Hortense Ullrich Hühner-Voodoo

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Inhaltsangabe zu „Hühner-Voodoo“ von Hortense Ullrich

Es ist kein altruistischer Charakterzug, der Gwendolyn Herzog von Wohlrath dazu treibt, eine psychologische Praxis zu eröffnen. Sie braucht Geld. Dass sie gar keine Psychologin ist, stört sie nicht. Ihr erster Patient ist Frederick Ackermann, Enddreißiger, mit einem eher ungewöhnlichen Beruf – er ist Leichenbestatter in der 20. Generation. Schon als kleines Kind waren für ihn zwei Dinge ganz sicher: Er wollte das väterliche Unternehmen weiterführen und eine Familie gründen. Mit Letzterem scheint es aber nicht so recht zu klappen. Frederick hat eine extrem hohe Ausfallquote – weigern sich doch viele Frauen energisch, beim ersten Rendezvous von einem Leichenwagen abgeholt zu werden. Zu einem zweiten kommt es dann meist nicht mehr. Die verbleibenden Einzelexemplare, die tapfer dem morbiden Hauch, der Frederick umweht, die Stirn bieten, ereilt jedoch ein tragisches Schicksal: Sobald Frederick ihnen die Ehe anträgt, sterben sie. Und zwar auf der Stelle. Nachdem er die dritte Freundin auf diese Art verloren hat, sucht er Hilfe bei einer Therapeutin. Und landet bei Gwendolyn. Sie hat Freude an dieser skurrilen Geschichte – bis ein erneuter Todesfall sie zwingt, seine Erzählung ernst zu nehmen. Panik setzt ein, als sie erfährt, dass sich ihre Nichte Britta in Frederick verliebt hat. Nun muss sie mit allen Mitteln verhindern, dass Frederick Britta einen Heiratsantrag macht – zur Not auch mit Hühner Voodoo …

Nicht überragend... aber wenn man nicht viel darüber nachdenkt doch unterhaltend!

— freakylike
freakylike

Einfach draufloslesen, nicht groß über die Charaktere nachdenken und es kann ein ganz unterhaltsames Lesevergnügen werden!

— Janine2610
Janine2610

Es ist ein tolles Buch mit einer humorvollen, einzigartigen und sympathischen Protagonistin.

— fuffel
fuffel

Eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Lustig und unterhaltend war daran rein gar nichts. Schade..

— sarahsuperwoman
sarahsuperwoman

Witzig und durchgeknallt. Von Anfang bis Ende zum Lachen. Kann ich nur empfehlen.

— brigitte_kammerer
brigitte_kammerer

...leicht, lustig, originell und unterhaltsam

— Sinik
Sinik

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Pleite ... und nun?

    Hühner-Voodoo
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    23. December 2013 um 11:30

