Holmer Rosenkranz

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Buchfeelings avatar

Brutal und unmenschlich geht es zu, wenn im Namen des Papstes und der Inquisition ein Mörder gesucht wird. So gerät die einfach Magd Francesca in die Fänge des Inquisitors, der ihr durch die Folter ein Geständnis abringt und sie damit der Hexerei und des Mordes „überführt“. Doch wer ist der wahre Mörder des Papst-Sohnes? Francescas Liebster, Vincenco, will den Fall aufklären und gerät dadurch selbst in Gefahr.

Bis zum Schluß bleiben Motiv und Täter im Dunkeln, auch wenn es viele unterschiedliche Motive gibt und auch viele Verdächtige.

Das Buch ist keine leichte Kost. Die Brutalität und Willkür des Mittelalters werden hier autentisch und unverklärt dargestellt und die Protagonisten müssen viele grausame Handlungen über sich ergehen lassen. Sei es die Folter, die Spionage oder grausame Morde an Zeugen.

Auch die Scheinheiligkeit der Kirche und das sündige Treiben des Papstes kommen nicht zu kurz.

Und trotz oder gerade wegen dieser unverklärten Darstellung dieses Zeitalters hat mich die Story schnell in ihren Bann gezogen. Ich habe mit den Protagonisten gelitten, habe die Verfolger gehaßt und die Flucht atemlos miterlebt.

Nicht jeder der Protagonisten kommt mit heiler Haut davon und als sich am Ende alles aufklärt, war ich wirklich geschockt.

An manchen Stellen wurden Passagen leider ein wenig zu emotionslos erzählt, die eingentlich total dramatisch waren. So konnte ich mich gefühlsmäßig nicht in die Protagonisten hineinversetzen. Das war sehr schade, denn der Stoff gibt noch viel mehr her. Daher möchte ich einen Punkt abziehen.

Trotzdem ist das Buch eine wirklich spannende, dramatische, autentische und fesselnde Story. Hier wird Geschichte erlebbar.

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Yogamamis avatar

Rezension zu "573: Thriller" von Holmer Rosenkranz

Verwirrend und langatmig
Yogamamivor 3 Jahren

Zu Beginn überstürzen sich die verschiedensten Geschichten und der Überblick wer mit wem und wo ging mir etwas verloren. Spannung ist auf alle Fälle gegeben, doch als dann seitenlange geschichtliche und mystische Abhandlungen folgten, verlor ich die Lust - bei S. 150 mit dem Gedanken aufzugeben gespielt. Einmal drüber hinweg ging es und das zusammenführen der verschiedenen Schauplätze und Geschichten überschlug sich beinahe schon. Soweit so gut, aber bessere Bücher habe ich auch schon gelesen.

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