Hope Jahren Blattgeflüster

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Inhaltsangabe zu „Blattgeflüster“ von Hope Jahren

Eine hinreißende Geschichte über Pflanzen, Liebe und die Wissenschaft
Hope Jahren hat das, wovon viele Menschen träumen: einen Beruf, der ihr Herz und ihr Leben erfüllt. Seit sie denken kann, ist die Geo-Biologin fasziniert von der Natur – von Pflanzen, Bäumen, Blättern, Samenkörnern und den unglaublichen Geschichten, die sie uns erzählen, sogar noch in fossiler Form. Wie ist es beispielsweise möglich, dass ein Kirschkern hundert Jahre lang geduldig warten kann, bis er sich auf einmal dazu entscheidet zu keimen? Hope Jahrens Werdegang von der kindlichen Forscherin zur angesehenen Wissenschaftlerin, die sich trotz zahlreicher Hindernisse in einer Männerwelt behauptet, ist eine inspirierende und mitreißende Geschichte voller Leidenschaft, Durchhaltevermögen und ewiger Neugierde. Ein wunderbares Gleichnis über die Kraft der Natur und die Freude des Entdeckens, das einen ganz neuen Blick auf die Pflanzenwelt eröffnet. Seite für Seite. Blatt für Blatt.
Für die New York Times ist Hope Jahrens »Blattgeflüster« eines der 100 besten Bücher des Jahres 2016.

Ein Buchschätzchen dieser Mix aus Biographie und Sachbuch. Highlight 2017

— thursdaynext

Viel Fachsimpelei über Pflanzen, die irgendwann zu viel wird – ein zähes Buch, das leider nicht überzeugen konnte.

— killmonotony

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    Blattgeflüster

    thursdaynext

    22. October 2017 um 12:16

    Pflanzen, Bäume, eine Geobiologin und ihr Leben. Etwas davon sollte man mögen um diesen großartigen Mix aus Sachbuch und Autobiographie genießen zu können.Dank Petra Wiemanns Blog: Elementares Lesen ,bin ich über dieses Buchschätzchen gestolpert und Hope Jahren hatte mich von Beginn bis Ende ihrer Erzählung in der Tasche.Geboren 1969 kämpft sie sich durchs Studium, wird Professorin und muss immer wieder feststellen, dass sie als Frau, zudem noch als Frau, der der ganze äußerliche Schnickschnack komplett unwichtig ist, sehr oft gegen die sogenannte gläserne Decke stösst.Hope Jahren verehrt dieselben Dinge wie ich: die Natur, die Evolution und die Schönheit, die sich darin verbirgt oder die einen oft auch direkt anspringt und überwältigt. Sie erzählt spannend und mitreißend über ihre Forschung, gewährt Einblicke in das Leben von Forschern in den USA, deren Fachgebiet selten kommerziell verwertbar ist. Erkenntnisgewinn ohne Profit lockt schwerlich Sponsoren. Blattgeflüster ist aber nicht nur ein wunderbares, stellenweise poetisches (wirklich, ich meine Poesie, nichts, aber auch gar nichts Esoterisches, vergrault hier das Lesevergnügen) Buch über das Reich der Pflanzen. Es ist humorvoll, trotzig und von subtilem Witz, der durchaus von den leicht schrägen Hauptdarstellern lebt.Hope Jahrens Assistent und bestem Freund Bill, der recht speziell ist und Jahrens Auseinandersetzung mit Panikattacken, die sich aus ihrer manischen depressiven Veranlagung ergeben. Hope Jahren ist eine wundervolle, außergewöhnliche Frau.„Sie besitzen wahrscheinlich eine Badezimmerwaage, die den Unterschied zwischen einem 82 und einem 84 Kilo schweren Mann anzeigen kann. Ich habe eine wissenschaftliche Waage, die den Unterschied zwischen einem Atom mit 12 Neutronen und einem mit 13 Neutronen erkennt. Ich habe sogar zwei solcher Waagen. Sie werden als Massenspektrometer bezeichnet und sind ungefähr eine halbe Million Dollar wert. Die Universität hat sie mir in dem nicht völlig stillschweigenden Einverständnis gekauft, dass ich mit ihnen wunderbare und zuvor unmögliche Dinge tun würde …… Ausgehend von einer groben Kosten -Nutzen -Analyse müsste ich jedes Jahr, bis ich im Grab liege, ungefähr vier wunderbare und zuvor unmögliche Dinge tun…“ In Hope Jahrens Buch liest man über Freundschaft, Neugier, den Kampf mit einer psychischen Erkrankung zu leben, Forscherdrang, Tricks wie man kostengünstig sein Labor ausstattet, Charles Dickens, die Liebe in vielen verschiedenen Facetten und nebenbei erweitert man staunend sein Wissen. Lacht, ist fasziniert, schmunzelt, leidet mit und ist tief berührt.Das Beste aber ist, dass während und nach Lektüre die Welt um einen herum wieder ein kleines Stückchen wunderbarer geworden ist.

