Homer Hickam

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Ins Nimmerland mit...

Homer Hickam ist Ingenieur, ehemaliger Leutnant, Bestseller-Autor und beinahe Astronaut. In Deutschland schaffte er seinen schriftstellerischen Durchbruch mit seinem Roman "Albert muss nach Hause", der zugleich die erste Übersetzung seiner Werke ins Deutsche darstellte. Als Kind gründete er mit Freunden die Big Creek Missile Agency und baute Raketen. Sein autobiografischer Roman "Rocket Boys" erscheint im Dezember 2017 in Deutschland und wir durften vor der Veröffentlichung mit dem Autor über Dinosaurier Skelette, Hausbau und Tinkerbell sprechen...

Dear Homer, thank you so much for this interview. Hast du ein Lieblingsgetränk?

Es kommt darauf an, wo ich bin. Wenn ich weit draußen in der Wildnis von Montana bin, um Dinosaurier Skelette zu jagen, liebe ich einen guten Gin Tonic zum Feierabend. Wenn ich mich gerade in der Karibik heumtreibe, muss es ein Rum mit Cola sein, den wir dort unten "Cuba Libre" nennen. Dicht dahinter folgt ein "Dark & Stormy", der aus dunklem Rum und Ingwer-Bier besteht.

Was ist das schönste Feedback, das du von deinen Lesern erhalten hast?

Nun, wie alle Autoren liebe ich es natürlich, für meine Werke gelobt zu werden, aber ich mag es ebenso sehr, wenn es deutlich ist, dass sich der Leser wirklich Gedanken zu meinen Büchern gemacht hat und mehr übe rdie Charaktere erfahren möchte. Diese Fragen bereiten mir großen Spaß, da ich dann selbst noch einmal gründlich über meine Charaktere nachdenken muss.

Gibt es ein Genre, das dich als Autor besonders reizt?

Ich habe schon verschiedene Genres ausprobiert, Memoir, Belletristik, Biografie, Science Fiction, Marinegeschichte, Historischer Roman und sogar Liebesroman! Ich schreibe immer über Dinde, die mich interessieren und lass dann einfach das Genre übernehmen, in das mein Buch gehört.

Wann hast du die besten Ideen?

Ich habe die besten Ideen, wenn ich die Möglichkeit habe, mich etwas zurückzuziehen. Ich glaube, darüber nachzudenken, was ich schreiben möchte, bevor ich beginne, ist äußerst wichtig. Du wärst überrascht, wie viele Neu-Autoren einfach schreiben, ohne sich zuvor Gedanken darüber zu machen. Ich bin fest überzeugt, dass ein Autor zumindest eine Idee haben sollte, wohin er mit seinem Buch möcht, da er sich ansonsten beim Schreiben schon bald verirrt.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ich höre gerne sanften Jazz oder Klavierkonzerte.

Hast du ein Lieblingswort?

Prodigious! (Dt.: Erstaunlich, ungeheuer, außerordentlich) Das ist das Wort, nicht die Antwort auf deine Frage ;-)

How prodigious! ;-) Welchen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Ich hätte nichts dagegen, an einer Universität junge Autoren zu unterrichten. Professor Hickam klingt doch gut, findest du nicht?

Auf jeden Fall! Prokrastinierst du manchmal beim Schreiben?

Oh, für Autoren gibt es so viele Wege zu prokrastinieren! Meistens denke ich über unser Zuhause auf den Jungferninseln nach und wie wir es noch schöner gestalten können. Das ist vor allem jetzt notwendig, da es durch den Hurrikan Irma vollständig zerstört worden ist. Zu Zeit komme ich also gar nicht so viel zum Schreiben, da ich viel Zeit mit Versicherungsmenschen und Architekten verbringen muss.

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreibprozess?

Chai Tee. Ich liebe den. Und ein Erdnussbutterkeks ist auch gut.

Kannst du uns eine gute Fernsehserie empfehlen?

Ich liebe die Netflix Serie "Orange is the New Black", in der es um ein Frauengefängnis geht. Ich finde, sie ist größtenteils wirklich gut geschrieben.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Wenn ein neuer Freund meine Arbeit noch gar nicht kennt, beginne ich mit "Rocket Boys", mit der kleinen Hoffnung, dass es sie dazu anregt, alle meine anderen Bücher zu kaufen. Bei einem Buchgeschenk, das ich nicht selbst geschrieben habe, kommt es darauf an, für wen es bestimmt ist. Ich schätze, ich habe schon gleich häufig "Wer die Nachtigall stört" (Harper Lee) und "Weg in die Wildnis" (Larry McMurtry) an Freunde verschenkt, die gerne lesen.

Wohin sollen wir unbedingt einmal reisen und welches Buch sollten wir als Reiselektüre mitnehmen?

Ihr solltet unbedingt einmal ins Outback nach Australien reisen und "The Sundowners" von Jon Cleary mitnehmen. Und dann müsst ihr unbedingt Island besuchen und das Buch "Sein eigener Herr" von dem Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness lesen.

Hast du ein Seelentier?

Das Eichhörnchen. Sie sind raffiniert und geben niemals auf. Wir ähneln uns ziemlich.

Gibt es etwas, das du gerne lernen würdest?

Eine Fremdsprache. Ich bin darin gar nicht gut. Mein Spanisch ist miserabel und mein Deutsch ebenfalls, obwohl ich es immer noch genug kann, um in den Ländern auszukommen, wenn ich verzweifelt eine Toilette suche oder ein Bier bestellen möchte.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich liebe es, mich in mich selbst zu flüchten und ganz für mich zu sein, vollständig für mich, und niemanden um mich zu haben, mit dem ich reden kann, außer mich selbst. Dann bin ich am glücklichsten.

Zu guter Letzt: Welche Buchfigur würdest du gerne einmal treffen und was würdet ihr zusammen unternehmen?

Glöckchen aus Peter Pan. Ich möchte, dass sie mich mit ihrem Feenstaub besprüht und wir dann einfach herumfliegen und den Tag genießen. Vielleicht würden wir auch noch ein paar Piraten bekämpfen.

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