Alle Bücher von Horn

HornDie Realisierung der Lissabon-Strategie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Realisierung der Lissabon-Strategie
Die Realisierung der Lissabon-Strategie
 (0)
Erschienen am 21.12.2006
HornHorn Breitengrad Null Auf dem Äquator um die Welt, Weltbild, 295 Seiten, Bilder
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Horn Breitengrad Null Auf dem Äquator um die Welt, Weltbild, 295 Seiten, Bilder
HornStudies in the Management of Government Enterprise
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Studies in the Management of Government Enterprise
HornDie Kanalinseln
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Kanalinseln
Die Kanalinseln
 (0)
Erschienen am 01.08.1989

Neue Rezensionen zu Horn

Neu
Zu diesem Autor gibt es noch keine Rezensionen.

Gespräche aus der Community

Neu
Roland_M_Horns avatar
Hallo,

an dieser Stelle möchte ich ein weiteres Buch von mir vorstellen. Diesmal handelt es sich nicht um ein alternatives Sachbuch, sondern um eine Novelle. Allerdings geht es um ein alternatives Thema, nämlich um Zeitreisen. In diesem Buch treffen Religion, Wissenschaft und Originalpassagen aus der Bibel zusammen.

Inhalt:

Die Novelle spielt in ferner Zukunft in Israel – im Friedensreich, das von den biblischen Propheten vorhergesehen wurde. Allabendlich trifft sich die vierzehnjährige Ziva mit ihrem Großvater vor dessen Haus und lässt sich von ihm alte Geschichten erzählen. Bis sie ihn eines Tages aufgrund seiner Verbindungen in die höchsten Kreise danach fragt, ob er etwas über angebliche Zeitreisen weiß. Der Großvater, Nathaniel, weiß darüber Bescheid und kennt auch die politischen Hintergründe, die er versucht, seiner Enkelin verständlich zu erklären.

Leseprobe:

Kapitel 1

Es war Sommer. Die vierzehnjährige Ziva und ihr Großvater Nathaniel saßen wie so oft auf ihrer Bank Richtung Tempelberg in Jerusalem. Es war Abend, und die Temperaturen waren angenehm. Schon oft hatten die beiden hier gesessen, und Nathaniel hatte seiner Enkeltochter von der Vergangenheit ihres gemeinsamen Volkes erzählt. Dabei zitierte er gerne aus der Bibel – sogar aus dem Neuen Testament, obwohl dieses eigentlich nicht Glaubensinhalt seiner jüdischen Religion war.

