Homer Hickam

 4.2 Sterne bei 116 Bewertungen

Lebenslauf von Homer Hickam

Homer H. Hickam Jr. wird 1943 in Coalwood, einer Minenstadt in West Virgina geboren. Sein Lebenslauf ist so vielseitig wie kaum ein anderer: Er ist nicht nur Schriftsteller und Ingenieur, sondern auch Leutnant im Vietnamkrieg, arbeitet als Tauchlehrer oder versucht sich als Amateur-Paläontologe. Schon in der frühen Schulzeit beginnt Hickam mit dem Schreiben und veröffentlicht später wöchentliche Kolumnen in der Collegezeitung. Neben dem Schreiben ist er vor allem von Technik begeistert und baut zusammen mit Freunden eigene kleine Raketen. Über seine ersten Bauversuche scherzt er, er habe früh gelernt, dass es einfacher sei, eine Bombe als eine Rakete zu bauen. 1998 erscheint Hickams mehrfach ausgezeichnete Autobiografie „Rocket Boys“, die als „October Sky“ (1999) mit Jake Gyllenhaal in der Rolle Hickams verfilmt wird. Dank dem Erfolg des Buches beendet er 1998 nach über fünfzehn Jahren seine Arbeit bei der NASA und ist seitdem hauptberuflicher Schriftsteller. „Albert muss nach Hause“ (2016) ist die erste deutsche Übersetzung eines seiner Werke. Im Winter 2017 folgt „Rocket Boys. Roman einer Jugend.“ Hickam besitzt ein Anwesen auf den Virgin Islands und lebt mit seiner Frau Linda dort und in Alabama.

Neue Bücher

Rocket Boys. Roman einer Jugend.

Erscheint am 14.08.2019 als Taschenbuch bei HarperCollins.

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Albert muss nach Hause

Albert muss nach Hause

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Erschienen am 09.10.2017
Rocket Boys. Roman einer Jugend.

Rocket Boys. Roman einer Jugend.

 (29)
Erschienen am 01.12.2017
Rocket Boys. Roman einer Jugend.

Rocket Boys. Roman einer Jugend.

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Erscheint am 14.08.2019
Die Schneekönige von Coalwood

Die Schneekönige von Coalwood

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Erscheint am 05.11.2019
Rocket Boys

Rocket Boys

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Erschienen am 11.12.2017
Albert muss nach Hause

Albert muss nach Hause

 (5)
Erschienen am 14.07.2016
Carrying Albert Home

Carrying Albert Home

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Erschienen am 06.10.2015
Rocket Boys

Rocket Boys

 (0)
Erschienen am 01.04.2000

Ins Nimmerland mit...

Homer Hickam ist Ingenieur, ehemaliger Leutnant, Bestseller-Autor und beinahe Astronaut. In Deutschland schaffte er seinen schriftstellerischen Durchbruch mit seinem Roman "Albert muss nach Hause", der zugleich die erste Übersetzung seiner Werke ins Deutsche darstellte. Als Kind gründete er mit Freunden die Big Creek Missile Agency und baute Raketen. Sein autobiografischer Roman "Rocket Boys" erscheint im Dezember 2017 in Deutschland und wir durften vor der Veröffentlichung mit dem Autor über Dinosaurier Skelette, Hausbau und Tinkerbell sprechen...

Dear Homer, thank you so much for this interview. Hast du ein Lieblingsgetränk?

Es kommt darauf an, wo ich bin. Wenn ich weit draußen in der Wildnis von Montana bin, um Dinosaurier Skelette zu jagen, liebe ich einen guten Gin Tonic zum Feierabend. Wenn ich mich gerade in der Karibik heumtreibe, muss es ein Rum mit Cola sein, den wir dort unten "Cuba Libre" nennen. Dicht dahinter folgt ein "Dark & Stormy", der aus dunklem Rum und Ingwer-Bier besteht.

Was ist das schönste Feedback, das du von deinen Lesern erhalten hast?

Nun, wie alle Autoren liebe ich es natürlich, für meine Werke gelobt zu werden, aber ich mag es ebenso sehr, wenn es deutlich ist, dass sich der Leser wirklich Gedanken zu meinen Büchern gemacht hat und mehr übe rdie Charaktere erfahren möchte. Diese Fragen bereiten mir großen Spaß, da ich dann selbst noch einmal gründlich über meine Charaktere nachdenken muss.

Gibt es ein Genre, das dich als Autor besonders reizt?

