cover aufmerksam geworden ich finde sie einfach wunderschön ein richtiges Schmuckstück für jedes Bücherregal! Rose habe ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen und so habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen gefreut! Der Einstieg fällt leicht, da es doch einen recht intensiven Rückblick gibt. Die erste Hälfte des Buches dreht sich vor allem um das Misstrauen der Menschen gegenüber allem was mit Magie zu tun hat und den Alltag von Rose in diesem Herrenhaus. Zwar ist dies alles sehr interessant und lässt sich dank Holly Webbs Schreibstil auch locker leicht lesen. Dennoch war es mir gerade für ein Kinderbuch zu stark in die Länge gezogen. Das eigentliche Abenteuer beginnt dementsprechend eher spät und wurde auch recht schnell abgewickelt, dass fand ich etwas schade! Trotzdem hat mir auch dieses Buch gut gefallen und ich wünschte mir mehr Aufmerksamkeit für diese wirklich schöne, fantasievolle Reihe!

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    Arith

    22. April 2012 um 16:21

    Wieder vorweg: Ich habe dieses Buch unter dem Standpunkt rezensiert, dass es für Kinder ab zehn Jahren gedacht ist. Dazu ist dies eine Rezension, die auf den ersten Band aufbaut, bei der ich nicht alle Hintergründe erneut aufrolle. Inhalt: Roses Geheimnis ist gelüftet – sie ist eine Zauberin und geht nun bei ihrem Herrn Mr Fountain in die Lehre. Aber das hat seine guten und schlechten Seiten. Rose hofft dadurch, mit ihrer Magie bewusster umzugehen. Gleichzeitig meiden sie die Hausangestellten als sie eine Ausgeburt des Teufels. Und dann bricht auch noch dieser seltsame Winter über London herein, der nur magisch sein kann, und Rose wird mit Mr Fountain an den Palast berufen, um das Verschwinden von Prinzessin Jane aufzuklären. Sprache und Figuren: Die kleinen Mädchen in diesen Buch sind echt hart! Neunmalklug und sowas von schnell,wenn es darum geht, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Natürlich wirkt es überspitzt, aber es liest sich sehr angenehm. (Ich musste immer wieder an die junge Dakota Fanning denken.) Leider hat mir Gus ein wenig gefehlt, aber das liegt daran, dass ich diesen Kater so sehr ins Herz geschlossen habe. Roses Charakter vollzog eine gut dargestellte Entwicklung. Einerseits hat sie Angst, als Hexe erkannt und ausgeschlossen zu werden. Andererseits will sie mit ihrer Zauberkraft (und auch ohne) sich für ihre Freunde einsetzen und Mut zeigen, auch wenn sie unterlegen ist. Gleichzeitig ist dies auch wieder das zentrale Thema des Buchs. Freundschaft. Zwischen ihr und Freddie, der Prinzessin, manchmal scheint es so, als würde alles für sie tun, wenn sie in Gefahr stecken. Zur Sprache lässt sie nicht viel sagen. Weiterhin klar und einfach und glücklicherweise sind die Figuren sich und ihrer Sprechweise treu geblieben. Lob und Kritik: Das Ende vollzog sich etwas abrupt und langsam frage ich mich, ob die Bösewichte, die bisher verschwunden sind, erneut auftauchen oder ob die Reihe mit jedem Band eine neue Gefahr präsentieren wird. Leider gab es einen kleinen Logikfehler, da der König einerseits davon spricht, dass die Geburtstagsparty “morgen Abend” stattfindet, Rose aber noch zwei Tage anderweitig beschäftigt ist (ohne zu spoilern ;) ), bis das Fest beginnt. Der zweite Band kam ohne weitere Erklärungen aus, alles Wichtige hat die Autorin in einen Rückblick gesteckt, der zeitgleich in die neue Handlung einführte. Im Gegensatz zum ersten Band verlief die Handlung von “Rose und die verschwundene Prinzessin” schneller, es passierte deutlich mehr. Auch steigerte es sich im Hinblick auf die Leserschaft, was die gruseligen und bedrohlichen Momente angeht. Die Autorin streute viele, viele Details, doch im Verlauf des Buchs fanden alle ihre Verwendung, was mich überrascht und auch begeistert hat. Dadurch wurde man wie in einem Krimi auf falsche Färten gelenkt und konnte noch bis zum Schluss miträtseln, was mit der kleinen Prinzessin Jane passiert ist. Zusammenfassend: Zunächst – deutlich besseres Cover! Der erste Band war schön, aber dieses Cover ist einfach nur wunderwunderhübsch. Und es fällt einem im Bücherregal auch sofort ist Auge. Wieder ein rundes und in sich geschlossenes Werk von Holly Webb und eine herzerwärmende Fortsezung der Geschichte der kleinen Rose. Witzig, liebevoll geschrieben und jede Seite wert. Daher vergebe ich 5 von fünf Sternen an “Rose und die verschwundene Prinzessin” und freue mich auf Band 3.