Doch diesmal hatte sie etwas ganz Besonderes auf dem Herzen: „Opa“, sagte sie, „ich habe gehört, dass unsere Agenten schon Zeitreisen durchgeführt hätten. Weißt Du etwas darüber?“ Ziva wusste, dass ihr Großvater als hochangesehener Religionswissenschaftler gute Kontakte zu höchsten Kreisen hatte. Sie fragte sich schon lange, ob sie ihrem Opa diese Frage stellen sollte, denn schließlich hatte sie nur ein- zweimal von dem Gerücht gehört und sie fragte sich, ob dies wirklich wahr sein könnte, oder ob dieses Gerücht nur eine Geschichte war, die das Sommerloch füllte.
Nathaniel überlegte lange. Ziva konnte die Spannung kaum aushalten, bis ihr Opa endlich antwortete: „Weißt Du Ziva, den allumfassenden Frieden, den wir hier er-reicht haben, hatten wir nicht immer. Besonders im 20. und 21. Jahrhundert wurde uns übel mitgespielt. Nachdem es unseren Vorfahren gelungen war, unseren Staat wieder zu errichten, wurde er von allen Seiten angefeindet.“
Ziva entgegnete ungeduldig: „Ja, ich weiß das Opa, das habe ich schließlich schon in der Schule gelernt!“
Nathaniel antwortete: „Kleines, ich will Dir doch nur den Unterschied zu heute klarmachen. Heute leben wir in einer Zeit, in der es wohl keine Möglichkeit gibt, uns zu schaden. Alle Völker leben in Frieden, der Geheimdienst hat keine Probleme mehr, ein eventuell entstehendes Ter-rornest ausfindig und kampfunfähig zu machen. Wie Du weißt, sind Waffen seit langem verboten, und wenn jemand welche herstellen würde, würde unser Geheimdienst das sicher bald erkennen. Doch es gab tatsächlich ein heimliches Widerstandsnest, das allerdings von Wis-senschaftlern geführt wurde, die am Bau einer Zeitmaschine arbeiteten. Der Geheimdienst übersah allerdings, dass die Motive dieser Zeitreisenden nicht edel waren. Seit der Entstehung des Friedensreiches war der Geheim-dienst wenig gefordert, vielleicht sind wir da nachlässig geworden. Das Ziel dieser Wissenschaftler, und jenen die dahinterstanden, war es allerdings, unser Friedensreich vor dessen Entstehung zu verhindern, denn sie wollten kein Friedensreich, das von Juden angeführt wurde. Ja, wie Du noch hören wirst, wollten sie sogar das Entstehen
und später die Entwicklung unseres Volkes verhindern. Doch unsere Regierung hatte schnell ihre eigenen Agenten in die Vergangenheit geschickt, um unsere Zeitlinie zu retten, das heißt einfach ausgedrückt, die ‚richtige Vergangenheit‘ wiederherzustellen bzw. soweit es möglich war, das Ändern der Vergangenheit von vornherein zu unter-binden.“
Opa, Du hast schon oft erzählt, dass es vor diesem Friedensreich Kriege gab. Ich kann mir das gar nicht vor-stellen“, fiel Ziva ein. „Der Prophet Micha hat doch auch von einer Zeit gesprochen, in der Schwerter zu Flugscharen gemacht würden. Ist das die Zeit, in der wir jetzt leben?“
„Ja“, sagte Nathaniel, „das hast Du richtig erkannt. In dem christlichen Buch der Offenbarung des Johannes heißt es, dass dieses Friedensreich auf tausend Jahre beschränkt ist. Danach, so heißt es, würde der „Satan“ – das heißt ‚Widersacher‘ und soll gewissermaßen der Gegen-spieler Gottes sein –, der seit Beginn des Friedensreiches gefesselt war, nachdem 1000 Jahren vergangen sind, wie-der freigelassen wird, um unsere Feinde an den Enden der Erde – was immer Johannes damit meint – anzustacheln, wieder gegen uns zu kämpfen. Ziva, ich glaube nicht, dass es den Satan als Person wirklich gibt. Ich glaube aber, dass es nach einer gewissen Zeit eine Krise im Friedensreich gab, in der die Feinde, von denen ich Dir gerade erzählt habe, aktiv wurden – und das waren die angesprochenen Zeitreisenden. Zum Glück konnten unsere Agenten aber alles wieder richten. Sonst hätten wir jetzt kein Friedensreich, von unserem Volk wären nur noch wenige übrig, und die wären wahrscheinlich immer noch in alle Welt zerstreut. Doch davon später mehr.“
