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Edition_Raetia_Verlag

vor 2 Jahren

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Leserunde zu Horst Mosers „Etwas bleibt immer“

Sie nennen ihn „la bestia“

Ihr habt Lust auf eine fesselnde Geschichte und eine ebenso packende Leserunde? Dann bewerbt euch bis zum 30. September um eines von 10 E-Books zu gewinnen. Die drei besten Bewerbungen können außerdem eines von drei handsignierten Print-Exemplaren gewinnen.

Mehr zum Buch:
Der Journalist Manuel Svensson wird von Vera beauftragt, den Überfall auf ihren Vater genauer zu untersuchen. Svenssons Nachforschungen werden zu einer Reise in seine eigene Vergangenheit in Mexiko und in die Kindheit von Vera, Stefan und Johannes, die gemeinsam aufgewachsen sind und sich dann aus den Augen verloren haben.
In kunstvoll verknüpften Episoden erzählt Horst Moser vom Scheitern und vom Standhalten. Und immer wieder führen die Fäden der Handlung zurück in eine nur scheinbar unbeschwerte Kindheit.

Um an der Verlosung teilzunehmen, gilt es folgende Frage zu beantworten:
Was verbindet ihr mit Mexiko?

Auch der Autor Horst Moser wird an der Leserunde teilnehmen und eure Fragen beantworten!

Viel Glück wünscht euch das Team von Edition Raetia!



Hier ein kleines Video von unserem Autor:


Autor: Horst Moser
Buch: Etwas bleibt immer

Flamenca

vor 2 Jahren

Alle Bewerbungen

Mit Mexiko verbinde ich natürlich Pyramiden! In allen Formen. Und Innsbruck mag ich auch. Ich freue mich schon auf das Buch!

magmag

vor 2 Jahren

Rezension

Ich verbinde mit Mexiko vor allem Hitze. Und endlos scheinende Weite, wie sie auch das Titelbild gut darstellt. Vielleicht ein bisschen klischeehaft, aber ich muss auch an Musik, Lebensfreude und Tequila denken. Ein Gedanke, der leider überschattet wird von Nachrichten über organisiertes Verbrechen und Mafia ...

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Aspasia

vor 2 Jahren

Stefan

Stefan scheint sehr in seinem Gerüst gefangen. Er wirkt als könne er dem Druck seinen Selbstansprüche nur durch Alkoholkonsum ertragen. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich und doch ähnlich die Brüder mit dem traumatischen Erlebnis, dem Selbstmord des Vaters, mit der Erschütterung ihrer Welt umgehen.

Aspasia

vor 2 Jahren

Mexiko

Ich denke, es ist Annas Blick auf ihr Mexico, nicht unser Urlauberinnen oder Backpacker Mexico. Sie kommt an diese Schule mit der durch Kindheitserinnerung verklärten Blick, Mexico als Sehnsuchtsziel, dann trifft sie Miguel und mit diesem getrübten Blick nimmt sie auch ihn wahr.
Dann das Mexico, dass Johannes kennenlernt. Die Schilderungen seines Kollegen bestätigen wohl die alte These, der Mensch ist ein Wolf. Diese absolute Verrohung, der absolute Verlust von Mitgefühl, wirklich einprägsam beschrieben.
S. 138 hier gelten andere Regeln, nicht keine.

Aspasia

vor 2 Jahren

Innsbruck

Unwichtig, oder besser gesagt austauschbar, eine nicht zu große Stadt in der Manuels Muttersprache gesprochen wird.

Aspasia

vor 2 Jahren

Vera

Ok, ihr Branchenbashing bei ihrer Verabschiedung ist mir etwas too much. Ich finde Menschen nicht sonderlich sympatisch, die ihre Selbsterkenntnisse als Leuchtschwerter mit sich herum schleppen. Die ganze Szene Banker unter sich beim Sektempfang ist mir etwas zu klischeehaft, nein, ich bin keine Bankerin ;-) Irritierend finde ich in dem Abschnitt über Vera übrigens die Verwendung der Einlassung der Erzählerstimme Klammern S. 73 und S. 76. "Jeder schafft sich sein eigenes kleines Universum, um sich nicht verloren zu fühlen, um sich irgendwo zu Hause zu fühlen, ging ihr zum ersten Mal auf." (S. 81/82) "Andere waren geblieben, in der bekannten Umgebung und der vermeintlichen Sicherheit." (S.86) Die Frage nach der emotionalen Sicherheit, die im besten Fall das Paradies der Kindheit uns bietet und uns Grundlage ist fürs Leben, ist das Thema das sich durchs Buch zieht und von Vera im Gegensatz zu den "Jungs" auch selbstreflektiert behandelt wird. Interessant, dass Vera damals bei ihrem Zusammentreffen beim Kongress die Offensivere war.