    Schon, als ich das Cover zum ersten Mal gesehen hatte, war mir klar, dass sich dahinter eine skurrile Geschichte verbirgt und ich sollte mich nicht täuschen. Gwendolyn, die von ihrem Anlagenberater erfährt, dass sie pleite ist, weil dessen Chef alles Geld veruntreut hat und abgehauen ist, lässt sich von dieser Nachricht nicht unterkriegen. Schließlich ist ihr in ihrem elterlichen Zuhause eine harte Schule des Überlebens antrainiert worden. Kurzerhand beschließt sie, Psychologin zu werden und betreibt gemeinsam mit Bernadette eine Praxis, nur dass Bernadette nicht auf Psychologin macht, sondern auf die Kunst des Hühner-Voodoo vertraut. Gwendolyns erster Patient ist der Bestatter Frederick Ackermann, nach dessen Heiratsanträgen die Frauen nicht mal soviel Zeit haben, ja zu sagen, da sie vorher sterben. Ausgerechnet in ihn verliebt sich auch noch Britta, Gwendolyns Nichte ... Gwendolyn liebt ihr schönes und sorgenfreies Leben, das sie mittels 4 Ehemännern genießen konnte. Das ändert sich von einem Tag auf den anderen, als ihr klar gemacht wird, dass sie pleite isst. Da sie nicht zu den bescheidenen Menschen gehört, kommt eine Änderung ihrer Lebensumstände für sie nicht infrage, lieber lässt sie sich was einfallen. Nicht mal ihrer Nichte Britta, die kurz darauf zeitweilig bei ihr einziehen will, weil sie mal wieder auf einen verheirateten Mann reingefallen ist, erzählt sie es. Lieber gaunert sie sich durchs Leben, geht in Hotels essen, indem sie dort den Gast miemt und lässt ganz nebenbei noch ein wenig Essen in ihre Tasche fallen, für zu Hause. Also versucht sie, Britta wieder loszuwerden, indem sie ihr Arbeit sucht und darauf hofft, dass sie schnell wieder bei ihr auszieht. Gwendolyn gehört nicht zu den Menschen, denen ich im realen Leben begegnen möchte. Sie ist der Typ Mensch, der sich an anderen bereichert und immer auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Das ist ein Charakterzug, mit dem ich mich gar nicht arrangieren kann. Dass sie sich selbst im großen Stil an ihrer Partnerin Bernadette bereichert hat, hat sie mir nicht gerade sympathisch gemacht. Diese wurde von Gwendolyn nach allen Regeln der Kunst ausgenommen und hat nicht einmal dagegen aufbegehrt. Sie will nämlich den Menschen, die wegen des Hühner-Voodoos zu ihr kommen, wirklich helfen.  Es ist eine Geschichte, die im realen Leben keinen Bestand hätte. Trotzdem macht es Spaß mitzuerleben, wie die Autorin ihre Idee mit dem Hühner-Voodoo umsetzt. Allein die Idee dazu und deren Umsetzung zeugen von deren Fantasie, der man sich schlecht entziehen kann. Das Cover spricht für sich. Mich hat es zumindest neugierig auf deren Inhalt gemacht und es verspricht, was man bekommt. Eine etwas verrückte Geschichte, die nicht alltäglich ist, aber dennoch Spaß macht zu lesen.

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  • Welch unsympathische Hauptfigur!

