Horst Bastian Gewalt Und Zärtlichkeit - 1. Roman,

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Inhaltsangabe zu „Gewalt Und Zärtlichkeit - 1. Roman,“ von Horst Bastian

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  • Rezension zu "Gewalt Und Zärtlichkeit - 1. Roman," von Horst Bastian

    Gewalt Und Zärtlichkeit - 1. Roman,

    Heike110566

    08. July 2010 um 13:01

    Dieser erste Roman des fünfteiligen Romanzyklus (1974- 1987) des DDR-Schriftstellers Horst Bastian (1939- 1986) erschien 1974 im Verlag Neues Leben (DDR). In diesem ersten Band werden die schweren Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, genauer gesagt die Zeit vom Heiligabend 1945 bis zum 17. Juni 1953, geschildert. Am besagten Weihnachtsabend kommt Dr. Bachler, Tier- arzt, in das brandenburgische Dorf Bruch geritten. Er wur- de vom Bauer Brösel gerufen, dessen einziges Pferd im Sterben lag. Auf dem Hof vom Brösel begegnet er der "kleinen Frau" Spinnt und deren kranken Sohn Max. Die Schicksale dieser drei Menschen, die sich in dieser Nacht durch jene Begegnung miteinander verbanden, stehen im Mittelpunkt des Werkes. Dabei sind die Entwicklungen konsequent, aber durchaus nicht immer geradlinig. Mit Enthusiasmus und aus tiefer Überzeugung gehen sie an den Aufbau eines neuen, eines besseren Deutschlands. Dabei stoßen sie auch auf Unwägbarkeiten und Wider- stände. Aber sie glauben an ihre Sache und dass dies der richtige Weg ist, den sie gehen. Bastian verklärt diese Menschen aber nicht, sondern seine Helden haben Ecken und Kanten, machen Fehler, bege- hen Ungerechtigkeiten, sind Menschen. Sympathische Menschen. Höhe- und Schlusspunkt des ersten Romans sind die Er- eignisse des Jahres 1953. Stalins Tod und die durchaus berechtigte zunehmende Unzufriedenheit der Menschen in der jungen DDR mit den real existierenden schlechten Ar- beits- und Lebensbedingungen, die dann allerdings von westlich-gesteuerten Antisozialisten zum Tag X - zum Tag der Abrechnung, dem 17. Juni 1953, mißbraucht werden. Der Autor schildert die Verhältnisse aus Sicht eines Kom- munisten, aber dennoch nicht idealisiert und einseitig, son- dern gesteht auch begangene Fehler und Unrecht ein. Der Roman ist daher, trotz seiner teilweise etwas über- zogen ideologisch eingefärbten Form, zweifellos lesens- wert.

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