Ziva hörte gespannt zu.
„Du kennst doch die Geschichte von Abraham und seinem Sohn Isaak, als Gott von Abraham verlangte, dass er seinen eigenen Sohn opfern sollte und in letzter Sekunde von Gott aufgefordert wurde, es nicht zu tun?“, fragte Nathaniel.
„Ja, Gott wollte Abraham prüfen, ob er wirklich Gott blind gehorsam war.“, antwortete Ziva mit entschiedener Bestimmtheit.
„Ja, siehst Du, Ziva, genau das ist das Problem: blinder Gehorsam ist nie gut. Hätte Abraham seinen einzigen von seiner Frau Sara geborenen Sohn tatsächlich getötet, hätte unser Volk niemals entstehen können, denn der Vater Ja-kobs, Isaak, der der Stammvater unseres Volkes war, wäre dann nie geboren worden. Er wäre tot gewesen und hätte so niemals Jakob zeugen können – aber genau das war es ja, was Gott Abraham versprochen hatte. Wäre Abraham blind gehorsam gewesen, hätten die Prophezeiungen Gottes niemals eintreten können.“
„Was wäre, wenn der, der diesen blinden Gehorsam forderte, gar nicht Gott gewesen wäre?“
„Er war es auch wirklich nicht, sondern einer unserer in die Vergangenheit gereisten Feinde. Der, der Abraham von dieser Tat abhielt, war nicht derselbe, der ihn dazu aufforderte! Es war einer unserer Zeitagenten, der die Entstehung unseres Volkes retten sollte!“
Ziva staunte. So etwas hatte sie noch nie gehört. Und ihr Großvater, jetzt ganz in seinem Element, legte noch eine Schippe drauf:
„Du hast sicher noch nie darüber nachgedacht, dass Gott gegen seine eigenen Gebote verstieß, indem er es zuließ, dass Isaaks zweiter Sohn Jakob seinem älteren Bruder Esau das Erstgeburtsrecht abluchste, der dann später auf der Basis von Betrug der Gründer unseres Volkes wurde.“
„Aber würde ein gerechter Gott so handeln? Da wüsste ja keiner mehr, woran er ist. Ich habe zwar keine Ahnung, wie das in der ursprünglichen Geschichte – also bevor die Zeitreisenden sich einmischten – ablief und was unsere Feinde veränderten, aber ich weiß, dass unsere Zeitagen-ten Jakob zum Gründer des Volkes Israels machen mussten, um es zu retten.“
Ziva staunte: „Hat Jakob nicht auch mit einem Engel gekämpft, der ihm dann später den Namen Israel gab?“
„Ja, Ziva, das ist eine merkwürdige Geschichte. Da kommt ein Engel, der wie ein Mensch aussieht und kämpft mit Jakob. Wie es zu diesem Kampf kam, wissen wir nicht, doch er dauert bis zur Morgenröte. Der mysteriöse Engel verliert den Zweikampf gegen Jakob, und plötzlich ist die Rede von Gott und nicht mehr von dem Engel. Jakob aber hatte sich den Muskel über der Hüft-pfanne verrenkt, und zahlreiche Israelis essen heute noch der Tradition folgend, nicht von diesem Muskel. Dieser Brauch geht auf dieses Ereignis zurück.“
„Dann wollte Jakob plötzlich von dem Fremden gesegnet werden. Das lief sogar auf Erpressung hinaus, denn der Fremde bettelte Jakob an, ihn gehen zu lassen, da es bereits Morgen war. Wieso ließ sich Gott von einem Menschen in einem Zweikampf schlagen und ihn auch noch am Fortgehen hindern?“
„Und der Fremde sagte zu Jakob: ‚Ab sofort sollst Du nicht mehr Jakob, sondern Israel‘ – das bedeutet: Gottes-kämpfer – heißen, denn Du hast gegen Gott und Menschen gekämpft und gesiegt‘.“
„Nun wollte Jakob den Namen des Fremden wissen, der ihm diesen Namen gegeben hat. Findest Du das nicht merkwürdig? Da bittet Jakob darum, von einem Fremden, den er im Zweikampf besiegt hat, gesegnet zu werden, obwohl er nicht einmal weiß, wie der Fremde hieß? Und der verrät Jakob seinen Namen nicht, sondern antwortet mit einer Gegenfrage: ‚Wieso willst Du meinen Namen wissen? ‘, und dann – segnete er ihn!“
„Ach diese Unsitte, eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, konnte bis heute noch nicht ausgemerzt werden “, stöhnte Nathaniel beiläufig.