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    mona0386

    18. June 2011 um 20:11

    Rose ist jetzt nicht nur ein Dienstmädchen des berühmten Alchemisten Fountain, sondern auch seine Schülerin, um ihre magischen Fähigkeiten zu erweitern. Doch im Augenblick ist der Stand der Magier in London nicht besonders gut, da alle Menschen die Zauberei wegen den entführten Kindern verachten. Außerdem beginnt es plötzlich zu schneien und das im Oktober. Das macht die Bewohner Londons noch misstrauischer. Als dann auch noch die geliebte Prinzessin spurlos verschwindet, muss Mr. Fountain versuchen, die Ehre der Zauberei wiederherzustellen. Und wer könnte ihm da nicht besser helfen als Rose? Der Einstieg in diesen Roman fällt einen total einfach, denn er schließt genau an das Ende vom ersten Band an. Rose ist nun eine Schülerin von Mr. Fountain, was einen für sie freut, dennoch muss sie einiges durchmachen, denn jetzt ist das Personal des Alchemisten ihr feindlich gesinnt, da auch sie der Magie misstrauen. Dadurch leidet Rose ein wenig, und man leidet natürlich mit ihr, da sie eine so liebenswerte kleine Person ist, die nichts für ihr Schicksal kann. Als die kleine Prinzessin, die des Öfteren von Bella Fountain besucht wird, verschwindet, beginnt die Geschichte so richtig spannend zu werden. Man kann kaum von dem Buch ablassen, da es nicht nur um die Prinzessin geht, sondern auch um das Verhältnis der Londoner zur Magie. Der gesamte Roman ist sehr flüssig und einfach geschrieben, weshalb er für Kinder bestimmt sehr schön zu lesen ist. Und im Gegensatz zum ersten Band fand ich diese Geschichte nicht zu gruselig für Kinder. Ebenso wird das Thema Freundschaft miteinbezogen, was für ein Kinderbuch besonders wichtig ist, aber auch Rollenverteilung zwischen Armut und Reichtum könnte ein sehr interessanter Aspekt sein. Auch dieses Buch endet mit einem Cliffhanger, wodurch man es kaum erwarten kann, den nächsten Band in den Händen zu halten.

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    catbooks

    05. June 2011 um 10:34

    Als ich mit dem Lesen begonnen habe ist mir wieder Holly Webbs wunderschöner Schreibstil aufgefallen. Die Art und Weise der Beschreibung der Figuren und Umgebung, sowie die Dialoge zwischen den verschiedenen Personen ist einfach nur perfekt für junge Leser ab 9 Jahren. Alles ist sehr detailgetreu beschrieben und man bekommt als Leser eine gute Vorstellung von Kulisse und Figuren! Die Geschichte geht nahtlos nach dem ersten Teil „Rose und das Geheimnis des Alchemisten“ weiter. Rose befindet sich weiterhin in der Obhut des Zauberers und Alchemisten Mr Fountian. Neben ihrer normalen Tätigkeit als Dienstmädchen darf sie dank ihren Fähigkeiten auch zusammen mit Freddy Zauberstunden nehmen, um ihre Kräfte weiter zu fördern. In diesem Teil darf sie das erste Mal diese auch wirklich zum Einsatz bringen: Als die Prinzessin verschwunden ist wird sie zur Aufpasserin der kleinen Prinzessin Jane. Diese Aufgabe ist nicht sehr leicht, gerade weil es gerade eine Zeit herrscht, wo sich alle Menschen gegen die Zauberei verschworen haben und somit die Unterstützung aus dem Volk nicht vorhanden ist und die Bedrohung gegen das Königreich durch unbekannte Magier anwächst… Die Geschichte klingt zusammen gefasst wirklich toll und spannend, doch leider bin ich von der Art und Weise wie die Geschichte ausgezogen wird etwas enttäuscht. Ich habe das Gefühl gehabt, dass die ersten 200 Seiten nur als Einleitung gedient haben, um den Leser auf die gefühlten 20 Seiten Spannung vorzubereiten. Ich denke, dass das auch für 9-jährige nicht wirklich nötig ist und das das auch gut in 100-150 Seiten abgehandelt werden können. Finde nämlich, dass dadurch doch ziemlich die Spannung raus genommen wurde und damit der Spaß beim Lesen etwas genommen wurde. Schade! Rose ist in diesem Teil schon etwas erwachsener geworden. Sie hat sich immer sehr gewählt und korrekt ausgedrückt. Jedoch ist fraglich ob das wirklich so sein kann, da sie in dem Waisenhaus doch so gut wie keine richtige Ausbildung in der Hinsicht genossen hat. Doch sieht man über diesen Aspekt hinweg ist es wirklich toll, dass sich Rose in dem Haus von Mr Fountian so gut eingelebt hat. Wirklich sehr ans Herz gewachsen ist mir der Kater Gus. Er hat eine sehr direkte und damit doch ziemlich ruppige Art an sich, die ich einfach toll finde! ;) Die Sachen, die er oft sagt wirken trotzdem immer liebevoll, da man insgesamt merkt, wie er es meint. Schade, dass man noch vielen Figuren dieses Mal wenig mitbekommt. Hätte mich sehr gefreut, wenn Freddy, Mr Fountian und Isabella noch etwas mehr dir Möglichkeit gehabt hätten in den Vordergrund zu treten. Vielleicht im dritten Teil! ;) Das Cover dieses Teils finde ich einfach nur große Klasse! Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, war ich hin und weg. Das Cover ist meilenweit besser als das des ersten Teils und sieht einen schon sofort magisch an. Ich hätte meine Mutter damals schon allein deswegen zum Kauf des Buches angebettelt! ;) Sehr gut durchdacht und ein wirklicher Blickfang! Fazit: Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen, jedoch hat es meiner Meinung nach doch ganz schön an der Umsetzung gehapert, da sich die ganze Geschichte sehr gezogen hat und somit doch schnell die Luft rausgegangen ist. Doch merkt man wie viel Liebe zum Detail und zur Magie in diesem Buch steckt, dass es trotz allem doch schön war zu sehen, wie Rose sich charakterlich wandelt und sie mutiger und stärker wird!

