Horst Bosetzky Der letzte Askanier

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Askanier“ von Horst Bosetzky

1348 taucht ein Pilger aus Jerusalem in der Mark Brandenburg auf. Ist er der rechtmäßige Erbe der Mark, oder ist er ein Scharlatan? Das Volk feiert ihn. Dem späteren Kaiser Karl IV. kommt er im Kampf um die Macht sehr gelegen. In den Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft in Europa wird der totgeglaubte Markgraf, der letzte aus dem Geschlecht der Askanier, zu einer Schlüsselfigur. Wer war der Mann, der als der 'falsche Waldemar' in die Geschichte einging? (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Der letzte Askanier" von Horst Bosetzky

    Der letzte Askanier
    Jens65

    Jens65

    22. August 2008 um 00:34

    Im Jahr 1348 erscheint in Brandenburg ein Pilger aus dem heiligen Land und gibt sich als Waldemar, der letzte Markgraf aus der Dynastie der Askanier aus. Seine Geschichte klingt unglaublich, zumal Markgraf Waldemar 28 Jahre zuvor bei einem Reitunfall ums Leben kam. Oder nicht...? Einige Indizien sprechen tatsächlich für die Echtheit des "falschen Waldemar", der von einem Großteil der Brandenburger aufgrund der drückenden Fremdherrschaft der Wittelsbacher, die den Askaniern auf den Sitz der Markgrafen gefolgt sind, schnell und bereitwillig angenommen wird. Aber auch einige bedeutende Fürsten vermögen in einem alten, erbenlosen Kurfürsten ihren Vorteil zu sehen, und so wird Waldemar, der letzte Askanier, oder wer er auch immer sein mag, bald zu einem wichtigen Faktor im Spiel um Einfluß und Macht, und das nicht nur in der Region um Brandenburg herum, sondern sogar im gesamten Reich. Horst Bosetzky entwickelt in seinem historischen Kriminalroman eine verblüffende, aber durchaus nicht abwegige Lösung für das Jahrhunderte alte Rätsel um die wahre Identität des "falschen Waldemar". Er weiß dabei die historischen Teile seines Buches spannend mit dem fiktionalen Strang um den erfundenen Ritter und Abenteurer Meinhard von Attenweiler zu verknüpfen, wobei er die Handlung in einem grausamen aber bunten spätmittelalterlichen Szenario situiert. Abstriche sind lediglich bei der Zeichnung der Figuren zu machen, da diese oft allzu moderne, dem Mittelalter fremde Denk- und Verhaltensmuster aufweisen, denen man aber durchaus eine ironische Note abgewinnen kann

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