Horst Pukallus Krisenzentrum Dschinnistan

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Inhaltsangabe zu „Krisenzentrum Dschinnistan“ von Horst Pukallus

Die Zukunft. Die Menschheit erobert das Sonnensystem, gierig auf Rohstoffe, süchtig nach neuen Energiequellen.Prospektor Florens Bonnamy erkundet – eher unfreiwillig – ein seltsames Höhlensystem auf dem Jupitermond Io. Wieder zurück auf der Satellitenbasis Dschinnistan, ahnt er nicht, was für weitreichende Folgen seine Expedition haben wird. Der machtlüsterne Chefadministrator René Maigreur, Bonnamys Intimfeind, hütet eifersüchtig ein vermeintlich lukratives Geheimnis, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Dinge geraten außer Kontrolle.Während Dschinnistan zur Todesfalle wird, in der eine rätselhafte Seuche anscheinend unaufhaltsam wütet, sehen sich die Menschen mit elementaren Überlebensfragen konfrontiert. Opfermut findet sich an unerwarteten Stellen und die Liebe erweist sich als kosmische Kraft. Was aber wird aus Florens Bonnamy, dem Held wider Willen? Ein furioses Space-Abenteuer für Leser, die intelligente Science-Fiction-Unterhaltung zu schätzen wissen. Pukallus‘ Roman fesselt durch seine spezielle Sprache, die den Leser zugleich fordert und mitreißt. Zudem ist die Story reich an bizarren Schilderungen und Wendungen, gerne auch mal satirisch-bissig und ironisch.
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    Krisenzentrum Dschinnistan
    Elfenstern

    Elfenstern

    28. August 2016 um 12:46

     Als der Geologe Florens Bonnamy mit seinem Shuttle über dem Jupitermond Jo abstürzt, entdeckt er eine Höhle, in der sich jede Menge Kalksteinablagerungen befinden. Da Kalkstein ein Indiz für früheres Leben sein kann, nimmt der Administrator der Raumstation Dschinnistan die Entdeckung sehr ernst und schickt einige Wissenschaftler nebst Abbaupersonal zur näheren Untersuchung nach Jo. Dort machen die Wissenschaftler eine sensationelle Entdeckung und bringen durch ihre Sorglosigkeit die Raumstation in höchste Gefahr. Obwohl die Idee der Geschichte nicht schlecht ist, hätte man deutlich mehr daraus machen können. Außer ganz zu Anfang spielt sich die gesamte Handlung nur an Bord der Raumstation ab. Dass hierbei die Spannung etwas auf der Strecke bleibt, braucht einen nicht zu wundern. Mir fehlt hier entschieden die Action und auch die Spannung. Hinzu kommt eine geschwollene Schreibweise, bei der man manchmal nichts als Bahnhof versteht. Der Text ist gespickt mit Fremdwörtern, die zum Teil auf Eigenkreationen des Autors zu beruhen scheinen. Dadurch liest sich das Ganze mitunter sehr schwer und man verliert schnell die Lust an dem Buch. Die Namen sind teilweise recht kompliziert und man weiß oft nicht, wie man diese überhaupt aussprechen soll. Welchen Sinn so etwas macht, verschließt sich mir gänzlich. Mit den Charakteren wurde ich bis zum Schluss nicht richtig warm. Ich konnte mich weder mit ihnen identifizieren, noch fand ich sie besonders sympathisch.

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