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    TheDianaBooks

    04. June 2011 um 22:00

    Roses Leben hat sich sehr verändert, seit sie aus dem Waisenhaus in den Haushalt des berühmten Alchemisten Mr Fountain geholt wurde. Ihre magischen Fähigkeiten wurden entdeckt und Rose ist nun nicht mehr nur das Dienstmädchen, sondern auch der Zauberlehrling von Mr Fountain. Doch für ihre lehrreichen Zauberstunden bleibt nicht viel Zeit, da ganz London in Aufregung ist: In der Stadt herrscht ein Schneechaos und dann verschwindet auch noch Prinzessin Jane aus dem königlichen Schloss. Die Menschen sind außer sich, sie vermuten, dass die Zauberer hinter all dem stecken. Doch als die Prinzessin kurze Zeit später verstört und ohne Erinnerungen an ihre Entführung wieder auftaucht, soll Rose das junge Mädchen mit ihren magischen Fähigkeiten vor weiteren Angriffen schützen. Doch reicht Roses Magie dafür schon aus und schafft sie es, das gesamte Königreich zu retten? - „Rose und die verschwundene Prinzessin“ ist der Nachfolger von „Rose und das Geheimnis des Alchemisten“ und schließt daran perfekt an. Dem Leser wird der Einstieg in den neuen Band sehr erleichtert, indem wichtige Ereignisse aus dem ersten Teil kurz wiederholt werden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Sie beschreibt alles sehr detailliert und bildlich und lässt den Leser so in ihre und Roses magische Welt versinken. Diese Geschichte berichtet wieder über Rose, ihre Freunde und ihre Abenteuer. Über das Wiedersehen mit all den Protagonisten, die ich schon beim Lesen des ersten Bandes in mein Herz schloss, freute ich mich sehr! Besonders Rose ist ein wunderbares Mädchen. Sie ist hilfsbereit, mutig, gewissenhaft und intelligent und gibt sich mit dem zufrieden, was sie hat. Doch auch Bella, Freddie, den sprechenden Kater Gus und Bill mag ich sehr. Sie sind Rose tolle Freunde und stehen ihr immer bei. Dies tut ihr besonders in der Zeit gut, in der sie von den anderen Hausangestellten wegen ihren magischen Fähigkeiten gemieden wird. Auch Prinzessin Jane, die in dieser Geschichte zum ersten Mal auftaucht, ist mir sehr sympathisch und besitzt eine sehr liebenswerte Art. Alles in allem ist Holly Webb mit „Rose und die verschwundene Prinzessin“ eine fantastische Fortsetzung gelungen, welche den Vorgänger sogar noch übertrifft! Einen kleinen Minuspunkt gibt es jedoch auch - das Ende und die Auflösung der Geschichte wurden für meinen Geschmack leider etwas zu schnell abgehandelt, was dem Ganzen insgesamt aber keinen Abbruch tut. - FAZIT: Ein zauberhaftes Buch, geschrieben für junge Leser, aber für ältere gleichermaßen zu empfehlen!!

