Horst Evers Vom Mentalen her quasi Weltmeister

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Inhaltsangabe zu „Vom Mentalen her quasi Weltmeister“ von Horst Evers

Die Welt des Fußballs bietet immer wieder schöne Gelegenheiten, Neues über andere Länder und Völker, über ihre Sitten und Gebräuche zu erfahren. Was macht diese Völker aus? Wie leben die Menschen dort? Was für eine Mentalität haben die so? Welche Geschichte? Welche Eigenheiten? Horst Evers bringt uns wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen nahe: 'Wenn Dänen nach Mitteleuropa kommen, sind sie häufig den ganzen Tag betrunken. Aus Sparsamkeit. Das ist überhaupt das Tolle an Skandinavien: Weil der Alkohol so teuer ist, gelten dort betrunkene und erst recht häufig betrunkene Menschen als sehr, sehr wohlhabend und genießen allergrößtes Ansehen. Beneidenswert.' Er schlägt historische Bögen vom Altertum bis in unsere Tage: 'Die Griechen wissen ihre Geschichte gekonnt einzusetzen. Falls also eine Mannschaft plötzlich ein riesiges Holzpferd auf Höhe der Mittellinie entdeckt: auf keinen Fall in den eigenen Strafraum ziehen! Es könnte Brad Pitt oder Otto Rehhagel drinsitzen.' Und er erkundet die Weisheit anderer Völker: 'Die Holländer sind hervorragende Kaufleute. Da sie keine Vorhänge mögen, haben sie das Glashaus erfunden. Als sie dann aber wegen der Hitze darin keine Mieter gefunden haben, bauten sie dort einfach Gemüse an, und schwupp waren sie reich.' Warmherzig, liebevoll und schräg porträtiert Horst Evers mehr als fünfzig Nationen dieser Welt und nimmt charakteristische Eigenheiten genauso aufs Korn wie althergebrachte Klischees. Die lustigste Völkerkunde, seit Gott den Ball geschaffen hat.

Nicht unbedingt mein Lieblingsbuch von Horst Evers, es gibt deutlich bessere. Dennoch habe ich mich beim Lesen sehr amüsiert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

"Die lustigste Völkerkunde, seit Gott den Ball geschaffen hat." Dem ist nichts hinzuzufügen. Klasse Buch, auch für Nicht-Fußball-Fans.

— booksnstories

Ein großer Spaß, nicht nur zur WM

— Igelmanu66

Vergnügliche Länder- und Fußballkunde. Nicht ernst nehmen - einfach nur genießen und herzhaft lachen!

— Caillean79

Nicht nur etwas für Fußballfans

— nicigirl85

Ein typischer Horst Evers. Einfach sehr spannend was man so über die anderen Länder lernen kann.

— Zwaggel

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    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. May 2017 um 08:33

    Kleine, unterhaltsame Abschnitte - das Buch habe ich immer mal wieder zwischendurch zur Hand genommen. Obwohl die WM gefühlt schon Lichtjahre zurückliegt, war es sehr amüsant, die kleinen, humorvollen Prognosen von Horst Evers zu lesen.Es ist bei Weitem nicht sein bestes Werk und auch nicht sein lustigstes. Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und das ist doch die Hauptsache!Das Buch ist unterteilt in die jeweiligen Kontinente, gespickt mit Klischees und persönlichen Erfahrungen mit den jeweiligen Völkern und ihren Eigenarten.Nette Unterhaltung und im Nachhinein sogar noch ein bisschen lustiger, weil man ja weiß, wer wie weit im Endeffekt gekommen ist.

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  • eBook Kommentar zu Vom Mentalen her quasi Weltmeister von Horst Evers

    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    andre beier

    21. September 2014 um 21:42 via eBook 'Vom Mentalen her quasi Weltmeister'

    verglichen mit der qualitaet seinr lesungen ist das grosser schund. vergleichbar mit der WM Edition von irgendeiner beanglosigkeit

