Horst Eckert Schwarzlicht

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  • 44 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Schwarzlicht“ von Horst Eckert

Walter Castorp ist tot. Der Ministerpräsident von NRW liegt ertrunken in seinem Swimmingpool. Sechs Tage vor der Wahl. Vincent Veih führt die Ermittlungen. Der Hauptkommissar ist gerade erst zum Leiter des KK11 ernannt worden. Nicht alle Kollegen sind davon begeistert. Als alle Spuren auf einen Mord deuten, gerät Vincent auch politisch unter Druck. Doch er ermittelt gegen alle Widerstände. Denn Gerechtigkeit geht Vincent über alles. Auch wenn es bedeutet, dass der Sohn einer RAF-Terroristin sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss ...

Hatte für meinen Geschmack einige Baustellen zu viel!

— Arun
Arun

Spanung pur, ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Romane mit Vincent Veih

— Bonbosai
Bonbosai

Politik, Intrigen, Mord, taffer Ermittler ~ eine sehr gelungene Mischung, die mich direkt nach Band 2 greifen lässt.

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Spannender Thriller, bis zum Ende ist alles offen. Ein ansehnlicher Schreibstil der Lust auf mehr macht.

— Nisnis
Nisnis

Ein Drittel eines Buches lesen zu müssen, bis Spannung aufkommt, ist verlorene Lesezeit. Schade, Horst Eckert kann es besser (Schwan)

— antonmaria
antonmaria

Klasse!

— Lienz
Lienz

Brilliante Spannung, viel Tempo und Themen, die uns alle angehen, top umgesetzt.

— trollchen
trollchen

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  • Ein spannender politischer Thriller

    Schwarzlicht
    Bonbosai

    Bonbosai

    07. June 2017 um 11:14

    Ein spannender politischer Thriller, in den er die unterschiedlichsten Politskandale einarbeitet sind. Walter Castorp amtierender Ministerpräsident in NRW, wird kurz sechs Tage vor der Wahl im Schwimmingpool eines Luxusapartment tot aufgefunden. Handelt es sich um Selbstmord, weil er in einen Politskandal verwickelt ist, oder kann doch von Fremdeinwirkung ausgegangen werden und wenn? Interessant ist auch die familiären Situation des Protagonisten Vincent Veih. Die Mutter eine verurteilte RAF-Terroristin, die nach einer langen Haftstrafe wieder auf freiem Fuß ist und ihren Lebensunterhalt als Künstlerin verdient. Der Großvater ein Alt-Nazi, der während des Zweiten Weltkriegs an der Ermordung jüdischer Mitbürger beteiligt war. Vor diesem Hintergrung hat Vincent Veih nicht immer einen guten Stand bei den Ermittlungen. Vieles ist genauso beschrieben, wie es uns tagtäglich in den Medien vorgeführt wird. Menschen die immer mehr verdienen wollen, die Macht wollen und korrupt sind ohne Ende. Eigentlich ein sehr realistisches Buch. Ganz am Ende war ich doch ein wenig enttäuscht, ich hatte mir da etwas mehr Knalleffekt gewünscht in Sachen Thilo Becker. Einiges ist noch offen, was ich gerne geklärt gesehen hätte, Nina etc. --- ich will nicht zu viel verraten. Aber es geht ja weiter mit Vincent Veih. Der kleine Minuspunkt am Ende schadet dem Gesamteindruck aber nicht wesentlich. Ein genialer Krimi. 

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    • 3
  • spannender Politkrimi

    Schwarzlicht
    KarinFranke

    KarinFranke

    26. October 2016 um 19:42

    Der Ministerpräsident von NRW wird tot in einem Swimmingpool aufgefunden. Ist er ertrunken? Ermittler Vincent Veih hat seine Zweifel und beginnt eine Morduntersuchung.Nachdem ich durch andere Lovelybooks-Leser auf "Wolfsspinne" aufmerksam geworden war, musste ich sofort auch die beiden Vorgänger lesen. Es lohnt sich, sowohl von den Geschichten als auch von den privaten Verwicklungen her.Veighs Mutter war RAF-Terroristin, sein Großvater, bei dem er lange Zeit lebte, hinterließ einige brisante Briefe aus der Nazizeit, die ihn in einem ganz anderen Licht zeigen. Diese Dinge haben dazu geführt, dass Veih kompromisslos seinen Weg geht und für "Recht" sorgen will, was sich nicht immer einfach gestaltet, weder im Privatleben noch bei der Arbeit (was man umso besser versteht, wenn man mit Band 1 beginnt, obwohl jeder Band in sich abgeschlossen ist).Wie die beiden Nachfolger spannend, mit einem aktuellen brisanten Thema und überzeugenden Einblicken in die polizeiliche Ermittlungsarbeit - absoulut lesenswert.