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2011 um 16:13

    Es ist bitterkalt und es schneit schon im Oktober. Unaufhörlich schweben die Flocken zur Erde. Die Zauberer sind nach den Vorfällen im ersten Band bei der Bevölkerung in Ungnade gefallen. Ich fand diesen Zorn, der aus den Ängsten der 'normalen' Menschen entspringt als sehr gut nachvollziehbar und als sehr gute logische Weiterführung der Geschichte. Die Menschen unterscheiden nicht mehr zwischen gut und böse, sondern nur noch zwischen Zauberer und nicht magischen Menschen. Für Rose wird die Situation im Hause des Alchemisten immer schwieriger, da sich die anderen Dienstboten vor ihr fürchten und sich sehr distanziert verhalten. Auch in diesem Teil, entführt die Autorin ihre Leser in eine Welt voller Magie, wunderschönen Schneekugeln, Eisblumen, Prinzessinnenh und dem Palast des Königs. Es gibt ein Wiedersehen mit allen liebgewonnenen Charakteren aus dem ersten Band und der vsprechende Kater Gustavus mischt wieder kräftig mit. Fazit: Gelungene Forsetzung der Reihe um Rose und ihre Freunde.

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. May 2011 um 11:31

    Kurzbeschreibung: Seit Rose beim berühmten Alchemisten Mr Fountain in die Lehre geht, hat sich ihr Leben von Grund auf verändert. Aber dem Waisenmädchen bleibt nicht viel Zeit, um sich auf seine Zauberstunden zu konzentrieren. Ganz London ist in Aufregung: Die Prinzessin ist aus dem königlichen Schloss verschwunden! Kurze Zeit später taucht sie verstört und ohne Erinnerung wieder auf. War hier dunkle Zauberei im Spiel? Rose soll mit ihren magischen Fähigkeiten die Prinzessin vor einer weiteren Entführung schützen. Doch kann das Waisenmädchen gegen einen mächtigen Zauber bestehen, der nicht nur die Prinzessin, sondern das gesamte Königreich bedroht? Zur Autorin: Holly Webb lebt im englischen Reading zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern. Rezension: Rose, die im Vorgängerband "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" zusammen mit dem jungen Freddie und dem sprechenden Kater Gustavus Waisenkinder aus den Fängen der Zauberin Miss Sparrow gerettet hat, bekommt seitdem Zauberunterricht von Mr Fountain, bei dem sie eigentlich als Dienstmädchen angestellt ist. Doch in London braut sich unterdessen etwas zusammen: Es fängt bereits im Oktober an zu schneien und die kleine Prinzessin Jane wird eines Tages entführt und wird verwirrt im königlichen Garten gefunden. Durch diese mysteriösen Vorfälle geraten die Zauberer ins Visier der Bürger. Jeder macht sie für die Geschehnisse verantwortlich und selbst Rose wird von den anderen Dienstboten im Hause Fountain misstrauisch beäugt. Mr Fountain wird vom König beauftragt, Prinzessin Jane vor einer weiteren Entführung zu schützen. Rose wird daraufhin als Gouvernante für Jane abbestellt. Doch kann sie, die gerade erst am Anfang ihrer Zauberausbildung steht, das Königreich vor den dunklen Machenschaften, die sich auftun, bewahren? Die zweite Geschichte um das ehemalige Waisenmädchen Rose knüpft nahtlos an den ersten Band an. Rose hat sich gut in den Haushalt von Mr Fountain eingelebt, nur machen ihr nun die anderen Dienstboten mit ihrem Misstrauen ihr gegenüber das Leben ziemlich schwer. Aber als sie die verantwortungsvolle Aufgabe bekommt, Prinzessin Jane zu schützen, blüht sie wieder auf. Sie erweist sich wie schon im Kampf gegen die Zauberin Miss Sparrow als mutig, einfallsreich und selbstbewusst und somit zu einer sympathischen Protagonistin. Ihre Freunde Freddie, Isabella und der sprechende Kater Gustavus werden dieses Mal noch mehr in die Handlung miteinbezogen und bleiben nicht so blass wie im ersten Band. Durch eingestreute Details aus dem ersten Band wird man als Leser nochmals an wichtige Ereignisse erinnert. Somit fällt der Einstieg in die neue Geschichte nicht schwer. Um aber die Verhältnisse zwischen einzelnen Personen richtig nachvollziehen zu können, wäre es ratsam, vorher "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" zu lesen. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person in Vergangenheitsform. Der Schreibstil von Holly Webb ist erneut flüssig und leicht verständlich zu lesen, so dass Kinder ab 9 Jahren problemlos der Geschichte folgen können. Das Ende und die Lösung kamen zwar etwas abrupt zustande, doch tut das der Gesamtgeschichte keinen Abbruch. Die Erzählung ist in sich abgeschlossen und geht entsprechend der Zielgruppe gut aus. Ich bin gespannt, welche Abenteuer Rose noch erleben wird. Der 3. Band der Reihe wird im Juni unter dem Titel "Rose und die Maske des Magiers" erscheinen. Im Englischen sind bereits 4 Bände über Roses Abenteuer erschienen, zuletzt "Rose and the Silver Ghost" im Februar 2011. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in verschiedenen Rosa- und Violetttönen gehalten. Man sieht Rose und den Kater Gustavus als dunkle Silhouetten, die wie ein Scherenschnitt anmuten. Weitere Ornamente, wie ein knorriger Baum, Blumen, Schmetterlinge und Ranken verzieren das Cover. Fazit: Mit "Rose und die verschwundene Prinzessin" ist Holly Webb eine gelungene Fortsetzung gelungen, die vor allem Mädchen ab 9 Jahren in ihren Bann ziehen wird. Ein wahrlich zauberhaftes Kinderbuch!