Ich habe schon verschiedene Genres ausprobiert, Memoir, Belletristik, Biografie, Science Fiction, Marinegeschichte, Historischer Roman und sogar Liebesroman! Ich schreibe immer über Dinde, die mich interessieren und lass dann einfach das Genre übernehmen, in das mein Buch gehört.

Wann hast du die besten Ideen?

Ich habe die besten Ideen, wenn ich die Möglichkeit habe, mich etwas zurückzuziehen. Ich glaube, darüber nachzudenken, was ich schreiben möchte, bevor ich beginne, ist äußerst wichtig. Du wärst überrascht, wie viele Neu-Autoren einfach schreiben, ohne sich zuvor Gedanken darüber zu machen. Ich bin fest überzeugt, dass ein Autor zumindest eine Idee haben sollte, wohin er mit seinem Buch möcht, da er sich ansonsten beim Schreiben schon bald verirrt.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ich höre gerne sanften Jazz oder Klavierkonzerte.

Hast du ein Lieblingswort?

Prodigious! (Dt.: Erstaunlich, ungeheuer, außerordentlich) Das ist das Wort, nicht die Antwort auf deine Frage ;-)

How prodigious! ;-) Welchen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Ich hätte nichts dagegen, an einer Universität junge Autoren zu unterrichten. Professor Hickam klingt doch gut, findest du nicht?

Auf jeden Fall! Prokrastinierst du manchmal beim Schreiben?

Oh, für Autoren gibt es so viele Wege zu prokrastinieren! Meistens denke ich über unser Zuhause auf den Jungferninseln nach und wie wir es noch schöner gestalten können. Das ist vor allem jetzt notwendig, da es durch den Hurrikan Irma vollständig zerstört worden ist. Zu Zeit komme ich also gar nicht so viel zum Schreiben, da ich viel Zeit mit Versicherungsmenschen und Architekten verbringen muss.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Chai Tee. Ich liebe den. Und ein Erdnussbutterkeks ist auch gut.

Kannst du uns eine gute Fernsehserie empfehlen?

Ich liebe die Netflix Serie "Orange is the New Black", in der es um ein Frauengefängnis geht. Ich finde, sie ist größtenteils wirklich gut geschrieben.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Wenn ein neuer Freund meine Arbeit noch gar nicht kennt, beginne ich mit "Rocket Boys", mit der kleinen Hoffnung, dass es sie dazu anregt, alle meine anderen Bücher zu kaufen. Bei einem Buchgeschenk, das ich nicht selbst geschrieben habe, kommt es darauf an, für wen es bestimmt ist. Ich schätze, ich habe schon gleich häufig "Wer die Nachtigall stört" (Harper Lee) und "Weg in die Wildnis" (Larry McMurtry) an Freunde verschenkt, die gerne lesen.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch sollten wir als Reiselektüre mitnehmen?

Ihr solltet unbedingt einmal ins Outback nach Australien reisen und "The Sundowners" von Jon Cleary mitnehmen. Und dann müsst ihr unbedingt Island besuchen und das Buch "Sein eigener Herr" von dem Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness lesen.

Hast du ein Seelentier?

Das Eichhörnchen. Sie sind raffiniert und geben niemals auf. Wir ähneln uns ziemlich.

Gibt es etwas, das du gerne lernen würdest?

Eine Fremdsprache. Ich bin darin gar nicht gut. Mein Spanisch ist miserabel und mein Deutsch ebenfalls, obwohl ich es immer noch genug kann, um in den Ländern auszukommen, wenn ich verzweifelt eine Toilette suche oder ein Bier bestellen möchte.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich liebe es, mich in mich selbst zu flüchten und ganz für mich zu sein, vollständig für mich, und niemanden um mich zu haben, mit dem ich reden kann, außer mich selbst. Dann bin ich am glücklichsten.

Zu guter Letzt: Welche Buchfigur würdest du gerne einmal treffen und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Glöckchen aus Peter Pan. Ich möchte, dass sie mich mit ihrem Feenstaub besprüht und wir dann einfach herumfliegen und den Tag genießen. Vielleicht würden wir auch noch ein paar Piraten bekämpfen.

Neue Rezensionen zu Homer Hickam

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Rezension zu "Rocket Boys. Roman einer Jugend." von Homer Hickam

Charmant und liebenswert
Yolandevor 3 Monaten

Homer Hadley Hickham jr. wurde am 19. Februar 1943 in Coalwood, West Virginia, USA geboren. Im Alter von 15 Jahren begann er gemeinsam mit seinen Freunden Raketen zu bauen und zu testen. Für seine Ergebnisse und wissenschaftliche Vorgehensweise gewann er 1960 bei der Nationalen Wissenschaftswoche eine goldene und eine silberne Medaille auf dem Gebiet der Antriebstechnik.