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  • Vincent Veih Band 1

    Schwarzlicht
    Alex1309

    Alex1309

    28. September 2016 um 07:36

    Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Serie rund um den Ermittler Vincent Veih. Der Ermittler ist gut beschrieben und dargestellt, so dass ich mir ein klares Bild von ihm machen konnte. Er hat Ecken und Kanten, und gerade das macht ihn für mich so sympathisch. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und packend zugleich. Er hat in diesem Buch einen spannenden, politischen Thriller geschaffen, der die Spannung bis zum Ende beibehalten hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich an jeder Stelle wissen wollte, wie es weitergeht und wie das Buch endet. Ich freue mich darauf, den Ermittler Vincent Veih noch in weiteren Büchern zu erleben.

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  • Leserunde zu "Wolfsspinne" von Horst Eckert

    Wolfsspinne
    Horst_Eckert

    Horst_Eckert

    Liebe Thriller- und Krimi-Fans! Ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde meines neuen Thrillers „Wolfsspinne“ einladen. Es ist, nach "Schwarzlicht" und "Schattenboxer", der dritte Fall für Vincent Che Veih, Kriminalhauptkommissar in Düsseldorf. Und darum geht es: Eisenach, 2011: Zwei Männer liegen tot in ihrem Wohnmobil. Sie waren Teil eines rechtsextremistischen Terror-Trios, das Deutschland Jahre lang unerkannt in Angst und Schrecken versetzt hat. Alles deutet auf Selbstmord hin, doch Ronny Vogt kennt die Wahrheit. Er hat den „Nationalsozialistischen Untergrund“ für den Thüringer Verfassungsschutz beobachtet. Und er muss für immer über das schweigen, was unter dem Codenamen „Aktion Wolfsspinne“ geschah. Heute arbeitet Ronny als verdeckter Ermittler im Düsseldorfer Drogenmilieu. Als Hauptkommissar Vincent Veih ihn im Zuge einer Mordermittlung befragt, droht seine Tarnung aufzufliegen. Seine Vergangenheit holt ihn ein und sein Leben gerät endgültig aus den Fugen … Ein Politthriller, der die offizielle Version zum Thema NSU in Frage stellt. Ich freue mich über eure Bewerbungen bis zum 9. August.Eine Frage an alle Bewerber um ein Verlosungsexemplar: Wie hast du das vor knapp fünf Jahren erlebt, als bekannt wurde, dass der NSU hinter den jahrelangen sogenannten Dönermorden steckte? Wie geht es dir, wenn du von der Verstrickung des Verfassungsschutzes oder vom NSU-Prozess in München hörst? Welche Gefühle löst das aus?Ich werde versuchen, alle Fragen, die ihr vielleicht habt, möglichst zügig zu beantworten. Habt schon mal vielen Dank für euer Interesse! Und viel Glück bei der Verlosung und Spaß beim Lesen!Mit herzlichen Grüßen aus der SchreibstubeHorst Eckert „Eckert hat sich als einer der großen deutschen Krimiautoren etabliert. Seine Polizeithriller sind populär und packend.“ (Die Welt Kompakt) Ein erstes Interview zum Roman findet ihr hier: http://www.horsteckert.de/interview-ueber-wolfsspinne.html Einen Werkstattbericht, wie ich mich dem Stoff genähert habe, hier: http://www.horsteckert.de/verbrannt-und-geschreddert.html

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    • 311
  • Starke Charaktere, logische Handlung

