Horst Rieck

Lebenslauf von Horst Rieck

Horst Rieck, geboren 1941, lebt als Journalist und freier Autor in Berlin. Er schrieb Reportagen u.a. für den "stern", "Die Zeit" und die "Frankfurter Rundschau". Schwerpunkte seiner Arbeit sind politische und soziale Themen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Horst Rieck

Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

 (2.272)
Erschienen am 12.10.2009
Cover des Buches Christiane F.: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: B005OXYB4E)

Christiane F.: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

 (17)
Erschienen am 01.01.1983
Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551317322)

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

 (9)
Erschienen am 31.08.2017
Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783785738580)

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

 (16)
Erschienen am 17.03.2011

Neue Rezensionen zu Horst Rieck

Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
Jukos avatar

Rezension zu "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F.

Egal wie intelligent solch jemand auf der Straße ist, für uns ist und bleibt sie ein Heroinabhängiger
Jukovor 4 Monaten

Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

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Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
Aurora-Cs avatar

Rezension zu "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F.

West-Berlins Jugend
Aurora-Cvor 4 Monaten

Dieses Buch sollte von jedem gelesen werden, vor allem von Jugendlichen.

Man kann Christianes Absturz in die Drogenabhängigkeit durch ihr von Anfang an zerrüttetes Familienverhältnis miterleben. Schon mit 13 fängt sie an, Drogen zu nehmen und irgendwann landet sie dann sogar beim Heroin. Es ist ziemlich krass, dass sie und ihre „Freunde“ schon so früh in diese Szene abgerutscht sind.

Das Buch und Christianes Lebensgeschichte wurde nach Tonbandaufnahmen der damals 15-Jährigen geschrieben, weshalb die Sprache auch sehr einfach gehalten ist. Die Geschichte wird nicht langweilig und eintönig, immer passiert etwas anderes.
Durch diese Lektüre hat man einen guten Einblick auf das Leben eines Drogenabhängigen und die ganzen Gefahren, die so ein Leben mit sich bringt. Der Film hat mich etwas mehr von der Droge abgeschreckt, als das Buch, trotzdem hatte es auch seine Wirkung.

Authentisch und nach einer wahren Geschichte. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter!

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Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
MarinaHs avatar

Rezension zu "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F.

Chrissy F. und ihre Sucht
MarinaHvor 4 Monaten

Das Buch über Christiane F. hat mir sehr gefallen. Es zeigt das ganze Ausmaß von Abhängigkeit und Prostitution. Das Buch wurde anhand von Tonbandaufnahmen geschrieben, es ist sehr einfach und ‚deutsch‘ geschrieben.
Die echten Fotos im Buch sprechen mich sehr an, jedoch ist es sehr fragwürdig, dass Christiane ihre Freunde nicht um Erlaubnis bei der Veröffentlichung ihrer Identitäten gefragt hat, wobei sie ihre stets geschützt hat. 

Das Buch bleibt spannend, die Handlung zieht sich nicht hin, ist sehr schockierend und zum verdauen gedacht. Man merkt das Christiane ein verwirrter, verlorener Teenager ist, der durch ein schlechtes Familienverhältnis auf die schiefe Bahn gerät. Durch ihre neuen Freunde und den Wunsch, dazuzugehören wird alles nur noch schlimmer.

Leider finde ich es schade, dass Christiane ihre Fehler nie eingesehen hat, sogar ein wenig stolz auf ihre Jugendsünden ist. Ich würde stark bei diesem Buch aufpassen.

Es kann sehr schnell zu Nachahmungsgefahr kommen, das Buch kann sehr schnell überwältigen.
Insbesondere Jugendlichen die sich ‚edgy‘ fühlen, würde ich das Buch nicht empfehlen.

Fazit: Ein gutes, lehrreiches Buch bei dem man trotzdem aufpassen sollte. 

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