Nach der Highschool besuchte er das College und wurde Ingenieur. 1964 ging er zum Militär und 1967/68 kämpfte er im Vietnamkrieg. Danach arbeitete Hickham weiter für das Militär als Ingenieur.
1981 erfüllte sich sein großer Traum, er begann bei der NASA zu arbeiten.
Mit dem Schreiben begann Hickham nach seiner Rückkehr aus Vietnam. Zunächst schrieb er nur Geschichten für Magazine. Sein erstes Buch erschien 1989.
Rocket Boys, die Geschichte seiner Jugend, erschien 1998 und wurde zum Bestseller. das Buch wurde 1999 verfilmt und kam mit dem Titel October Sky (einem Anagramm von Rocket Boys) in die Kinos.

Inhalt (Klappentext):
Sonny Hickham weiß ganz genau, dass ihm und seinen Freunden in dem verstaubten Bergarbeiternest Coalwood keine rosige Zukunft bevorsteht - nur sein Vater, der die Mine verwaltet und ihr mehr Zeit schenkt als seiner Familie, will nichts davon hören. Wie jeder hier soll auch sein Sohn untertage arbeiten. Doch als Sonny den ersten Satelliten Sputnik über die Stadt fliegen sieht, ändert sich das alles. Mit seinen Freunden gründet er die "Rocket Boys" um eine Rakete zu bauen und die Chance zu ergreifen, dem niedergehenden Coalwood den Rücken zu kehren. Dabei entdeckt jeder von ihnen seine eigene Wahrheit: über die mitreißende Kraft großer Ziele, über die Liebe, über innere und äußere Widerstände.

Es ist ein wirkliches schönes Buch. Es erzählt die Geschichte einer Jugend in einer Kleinstadt, von Freundschaft und dem Mut, für seine Träume und Ziele, auch gegen Widerstände, zu arbeiten.
Man erfährt viel über den Alltag der 50er Jahre in der Provinz der USA und über den Zusammenhalt in der Gemeinde.
Die Charaktere sind sehr liebevoll gezeichnet, wie überhaupt die ganze Geschichte zeigt, wie verbunden sich der Autor mit seiner Heimat fühlt. Es handelt sich um ein Zeitzeugnis aus einer kleineren Perspektive, optimistisch, humorvoll und berührend.
Auch der Film "October Sky", der auf diesem Buch basiert, ist sehr sehenswert.

Fazit: Ein optimistisches Buch, das zeigt, dass es sich lohnt für seine Träume zu arbeiten.

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Rezension zu "Albert muss nach Hause" von Homer Hickam

Ein kleiner Roadtrip durch Amerika
CorinaPfvor 5 Monaten

Inhalt:

Homer arbeitet sehr hart um seiner Frau jeden Wunsch zu erfüllen. Elsie seine Frau weiß, dies meist nicht zu schätzen. Sie klagt jeden Tag und nur ihr Haustier kann sie erfreuen. Elsie hat aber kein normales Haustier sie halt Albert den Alligator. Immer wieder wird Homer gebissen von Albert. Er stellt Elsie vor dei Wahl er oder Albert. Elsie entscheidet sich schweren Herzen für Homer, aber nicht ohne Hintergedanken. Beide packen sich zusammen und wollen den Alligator nach Florida von West - Virgina. Das Abenteuer beginnt.

Schreibstil:

Den Schreibstil fand ich gar nicht so schlecht. Die ganze Geschichte erinnerte mich an den "Hunderjährigen der aus dem Fenster stieg und verschwand". Es war lustig und ich musste oft lachen aber es war mir einfach zu skurril in manchen Passagen. Vom Spannungsgrad war es gut aber das Ende war etwas zu schnell für mich und auch sehr verwirrend. Mit der Auflösung kam ich dann auch nicht wirklich zurecht.

Protagonisten:

In diesem Buch haben wir zwei Protagonisten einmal Homer und als zweite Person begleiten wir Elsie.

Homer fand ich eigentlich sehr angenehm als Protagonist. Er will einfach alles machen damit seine Frau zufrieden ist und er seine Ruhe hat. Er will die Reise eigentlich gar nicht machen und trotzdem fährt er.
Doch nach und nach wächst er über sich hinaus und man merkt einfach wie die Reise ihm gut tut.

Elsie ist so eine unsympatische Frau. Sie ist mit nichts zufireden, am Anfang scheint es ,dass sie Homer einfach nur hasst. Im laufe des Buches wird es einfach nicht besser.
Nicht einmal zum Ende ändert sie sich. ICh mochte sie so gar nicht.