    Hühner-Voodoo
    pelznase

    pelznase

    12. November 2013 um 14:38

    Auf dieses Buch hatte ich mich unheimlich gefreut. Ich kenne Hortense Ullrichs Jugendromane, die ich sehr witzig finde und hoffte entsprechend auch bei diesem Buch darauf, dass es viel zum Lachen geben würde. Der Klappentext stimmt da ganz optimistisch und das Cover schon mal lange. Da musste ich alleine beim Anblick schon grinsen. Allerdings dauerte es nur ein paar Seiten und mein Enthusiasmus erhielt einen derben Dämpfer, und der ist ausgerechnet Hauptperson Gwendolyn. Und Hauptpersonen haben es nun mal so an sich, dass man meist die ganze Geschichte lang mit ihnen zu tun hat. Keine allzu schöne Aussicht so wie sich Gwendolyn gleich am Anfang gebärdet. Ich habe ja noch eingesehen, dass die Hiobsbotschaft vom Anfang jemanden wie sie wahrlich umhauen kann, und ich habe auch die anfängliche Hilflosigkeit nachvollziehen können. Aber wie sie dann darauf reagiert, das hat sie mir total unsympathisch gemacht. Arbeiten? Guter Witz! Da eröffnet man doch lieber eine Pseudo-Praxis für Psychotherapie. Da zahlen die Patienten und man hat obendrein noch Unterhaltung. Und weil die Patienten anfangs nicht gerade Schlange stehen (zum Glück! Es wäre noch viel unglaubwürdiger gewesen, man hätte Gwendolyn direkt die Bude eingerannt) und man dennoch etwas essen muss, schleicht man sich halt in Hotels ein und sackt Leckereien von Buffets ein! Nichts gegen schräge Charaktere, aber mit solchen Figuren kann ich nicht. Absahner und Faule sind nicht Meins. Schließlich erweitert Gwendolyn ihr Praxisteam um Bernadette, die das titelgebende Hühner Voodoo praktiziert und zudem leidenschaftlich gerne Marmorkuchen backt. Und leider ganz schön leichtgläubig ist, sodass Gwendolyn von nun an auch noch ihre Taxifahrten und Einrichtungsgegestände bezahlt bekommt. Ich fand es unmöglich! Dabei ist Bernadette mit ihrem Hühner Voodoo eine echt liebe Person! Überhaupt sind nahezu alle Charaktere außer Gwendolyn wirklich liebenswert. Frederick, Britta, Bernadette und auch Ernst Lehmann und Ewa, ich mochte sie alle. Deshalb hat es mich in erster Linie interessiert, wie es mit ihnen weitergeht. Vor allem mit Frederick und seinem Fluch und Britta, die sich frisch in ihn verliebt hat. Natürlich glaubt man als Leser nicht wirklich an einen Fluch, aber es sieht schon verdächtig danach aus. Da darf man also gespannt sein, ob er sich auch bei Britta und ihm einstellen wird. So ein gewisser Zweifel bleibt halt, wenn man bisher nur die fatalen Enden von Fredericks Partnerinnen so anschaut. Dieser “Fluch” sorgt auf ungewöhnliche Weise für ein an sich ganz gewöhnliches Liebeschaos. Britta möchte, Frederick eigentlich auch, nur hat er Angst und einen Hang zu Fettnäpfchen, Gwendolyn möchte die Beziehung aus naheliegenden Gründen vereiteln, da geht es schon ordentlich rund. Das gehört sich für eine ordentliche Lovestory schließlich so. Einfach sind die nie! Ich habe gerne für Britta und Frederick gehofft, und das Ende hat mich dann tatsächlich überrascht. Auch, weil mich Gwendolyn da überrascht hat und endlich mal sowas wie Herz durchblicken lässt. Glücklicherweise liest die Geschichte sich wirklich leicht und zügig. Der Schreibstil ist gelungen und flüssig und hier und da gibt es mal Gelegenheit zum Schmunzeln.  Die Kapitel sind zwar objektiv gesehen relativ lang, aber das kam mir beim Lesen gar nicht so vor. Ich glaube, wäre das Buch obendrein noch anstrengend zu lesen gewesen, hätte ich es dank meiner Abneigung Gwendolyn gegenüber schnell abgebrochen. Das Cover ist der Hammer! Darüber kann ich noch immer lachen. Ich finde dieses aufgehängte und gerupfte Huhn einfach total witzig. Hinten beim Klappentext ist das noch ein Hühnerknochen abgebildet. Um zu erfahren, was es damit auf sich hat, muss man allerdings erst das Buch lesen. Fazit:  Ich habe eigentlich ein Faible für solch schräge Geschichten. Diese hier wurde mir allerdings leider durch die unsympathische Hauptperson gründlich versalzen. Wenigstens konnte ich bei der Liebesgeschichte mitfiebern. Die ist dank des Fluchs ungewöhnlich, dabei aber auch sehr schön und ein wenig romantisch. Ab und zu darf geschmunzelt werden, aber so lustig wie bei Hortense Ullrichs Jugendromanen geht es längst nicht zu. In Summe hat mich “Hühner Voodoo” also enttäuscht.

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  • Mach aus der Not eine Tugend

    Hühner-Voodoo
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    31. August 2013 um 23:50

    Der Finanzverwalter von Gwendolyn Herzog von Wolrath macht sich mit ihrem aus dem Staub. Von einer Minute auf die andere wird aus der reichen Gwendolyn eine arme Frau. Sie beschliesst eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen. Dass sie keinen blassen Schimmer von Psychologie hat, übergeht sie geflissentlich. Per Zufall lernt sie Bernadette, die sich auf Hühnerorakel spezialisiert hat, kennen. Da Bernadette nicht unvermögend ist, quartiert sie diese in ihrer Praxis ein. Zusammen versuchen sie, ihrem Patienten Frederick zu helfen. Das Buch ist die ideale Lektüre für zwischendurch, Balkonien, Ferien etc.. Es liest sich flüssig und leicht. Der Humor ist manchmal rabenschwarz und manchmal muss man sich wieder nach einem Lachanfall wieder erholen, bis man wieder weiterlesen kann. Meiner Meinung nach ist es genau das, was das Buch rettet. Ansonsten wäre das Buch nicht ertragbar. Denn Gwendolyn ist so was von überdreht. Sie nervt manchmal richtiggehend. Die Geschichte hat irgendwie keinen roten Faden. Sie hüpft einfach von Szene zu Szene. Der Leser braucht manchmal einen Moment, bis er begreift, worum es geht. Trotz Kritikpunkten habe ich mich richtig gut amüsiert. Eigentlich ist es genau das, was ich will, wenn ich so ein Buch zu lesen beginne. Wenn das Buch ohne grosse Erwartungen gelesen wird, kann man sich wirklich gut unterhalten.