(...)


Gruß

Roland

Beiträge: 4endet in 15 Tagen
Teilen
Roland_M_Horns avatar
Letzter Beitrag von  Roland_M_Hornvor 2 Tagen
Ich freue mich, dass du dabei bist!
Zur Leserunde
Arwen10s avatar
Eine Leserunde zum beinahe wichtigsten Thema für Teens. Ich danke dem SCM Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung




Das Beste kommt noch Ute Horn/Daniel Horn/Sarah Heuser



Das Beste kommt noch





Zum Inhalt:



Sex? Na klar! In einer Welt von YouPorn und Sexting ist es kein Problem, sich über Sex zu informieren - überall ist davon die Rede. Doch ist Sex nicht viel mehr als Körperlichkeit und Lust? Die klare Antwort: Ja! In der überarbeiteten Neuauflage des Longsellers "Baustelle Erste Liebe für Teens" zeigt Ute Horn mit den beiden Co-Autoren, Daniel Horn, 29, und Sarah Heuser, 17, dass zu einer Beziehung viel mehr gehört als nur Sex, auch wenn Sex etwas Tolles und Wertvolles ist. Und sie hilft dabei, einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität zu lernen.




Zur Leseprobe:


https://www.scm-verlag.de/media/import/mediafiles/PDF/395846000_Leseprobe.pdf



Infos zu den Autoren:



Ute Horn

Ute Horn lebt mit ihrem Mann und sieben Kindern in Krefeld. Die Medizinerin hat als Dermatologin an der Hautklinik Krefeld gearbeitet. Heute ist die Bestseller-Autorin als vielgefragte Referentin und Seelsorgerin tätig. Aktuelle Vortragstermine und weitere Informationen finden Sie unter www.ute-horn.de.




Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 04. Mai 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ?


 



Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT.

ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun.





Zur Leserunde
Roland_M_Horns avatar
Hallo,

heute möchte ich eine Leserunde für ein weiteres Buch von mir einleiten:



Inhaltsverzeichnis

Einleitung 11
Marsgesicht reloaded 13
Percival Lowell: Ein Leben für den Mars 57
Flüssiges Wasser auf dem Mars? 78
Vegetation auf dem Mars? 100
Fossilien und biologisches Leben auf dem Mars? 114
Glasröhren auf dem Mars und andere Kuriositäten 128
Der Sensationsmeteorit ALH84001 161
Katastrophen im Sonnensystem und die Verschiebung des Marsäquators 182
Atomkrieg auf dem Mars? 204
Die Mars-Atlantis-Connection 219
Literaturverzeichnis 237