Das Cover:

Das Cover ist sehr passend zum Buch gewählt. Ich hätte mir zwar das Buch nicht gekauft im Buchladen, da es mich wahrscheinlich nicht angesprochen hätte.
(Habe das Buch geschenkt bekommen)

Fazit:

Der Roadtrip von diesem Buch hat mir gut gefallen, es kamen auch sehr bekannte Personen darin vor.
Auch Albert und sein begleiter der Hahn waren sehr lustig. Leider war mir die Geschichte zu skurriel und Elsie nervte mich das ganze Buch über deshalb kann ich dem Buch nur 3 1/2 Sterne geben.

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Rezension zu "Albert muss nach Hause" von Homer Hickam

Ein skurriles Roadmovie durch die USA der 30er Jahre
schillerbuchvor 5 Monaten

„Ich glaube, nach diesem Buch brauche ich dringend einen grinsenden Alligator als Haustier, damit mein Leben auf die Reihe kommt.“ Dieses Zitat von Elke Heidenreich steht auf der Rückseite des Hörbuchs und ich dachte mir, das hört sich doch mal gut an und ließ es mir von einer Freundin schenken. Aber nicht immer kann man sich auf derlei Empfehlungen Prominenter verlassen……

Der Inhalt

Die verrückte Geschichte, wie Elsie und Homer Albert nach Hause gebracht haben, beginnt in einem kleinen Kohlebergbaustädtchen in West Virginia und wird uns von Homer dem Jüngeren erzählt, der sie sich aus verschiedenen Erzählfetzen seiner Eltern zusammengereimt hat. Albert ist ein Alligator, der bisher in einem Planschbecken, das Elsies Vater ihm gebaut hat, lebt und ist ein Hochzeitsgeschenk von Buddy Epsen, einem Jugendschwarm von Elsie aus Florida. Langsam wird Albert zu groß für seinen Pool und Homer stellt Elsie vor die Wahl: Entweder er oder der Alligator. Elsie stimmt schweren Herzens zu, sich von Albert zu trennen, jedoch unter einer Bedingung: Homer muss gemeinsam mit ihr Albert in seine Heimat nach Florida zurückbringen. Und so beginnt ein aberwitziges Roadmovie, in dem Elsie, Homer und Albert, begleitet von einem Hahn, John Steinbeck und Ernest Hemingway begegnen, Homer eine kurze Karriere als Baseballstar beginnt und wieder beendet, Elsie die Erbin eines Millionärs wird und das Erbe nie antreten kann, Beide in eine wilde Seeschlacht mit Schmugglern geraten und einen Hurrikan in Folrida überleben……

Die Hauptpersonen

Ein gegensätzlicheres Paar als Homer und Elsie kann man sich kaum vorstellen. Homer ist Bergbauarbeiter in einem großen Kohlebergwerk und ist das gerne und mit Überzeugung. Er sieht seine Zukunft im Bergwerk, in derm er eine bescheidene Karriere macht. Er sieht gut aus und ist die Zuverlässigkeit in Person, man könnte ihn auch langweilig finden. Als er Elsie geheiratet hat, kannten sich beide eigentlich kaum und Elsie wurde mehr oder weniger zufällig seine Frau. „Kismet“ würde das Homers Chef nennen. Eigentlich trauert sie immer noch ihrer Jugendliebe Buddy Epson nach, dem genauen Gegenteil von Homer. Für ihn schwärmte sie während eines kurzen Aufenthaltes in Florida, aber er verließ sie, um in New York Karriere als Sänger und Tänzer zu machen. Als sie ihn über ihre Heirat informierte, schickte er ihr als Hochzeitsgeschenk einen kleinen Alligator, den Elsie wie ein Kind liebt und den Homer überhaupt nicht mag, denn er spürt, daß Elsie dieses Tier mehr liebt als ihn.

Homer hofft, daß die gemeinsame Reise nach Florida, für die er zwei Wochen Urlaub und ein Darlehen von 100 Dollar von seinem sehr verständnisvollen Chef erhalten hat, ihn und Elsie zusammenbringen wird, vor allem wenn Albert, und damit die permamente Erinnerung an seinen Rivalen Buddy, endlich aus dem gemeinsamen Leben verschwunden ist. Elsie wiederum hofft, daß sie und Homer in Florida eine gemeinsame neue Heimat finden und sie nie mehr zurückkehren muss in das verhasste Kohlebergwerksstädtchen.