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  • Leider eine Enttäuschung

    Hühner-Voodoo
    sarahsuperwoman

    sarahsuperwoman

    13. August 2013 um 14:41

    Ich empfinde das Cover als einfach, dennoch hat man sich darüber Gedanken gemacht. Im Buch geht es – verrückterweise – andauernd um Hühnerknochen, wie der Titel des Buchs verrät. Erstaunlich! Mit Hühnerknochen werden von einer netten alten Dame, die Gwendolyn mitten auf der Straße kennenlernt, einiges vorausgesagt, was die Geschichte spannend macht. Dazu kommt noch, dass das Strick am Huhn zeigt, dass es um Tod geht. Das Huhn lässt mich das aber so sehen als ob die Story nicht wirklich mit ernsten und tietraurigen Toden zu tun hat. Der Schreibstil war relativ gut zu lesen, auch wenn mich die Stimmung meist sehr deprimiert hat beim Lesen. Man hat immer sehr gut mitbekommen, wo man genau war und was dieser Ort für die jeweiligen Personen bedeutet haben. Viele Orte lösten bei einigen Figuren immer besonere Gefühle aus. Das hat die Autorin ganz gut hinbekommen. Solch eine Story zu schreiben, ist auf jeden Fall nicht gerade einfach. Gwendolyn war mir von Anfang an tierisch unsympathisch. Auf LovelyBooks lief zu der Zeit eine Leserunde, bei der ich eigentlich mitmachen wollte, nur irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich es nicht will. Sehr viele Mitleserinnen haben geschrieben, dass sie die Hauptperson lustig finden durch ihre Macken und ihrem Frust. Solch eine Frau würde ich in meinem Leben nie freiwillig kennenlernen wollen, da sie einfach andere Menschen anlügt und ausnimmt, nur damit es ihr gut geht. Ich bin nicht so eine Person, die sowas kann und will, genau deswegen passt sie nicht so in meine Welt. Auch die anderen Figuren wie Britta, Gwendolyns Nichte oder der “gefährliche” Frederick waren einfach total das Desaster meiner Meinung. Britta war nervig und Frederick eine schreckliche Memme. Als mir Rowohlt den Newsletter schickte, war ich total gespannt auf dieses Buch und wollte es unbedingt lesen. Leider war das Buch von Anfang an nicht mein Geschmack und ich wollte es sogar abbrechen, was ich bis jetzt nicht einmal gemacht habe. Auch die Leserunde auf LB war für mich nicht befreiender von meinen Sorgen. Ich war einfach nur tierisch genervt. Zum Glück ist es vorbei! Ich habs wenigstens durchgezogen und kann sagen, dass ich mir für mich persönlich ein Urteil erlauben kann. Ich fand es schlecht, aber es gibt ganz viele andere Meinungen.

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  • Eigenwillig, aber richtig gut