    Schwarzlicht
    Lienz

    Lienz

    Ein paar Worte vorweg: Hauptkommissar Vincent Veigh ist in gewisser Weise eine typische Ermittlerfigur, weil mit einem hübschen Knacks ausgestattet. Und gleichzeitig ein völlig untypischer Ermittler, weil sein Knacks direkt auf deutscher Geschichte basiert: Der verstorbene Großvater ein Nationalsozialist, die Mutter eine verurteilte RAF-Terroristin. Horst Eckert hat das, was als böses Klischee hätte enden können, zu einem äußerst interessanten Ermittler mit Ecken, Kanten und Herz am rechten Fleck gemacht. Doch das ist nicht sein einziges Verdienst in diesem, wie ich finde, ausgezeichneten Thriller. Kurze Inhaltsangabe: Der Ministerpräsident von NRW ist tot. Und das kurz vor der Wahl. Ungünstiger geht’s nicht für die Lenker und Leiter auf Länder- wie Bundesebene. Als sich dann noch zeigt, dass es kein Unfall, sondern „Fremdverschulden“ war, kocht alles über. Die oberste Führungsetage in der Exekutive bis hin zu höchster politischer Ebene in Berlin scheint Einfluss auf die Ermittlungen zu nehmen. Es geht um Korruption ohne Schmiergeldzahlungen, um Machtgefüge, um das Miteinander von Wirtschaft und Politik. Und die große Frage: Sind (Profit)Gier, Ausbeutung, korrupte Politik die allein Schuldigen? Handlung und Plot: Horst Eckert schafft große Spannung ohne irres Blutvergießen oder kranken Serienmörder. Er verknüpft mehrere Handlungsstränge einschließlich eines aus der unmittelbaren Vergangenheit des ermittelnden Vincent Veigh zu einem beeindruckenden Gesamtbild. Mit absolut bestechender Logik hat Eckert diesen Thriller gestaltet. Und aus dieser Logik heraus gebiert sich die fesselnde Spannung. Denn ein Verbrechen zieht mit unaufhaltbarer Konsequenz das nächste nach sich. Dies ist zusätzlich zur Hauptfigur Vincent Veigh die überragende Stärke dieses Buchs. Ganz besonders hat mir das Folgende gefallen: Cliffhanger sind zwar das Patentrezept schlechthin für einen sog. Pageturner. Horst Eckert jedoch kann einen Thriller ohne dieses Standardwerkzeug! Der Leser erlebt (ja, erlebt) alles aus der Sicht von Vincent. Selbst als Frau kann man in die Haut dieses kantigen Ermittlers schlüpfen. Dank Horst Eckerts wahren Händchens für Charaktere. Tipp: Der Lesegenuss erhöht sich, wenn man wie ich zuvor „Schwarzer Schwan“ gelesen hat. Weil einer der Hauptcharaktere aus dem Vorgängerroman wieder auftaucht. Fazit: Ein intelligenter und logischer Polizeithriller, in dem Eckert zudem seine sprachliche Brillanz beweist. Es heißt, er sei ein deutscher Grisham. Ich widerspreche in sprachlicher Hinsicht: Horst Eckert ist besser. Denn Grishams Umgang mit der englischen Sprache ist (im Original) dem Sprachkönnen Eckerts weit unterlegen. Meinung: Spannung vereint mit sprachlichem Hochgenuss. Es freut mich, dass Eckerts Thriller in einige andere Sprachen übersetzt werden. Weil sie nämlich als Tüpfelchen auf dem i ein ungeschminktes Deutschland im Heute zeigen.

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    • 3
  • Ein spannender, realitätsnaher und anspruchsvoller Polit-Thriller.