Meine Meinung

Zu Beginn war ich ganz angetan von diesem Hörbuch, die Geschichte entwickelte sich einigermaßen spannend mit einem Schuß Skurrilität, was ich auch erwartet hatte. Die Begegnung mit John Steinebck ist eingebettet in den historischen Kontext der Wirtschaftskrise, in der viele Menschen ihre Arbeit verloren und sich gegen ihre Arbeitgeber auflehnten. Zunehmend wurde die Handlung jedoch immer absurder und als Homer dann gegen Schmuggler mit Macheten (und mit Untersützung von Albert) kämpfte, kippte für mich die Geschichte und ich hörte nur noch weiter, weil ich wissen wollte, wie sich Homer Hickham aus den Geschehnissen herauswinden wird.  Dazu kam, daß mir die Person, um die sich eigentlich alles dreht, nämlich Albert, viel zu kurz kam und seltsam blaß blieb. Da hätte ich wirklich mehr erwartet.

Eine große Unterstützung für’s Durchhalten war für mich der Sprecher Michael – Che Koch, den ich bisher noch nicht als Hörbuchsprecher kannte. Er liest die Geschichte lebendig und verleiht den verschiedenen Protagonisten ihre eigene Tonlage, auch Albert. Seine Lesweise hielt mich letztendlich bei der Stange.

Fazit: Manchmal ist es vielleicht doch besser, man liest Bücher – womöglich gehört dieses, trotz sehr gutem Sprecher, dazu. Dann könnte man gewisse Längen in der Handlung übergehen und ich wäre dann dem Charme, den das Buch haben soll, vielleicht auch erlegen. So jedoch hat es mich leider nicht wirklich mitreissen können.

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Gespräche aus der Community

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"Bei diesem Buch schießt die Lebensfreude wie eine von Hickams Raketen in den Himmel“  (Elke Heidenreich)


Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des Romans


"Rocket Boys. Roman einer Jugend." von Homer Hickam


ein. Bitte bewerbt euch bis zum 03.12.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


Über den Inhalt:

Für die einen ist Sputnik nur ein heller Fleck am Himmel. Doch Sonny bedeutet er die Welt. In der tristen Bergarbeiterstadt Coalwood gibt es für ihn nur zwei Möglichkeiten: Entweder er erhält ein Football-Stipendium am College oder er fristet sein Dasein in der Kohlemine seines Vaters. Doch Sonny hat eine Mission: Er will eine Rakete bauen. Gemeinsam mit seinen Freunden wagt er es, seine Zukunft in neue Bahnen zu lenken. Gegen die Angst. Gegen den Willen seines unnahbaren Vaters. Für die Hoffnungen einer ganzen Stadt.


Du möchtest "Rocket Boys. Roman einer Jugend." von Homer Hickam lesen?

Dann bewerbe dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von

HarperCollins Germany



PS: Rocket Boys spielt zeitlich im Anschluss an "Albert muss nach Hause". Es gibt also ein Wiedersehen mit Homer und Elsie.

Zur Leserunde

Vielleicht ist euch unser Alligator Albert schon hier und da begegnet. Schließlich ist er der tierische Star von "Albert muss nach Hause".

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

"Albert muss nach Hause" von Homer Hickam

ein.

Bitte bewerbt euch bis zum 01.06.2016 für eines von 30 Leseexemplaren (Vorab-Exemplar Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.

Mit hinreißendem Humor erzählt der preisgekrönte Autor darin von verpassten Chancen, einer großen Liebe und dem absurd-schönen Glück, in Gesellschaft eines Grinsenden Alligators zu reisen:

Keinen Tag länger will Homer Hickam der Ältere sein Badezimmer mit einem bissigen Reptil namens Albert teilen. Als der Bergwerksarbeiter seiner Frau ein Ultimatum stellt, muss Elsie lange überlegen. Schließlich ist ein Leben ohne Alligator doch sinnlos. Wie alles hier in Coalwood, West Virginia. Die ganze trostlose Stadt liegt unter einer schwarzen Staubschicht begraben. Und selbst vor ihrer Ehe hat die Große Depression keinen Halt gemacht. Trotzdem fällt Elsie die Entscheidung – unter einer Bedingung: Sie müssen Albert nach Hause bringen. Zurück nach Florida. In einem alten Buick. Mit Alligator auf dem Rücksitz …

Du möchtest "Albert muss nach Hause" von Homer Hickam lesen?

Dann bewerbe dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir

Das Team von HarperCollins Germany

PS: Teile deine Erlebnisse mit Albert gern auf Twitter, Facebook und Instagram unter #AlbertmussnachHause

Letzter Beitrag von  Cenerentola89vor 3 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Homer Hickam wurde am 19. Februar 1943 in Coalwood, West Virginia (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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