    Hühner-Voodoo
    Sarlascht

    Sarlascht

    Inhalt: Der Finanzverwalter von Gwendolyn Herzog von Wohlrath ist mit all ihren Geld auf und davon, was macht eine einst wohlhabende Frau nun? Sie wird selbstständig, eröffnet eine psychologische Praxis. Ob sie die davor notwendigen Qualifikationen besitzt? Natürlich nicht, aber es ist noch lange kein Hindernis, weil ein Patient ist längst gefunden: Frederick Ackermann, Enddreißig, Bestatter. Sein Problem ist, sagen wir einmal, sehr speziell – in dem Moment, wenn er einer Frau einen Heiratsantrag macht, sterben selbige. Nachdem schon die dritte Freundin das Zeitliche gesegnet hat, beschließt Frederick sich Hilfe zu holen – bei Gwendolyn. Sie hält ihn für verrückt, klingt die Geschichte doch auch so, doch als es erneut zu einem Todesfall kommt, bemerkt sie den Ernst der Lage und nimmt sich der Situation an. Und das Hühner Voodoo? Ja, dass findet noch seinen ganz besonderen Platz in dieser außerordentlichen skurrilen Geschichte. Meine Meinung: Es soll nicht gemein klingen, aber ich denke, bei diesem Buch gehört die Logik einfach ausgeschalten. Der gesunde Menschenverstand ist fehl am Platz, es ist einfach eine zu skurrile und abenteuerliche Geschichte, um ihr viel Glaubwürdigkeit abzugewinnen. Diese Tatsache muss nicht immer negativ behaftet sein, überhaupt nicht, macht man sich frei von Zwängen, dann erlebt man ein abenteuerliches Buch, was eine besondere Reise bereithält. Angesprochen hat mich das Buch, wegen den psychologischen Aspekt, aber der ist eigentlich nur in der Tatsache vorhanden, dass sie Gwendolyn als Therapeutin ausgibt, ansonsten ist auf psychologischer Ebene nicht viel los, deswegen sollte man da die Erwartung niedrig halten, vielmehr geht es um die Absurdität einzelner Charaktere. Gwendolyn wurde mir das ganze Buch über nicht sympathisch, was aber keinen Abbruch darstellt, gerade weil man sie nicht leiden kann, weil ihre Dreistigkeit unverfroren ist, gerade deswegen liebt man die Geschichte. Sie ist überspitzt, in jedem Detail, aber da kommt wieder der Verstand ins Spiel, welchen man ausschalten sollte. Frederick Ackermann ist ein hilfloser, kleiner Tropf, zumindest wollte ich ihn einfach nur in den Arm nehmen und trösten, glaubt er doch selbst, auf Grund seines Berufes kaum Chancen bei Frauen zu haben und erhält er doch mal eine Chance, stirbt die Freundin beim Versuch eines Heiratsantrages. Es ist schon traurig, obwohl, mit den Todesfällen ging er mir ein bisschen zu locker um, zumindest hat er sich nach dem Letzten doch relativ schnell wieder verliebt. Ist jetzt kein großes Drama, aber doch etwas, was einem auffällt. Bernadette ist ein Herzstück und auch verantwortlich für den Buchtitel. Sie praktiziert Hühner Voodoo, was wie erwähnt, in der Geschichte eine eigene Stellung einnimmt, die aber nicht so umfangreich ist, sondern nur einen kleinen Nebenstrang bildet. Actionreich ist Hühner Voodoo nicht, es hat seine kleinen Spannungselemente, aber großes Kino stelle ich mir anders vor. Auch diese Tatsache schwächt das Buch nicht, weil mich der Schreibstil wahnsinnig gefesselt hat, er ist simple, leicht lesbar und absolut in den Bann ziehend. Nebenher ist es auch der Humor, der genau meiner etwas sarkastischen Seite entsprochen hat – nicht jedermann wird etwas damit anfangen können, was verständlich ist, deswegen vielleicht zuerst die Leseprobe lesen und selbst entscheiden, ob es den eigenen Witzgenre entspricht. Keine gute Wahl ist der Klappentext, da er einfach viel zu viel verrät. Mir persönlich fiel es nicht so auf, aber andere Leser stießen mich darauf und letztlich muss ich ihnen Recht geben, eigentlich verrät er die komplette Geschichte, was nicht besonders praktisch ist, mir aber nicht das Lesevergnügen verhagelt hat, da ich einfach vom Schreibstil und den Charakteren vollkommen eingenommen war.  Fazit: Mit Logik braucht man dieser Geschichte nicht kommen, sie lebt von der Absurdität der einzelnen Persönlichkeiten. Auf diese Reise muss man sich einlassen können, was gar nicht mal so leicht ist, doch gelingt es einen, dann wird man mit einem herrlich skurrilen Buch belohnt, was einen schöne Lesestunden bereitet.