    Schwarzlicht
    Nisnis

    Nisnis

    Im Penthouse eines Baulöwen wird die Leiche des amtierenden Ministerpräsidenten Castorp im Schwimmbad aufgefunden. Alles deutet zunächst auf einen normalen Unfall hin.  Vincent Veih und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Schon bald entdecken sie Ungereimtheiten im Leben des Ministerpräsidenten, der sich in die Schweiz abgesetzt hatte, nachdem die Opposition von einem Lauschangriff attackiert wurde. Castorp hatte zwei Koffer bei sich, als er einen Tag vor der von ihm einberufenen Pressekonferenz stirbt. Vincet Veith steht kurz vor einer Beförderung zum Kommissariatsleiter, doch der politische Druck wächst und es scheint als hätte er Gegenspieler unter seinen Kollegen. Ungewöhnlich ist, dass engste Mitarbeiter der Bundeskanzlerin Veith Hilfe angeboten haben, um die Ermittlungen voran zu treiben. Besonders merkwürdig ist es, dass Castorp sein eigenes Haus verwanzt hatte und Videokameras installiert hatte. Wollte Castorp seine Ehefrau beobachten? Meine Meinung: Der Polit-Thriller Schwarzlicht ist ein Pageturner, da facettenreiche- und zahlreiche Details den Leser mit Tempo vorantreiben. Die Story ist absolut zeitgemäß und könnte sich in unserer realen Welt genau so abgespielt haben. Die politischen Verstrickungen kreieren eine hohe Spannung. Die Spannungshöhepunkte befinden sich jedoch nicht nur bei den Ermittlungen sondern sie sind auch in den bewegenden Leben der Protagonisten platziert. Der Hauptprotagonist Vincent Veih hat stets direkte und spitzfindige Antworten parat. Sein Wortschatz hat mich beeindruckt. Er war mir recht sympathisch, auch wenn ich die ehemalige RAF-Terroristin, Vincents Mutter, und den Nazi-Großvater als etwas „ too much“ in seinem Lebenslauf empfunden habe. Um das komplette Konstrukt der Geschichte zu begreifen, benötig der Leser definitiv eine hohe Konzentration. Ein Thriller für Nebenbei ist dieser nicht. Manch ein Leser wird sich überfrachtet fühlen, denn das Eigenleben der Protagonisten ist umfangreich, außergewöhnlich vielschichtig konstruiert. Mein Fazit: Ein spannender, realitätsnaher und anspruchsvoller Polit-Thriller. Ich kann ihn absolut weiterempfehlen.

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    • 2
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Buchverlosung zu "Schwarzlicht" von Horst Eckert

    Schwarzlicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. April 2015 um 19:16

    Hallo ihr Lieben,

    bei uns gibt es im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude"  oben genanntes Buch zu gewinnen:

    http://www.booknerds.de/2015/04/blogger-schenken-lesefreude-und-booknerds-de-ebenso-unser-grosses-gewinnspiel/

    Außerdem liegen auf dem Gewinntisch noch 19 weitere Bücher!

    Viel Glück!

    P.S.: Bitte ausschließlich auf booknerds.de kommentieren, nicht hier.