Aspasia

vor 2 Jahren

Johannes

Jetzt bin ich bei Johannes, dem Einzelgänger, der unverstandene Sohn, angelangt: S. 93 "..er kehrte seiner Mutter den Rücken, er wandte sich ab, mit aller Konsequenz sich gegen das stellend, was sie verkörperte. Ideale und Werte, die er mit Widerwillen von sich stieß, eine scheinbar sorgenfreie Welt, in der er lauter Lügner und Heuchler ausmachte, in der sich jeder nur verstellte." Das Zuhause als fremder Ort. Seine Zerrissenheit und Aggressivität gehörten schon zu ihm vor dem Auszug. Auch er findet eine Nische in oder doch auch vor der Welt. Kindheitserinnerungen: Johannes, sprach nicht gerne, in ihm verbissener Zorn, kindlich verliebt in Vera, und Stefan, der charmante Anführer und Vera, bewunderte Stefan. Dieser Zorn bleibt ihm erhalten, bricht auch im Erwachsenenalter aus, wenn er auf Ablehnung trifft. Die Szene im Lokal mit Vera und dem betrunkenen Johannes, wie es eskaliert, wow.
"In sich zusammengefallen wie der Rest eines guten Vorsatzes.." (S. 119) "..vielleicht weil nur für ganz wenige der Schrecken und das Erreichen des Tiefpunkts die Sicht auf eine Abzweigung frei macht, oder weil dieser Tiefpunkt einen Zustand hervorruft, der nichts weiter als Leere hinterlässt.." Nach der Selbstverstümmelung, oder nach dem nach außen Kehren seines Inneren, flieht er nach Mexico. Bei der Beschreibung der Busfahrt werden die herumstreunenden Kinder mit ihrem span. Ausdruck benannt, warum?
S.133 in der Erzählung Cardonas, wie er aus Guatemala ins Land gekommen ist, werden die einzelnen Erzählfäden zus. geführt, der kl. Junge in der Gruppe der Räuber war Manuel.
Die erinnerte Zähne im Zug, in der Johannes seinen Bruder würgt und sich fragt, wann und ob er aufgehört hätte.
S. 138 Johannes sitzt mit Avenida frühmorgens auf der Terrasse und sie sagt ihm, sie spüre seine Wut.
Der Gewaltexzess, der dann auch den Vater und Rafael trifft, die erneut versuchen die Grenze zu überwinden, bestätigt Johannes in seiner Einschätzung, dass die Situation aussichtslos ist, ihr Tun in der Klinik nichts bewirkt. "warum hatte der Mann erneut versucht, über die Grenze zu kommen, welches Elend hatte ihn dazu getrieben, sich erneut dem Risiko auszusetzen, als gäbe es dort, wo er herkam, nichts mehr außer der verdammten Wut, die aus der Ausweglosigkeit kam oder aus einem falschen Traum, dem Traum von einer besseren Welt, die es im Grunde nicht gab."
Johannes verlässt Mexico.
Johannes erzählt Manuel beim Verhör die Geschichte von Avenidas Vergangenheit und dass man sich seinem "Schicksal" also nicht ergeben muss, sondern mit der Vergangenheit abschließen und etwas Neues, davon unbelastet beginnen kann. Den Schmerz in Energie umwandeln, aus der etwas Gutes wird, wie bei Avenida.

Aspasia

vor 2 Jahren

Rezension

Etwas bleibt immer, sollte es auch, sonst gingen wir ja genau so unbefleckt (fast, neuere Forschungen gehen schon von einem nicht mehr ganz unbeschriebenen Blatt Mensch aus) wie wir unser Leben aufnehmen. Etwas bleibt immer, gilt auch für Texte, wenn sie gut sind. Von dem hier bleibt etwas, da bin ich sicher. Herzlichen Dank an die Edition Raetia und den Autor für die Überlassung des Rezensionsexemplars. Rezension schreibe ich noch heute Abend und poste sie dann hier und auf den entsprechenden Seiten.

Hier jetzt die Rezension:

http://www.lovelybooks.de/autor/Horst-Moser/Etwas-bleibt-immer-1201476848-w/rezension/1205347292/

https://dieartderidagratias.wordpress.com/2015/11/11/rezension-der-mensch-ist-die-summe-seiner-erfahrungen/

https://wasliestdu.de/rezension/der-mensch-ist-die-summe-seiner-erfahrungen

https://www.goodreads.com/review/show/1439958928

https://ssl.thalia.de/shop/home/kundenbewertung/vorschau/

https://ssl.buch.de/shop/home/kundenbewertung/vorschau/

und noch der Riese, da wird's noch freigeschaltet.

HorstMoser

vor 2 Jahren

Guten Morgen. Danke für die Zeit, die Ihr meinem Text widmet, ausführliche und kompetente Besprechungen sind dabei herausgekommen. Einen lieben Gruß aus Südtirol. Horst (www.horstmoser.com)

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