  • Nicht nur zur WM

    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    Igelmanu66

    „Die Deutschen mag der Engländer nicht so und nennt sie Krauts, was ungerecht ist, weil die Deutschen gar nicht den ganzen Tag Sauerkraut essen. Anders als der Engländer, der den ganzen Tag Plumpudding isst. Aber im Gegensatz zum Deutschen pauschalisiert der Engländer eben gern und macht sich nicht so viele Gedanken über differenzierte Darstellungen.“ In diesen Tagen stellt sich doch regelmäßig die Frage, was man so mit der Halbzeitpause anfängt. Wenn man kurz im Bad war und anschließend am Kühlschrank, kann man sich natürlich die Meinung verschiedener Fußball-Experten anhören. Oder man liest etwas. Zum Beispiel ein kurzes Kapitel in diesem Buch. Horst Evers hat in seinem neuen Buch eine herrliche Sammlung der schönsten und verbreitetsten Vorurteile über sämtliche Teilnehmerländer verfasst. Natürlich fehlt auch Deutschland nicht! Und damit man das Buch nicht nur zu dieser WM „nutzen“ kann, um sich ein wenig über die anderen Teilnehmer „zu bilden“, sind auch noch diverse Länder aufgeführt, die diesmal nicht dabei sind. (So bekommt man auch schon Infos zu Katar.) Und falls sich jemand nicht so für Fußball interessiert: Es gibt noch viele andere (allgemeinere) „Infos“. Ich habe schon mehrere Bücher von Horst Evers gelesen. Ich mag einfach seine Art, Dinge auf den Punkt zu bringen, sehr. Hier vermischt er gekonnt Wahrheiten mit Vorurteilen. Was dabei rauskommt, zeige ich in dieser Rezi auszugsweise zum Thema „England“. Das Einleitungszitat zeigte schon an einem Beispiel, was den Engländer von den Deutschen unterscheidet. Weitere Auffälligkeiten ergeben sich beim Aussehen… „Der Großteil der männlichen Engländer sieht im Prinzip aus wie Wayne Rooney. Leider.“ …oder bei den fußballerischen Fähigkeiten… „Engländer können leider praktisch gar keine richtigen Tore schießen. Sie schießen die Bälle immer nur an die Latte und behaupten dann, es sei ein Tor gewesen.“ (An dieser Stelle ein kleiner Hinweis für alle, die entweder im Jahr 1966 noch nicht Fußball geschaut oder sich auch später nicht wirklich dafür interessiert haben: Einfach mal das Stichwort „Wembley-Tor“ googeln.) Aber nicht nur die einzelnen Länder werden beleuchtet. Es gibt auch Infos zur Geschichte des Fußballs. Gar nicht uninteressant, so ein Kapitel „Fußball im Wandel der Zeiten“. Wer hätte denn geahnt, dass es schon im ganz alten China ein Ballspiel namens Cuju gab, das Bestandteil der militärischen Ausbildung war? Oder dass 1857 mit dem FC Sheffield der erste reguläre Fußballverein der Welt gegründet wurde? Im Jahr 1974 wurde übrigens das Amt des Schiedsrichters eingeführt und schon ein halbes Jahr später wurde das Verprügeln desselben unter Strafe gestellt. Ein weiterer Extrapunkt in diesem Buch sind die Expertenanalysen. Hier finden wir also ein Kapitel, das sich ausschließlich mit Netzer, Delling und Co. befasst. Dass Horst Evers unter anderem schon den Deutschen Kabarettpreis erhalten hat, merkt man an vielen Stellen. Ich habe an seiner spitzen Feder meinen Spaß gehabt. Hier ein kleines Beispiel zum aktuellen Gastgeberland: „Mit Blick auf die beiden nächsten WM-Gastgeber, Russland und Katar, sei noch kurz angemerkt, dass Brasilien homosexuelle Aktivitäten bereits im Jahr 1823 entkriminalisiert hat. Als eines der ersten Länder weltweit.“ Leicht zu lesen, die kurzen Kapitel können jederzeit „zwischendurch“ eingeschoben werden. Auch jetzt noch, denn nach der WM ist vor der WM und das nächste Länderspiel kommt bestimmt. Fazit: Ein großer Spaß, nicht nur zur WM.

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    • 12
  • Man muss kein Fußballfan sein, um dieses Buch zu mögen...

    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    nicigirl85

    09. June 2014 um 17:29

    Ich mag keinen Fußball, aber die Bücher von Horst Evers, weshalb ich einfach mal einen Versuch startete und nicht enttäuscht worden bin. In "Vom Mentalen her quasi Weltmeister" stellt uns der Autor auf seine köstlich, humoristische Art und Weise alle Länder und deren Bewohner vor, die an der Fußballweltmeisterschaft 2014 teilnehmen. Aber nicht nur das, denn auch diejenigen, die die Teilnahme verpasst haben, werden witzig dem Leser näher gebracht. Dabei spart der Autor keinesfalls mit Klischees. Zudem sprüht das Buch vor Ideenreichtum. Auf die Zusammenhänge, die der werte Autor sieht, muss man erst einmal kommen. Mit diesem Buch ist Horst Evers sicher keine hohe Literatur gelungen, aber das erwartet man bei ihm ja auch nicht. Man möchte lachen und gut unterhalten werden und genau das tut dieses Buch. Evers neustes Werk lässt sich sehr leicht lesen und eignet sich auch ideal zum Vorlesen. Fazit: Ein Evers, wie wir ihn kennen und lieben. Lesenswert!

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  • Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    Grandville

    Eines der wenigen Bücher überhaupt und das erste von Herrn Evers, dass ich nicht beendet habe. Liegt vielleicht am Grundthema 'Fußball', ich weiß es nicht. Allerdings war ich sehr enttäuscht, mir haben die Ländervorstellungen einfach nicht gefallen. Zu Platt, zu viele Vorurteile, zu viele Klischees und lustig ist es auch nicht. Ich finde das Buch ist nicht mit den anderen von Herrn Evers zu vergleichen. Habe kurz vorher "Wenn ich du wäre, würde ich mich lieben" gelesen und fand dieses Buch wieder sehr gut, sehr lustig, sehr unterhaltsam. Dieses ist vollkommen anders und hat mich sehr enttäuscht. Leider bin ich überhaupt nicht damit warm geworden und habe es dann abgebrochen. Das passiert mir eher selten. Schade. Ich warte aber gespannt auf das nächste Werk von Herrn Evers, denn bisher haben mir alle seine Bücher sehr gefallen.

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    • 4
  • Weltmeisterlich!

    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

    Jare

    09. April 2014 um 15:40

    Im Sommer ist es wieder soweit: König Fußball wird für vier Wochen von dieser Welt Besitz ergreifen und selbst Spiele von Mannschaften wie Honduras oder dem Iran werden zu einem Ereignis von nationaler Bedeutung. Was liegt da mehr, als sich im Vorfeld über die Länder zu informieren, die sich die Krone der sportlichen Schöpfung aufsetzen wollen. Genau dieser Aufgabe hat sich Horst Evers gewidmet. Der Gewinner des Deutschen Kabarettpreises hat schon in seinen früheren Werken bewiesen, dass er mit spitzer Feder und guter Beobachtungsgabe allzu menschliche Schwächen aufzeigen kann.  Und so nimmt uns Horst Evers nach einem amüsanten Grußwort auf eine Weltreise der anderen Art mit. Beginnend mit dem Erfinder des Fußballs (England) und dem Gastgeber (Brasilien) werden uns alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Nationen näher vorgestellt. Dabei ist kein Klischee zu abgegriffen, um nicht augenzwinkernd von Horst Evers verarbeitet zu werden. Egal ob er sich um die philosophischen Fähigkeiten des ehemaligen brasilianischen Stürmers Ailton kümmert, die Trinkfreudigkeit des nächsten WM-Gastgebers Russland unter die Lupe nimmt oder die Anzahl der gewonnenen Weltmeistertitel unserer lieben holländischen Nachbarn betrachtet. Horst Evers´ Analysen sind vorzüglich und kommen auf den Punkt. Schon beim Klappentext habe ich herzhaft gelacht und mich auf das gefreut, was auf den folgenden 269 Seiten noch kommen sollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Anders als im wahren WM-Leben ist hier aber bei 32 Nationen noch nicht Schluss, denn darüber hinaus beschäftigt sich Horst Evers noch mit Ländern wie Dänemark, Irland, Nordkorea oder Katar (insgesamt 19), die diesmal nicht bei der WM dabei, deshalb aber nicht weniger interessant sind. In der Verlängerung geht er dann noch den Fragen nach, wie sich der Fußball verändert hat, welche Systeme und welche Begrifflichkeit es gibt und wie vor allem die Experten ins Fernsehen gekommen sind. Hier ist es vor allem die nachgestellte Szene zwischen Heribert Faßbender und Karl-Heinz Rummenigge, die das Prädikat „weltmeisterlich“ verdient. Beendet wird das Buch mit einem Blick ins eigene Land und der entschiedenen Frage, wie früh man aufstehen muss, um herauszufinden, wie früh der Deutsche wirklich aufsteht. Fazit: „Vom Mentalen her quasi Weltmeister“ ist ein herrlich, spaßiges Buch, dass nicht nur für Fußballinteressierte ein Vergnügen ist. Mit spitzer Feder und sprachlich überaus ansprechend, nimmt Horst Evers seine Leser auf eine Weltreise der anderen Art mit. Nach der Lektüre habe ich viele Länder näher kennengelernt und festgestellt, dass wir in vielen Dinge allesamt auf diesem Globus gar nicht so verschieden sind.

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