  • Tempo, Stil und spannende Figuren

    Schwarzlicht
    WortGestalt

    WortGestalt

    18. March 2015 um 13:47

    Horst Eckert zählt ja nicht erst seit gestern zu den Größen des deutschsprachigen Kriminalromans, dennoch hatte ich bisher immer die Gelegenheit versäumt, eines seiner Werke zu lesen, die bis dato im Grafit Verlag erschienen sind. So bin ich nun verspätet mit „Schwarzlicht“, dem ersten Band der neuen Reihe um Hauptkommissar Vincent Che Veih, erschienen bei Wunderlich (Rowohlt), eingestiegen und sehe, was mir all die Jahre entgangen ist. Horst Eckert konnte mich mit „Schwarzlicht“ auf ganzer Linie begeistern, ich habe den Roman als eine sehr klare, sehr runde und ausgereifte Sache wahrgenommen, die zu lesen einfach große Freude gemacht hat. Gerade bei einem Politkrimi könnte ja leicht mal der Gedanke aufkommen, so ein Stoff sei stellenweise trocken oder gar langwierig. Das halte ich für ein Gerücht, zumindest, seit ich „Schwarzlicht“ gelesen habe. Die Handlung ist breit angelegt, vielschichtig und bringt mehr mit als versnobte Lokalpolitiker. Dennoch ist die Ausgangssituation zunächst folgende: ein toter Ministerpräsident im Swimmingpool und das sechs Tage vor der Wahl. Kurz zuvor war dieser noch in einen Abhörskandal gegen seine politische Konkurrenz verwickelt. Was ist da los? Überall scharren die hohen Tiere mit den Füßen, ob im zuständigen Polizeipräsidium in Düsseldorf oder im Regierungssitz in Berlin, überall werden jede Menge Leute nervös. Währenddessen hat Hauptkommissar Vincent Veih von der Düsseldorfer Kripo hat gerade probeweise die Leitung seiner Dienststelle zugeteilt bekommen und ermittelt lieber selbst statt zu delegieren. So wird er auch im Fall des ermordeten Ministerpräsidenten aktiv, manchen Vorgesetzten zu aktiv, man könnte ja versehentlich auf Wahrheiten stoßen, die keine sein sollen. Nun ist Vincent Veihs Drang nach Wahrheit aber besonders ausgeprägt, er ist eben kein Politiker, sondern Polizist aus Überzeugung. Und er ist der Sohn einer ehemaligen RAF-Terroristin und Enkel eines Nazis. Das ist eine Familiengeschichte, bei der so mancher Serienkiller mit seiner schlechten Kindheit nicht mithalten kann. Vincent Che Veih zeigt, dass der Apfel eben doch sehr weit vom Stamm fallen kann, auch wenn er dabei ein paar Druckstellen abbekommt. Das sehr schwierige und konfliktreiche Verhältnis zu seiner familiären Vergangenheit wird in „Schwarzlicht“ sehr gekonnt in die Handlung mit eingeflochten, beruflicher und privater Part ergänzen und bedingen sich hier gegenseitig, sodass eine der interessantesten Kommissarfiguren entsteht, die mir seit langem in einem Kriminalroman begegnet ist. Die Kunst war, dass ich mir als Leser nicht ein einziges Mal zynisch dachte: „Ja genau, jetzt hatte der nicht nur nen Opa, der Nazi war, sondern auch noch ne Mutter bei der RAF und dann scheitert auch noch seine Beziehung, ach und Punk war er als Jugendlicher auch noch, jetzt ist er aber Super-Bulle, na klar!“ Nein, das genaue Gegenteil war der Fall, ich empfand die Figur als geradezu unaufdringlich echt und nachvollziehbar. Horst Eckert sagte einmal in einem Interview mit der Rheinischen Post: „Ich will vor allem unterhalten. Ich mag keine Krimis mit Botschaft; ich will mich nicht belehren lassen, und ich will nicht belehren.“ (Quelle: RP Online) Und vielleicht ist genau das das Geheimnis, warum „Schwarzlicht“ so gut funktioniert. Fazit: Mehr als „nur ein Politkrimi“, mehr als nur ein weiterer Kommissar. „Schwarzlicht“ hat Tempo, Stil und eine der interessantesten Kommissarfiguren, die mir seit langem in einem deutschsprachigen Kriminalroman begegnet ist. Rezension auch auf: http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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  • Klasse Polit- und Polizei-Thriller

    Schwarzlicht
    ech

    ech

    09. March 2015 um 15:01

    Horst Eckert wird mit jedem Buch besser. Mit Schwarzlicht liefert er einen klasse Polit- und Polizei-Thriller ab, der seine Spannung von Seite zu Seite steigert. Obwohl er viele unterschiedliche Aspekte/Themen in seine Geschichte einbaut, wirkt die Geschichte an keiner Stelle überfrachtet und die Handlung bleibt auch bei der Vielzahl der handelnen Personen jederzeit nachvollziehbar und geradlinig.

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  • Gelungener Start für Vincent Veih

    Schwarzlicht
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    25. February 2015 um 22:48

