Hope Adams

 4,1 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor*in von Niemandsmeer.

Lebenslauf

Hope Adams ist das Pseudonym einer Autorin, die schon mehrere Romane veröffentlicht hat. Sie wurde in Jerusalem geboren, hat ihre Kindheit unter anderem in Nigeria und auf Borneo verbracht und in Oxford studiert. Niemandsmeer ist ihr erster Roman unter dem Namen Hope Adams.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hope Adams

Cover des Buches Niemandsmeer (ISBN: 9783426282304)

Niemandsmeer

 (27)
Erschienen am 20.08.2021

Neue Rezensionen zu Hope Adams

Cover des Buches Niemandsmeer (ISBN: 9783426282304)
frauschulze_hoppe_liests avatar

Rezension zu "Niemandsmeer" von Hope Adams

Beruht auf wahrer Begebenheit
frauschulze_hoppe_liestvor 2 Jahren

Kurzgefasst:

- Eine Schiffsreise ins Ungewisse und ein Mord.

- 180 für kleinere Straftaten verurteilte Frauen.

- Eine Dame, die an diese Frauen glaubt und eine Patchwork-Decke.

Für wen ist dieses Buch:

Für alle, die gerne Geschichten lesen, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Für alle, die sich gerne mit Menschen und ihren Abgründen beschäftigen. Und für alle, die gerne miträtseln.

Mein Fazit:

Ich hatte mich sehr auf diese Geschichte, welche auf historischen Ereignissen beruht, gefreut und in Kombination mit etwas Krimifeeling, dachte ich es könne nichts schief gehen. Dem war dann auch so, richtig begeistern konnte mich das Buch dennoch nicht. Zu gerne hätte ich mehr über die Gründe für die Deportationen und über die davon betroffenen Frauen erfahren. Die britische Gesellschaft stieß diese Frauen aus ihren Reihen aus und verschiffte sie nach Van-Diemens-Land (heute: Tasmanien). Das alleine bietet schon viel Stoff für Spannung. Der Mordfall und die damit verbundene Konsequenz, mit dem Mörder auf dem Schiffe gefangen zu sein, hätte eine hochbrisante Geschichte liefern können. Leider plätscherte diese in meinen Augen aber nur so vor sich hin. Schön fand ich das Protagonistin Kezia Hayters, welche die Frauen auf ihrer Reise begleitete und beschäftigte, versuchte hinter die Fassaden zu blicken, was ihr auch bewundernswert gelang. So entstand eine interessante Gruppendynamik, die auch die ein oder andere Freundschaft entstehen ließ. Kurz: Interessante Grundidee, von der ich mir mehr erhofft hätte. 

Cover des Buches Niemandsmeer (ISBN: 9783426282304)
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Rezension zu "Niemandsmeer" von Hope Adams

Der Schreibstil war nichts für mich
PatriciaJanzenvor 2 Jahren

Niemandsmeer ist ein historischer Kriminalroman, dessen Setting mich ein wenig an Stuart Turtons grandiosen Roman "Der Tod und das dunkle Meer" erinnerte. Da die Geschichte auf wahren Ereignissen beruht, war ich noch gespannter! Letztenendes blieb dies jedoch auch der Aspekt, welcher mir am gesamten Buch am besten gefallen hat. Mein größtes Problem hatte ich wohl mit dem Schreibstil und der allgemeinen Erzählweise dieser Geschichte. Alles erschien mir seltsam distanziert - die die Autorin sich entschieden hat, viele verschiedene Frauen die Geschichte erzählen zu lassen, war es für mich schwer, mich auf eine Perspektive einzulassen. So konnte ich auch keine Beziehung zu den Erzählenden aufbauen. Durch die gefühlte große Distanz zu den Ereignissen fehlte es mir auch einfach an Spannung. Leider konnte ich nicht mitfiebern, auch nach etwa 200 Seiten war bei mir kein Interesse geweckt, was dazu führte, dass ich das Buch schließlich abbrach und lediglich die letzten Seiten noch einmal überflog. Ich lese eigentlich sehr gerne Bücher dieser Art, umso enttäuschter war ich, dass ich an "Niemandsmeer" so hohe Erwartungen hatte, welche sich für mich einfach nicht bestätigen konnten.

Cover des Buches Niemandsmeer (ISBN: 9783426282304)
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Rezension zu "Niemandsmeer" von Hope Adams

fesselnde Geschichte
Nele33vor 2 Jahren

Mit " Niemandsmeer" beschreibt die Autorin die Reise von 180 verurteilten Frauen aus England, die nach Tasmanien in die Verbannung geschickt werden.

Die Reise findet mit dem Schiff Rajah statt, welches nach Rechereche der Autorin wirklich gegeben hat. Die Frauen waren allesamt wegen Bagatell-Delikten verurteilt. MIt an Board ist die die junge Kezia Hayter, eine Frau aus der Oberschicht, die ihr Leben in England auch hinter sich lassen will um in Tasmanien neu zu beginnen. Hintergrund ist der soziale Zirkel dem sie angehört. Aus den von ihr betreuten Frauen, wählt sie 18 aus um mit ihnen auf der Überfahrt einen Quilt zu nähen. DIeseer wird in die Geschichte als der Rajah-Quilt eingehen. Die einzelnen Geschichten der Frauen sind hart, wurden sie doch aus der Not heraus zu Verbrecherinnen.

Als eine von ihnen ermordet wird, geht die Angst an Bord um und die anwesenden Frauen werden vom Kapitän, dem Reverned, dem Bord-Arzt und Kezia einzeln befragt.
Die gesamte Geschichte wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Frauen und Kezia im Wechsel erzählt.

Der historische Hintergrund und die ausgestaltung der Personen machen dieses Buch zu einem Lesegenuss.
Es ist sowohl ein Krimi, als auch eine Sozialstudie zu der Zeit im 19. Jahrhundert.

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