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    • 2
    Janine2610

    Janine2610

    12. August 2013 um 21:54
  • Leserunde zu "Hühner-Voodoo" von Hortense Ullrich

    Hühner-Voodoo
    Daniliesing

    Daniliesing

    Hortense Ullrich kennen viele von euch bestimmt durch ihre tollen Kinder- und Jugendbücher. In wenigen Tagen erscheint im Wunderlich Verlag nun ein außergewöhnlicher Roman für Erwachsene von der Autorin. "Hühner-Voodoo" erzählt eine skurrile und unterhaltsame Geschichte, die für all jene perfekt ist, die mal etwas wirklich Neues lesen möchten! Mehr zum Inhalt: Gwendolyn Herzog, ewige 59 Jahre jung, passionierte Hochstaplerin, hat sich selbst zur Psychologin ernannt und eine Praxis für therapeutische Gespräche eröffnet. Ihr Lieblingspatient ist Frederick Ackermann, Enddreißiger und Leichenbestatter aus Leidenschaft. Er würde gerne heiraten, allerdings gibt es da ein Problem: Sobald er einer Frau die Ehe anträgt, stirbt sie. Gwendolyn schätzt den hohen Unterhaltungswert dieser „Therapie-Sitzungen“. Bis sie feststellen muss, dass Frederick nicht übertreibt. Und eine weitere Mitteilung sie alarmiert: Ihre Nichte Britta hat den Mann fürs Leben gefunden und hofft auf einen Heiratsantrag. An sich erfreulich – wäre der Auserwählte nicht Frederick Ackermann ... --> Leseprobe Habt ihr Lust auf diesen außergewöhnlichen Roman, der mit einer ordentlichen Portion Witz und Originalität überrascht? Dann bewerbt euch jetzt als Testleser*. Zusammen mit dem Wunderlich Verlag vergeben wir 25 Leseexemplare unter allen, die bis zum 21. Juli 2013 die folgende Frage beantworten: Ihr seht schon - Heiratsanträge spielen im Buch eine wichtige Rolle! Wie muss denn ein perfekter Heiratsantrag für euch sein oder was geht gar nicht? * Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten sowie das Schreiben einer Rezension nach dem Lesen selbstverständlich.

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    • 356
  • Luna Madison

    Hühner-Voodoo
    brenda_wolf

    brenda_wolf

    11. August 2013 um 20:56

    Gwendolyn Herzogs lebt dank vier profitabler Ehen in einer noblen Jugendstilvilla, in einer angesagten Wohngegend und hat für ihren Lebensabend ausgesorgt, bis zu dem Tag, als ihr Anlageberater bei ihr erscheint, und ihr eröffnet, dass ihre Geldanlage nicht mal mehr das Papier wert ist, auf dem sie steht. Gwendolyn ist bankrott. Er kann ihr nur eine kostenlose psychologische Beratung anbieten, um den Schock zu verarbeiten. Doch die pfiffige Gwendolyn hat vier Ehemänner überstanden, sie wird auch dieses Desaster überstehen. Bereits die erste Sitzung bei der Psychologin macht ihr klar, dass der psychologische Quatsch nichts für sie ist. Aber sie hat eine zündende Idee, als Frau Doktor das Behandlungszimmer kurzzeitig verlässt und ein anderer Patient sie für die Dame hält. Sie wird künftig ihren Lebensunterhalt als Psychologin bestreiten, und Frederick, der Bestattungsunternehmer wird auch gleich ihr erster Patient. Sein Problem klingt hochinteressant: Seine Bräute sterben, sobald er ihnen einen Heiratsantrag macht. Bernadette, die in der Fußgängerzone wegen ihres Hühner-Vodoos mit den Ordnungshütern in Konflikt gerät, nimmt sie, nachdem sie ihr aus der Patsche geholfen hat, gleich mit ins Boot. Gemeinsam betreiben die Damen fortan die Praxis „Luna Madision.“ Gwendolyn brachte mich schon hin und wieder zum  Schmunzeln. Ein bisschen was von Gwendolyn hätte ich auch gerne. Sie ist eine, die sich vom Schicksal nicht unterkriegen lässt, die Niederlagen und Fehlschläge des Lebens nicht lange betrauert, sondern nach vorne schaut und das Leben anpackt und das Beste daraus macht. Wie heißt es doch  so schön: „Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse kommen überall hin.“.Auch Bernadette ist nicht ohne. Zumindest weiß sie ganz genau was sie will. Ein leichter, nicht ernstzunehmender Sommerroman. Nicht mehr. Wer mehr erwartet, dürfte enttäuscht sein.    

