Horst Moser

 4,3 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Weil wir nichts wussten, Etwas bleibt immer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Horst Moser (©Horst Moser)

Lebenslauf

Geboren 1975 in Meran, aufgewachsen in Bruneck. Unternehmer und Autor, schreibt in seinem Blog „Innensicht“ seine Gedankensplitter auf (www.horstmoser.com). In seiner Freizeit singt er u. a. in einer Band. Bereits erschienen: „Am Ende der Liebe." (2012). Bei Edition Raetia: „Etwas bleibt immer“ (2015). "Kleinstadtidyll" (2018). "Weil wir nichts wussten." (2026). 

Botschaft an meine Leser

Liebe LeserInnen. 

Zwischen mir und der Realität ist eine Glasscheibe, auf die ich meine Geschichten schreibe. Wer meine Bücher liest, nimmt also ein Stück weit Teil an meinen Gedankengängen. Und das freut mich. Weil ich dort, wo ich gerade bin, immer auch gerne etwas zurücklasse. Weil ich mich manchmal am Leben wundreibe, und manchmal, wenn ich mich ganz darauf einlasse, es einfach nur schön finde. Und das alles teilen zu dürfen, ist wohl am Ende auch der Antrieb für mein Schreiben... danke fürs Lesen!

Horst

Alle Bücher von Horst Moser

Cover des Buches Weil wir nichts wussten (ISBN: 9788872839904)

Weil wir nichts wussten

(14)
Erschienen am 17.03.2026
Cover des Buches Etwas bleibt immer (ISBN: 9788872835203)

Etwas bleibt immer

(8)
Erschienen am 01.01.2015
Cover des Buches Am Ende der Liebe (ISBN: 9788865630433)

Am Ende der Liebe

(1)
Erschienen am 17.02.2012

Neue Rezensionen zu Horst Moser

Cover des Buches Weil wir nichts wussten (ISBN: 9788872839904)
ErikHuyoffs avatar

Rezension zu "Weil wir nichts wussten" von Horst Moser

ErikHuyoff
Geld regiert die Welt - zumindest in Südtirol

Vor kurzem habe ich auch "Weil wir nichts wussten" von Horst Moser gelesen. Das Buch ist 2026 in der Edition Raetia erschienen und als Familiensaga einzuordnen. Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks.de.

Zwei Menschen, zwei Geschichten: Der Journalist Lukas berichtet aus dem Ausland von den vielen Protestwellen, die Europa erschüttern. Als er erfährt, dass es seiner Mutter nicht gut geht, kehrt Lukas in das Provinzstädtchen zurück, in dem er aufgewachsen ist.
Gleichzeitig begibt sich eine entwurzelte junge Frau auf die Suche nach ihrer Vergangenheit. Bei den Protestierenden findet sie vorübergehend Unterschlupf, aber auch dort gehört sie nicht wirklich dazu. Bald stößt sie auf Wahrheiten, die lange verborgen waren …

"Weil wir nichts wussten" ist mein erster Roman von Horst Moser. der sich bereits gar nicht so einfach einem Genre zuordnen lässt, mischt er doch familiäre Geheimnisse und Verwicklungen mit nah-dystopischen Protestbewegungen und erweitert die Geschichte so um eine politische Komponente, die für mich allerdings vernachlässigbar ist. Ich habe es daher bei der Konzentration auf die zentralen Handlungselemente und der damit verbundenen Einordnung als Familiensaga belassen, auch wenn die Kategorisierung als Gegenwartsliteratur natürlich auch nicht abwegig ist.

Die Handlung ist grundsätzlich abwechslungsreich und interessant, teils aber auch sehr vorhersehbar, dadurch aber nicht minder fesselnd. Sie wird wechselnd aus den personalen Erzählperspektiven der beiden Protagonist:innen erzählt, auch wenn hier eine Unwucht zugunsten des Handlungsstrangs von Lukas besteht - das hätte man durchaus in der Schwerpunktsetzung besser ausbalancieren können. Zudem ist - wie bereits oben angedeutet - der Handlungsstrang um die Protestbewegung mehr als vernachlässigbar und trägt wenig zum Fortgang der Handlung bei.

Das Setting ist gelungen. So entführt der Autor die Leser:innen in ein kleines Städtchen in Südtirol, in dem die Uhren langsamer laufen, Tradition stärker verankert ist und die hektische Welt vor der Stadtgrenze endet. Gleichsam führt die Reise aber auch nach Frankfurt und Wien, in ein Franziskanerkloster und - vor allem - in die Vergangenheit. Dabei taucht Horst Moser in lokale Machtstrukturen ein, beschreibt regionale Verflechtungen, die so überall auf der Welt anzutreffen sind, und zeigt so einmal mehr, dass Geld durchaus im kleinen zumindest die Welt regiert.

Die einzelnen Figuren sind vielschichtig angelegt, haben Stärken und Schwächen, eigene Ziele und Motive. Hierbei überzeugen neben Lukas vor allem wichtige Nebenfiguren wie Kathrin und Elsa, während die anfangs noch namenlose zweite Protagonistin aufgrund der Kürze ihres Handlungsstrangs nicht wirklich greifbar wird. Horst Mosers Schreibstil lässt sich dabei trotz teils sehr komplexer Sätze noch leicht und flüssig lesen und das Kopfkino sofort anlaufen.

Die Buchgestaltung ist solide. Lektorat, Korrektorat und Buchsatz haben ordentlich gearbeitet, der Umschlag ist mit Klappen versehen, das unter dem Umschlag befindliche Hardcover sehr schlicht. Das Covermotiv wird nahtlos zum Buchrücken hin fortgesetzt, irritierenderweise von dort zur Coverrückseite hin aber stark abgegrenzt. Insgesamt ist der Umschlag eher eintönig und das Covermotiv kein klassischer Eyecatcher, zeigt aber immerhin Anklänge zur Handlung.