    Wer glaubt, dass in der deutschen Politik immer alles sauber und glatt abläuft?? Wer glaubt, dass "schwarze Kassen" wie 1999 in der CDU passé sind und Korruption nur ein Wort mit 4 Silben ist, aber keine Bedrohung für so ein gut geführtes Land wie Deutschland darstellt?? Alle heben ihre Hände, auf drei, zwei, eins... Jetzt glaubt bitte nicht, dass ich wieder so eine Verschwörungstheorie-Überwachungsstaat-Verfolgungswahn-Geschichte wie "Die Auslöschung der Mary Shelley" gelesen habe. Nein, "Schwarzlicht" erzählt für mich äußerst realistisch, wie Polizei, Wirtschaft und vor allem Politik einander beeinflussen. Letzten Endes wirkt es, als hätte jede Entscheidung einen politischen Hintergrund und Zweck.Das Buch liest sich wie aus einem Guss: von Anfang bis zum Ende gibt es keinen Moment der Langeweile und die Geschichte verliert nie an Tempo. 81 Kapitel auf 380 Seiten sprechen eine klare Sprache, zack, zack, zack, kein ausschweifendes Geschwafel, immer weiter, immer weiter, wie schon Oliver Kahn zu sagen pflegte. Das gefällt mir. Ich wollte das Buch nicht eine Sekunde aus der Hand legen.Was mir gefällt ist auch, dass "Schwarzlicht" mal ein Thriller (steht zumindest so auf dem Cover, ich hätte eher Kriminalroman gedacht) ist, der ohne blutige Morde und grausames Gemetzel auskommt. Nicht, dass ich das nicht auch mögen würde, aber ist halt auffallend. Sehr erfrischend finde ich auch, dass die Hauptfigur, Vincent Veih, ein relativ "normaler" Ermittler und Mensch ist. Also nichts mit geniegleicher Intelligenz oder übermenschlichen Superkräften. Sportlich ist er, okay, aber ansonsten ein Durchschnittstyp mit Liebesleben, Beziehungsstress und Stress mit der Mutter. Hier hört die Normalität eventuell ein bisschen auf, denn seine Mutter, Brigitte, ist ehemalige RAF-Terroristin und immer noch überzeugt von der alten Gesinnung. Und sein Opa war ein Nazi. Aber sonst ist alles, außer der Jugend auf der Straße, ganz herkömmlich und nicht extraordinär. Interessant ist, dass die während des Kriegs verfassten Briefe des Opas an seine Frau, laut Nachwort von Horst Eckert, "weitgehend wörtlich" aus den Briefen eines Oberwachtmeisters des SS-Polizeiregiments stammen. Grausig. In der Geschichte finden sich abgesehen von Vincent noch etliche andere Figuren, die noch viel Raum für Fortsetzungen für Geschichten um Vincent Veih bieten. Fazit Das Buch macht Spaß. Es ist kurzweilig, durchweg spannend und die spät geklärte Täterfrage setzt dem ganzen noch seine Krone auf. Ich hätte nicht mit dem Verlauf gerechnet. "Schwarzlicht" ist unbedingt lesenswert!! Kann man das Buch einen Geheimtipp nennen?? Ich habe zumindest vorher noch nie etwas vom Buch gehört und freue mich umso mehr, dass übermorgen, also am 27.2. der zweite Teil der Vincent-Veih-Reihe, "Schattenboxer" erscheint.

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  • Mord an NRWs Ministerpräsidenten

    Schwarzlicht
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    Dank dem resoluten Eingreifen der Einsatztruppen bei einer Demonstration bzgl. des Brandes in einem Unterkunftszelt ausgebeuteter Bauarbeiter kommt die Düsseldorfer Polizei mehr und mehr in Verruf. Daher kommt es nicht nur Vincent Veih sondern auch seinen Vorgesetzten nicht gerade passend dass ausgerechnet jetzt, sechs Tage vor der Wahl, die Leiche des Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens offenbar ertrunken in einem Pool aufgefunden wird... Als Sohn einer ehemaligen Terroristin hat Vincent Veih nicht immer einen guten Stand bei den Ermittlungen. Dennoch löst der sympathische Ermittler seinen Fall mit einem guten Händchen für Details und trotz einiger Zweifeln. Horst Eckert präsentiert nicht nur einen hervorragenden Einsatzleiter, sondern zusätzlich einen spannenden und gut recherchierten Mordfall, bei dem er den Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen lässt. Kurze Kapitel und ein flüssiger, kurzweiliger und direkter Schreibstil ließen die Seiten nur so an mir vorüberziehen. Ein Buch, das von Seite zu Seite spannender wird, und einen auch mal die Nacht um die Ohren schlagen lässt.  Fazit: Super! Ich will mehr von Vincent Veih! Absolute Leseempfehlung von mir!

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    • 2
    parden

    parden

    31. January 2015 um 10:45
  • Schwarzlicht

    Schwarzlicht
    Angel10

    Angel10

    17. October 2014 um 09:05

    In diesem Thriller werden die Verflechtungen von Wirtschaft, Politik und Polizei angesprochen. Viele politischen Skandale der letzten Jahre, wie schwarze Kassen und Parteispenden, Abhören des politischen Gegners, Damen aus Nobeletablisements in höchsten politschen Kreisen werden durch fiktive Personen dargestellt. Vincent Veih, Hauptkommissar, wird kaltgestellt, da er die richtigen Fragen stellt, als der Ministerpräsident tot aufgefunden wird. Er bekommt zugleich ein Jobangebot aus der Wirtschaft, das ihn ins Grübeln kommen lässt. Die Figur Veih ist gut beschrieben, er muss damit zurecht kommen, dass sein Großvater, der ihn großgezogen hat, ein Naziverbrecher war. Er findet Briefe auf dem Dachboden, wo er ausführlich beschreibt, wieviele Menschen er getötet hat und keine Schuld empfindet. Seine Mutter hat sich auf andere Weise radikalisiert, sie ist Terrioristen geworden. Beides setzt Vincent sehr zu, das wird glaubhaft geschildert. Der Einstieg ist ganz gut gelungen, die Spannung wird gehalten und steigert sich bis zur letzten Seite.