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  • Lasst die Hühnerknochen sprechen...

    Hühner-Voodoo
    fuffel

    fuffel

    11. August 2013 um 09:04

    Gwendolyn Herzog erfährt, dass sie pleite ist und da sie ihre Villa behalten will, muss eine Lösung her. Ein Besuch bei einer Psychologin bring sie auf die Idee! Sie wird demnächst selber Behandlungen durchführen, denn so schwer wird es wohl nicht sein. Der erste Kunde, läuft ihr auch direkt in die Arme. Der arme Bestatter Frederick Ackermann und sein Problem ist ein Fluch. Denn wenn er seiner Angebeteten einen Heiratsantrag macht, verstirbt diese auf der Stelle. Als hätte es ein Bestatter nicht schon schwer genug überhaupt eine Freundin zu finden... Gwendolyn trifft auf Bernadette, die Hühnervoodoo betreibt und bei allem was sie macht, immer erst die Meinung von Hühnerknochen einholt. Komischerweise scheint es zu funktionieren und sie glaubt bald selbst daran. Brenzlig wird es erst als ihre Nichte Britta ins Spiel kommt, denn sie ist die neue Auserwählte von Frederick. Es wäre auch alles super, wenn Britta nicht den großen Traum einer Hochzeit hätte, den sie unbedingt erfüllt haben möchte. Nachdem Gwendolyn die Beiden erst auseinander gebracht hat, sieht sie ein, dass sie wirklich für einander bestimmt sind. Nun setzt sie alles daran Frederick zu helfen. Aber kann man einem Verfluchten überhaupt behilflich sein? Fazit: Ich mochte dieses Buch sehr und habe es schnell ausgelesen, weil es sehr spannend ist zu erfahren wie es ausgeht. Mit Frederick bekam ich richtig Mitleid. Gwendolyn hingegen ist ziemlich durchtrieben und erschleicht sich alles mögliche und nimmt ihre Mitmenschen aus. Natürlich nur um zu überleben. Aber sie beweist auch, dass sie ein Herz hat. Zusammen mit Bernadette zeigt sie sich von ihrer extrem geschäftstüchtigen Seite und versucht mit allen Mitteln an Geld zu kommen. Das mitzuerleben war wirklich sehr unterhaltsam. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter!