Mein Fazit? "Weil wir nichts wussten" ist eine tolle Familiensaga, die durch das Setting und starke Charaktere punktet, aber auch leichte Probleme in der Schwerpunktsetzung hat und unnötig die Handlung durch eine weitere Ebene überfrachtet. Für Leser:innen des Genres dennoch bedenkenlos zu empfehlen - ab einem Lesealter von etwa 14 Jahren.

Cover des Buches Weil wir nichts wussten (ISBN: 9788872839904)
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Rezension zu "Weil wir nichts wussten" von Horst Moser

SteffiGluecklederer
Interessant

Mein erster Eindruck wurde vom Cover des Buches bestimmt. Ich fand es sehr interessant und ausdrucksstark. Auch der Titel hat mich gefesselt. Beim Lesen wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch ist spannend mit aktuellen und brisanten Themen, die beim Lesen noch lange nachhallen. Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge - zum einen Lukas, der Journalist, der über politische Themen berichtet, aber auch private Probleme hat, und auch Lisa, die innerlich sehr unzufrieden ist - gestatet sich die Geschichte abwechlungsreich und bleibt aufregend. Beide Hauptfiguren müssen sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und kommen sich dabei näher. Ich fand die Geschichte insgesamt sehr lesenswert und sie regt auch zum Nachdenken an. Ich empfehle das Buch deshalb sehr gerne weiter.

Cover des Buches Weil wir nichts wussten (ISBN: 9788872839904)
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Rezension zu "Weil wir nichts wussten" von Horst Moser

Glanzleistung
Zwischen Schweigen und Herkunft


„Weil wir nichts wussten“ erzählt von zwei Menschen, die auf sehr unterschiedliche Weise auf der Suche nach ihrem Platz im Leben sind. Lukas, der eigentlich als Journalist durch Europa reist, kehrt wegen seiner kranken Mutter in die Südtiroler Heimat zurück – ein Ort voller Erwartungen, Erinnerungen und unausgesprochener Wahrheiten. Parallel begleitet man eine junge Frau, die ohne feste Wurzeln aufgewachsen ist und nun versucht, ihre Herkunft zu verstehen. Beide Wege kreuzen sich langsam, während sich ein Geflecht aus Familiengeheimnissen, Tradition und Schweigen entrollt.

Was mich sofort abgeholt hat, war der Schreibstil: ruhig, atmosphärisch, präzise beobachtend. Horst Moser schafft es, mit wenigen Sätzen ganze Räume zu öffnen, Stimmungen einzufangen und Figuren so nah heranzuholen, dass man fast das Gefühl hat, neben ihnen zu stehen. Diese sprachliche Feinheit hat mir wirklich gefallen.

Inhaltlich bleibt die Geschichte bewusst unspektakulär, aber das empfinde ich hier als Stärke. Der Roman lebt nicht von großen Enthüllungen, sondern von den Zwischentönen: den Blicken, den Pausen, den kleinen Momenten, in denen Figuren sich öffnen oder wieder verschließen. Gerade diese leise Erzählweise hat mich am Ende mehr berührt, als ich erwartet hätte. Die Themen Herkunft, Identität und familiäre Prägung wirken lange nach.

Für mich ist „Weil wir nichts wussten“ ein sprachlich herausragender, feinfühliger Roman, der zeigt, wie kraftvoll Stille sein kann. Ein Buch, das man nicht wegen der Handlung liest, sondern wegen der Atmosphäre, der Figuren und der Art, wie es einen langsam hineinzieht.

Fünf Sterne – weil es mich genau dort abgeholt hat, wo Geschichten leise, aber nachhaltig wirken.

Ein schön geschriebener, nachdenklicher Roman, der vor allem durch seine Sprache und die feinen Zwischentöne überzeugt.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Weil wir nichts wussten
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Edition_Raetia

Proteste auf den Straßen, Gewaltexzesse, ein Gefühl der Unsicherheit – und mittendrin eine Familie, die alte Wunden und verborgene Wahrheiten aufarbeitet. Horst Mosers „Weil wir nichts wussten“ verwebt persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen Krisen zu einem Familiendrama.

138 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Etwas bleibt immer
Edition_Raetias avatar
Edition_Raetia

Leserunde zu Horst Mosers „Etwas bleibt immer“

Sie nennen ihn „la bestia“

Ihr habt Lust auf eine fesselnde Geschichte und eine ebenso packende Leserunde? Dann bewerbt euch bis zum 30. September um eines von 10 E-Books zu gewinnen. Die drei besten Bewerbungen können außerdem eines von drei handsignierten Print-Exemplaren gewinnen.

Mehr zum Buch:
Der Journalist Manuel Svensson wird von Vera beauftragt, den Überfall auf ihren Vater genauer zu untersuchen. Svenssons Nachforschungen werden zu einer Reise in seine eigene Vergangenheit in Mexiko und in die Kindheit von Vera, Stefan und Johannes, die gemeinsam aufgewachsen sind und sich dann aus den Augen verloren haben.
In kunstvoll verknüpften Episoden erzählt Horst Moser vom Scheitern und vom Standhalten. Und immer wieder führen die Fäden der Handlung zurück in eine nur scheinbar unbeschwerte Kindheit.

Um an der Verlosung teilzunehmen, gilt es folgende Frage zu beantworten:
Was verbindet ihr mit Mexiko?

Auch der Autor Horst Moser wird an der Leserunde teilnehmen und eure Fragen beantworten!

Viel Glück wünscht euch das Team von Edition Raetia!



Hier ein kleines Video von unserem Autor:


87 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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