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  • Spannend und sehr brilliant

    Schwarzlicht
    trollchen

    trollchen

    04. October 2014 um 21:22

    Schwarzlicht Cover: Es ist ein Hardcoverbuch, welches untergrundig schwarz ist, was auch bestens zum Titel und Inhalt des Buches passt. Dann ist oben eine Lampe, die den Titel des Buches in weiß zum Vorschein bringt. Ich finde, es passt zum düsteren des Inhaltes des Buches. Herausgeber ist Wunderlich (20. September 2013) und das Buch hat 384 Seiten. Kurzinhalt: Walter Castorp ist tot. Der Ministerpräsident von NRW, ertrunken in seinem Swimmingpool. Sechs Tage vor der Wahl. Vincent Veih leitet die Ermittlungen. Der Hauptkommissar ist gerade erst zum Leiter des KK11 ernannt worden. Nicht alle Kollegen sind davon begeistert. Auch seine Mutter nicht. Die Ex-Terroristin hat den Großteil ihres Lebens in Haft verbracht. Sein Großvater hingegen wäre stolz auf ihn gewesen – doch das ist eine andere Geschichte … Als alle Spuren auf einen Mord deuten, gerät Vincent auch unter politischen Druck. Doch er ermittelt gegen alle Widerstände. Denn Gerechtigkeit geht Vincent über alles. Auch wenn es bedeutet, dass er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss … Meine Meinung: Es ist genauso beschrieben, wie es uns tagtäglich in den Medien gezeigt wird, die Menschen wollen nur noch mehr verdienen, sie sind korrupt bis zum Tod hinaus. Es ist ein  sehr realistisches Buch, welches seinesgleichen sucht. Ich finde auch, dass es gut recherchiert ist, egal, ob  es bei der Polizei ist oder in der Politik. Ich habe ja schon ein, zwei Bücher von Horst Eckert gelesen, aber dieses hier find ich durchaus in einem spannenden Erzählstil, dass man traurig ist, wenn das Buch schon wieder zu Ende ist. Die Protagonisten sind sehr authentisch und interessant. Mein Fazit: Brilliante Spannung, viel Tempo und Themen, die uns alle angehen, top umgesetzt.

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  • Schwarzlicht

    Schwarzlicht
    kolokele

    kolokele

    09. July 2014 um 10:15

    Vincent Veih leitet die Ermittlungen zum Tod des Ministerpräsidenten von NRW. Selbstmord, Unfall oder doch Mord? Die Lage ist brisant. Die Ermittlungen werden erschwert, einerseits durch Mitarbeiter, die nicht ganz so auf Vincents Linie schwimmen, andererseits hat er auch genug private Probleme und auch eine nicht ganz langweilige Vergangenheit. So muss er sich mit seiner Mutter rumschlagen, die eine Ex-Terroristin ist und arbeitet immer auch im Schatten seines Großvaters, der ebenfalls einmal Polizist war. Letzten Endes wird er den Fall lösen, das versteht sich von selbst.  Das Buch ist durchaus spannend, aber das was man als Besonderheit des Buches sehen kann, die starken Verwicklungen Vincents dank seiner Vergangenheit, war mir persönlich etwas zuviel des Guten. Das geht mir auch bei anderen Krimireihen bzw. -serien so, wenn die Ermittler zu starke Verbindungen zur Täterseite haben, finde ich das oft schlicht unglaubwürdig, auch wenn es sicher die Spannung anhebt. Das als einziges Manko und natürlich ist es nur ein subjektiver Eindruck. Horst Eckert kann schreiben, davon konnte ich mich auch schon früher überzeugen und ich bin gespannt auf sein nächstes Werk.

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