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    RoccosMom

    28. April 2011 um 11:47

    London im 19. Jahrhundert: Rose hat sich mittlerweile vom armen Waisenkind zur Zauberschülerin gemausert. Auf eigenem Wunsch ist sie aber immer noch Dienstmädchen in Mr. Fountains Haus. Die Hausangestellten machen ihr dort das Leben jedoch schwer. Die allgemeine Angst vor Zauberern, aufgrund der vergangenen Ereignisse mit Miss Sparrows, hat sämtliche Bürger gegen die Alchemisten aufgebracht. Der heftige Schneeeinbruch mitten im Oktober treibt die schlechte Stimmung nur noch voran – denn so eine Eiseskälte kann nur magisch sein. Als auch noch die Prinzessin fast entführt wird, muss Rose gegen die dunklen Mächte antreten. Kann sie London erneut vor der schwarzen Magie retten? „Rose und die verschwundene Prinzessin“ ist der geheimnisvolle zweite Band um das magisch begabte Waisenmädchen Rose. Hier hat Rose endlich in der Magie ihre Bestimmung gefunden. Dafür hat sie aber auch die Freundschaft des Hauspersonals geopfert. Denn alle, außer Bill, stehen ihr nun äußerst kritisch gegenüber, was sie Rose auch deutlich spüren lassen. Die kleine zaubernde Dienstmagd ist nun weder in der Welt der Dienstboten, noch in der reichen Welt der Alchimisten richtig zu Hause. Der Schreibstil von Holly Webb hat mich von Anfang an wieder in seinen magischen Sog gezogen. Die 15 Kapitel verflogen nur so, während die Buchstaben, Wörter und Sätze lebendig wurden. Die Atmosphäre wird regelrecht greifbar und die mittlerweile lieb gewonnenen Charaktere begleitet man gerne bei ihren weiteren Abenteuern. Das Titelbild dieser Hardcover Ausgabe ist wieder wunderschön und zeigt Rose zusammen mit dem sprechenden Kater Gustav. Die beiden sind als dunkle Schatten vor einem pinken Hintergrund abgebildet. Das pink erinnert mich direkt an eine Prinzessin, während die frühlingshafte Fauna überhaupt nicht zum Inhalt des Buches passt. Hier wäre eine winterliche Atmosphäre sicherlich angebrachter gewesen. Farbenfroh ist auch der grüne Vorsatz, der in der Farbe des Titels gehalten ist. Die unteren äußeren Ecken eines Kapitels sind dafür von Blumen umrankt. Es gibt also allerhand für das Auge zu entdecken. Man merkt, ich bin wieder absolut begeistert von Holly Webbs Geschichte. Roses liebenswürdiger Charakter und der eigensinnige Kater Gustave machen das Lesen zum Vergnügen, während sie sich im alten London mit schwarzer Magie rumschlagen müssen. Sehr kurzweilig und absolut lesenswert! Übrigens erscheint noch dieses Jahr Band 3: Rose und die Maske des Magiers.