Vorwort von Bernhard Beier*

Rätselhafter Mars! Bereits seit Jahrhunderten stellt sich uns Menschen die Frage, ob es auf dem so genannten „Roten Planeten“ Leben - mithin intelligentes, dem unseren vergleichbares Leben - gab oder womöglich noch immer gibt. Spätestens seit dem Beginn der irdischen Weltraumfahrt, speziell der unbemannten Marsmissionen der USA, liegt nun eine stetig wachsende Zahl von Indizien und Evidenzen dafür vor, dass eine derartige Annahme nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Obwohl dies von offizieller Seite, d.h. seitens der zuständigen Behörden und der Wissenschafts-Orthodoxie nach wie vor hartnäckig bestritten wird, lassen sich vielfältige, vor allem von der NASA unbeabsichtigt dokumentierte und veröffentlichte Anomalien in immer mehr Fällen nicht mehr ohne weiteres als fehlinterpretierte Geofakte (oder besser: Arefakte) bzw. als Launen der Natur erklären. Die Vermutung, dass wir es bei nicht wenigen von ihnen mit groß- und kleinmaßstäblichen Überresten künstlich geschaffener Strukturen zu tun haben, über deren Herkunft und Alter wir derzeit freilich nur spekulieren können, gewinnt zunehmend an Gewicht.
Umso bedauerlicher ist einerseits die, dieses Thema betreffende, anhaltende „Blockadepolitik“ der für die Erforschung des Mars „offiziell“ zuständigen Stellen als auch die - um dies deutlich zu sagen - Verächtlichmachung all derjenigen, die sich mit guten Gründen gegen die vorherrschende Lehrmeinung eines seit Milliarden von Jahren lebensfeindlichen Mars wenden, durch Medien und tonangebende Fachwissenschaftler. Dies alles behindert, sei es unbeabsichtigt oder auch ganz bewusst, einen sachlichen, vorurteilsfreien und ergebnisoffenen Diskurs zu der Frage nach einstmals hoch entwickelten Lebensformen und die zumindest vormalige Existenz einer technisch fortschrittlichen Zivilisation auf unserer heute so öde erscheinenden Nachbarwelt.
Ebenfalls zu bedauern ist auch das Faktum, dass zumindest hier im deutschsprachigen Raum bisher kaum geeignete Einstiegs-Literatur zu diesem Themenbereich existiert, die zum einen jenseits naiver Glaubensbekundungen in Sachen „Marsianer“ und zum anderen in notwendigerweise kritischer Distanz zu dem steht, was seitens der Establishment-Forschung dazu zu hören ist. Während immerhin eine erkleckliche Anzahl z.T. durchaus hoch-karätiger deutschsprachiger Bücher auf einer eher allgemeinen Ebene die Frage nach Leben auf dem Mars behandelt, ist die Auswahl an besagter Spezial-Literatur leider äußerst dünn gesät.
Umso erfreuter war der Verfasser dieses Vorworts, als ihm sein langjähriger Forscher-Kollege Roland M. Horn mitteilte, er wolle sich in dem nun hier vorliegenden Buch ausführlich mit der Diskussion vermeintlicher oder tatsächlicher Spuren einer zu vermutenden Mars-Zivilisation befassen. Dass Horn, der sich in der Vergangenheit bereits einen Namen als UFO-Experte und Autor im Bereich alternativer Ur- und Frühgeschichtsforschung gemacht hat, sich die Arbeit daran nicht leichtgemacht hat, wird nicht zuletzt anhand seiner umfassenden Abhandlung des so genannten „Mars-Gesichts“ im Hochland von Cydonia Mensae in der nördlichen Mars-Hemisphäre deutlich. Wie viele von uns, musste auch er seine diesbezüglichen Ansichten immer wieder revidieren, hin- und hergerissen von einer Flut widersprüchlicher Informationen und sicherlich – auch dies dürfte wohl für die meisten von uns Lesern gelten – nicht unbeeinflusst vom Trom-melfeuer der Mainstream-Verlautbarungen zu dieser rätselhaften Formation.
Sicherlich kann und will Horn, der sich nachfolgend mit einer ganzen Reihe besonders wesentlicher Phänomene und Probleme im Bereich nonkonformistischer Marsforschung beschäftigt, keine „endgültigen“ Antworten liefern, was beim derzeitigen Erkenntnisstand zweifellos vermessen wäre. Vielmehr stellt er hier ein bemerkenswertes Kompendium mit einer Fülle von Informationen zum derzeitigen Stand internationaler alternativer Forschung vor, zu denen er beachtliche eigene Überlegungen beisteuert. Kurz gesagt, liefert er einen überaus wertvollen Beitrag zur notwendigen Diskussion um mögliche Mars-Intelligenzen in mehr oder weniger ferner Vergangenheit. Eines dürfte immerhin klar sein: Sollte sich deren Existenz demnächst unwiderlegbar beweisen lassen, liegt es im ureigenen Interesse unserer Menschheit, den Gründen für ihr vermutlich unter katastrophischen Umständen erfolgtes Verschwinden auf die Spur zu kommen.

