Honoré de Balzac Glanz und Elend der Kurtisanen

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Inhaltsangabe zu „Glanz und Elend der Kurtisanen“ von Honoré de Balzac

Die Kurtisane Esther und der junge Dichter Lucien de Rubempré lieben einander. Doch auch Nucingen, ein reicher Pariser Bankier, ist von Esthers Schönheit fasziniert, und ihm ist jedes Mittel recht, sie zu besitzen. In seinem Roman Glanz und Elend der Kurtisanen präsentiert Balzac eine umfassende Studie der Pariser Unterwelt, einer Welt der großen und kleinen Gauner, der Prostitution und der Methoden von Justiz und Polizei. In keinem seiner anderen Werke ist das Leitthema der Comédie humaine, die vernichtende Gewalt der Leidenschaft, an Angehörigen so vieler Gesellschaftsschichten gleichzeitig entwickelt. Und in keinem anderen Werk Balzacs ist die Kritik an der zeitgenössischen Gesellschaft so scharf formuliert wie in seinem Kurtisanenroman.

Fortsetzung der Lebensgeschichte von Lucien. Reiht sich nahtlos in den Vorgänger ein.

— Ninja9933
Ninja9933

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  • Rezension zu "Glanz und Elend der Kurtisanen" von Honoré de Balzac

    Glanz und Elend der Kurtisanen
    JeunesseDoree

    JeunesseDoree

    26. February 2008 um 19:20

    Eine epische Geschichte um einen entkommenen Sträfling, der sich bedinglos für das Glück seines Zöglings aufopfert und der dabei vor nichts zurückschreckt ,um die Wände der Pariser Boudoire und Salons nach seinen Regeln zum wackeln zu bringen. Dieser Teufelskerl zieht nicht nur die außerordentlichen Menschen, mit denen er sich umgibt und die er als Werkzeuge in seinem Spiel missbraucht, in seinen Bann, sondern auch den Leser. Das beeindruckende an der Figur des Jaques Collin ist neben seiner skrupelosen Berechnung, ständigen Geistesgegenwart und Wandlungsfähigkeit, vor allem die leidenschaftliche Aufopferungsbereitschaft, welche mich sehr an diejenige von Jean Valjean aus "Les Misérables" erinnert hat. Balzac hält die Geschichten und Identitäten der Protagonisten geschickt im Verborgenen und deckt diese erst nach und nach im Verlauf des Romans auf. Ein kleiner Wermutstropfen für den weniger geneigten Leser ist vielleicht, daß Balzac unzählige Namen und Anspielungen in den Roman einstreut, welche für Normalsterbliche unverständlich bleiben, wenn man zu faul ist, diese in den Anmerkungen nachzuschlagen. Ansonsten kann man nur den Hut ziehen, vor diesem Zeugnis meisterhafter französischer Schreibkunst.

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