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    Zibbi1987

    27. April 2011 um 13:47

    Seit nun bekannt ist, dass Rose über magische Fähigkeiten herrscht, genießt sie Lehrstunden bei dem berühmten Alchemisten Mr. Fountain. Doch kaum ist das erste Abenteuer überstanden, wartet ein neues auf sie. Das Königreich ist in Aufregung: Die Prinzessin ist einem Entführung nur knapp entkommen. Durch die schlechte Stellung von Zauberern in London, verdächtigen alle sofort diejenigen, die über magische Kräfte verfügen. Doch der König traut Mr. Fountain und so wird Rose beauftragt, sich um die junge Prinzessin zu kümmern und sie zu schützen. Ist also dunkle Magie im Spiel? Und wenn ja, wie soll sich Rose gegen den wohl mächtigen Hexenmeister behaupten, wo ihre magische Ausbildung gerade erst begonnen hat? Aus meiner Sicht: Zu viel möchte ich euch nicht verraten... So viel sei aber gesagt: Holly Webb entführt uns in die zauberhafte Welt der kleinen Rose. Das Waisenkind verfügt über magische Kräfte, welche ihr Hausherr, Mr. Fountain, fördern und schulen möchte. Denn auch Mr. Fountain ist ein Zauberer. Doch Rose kommt nicht wirklich dazu, regelmäßige Unterrichtsstunden zu genießen, da ihr Lehrer derzeit viel im Palast verbringt, um mysteriösen Vorkommnissen nachzugehen... Eines Tages offenbarte Mr. Fountain, Rose und einem weiteren Schüler, er müsse längere Zeit im Palast bleiben, sie sollten ihm jedoch ein paar Utensilien vorbei bringen. Während des Besuches, trifft Rose auf den König. Dieser merkt, dass sie über magische Kräfte herrscht und möchte, dass die kleine Zauberin seine Tochter vor weiteren magischen Anschlägen bewahrt. Rose nimmt die Aufgabe skeptisch an und hofft, dass sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Denn, wenn sie versagt, setzt sie nicht nur das Spiel der geliebten Prinzessin aufs Spiel, sondern auch ihr eigenes... Fazit: Der zweite Teil der Rose – Reihe von Holly Webb klang genauso vielversprechend wie der erste Teil und ich wurde nicht enttäuscht. Holly Webb schreibt in einem unverfänglichen Stil, sodass man sich direkt in der magischen Welt der kleinen Rose wieder findet. Rose und die verschwundene Prinzessin ist so geschrieben, dass man nicht den ersten Buchteil zum Verstehen gelesen haben muss. Hier und dort schneidet die Autorin kurz an, was im vorherigen Teil vorgefallen ist, was aber nicht von der aktuellen Handlung ablenkt. Denn obwohl es, bisher, zwei Teile der Buchreihe gibt, so ist jedes Geschichte in sich abgeschlossen - lassen gleichzeitig aber ein offenes Ende. Der Charakter „Rose“ ist toll beschrieben. Rose hat das Schicksal eines Waisenkindes, daher fühlt man sich durch ein wenig Mitleid mit der Protagonistin verbunden. Gleichzeitig hatte ich aber den Eindruck, dass Rose nicht Mitleid braucht, sondern Respekt. Denn sie verfügt nicht über einfache Zauberkraft, sondern über sehr, sehr starke Zauberkraft. Die Geschichte an sich verläuft zwar nicht überraschend, aber sorgt an gewissen Stellen für eine kleine Überraschung, welche ich an dieser Stelle natürlich nicht anschneiden möchte ; ) Zusammengefasst ist das Buch eine wirklich tolle Lektüre, laut Verlag für Leser ab etwa 9 Jahren.. Und auch, wenn ich ein paar Jahr älter bin, als das empfohlene Alter, so kann ich wohlwissend das Buch für jede Alterklasse empfehlen : )

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    Logoso

    26. April 2011 um 01:04

