Es geschah in Berlin 1954 - Auge um Auge

von Horst Bosetzky 
3,0 Sterne bei1 Bewertungen
Es geschah in Berlin 1954 - Auge um Auge
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Inhaltsangabe zu "Es geschah in Berlin 1954 - Auge um Auge"

Nach Hitler-Diktatur und verlorenem Weltkrieg gibt sich die Bevölkerung im Sommer 1954 erstmals wieder nationalen Gefühlen hin – angesichts der deutschen Erfolge bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Bern. Währenddessen wird Hermann Kappe kurz vor seiner Pensionierung noch einmal an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnert.
Dr. Karl-Heinz Waschinsky, Historiker an der kürzlich gegründeten Freien Universität, entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Handelt es sich um einen persönlichen Racheakt? Oder steckt gar der sowjetische Geheimdienst dahinter?
Während Hermann Kappe auf der Suche nach einem Motiv im Dunkeln tappt, ermittelt sein Neffe Otto in einem äußerst ungewöhnlichen Fall: Der Sohn eines Arztes aus Berlin-Lichterfelde wurde mit einem Liebesknochen vergiftet.
Ob sich jemand am Vater des Opfers rächen wollte? Der war als Arzt an den „Euthanasie“-Morden der Nationalsozialisten beteiligt. Erst nach einem weiteren Mordanschlag erkennen die beiden Kommissare, dass es zwischen ihren Fällen einen Zusammenhang gibt …
„Krimi-Urgestein“ Horst Bosetzky stellt in Hermann Kappes letztem Fall erneut sein Können unter Beweis: In seinem packenden Roman macht er auf beklemmende Weise sinnfällig, wie viele Menschen in den 1950er Jahren noch unter dem Trauma des nationalsozialistischen Terrorregimes litten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783897737365
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Jaron
Erscheinungsdatum:28.02.2014

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    solveigs avatar
    solveigvor 7 Monaten
    Es geschah in Berlin

    Kriminalkommissar Hermann Kappe steht kurz vor seiner Pensionierung, als noch einmal sein ganzer Einsatz gefordert ist: auf den Oberassistenten der FU Berlin Dr. Karl-Heinz Waschinsky ist vor seinem Wohnhaus ein Anschlag verübt worden. Waschinsky, der an seiner Habilitation über das Thema „Euthanasie“ im Nationalsozialismus arbeitet, überlebt schwerverletzt; doch ein erneuter Mordversuch ist nicht auszuschließen. Während Kappe seinen ganzen Ehrgeiz in die Lösung des Falles setzt, muss sich sein Neffe Otto, ebenfalls „Kriminaler“ in Westberlin, um einen Todesfall kümmern: Matthias, der jüngste Sohn eines angesehenen Lichtefelder Arztes, stirbt an dem Gift E605. Handelt es sich um einen Unfall oder um Mord?

    In der 23. Folge der „Kappe-Serie“ lässt Bosetzky das Jahr 1954 wieder aufleben, indem er  Flair und Lebensgefühl jener Zeit in den Roman einfließen lässt. Politische und historische Gegebenheiten bilden dazu den Hintergrund; Die Spaltung Deutschlands und die Besatzungsmächte werden als Teil der Ermittlungen thematisiert, natürlich auch das große Ereignis des Jahres 1954, die Fußballweltmeisterschaft in Bern. Fragen nach den Verbrechen der Nazivergangenheit werden weitgehend tabuisiert.

    Viel Humor, kesse Sprüche und zeitgemäße Werbeslogans lockern die Handlung auf. Da Hermann Kappe für seine Recherchen meistens auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, lernt der Leser die Bezirke, Straßen und die notwendigen Verkehrsverbindungen des Berlin der 50er Jahre kennen.

    Ein Kriminalroman, der gut unterhält, die gesellschaftliche Kritik aber dem Leser überlässt.

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