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  • Rezension: Blattgeflüster

    Blattgeflüster

    killmonotony

    06. May 2017 um 14:18

    Hui, dieses Buch war ein steiniger Ritt durch 20 Jahre Berufserfahrung von Hope Jahren, von ihren Anfängen als Studentin, die in der Krankenhausapotheke jobbt, bis zu ihrem eigenen Labor in Honolulu, Hawaii. Zu Beginn des Buches ist man voller Hoffnung, dass Hope aus schlimmen Wohnungen und noch schlimmeren Jobs herauskommt und endlich das große Los zieht. Dann lernt sie auf einer Exkursion Bill kennen und die beiden bleiben ihr ganzes Leben lang Seelenverwandte. Er begleitet sie durch mehrere Staaten, in mehrere Länder, zu einigen Universitäten, wo sie schließlich, nach Jahren des Ärgers, der Nachtschichten und der Angst ihre lebenslange Festanstellung erhält. So weit, so gut. Die erste Hälfte des Buches las sich wie ein Träumchen, kurzweilig und vollgepackt mit jede Menge interessanten Fakten, hübsch verpackt und ansprechend erzählt, über die Welt der Pflanzen. Aufgeteilt in „Episoden“ erzählt Hope Jahren von ihrem Leben, teilweise so lustig, dass ich laut auflachen musste: „Du tust so, als sei es nicht das Normalste der Welt, dass ein Typ sich die Haare abrasiert und sie dann in einem toten Baum am falschen Ende der Stadt hortet. Mein Gott, du bist wie besessen.“ Nach ungefähr der Hälfte jedoch wurden die gesammelten Erkenntnisse der Flora und Fauna ein wenig zu viel, man hat zwar allerhand gelernt, aber ihre Lebensgeschichte war weitaus interessanter und sehr bald war ich schon etwas genervt, wenn der schöne Story-Fluss, den sie hatte, unterbrochen wurde durch Pflanzenkunde. Ein Road-Trip nach dem anderen, eine Exkursion durch die Pampa, alles war auf einmal spannender als das wichtigste in Jahrens‘ Leben: Die Pflanzen. Aber selbst ihre Lebensgeschichte konnte mich irgendwann nicht mehr packen, und trotz des sehr gelungenen Schreibstils habe ich gemerkt, wie ich mich immer mehr zwingen musste, das Buch weiterzulesen. Und sowas endet bald in Frustration. Weggelegt habe ich es trotzdem nicht, weil man ja schon wissen wollte, wie z.B. ihre Psychose verläuft, ob sie am Ende die rosigen Seiten der Arbeit als Wissenschaftler zu Gesicht bekommt oder ob sie sich vielleicht trotz der brüderlichen Liebe zu Bill für ihn als Partner in ihrem Leben entscheidet. Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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