* Bernhard Beier ist Chefredakteur beim Projekt Atlantisforschung.de 




Einleitung

Seit 1976 spricht man vom Marsgesicht – einem Tafelberg auf dem Mars mit drei Kilometern Länge und einer Breite von 1,5 Kilometern. Auf einem der Bilder der Viking-2-Sonde sah dieses Gebilde verblüffend wie ein menschliches Gesicht aus – zumindestens, was seine westliche Hälfte betrifft – die östliche liegt im Schatten. Als in den späten 1980ern ein Bild aufgefunden wurde, das von der gleichen Sonde aufgenommen worden war – nur wenige Stunden nach dem ersten, zeigten sich die menschlichen Zü-ge erneut, und das, obwohl das Bild in einem höheren Winkel aufgenommen worden war. Zahlreiche Forscher, unter ihnen auch ich, waren überzeugt davon, dass diese Formation künstlich errichtet worden war.
Doch für die NASA handelte es sich lediglich um ein Spiel von Licht und Schatten.
1989 umkreiste die Sonde Mars Global Surveyor den Mars und nahm ein Bild mit hoher Auslösung vom „Mars-Gesicht“ auf. Dieses Gebilde sah nun nicht mehr wie ein Gesicht aus – und die Gegner der Künstlichkeitsthese jubelten, und ein Teil der Forscher – unter ihnen auch ich – nahmen Abstand von ihr.
Die erst später veröffentlichte kontrastverstärkte und winkelkorrigierte Darstellung wiesen wieder etwas mehr Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Bild auf. Doch diese Tatsache wurde kaum noch zur Kenntnis genommen – zu groß war die Enttäuschung über den Anblick der ersten Bildversion. Die Enttäuschung wuchs noch mehr, als 2004 ein Bild von der Mars-Odyssey-Sonde ausgenommen wurde, auf dem das besagte Gebilde überhaupt keine Ähnlichkeit mit einem Gesicht hatte und nur noch wie ein riesiger Schrothaufen aussah. – Erst später wies ein Forscher darauf hin, dass das Bild – zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt – verkehrt herum und etwas verdreht dargestellt wurde. Hatte die NASA das mit Absicht gemacht, um die Betrachter des Bildes zu verwirren?
Es ist einer Reihe von Forschern zu verdanken, dass ich erkannte, dass die Künstlichkeitsthese doch schlüssig ist – vor allem, wenn ich die benachbarten sehr pyramidenähnlichen Gebilde und an-dere mehrere Strukturen in meine Überlegungen mit einbrachte.
Doch mit dem Marsgesicht und den anderen Gebilden in seiner Nähe war es nicht getan. Forscher glaubten auf Mars-Bildern scheinbare Fossilien, lange röhrenartige Gebilde und Objekte, die irdischen Gegenständen stark ähnelten, ja sogar Bäume (!), zu erkennen.
Der jetzige Zustand des Mars war nicht immer so. Das ist allge-mein anerkannt. Vor einer bestimmten Zeit gab es Bedingungen ähnlich jenen der Erde dort. Leben war möglich. Entweder verlor der Mars die Atmosphäre und den größten Teil seines Magnetfel-des innerhalb eines langen Zeitraums, als der Zerfall radioaktiver Elemente nicht mehr genügend Wärmeenergie produzierte, um im flüssigen Kern Konvektionsströmungen anzutreiben, oder irgendwann gab es eine Katastrophe, und ein Plasmaphysiker sah sogar zwei einstige Nuklearschläge auf dem Mars!
Während die Existenz der lebensfreundlichen Phase immer weiter nach vorne geschoben wird, kommen immer mehr Indizien ans Tageslicht, dass der Mensch wesentlich älter ist als vermutet. Demnach kann es eine Zeitlang auf beiden Planeten gleichzeitig Leben gegeben haben. Und hier beginnt die Geschichte von der Verbindung zwischen Mars und Atlantis…
Zur Leserunde

Community-Statistik

in 1 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks