Horst Janssen

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Autor von Skandinavische Reise, Hannos Tod und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Horst Janssen

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Johannes

Johannes

 (1)
Erschienen am 01.01.2004
Die Kunst der Zeichnung

Die Kunst der Zeichnung

 (1)
Erschienen am 09.04.2003
Summa summarum

Summa summarum

 (1)
Erschienen am 17.03.2006
Malbuch

Malbuch

 (0)
Erschienen am 11.10.2002
Freunde und andere

Freunde und andere

 (0)
Erschienen am 01.10.1996

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Rezension zu "Skandinavische Reise" von Horst Janssen

Rezension zu "Skandinavische Reise" von Horst Janssen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Horst Janssen, seines Zeichens Grafiker und Zeichner, unternimmt 1971 eine Reise nach Norwegen – er besteht darauf, nur in Norwegen zu sein, obwohl er quer durch Skandinavien reist. Begleitet wird er von „Volvi“ und seiner damaligen Freundin Gesche. Das Buch enthält eine Art Reisetagebuch, einige Fotos von Janssen sowie sein Skizzenbuch und die Korrespondenz mit Joachim Fest. Janssen bezeichnet Norwegen treffend als das „Sehnsuchtsland“ - und dieses Buch erhält von mir das Prädikat „Sehnsuchtsbuch“. Die Beschreibung seiner Eindrücke ist unglaublich poetisch und melancholisch und gleichzeitig auch erheiternd. Wer den Norden erlebt und seinem Faszinosum erlegen ist, wird jedes Wort darin verstehen. Dieses Buch lädt dazu ein, immer mal wieder darin zu blättern und sich an vergangene Eindrücke im hohen Norden zu erinnern.
Das Nachwort ist von Gesche Tietjens selbst. Darin geht sie auch darauf ein, wie es um das Seelenleben des Künstlers bestellt war. Neben dem Alkohol frönte er auch gern anderen stimmungsaufhellenden Mittelchen. Diese Melancholie findet sich sowohl in seinen Skizzen als auch in den Briefen und den persönlichen Einträgen. Ein tolles Buch, das auch vom Material her etwas hermacht. Es wird wirklich Zeit für den nächsten Norwegen-Urlaub!

Wie wahr: „Dann war dieser späte Aufbruch nicht eigentlich eine Reise in Norwegen, sondern mehr eine Reise über eine Straße, und diese Straße ohne Abzweigung führte nicht durch eine Landschaft, wie man's in Mitteleuropa gewohnt ist, sondern war die Landschaft selbst.“ (S.7) und „Eine Luft, so könnte man sagen, die nie eine Stadt oder auch nur ein Tal berührt hat, die vielmehr hier oben wohnt, ein nichtreisender Souverän dieses Hochmoores, ein norwegischer Ariel, der sich vor Zeiten hierher zurückgezogen hat und auf Abwechslung wartet: falls sich Berge und Täler mal wieder austauschen.“ (S.8)

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