    Der Jugendroman ,,Rose und die verschwundene Prinzessin” von Holly Webb erschien 2011 bei arsEdition. Das Werk ist die Fortsetzung des ersten Bandes ,,Rose und das Geheimnis des Alchemisten”. Nachdem Rose´ Arbeitgeber Mr Fountain ihr magisches Potential entdeckt und begonnen hat sie als seinen zweiten Lehrling auszubilden, hat sich abermals viel in ihrem Leben verändert. Da Rose ihre Stelle als Dienstmädchen nicht aufgeben wollte, hat sie nun neben ihren normalen Aufgaben auch noch den Zauberunterricht zu bewältigen. Zwar liebt das Waisenhausmädchen die Magie, doch die anderen Angestellten begegnen ihr nun mit Argwohn und Misstrauen. Als dann im Oktober schon ein eisiger Winter anbricht und der Versuch gestartet wird, die vom Volk geliebte Prinzessin Jane zu entführen, beginnt die Bevölkerung der Magie immer mehr Missfallen entgegen zu bringen. Bald stellt sich heraus, dass wirklich Zauberer hinter den Vorfällen in London stecken. Doch was bezwecken sie und vor allem wer sind sie? Wird Mr Fountain es schaffen, den König von dem Allgemeinen Guten der Zauberei zu überzeugen, bevor sich dieser aus Angst und Sorge um seine Tochter von der magischen Bevölkerung abwendet? Und vor allem werden Rose und ihre Freunde rechtzeitig der Wahrheit auf die Spur kommen und Prinzessin Jane sowie ganz London vor Schlimmeren bewahren können? Mir sagt Holly Webbs Schreibstil sehr zu, sie beschreibt immer sehr anschaulich. Man hat keine Probleme sich das Beschriebene vorzustellen. Allerdings muss ich sagen, dass bei manchen wichtigen Szenen, welche ausschlaggebend für die Geschichte sind, für meinen Geschmack noch mehr Einzelheiten miteingebracht werden könnten. Ich denke, dass gerade dem Aufeinandertreffen von den beiden Seiten, demnach Gut und Böse, mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Sie sind zu schnell wieder zu Ende. Im Gegensatz zu den Rest des Romans, bei welchen man nie auf diesen Gedanken kommt. Die Figuren in ,,Rose und die verschwundene Prinzessin” werden interessant dargestellt, man muss sie einfach in sein Herz schließen. Zum einen haben wir unsere Hauptperson Rose. Sie ist eine sehr pflichtbewusste Person, welche früher einfach nur davon träumte einmal durch harte Arbeit ihr eigenes Geld zu verdienen. Als ihr Dienstherr Mr Fountain sie als Lehrling unter seine Fittiche nimmt, besteht sie darauf weiter ihrer Arbeit nachgehen zu dürfen. Durch ihre Kindheit im Waisenhaus ist sie ein bodenständiger Mensch geworden, der sich auch in Zurückhaltung üben kann. Mr Fountain ist ein liebenswerter Alchemist, welcher beim Königlichen Hof ein recht hohes Ansehen geniest. In den schweren Zeiten, die London gerade heimsuchen muss er als Repräsentant der Magier dem König zeigen, dass nicht alle Zauberer aus dem selben Holz geschnitzt sind. Er wird zudem mit den Nachforschungen zum Verschwinden der Prinzessin betraut. Bill, welcher auch im Hause Fountain angestellt ist, hält, nachdem Rose Zauberlehrling wurde, als Einziger immer noch zu ihr. Er gibt Rose somit einen wichtigen Halt und das Gefühl gemocht zu werden. Er misstraut der Magie zwar auch, doch kann er nachvollziehen, dass sie sowohl für Gutes als auch für Schlechtes eingesetzt werden kann. Der magische Kater Gus, sorgt auch in diesem Band wieder für eine schöne Auflockerung der ganzen Geschichte. Er ist ein lustiger Geselle, welchem Rose und die anderen ans Herz gewachsen sind. Er hilft wo er kann und ist für alle ein wichtiger Gefährte. So geben auch alle anderen Charaktere diesem Romans einen besondere Touch, Die Autorin gibt dem Leser immer wieder Hinweise, welche einen rasch zu der Lösung des Rätsels führen können. Die Geschichte an sich ist erfrischend verfasst worden. Zwar wird einem rasch der weitere Verlauf der Geschichte bewusst, doch die nette Erzählart von Holly Webb gibt einen immerzu einen Anreiz weiterlesen zu wollen. Kurz gesagt: Ich kann ,,Rose und die verschwundene Prinzessin” gerne weiterempfehlen, es ist eine nette Geschichte, die man entspannt vor dem Einschlafen lesen kann!

