Horst Pukallus

 3,3 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf

Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer. Seit den späten 1960er Jahren veröffentlichte er Kritiken zur SF-Literatur, vor allem in der Zeitschrift Science Fiction-Times. 1974 erschien seine erste Erzählung Interludium. Es folgten u.a. die Story-Sammlungen Die Wellenlänge der Wirklichkeit (1983) und Songs aus der Konverter-Kammer (1985), die Pukallus als einen der vielseitigsten und intellektuell versiertesten deutschsprachigen Genre-Autoren seiner Generation etablierten.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Horst Pukallus

Neue Rezensionen zu Horst Pukallus

Cover des Buches Der Moloch von Moordendijk. SF-Roman (ISBN: 9783932171031)
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Rezension zu "Der Moloch von Moordendijk. SF-Roman" von Horst Pukallus

Zsadista
Rezension zu "Der Moloch von Moordendjik"

Konradin Kallmorgen eskortiert seit Jahren Hilfkonvois des Roten Halbmondes den Rhein rauf und runter. 

 

Eines Tages beauftragt ihn der Mutantenbund-Direktor mit einem Sonderauftrag. Er soll in Holland ein unter einem Schutzschild gelegenes Gen-Labor aufspüren und ausschalten. Ihm zur Seite steht ein Kommando von englischen Büßernonnen, was ihn nicht gerade glücklich macht. 

 

Zusammen zieht der Konvoi los. Offiziell sieht er nach einem Hilfskonvoi aus, inoffiziell sind sie bis an die Zähne bewaffnet und unter Zeitdruck auf dem Weg nach Holland. 

 

„Der Moloch von Moordenijk“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Horst Pukallus. 

 

Die Story ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Der Schreibstil sehr eigen. Aber gerade das hat mich weiterlesen lassen. Ich finde die Story irgendwie humorvoll und ausgeartet. 

 

Teilweise könnte ich das Ganze in die Warhammer Welt legen. Die militanten Nonnen haben mich sehr an die Adepta Sororitas erinnert. Auch andere Wesen erinnerten mich an das Warhammer Universum. 

 

Der Roman ist schon sehr besonders. Vom Schreibstil her könnte man meinen, man hat ein wirklich altes Buch vor sich liegen, so spricht doch keiner mehr. Was sind das für Worte? Aber wie gesagt, ich fand es so genial, dass ich es gelesen habe. Dazu hat es mir richtig gut gefallen. 

 

Tja, ich bin einfach begeistert von der Story. Selten einen so schönen schrägen Humor und doch Ernsthaftigkeit in einem Buch gehabt.

 

sehr unterhaltsame Lesekost

Als Überraschung entpuppt sich diese kleine Sammlung von Erzählungen. Der Autor unterhält durch abwechslungsreiche, humorvolle, wortreiche und teils tiefsinnige Kurzgeschichten. Einen Stern Abzug gab es für die längste und titelgebende Geschichte, die nicht so ganz an die Qualitäten der anderen Erzählungen herankommt – unter anderem hat es der Schriftsteller hier mit seinem Hang zu futuristischen Wortschöpfungen etwas übertrieben. In der Summe jedoch sehr unterhaltsame Lesekost.

Cover des Buches Krisenzentrum Dschinnistan (ISBN: 9783738904444)
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Rezension zu "Krisenzentrum Dschinnistan" von Horst Pukallus

Elfenstern
Krisenzentrum Dschinnistan

 Als der Geologe Florens Bonnamy mit seinem Shuttle über dem Jupitermond Jo abstürzt, entdeckt er eine Höhle, in der sich jede Menge Kalksteinablagerungen befinden. Da Kalkstein ein Indiz für früheres Leben sein kann, nimmt der Administrator der Raumstation Dschinnistan die Entdeckung sehr ernst und schickt einige Wissenschaftler nebst Abbaupersonal zur näheren Untersuchung nach Jo. Dort machen die Wissenschaftler eine sensationelle Entdeckung und bringen durch ihre Sorglosigkeit die Raumstation in höchste Gefahr.


Obwohl die Idee der Geschichte nicht schlecht ist, hätte man deutlich mehr daraus machen können. Außer ganz zu Anfang spielt sich die gesamte Handlung nur an Bord der Raumstation ab. Dass hierbei die Spannung etwas auf der Strecke bleibt, braucht einen nicht zu wundern. Mir fehlt hier entschieden die Action und auch die Spannung. Hinzu kommt eine geschwollene Schreibweise, bei der man manchmal nichts als Bahnhof versteht. Der Text ist gespickt mit Fremdwörtern, die zum Teil auf Eigenkreationen des Autors zu beruhen scheinen. Dadurch liest sich das Ganze mitunter sehr schwer und man verliert schnell die Lust an dem Buch. Die Namen sind teilweise recht kompliziert und man weiß oft nicht, wie man diese überhaupt aussprechen soll. Welchen Sinn so etwas macht, verschließt sich mir gänzlich. Mit den Charakteren wurde ich bis zum Schluss nicht richtig warm. Ich konnte mich weder mit ihnen identifizieren, noch fand ich sie besonders sympathisch.

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