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  • Rezension zu "Rose und die verschwundene Prinzessin Bd. 2" von Holly Webb

    Rose und die verschwundene Prinzessin

    leselurch

    19. March 2011 um 13:56

    Worum geht's? Nach Roses Kinder-Rettungsaktion kann sie ihre magischen Fähigkeiten nicht länger vor Mr. Fountain verbergen. Nun ist sie nicht nur sein Diestmädchen, sondern auch sein Zauberlehrling! Ihr Leben ändert sich grundlegend: Die anderen Hausangestellten haben Angst vor der Magie und meiden sie, selbst Mrs. Jones! Nachdem Prinzessin Jane auf mysteriöse Weise verschwindet, bricht in London das totale Chaos aus. Jeder vermutet, dass Zauberer hinter der Entführung stecken. Von nun an kann Rose das Haus nicht mehr gefahrlos verlassen. Als Jane wie aus dem Nichts plötzlich wieder auftaucht, kann sie sich an nichts erinnern. Der König, der seinem Hofzauberer Mr. Fountain und seinesgleichen (noch) vertraut, bittet Rose, Jane vor einer weiteren Entführung zu beschützen. Doch ist ihre Magie schon stark genug, um sich gegen das Unbekannte zu wehren, das nicht nur Jane, sondern das gesame Königreich bedroht? . Kaufgrund: Auf der Homepage des arsEdition-Verlags bin ich durch das Cover auf die "Rose"-Reihe von Holly Webb aufmerksam geworden. Der Klappentext versprach eine magische Geschichte und weckte meine Neugier. . Meine Meinung: "Rose und die verschwundene Prinzessin" setzt kurze Zeit nach dem Vorgänger ein. Die wichtigsten Ereignisse aus "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" werden wiederholt, sodass einem der Einstieg auch nach einer längeren Pause zwischen den beiden Büchern sehr leicht fällt. Grundsätzlich muss man den ersten Teil nicht gelesen haben, allerdings würde ich es durchaus empfehlen, da sonst die Verhältnisse zwischen den Charakteren unverständlich erscheinen könnten. . Webbs Schreibstil ist gewohnt großartig. Er ist mitreißend, flüssig und leicht verständlich, sodass man trotz der über 300 Seiten sehr schnell mit dem Buch fertig ist. Leider liegt das auch an der für mich viel zu großen Schrift; dabei sei jedoch nicht zu vergessen, dass es sich um ein Kinderbuch handelt und ich schon aus diesem Alter heraus bin. Eine solche Schriftgröße ist also durchaus angemessen. . Auch in der Fortsetzung berichtet uns ein Erzähler von Rose, ihren Freunden und ihren Abenteuern. Unsere Protagonistin hat sich kaum verändert. Noch immer ist sie hilfsbereit, liebenswürdig, klug und mutig und stellt das perfekte Vorbild für die jüngeren Leser dar. Trotz ihrer langen Zeit, die sie nun schon bei Mr. Fountain verbringt, vergisst sie niemals, dass sie aus dem Waisenhaus kommt, und ist bescheiden und genügsam. Auch wenn Rose ihre Charakterzüge behalten hat und sich somit direkt in das Herz des Lesers schleicht, merkt man ihr an, wie sehr ihr die Ereignisse aus dem Vorgänger auf das Gemüt schlagen. Bis auf ihre Zauberstunden hat sie keine Lichtblicke und verbringt ihre trostlosen Tage damit, traurig zu sein. Besonders das Mrs. Jones sie meidet, obwohl sie während "Rose und das geheimnis des Alchemisten" ein inniges Verhältnis zueinander aufgebaut haben, bedrückt sie sehr. Sobald Rose eine Aufgabe bekommt, wie zum Beispiel Prinzessin Jane zu mithilfe ihrer Magie zu beschützen, blüht sie wieder völlig auf, wird zu der lebensfrohen Rose, ist tapfer, stark und mutig. . Die Nebencharaktere spielen diesmal wichtigere Rollen. Besonders Freddie, (Isa)Bella und Gus nehmen entscheidenere Positionen ein und beeinflussen das Geschehen tatkräftig. Während Gus der witzige, magische Kater bleibt (und das ist auch gut so!), werden Freddie und Bella sympathischer als im Vorgänger. Rose hat in den dreien ehrliche Freunde gefunden, die ihr in jeder Situation beistehen. Zusammen bilden sie alle ein tolles Gespann, das man sehr gerne auf ihren Abenteuern begleitet. . Aber auch die neuen Nebencharaktere sind großartig gestaltet worden, besonders nennenswert sind dabei die Prinzessinen. Webb hat sie authentisch dargestellt, sie verhalten sich genauso, wie sich Prinzessinen eben verhalten sollten: Sie sind höflich, reden hochgestochen, sind zuvorkommend, sorgen sich um ihr Volk und sind jedermanns Lieblinge. Zwar sind Prinzessin Janes Essgewohnheiten nicht königlich – sie isst lieber Butterbrote statt Kuchen – aber das macht sie nur noch sympathischer! Die Bösewichte hingegen haben mir nicht so gut gefallen. Sie sind hervorragende Antagonisten. Daran gibt es nichts auszusetzen, denn sie besitzen alles, was einen typischen Schurken ausmacht. Allerdings ist der Autorin in "Rose und das Geheimnis des Alchemisten" mit Ms Sparrow so ein perfekter Bösewicht gelungen, dass sie sich selbst die Meßlatte zu hoch gesetzt hat. Leider konnte sie diesen Pluspunkt nicht aufrecht erhalten. . Der Einstieg in das Buch war dank der Wiederholung der wichtigen Aspekte einfach, aber leider sehr langatmig. Es zog sich etwas hin, bis man sich komplett in die Geschichte hineinversetzen und mitfiebern konnte. Diese Anfangsschwierigkeiten waren zum Glück schnell behoben! Danach zieht die Handlung den Leser mit der Spannung völlig in ihren Bann. Wie bereits beim ersten Teil der Reihe, hält sich die Spannung bis zur vorletzten Seite, ehe man mit einem aufgeklärten "Happy End" und einem Lächeln auf den Lippen das Buch zuschlagen kann. . Leider war mir das Ende zu knapp. Erst ziemlich spät klärt sich durch einen Überraschungsmoment alles auf. Einerseits wurde dadurch das Rätselraten sehr lange aufrecht erhalten und der Lesedrang gestärkt, andererseits ging danach alles viel zu hektisch. Genau an dieser Stelle wären ein paar Seiten mehr wirklich lohnenswert gewesen! Da sehr viele Geheimnisse und Fragen ungelöst blieben, setze ich nun meine ganze Hoffnung in die Fortsetzung. . Cover: Das Cover passt überhaupt nicht zum Vorgänger. Bis auf den Schriftzug deutet nichts darauf hin, dass es sich um eine Buchreihe handelt. Das Cover es zweiten Teils gefällt mir allerdings viel besser als das des ersten. Die wunderschönen, harmonischen Farben und die Silhouetten verleihen "Rose und die verschwundene Prinzessin" eine magische Atmosphäre, die prima zum Inhalt passt. . Fazit: "Rose und die verschwundene Prinzessin" ist eine gelunge Fortsetzung und ich kann es jetzt schon kaum aushalten, den nächsten Teil der "Rose"-Reihe in meinen Händen zu halten. Trotzdem hat es mich nicht so sehr begeistert wie der Vorgänger. Der Anfang war mir etwas zu langatmig, während das Ende viel zu knapp behandelt wurde. Insgesamt ziehe ich einen Punkt ab und vergebe 4 Sterne.

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