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  • Witziger Pageturner

    Hühner-Voodoo
    Moonie

    Moonie

    10. August 2013 um 21:11

    Die schon länger 59-jährige Gwendolyn bekommt eines Tages mitgeteilt, dass ihre Vermögensberater mit ihrem Geld abgehauen sind und sie nun mittellos ist. Man bietet ihr als Ausgleich zehn kostenlose Stunden bei einer Psychologin an, um diesen Schreck zu verdauen und empfiehlt ihr sich eine Arbeit zu suchen. Gwendolyn fällt aus allen Wolken, aber ziemlich schnell fasst sie einen Plan. Ja, sie wird zu der Psychologin gehen, aber nur, um deren Rechnung später kopieren zu können und mit ihren eigenen Kontodaten auszutausche, denn dieses Geld stehe ihr schließlich zu. Bei der Sitzung muss die Psychologin plötzlich weg und als Gwendolyn gerade gehen will, trifft sie auf den Leichenbestatter Frederick, der sie für die Psychologin hält. Gwendolyn beschließt mitzuspielen und weil das Gespräch und Fredericks Problem sehr interessant sind, steht am Ende fest: Gwendolyn wird ihre eigene Psychologiepraxis aufmachen. Natürlich ohne jegliche Kenntnisse. Das kann eigentlich nur schief gehen... Neben Gwendolyns Geschichte geht es später vermehrt um die vertrackte Liebesgeschichte zwischen Frederick und Gwendolyns Nichte. Eine andere ältere Dame, Bernadette, ist ebenfalls von der Partie - sie steigt mit in Gwendolyns Geschäft ein und bietet den Patienten Hilfestellung mittels Hühner-Voodoo an. Die beiden nehmen sich gemeinsam Fredericks Problem an und auf dem Weg zur Lösung wimmelt es nur so vor witzigen Dialogen, skurrilen Ereignissen und wirklich amüsanten Wendungen. Der Roman Hühner-Voodoo hat mir wirklich gut gefallen. Er lässt sich sehr schnell lesen und ich musste oft schmunzeln über die gut gezeichneten Figuren. Es gibt also viel zu lachen und auch etwas fürs Herz mit Fredericks Liebesproblemen. Ein wirklich nettes Buch, skurril und unterhaltsam. Dass nicht alles völlig realistisch war, hat mich nicht gestört.

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  • "Machen Sie einfach keine Heiratsanträge mehr!"

    Hühner-Voodoo
    Janine2610

    Janine2610

    10. August 2013 um 14:34

    Witzig und leicht abgehoben liest sich der Klappentext. Das Cover des Buches ist skurril und passt auf seine eigene verschrobene Art und Weise perfekt zum Inhalt des Buches. Aufgrund des für mich sehr überzeugenden Klappentextes und Covers hätte ich mir für die Geschichte doch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Mit der Hauptperson Gwendolyn bin ich nicht warm geworden. Sie mir als echten, realen Menschen vorzustellen, war mir schwer möglich, denn für eine Frau jenseits der 60 war sie mir viel zu aktiv, verrückt, dreist, frech und ständig belog, betrog und nützte sie die Menschen aus um an Geld zu kommen. Erst als es dann evtl. um das Leben ihrer Nichte Britta ging, hat sie ein kleines bisschen ihre liebevolle, soziale Seite gezeigt. Und dann war es im Buch teilweise so, dass man, so schnell konnte ich gar nicht schauen, von einem Absatz zum nächsten Absatz mitgerissen wird, ohne, dass man da jetzt großartig was darin erfahren hätte. - Zu viele, schnelle Sprünge und zu wenig Information oder Details. Leider war ich auch vom Schluss etwas enttäuscht, das habe ich so auf diese Weise nun auch nicht erwartet. - Eine ganz spezielle Frage blieb für mich da leider unbeantwortet, was mich nach dem Beenden des Buches unbefriedigt zurück gelassen hat. Warum es für das Buch trotzdem gerade noch so für 4 Sterne gereicht hat? Es ist trotz all dem witzig, lustig und unterhaltsam geschrieben. Man will doch immer weiterlesen, weil man neugierig auf die weitere Entwicklung (und den Ausgang) ist. Man darf es, denk ich, nicht so ernst nehmen. Einfach draufloslesen und sich ohne zu werten, oder über Charaktere und Story groß darüber nachzudenken, unterhalten lassen!

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  • Hühner-Vodoo

    Hühner-Voodoo
    kalanthia

    kalanthia

    Hortense Ullrich: „Hühner Vodoo“ INHALT Gwendolyn, eine junggebliebene Endfünfzigerin und trickreiche Hochstaplerin, verliert ihr Vermögen, als sich ihr Finanzberater mit dem Geld aus dem Staub macht. Die Bank schickt sie als Entschädigung zur Psychologin – und Gwendolyn kommt auf die Idee, dass sie diesen Beruf doch selbst auch ausüben könnte. Ihr einziger Patient ist Frederik, ein Leichenbestatter. Sein Problem: So bald er einen Heiratsantrag ausspricht, stirbt die Verlobte innerhalb kürzester Zeit. Gwendolyn ist zuerst nur hinter Frederiks Geld her, doch bald wird aus der Gaunerei tödlichen Ernst: Ausgerechnet Gwendolyns Nichte Britta ist diejenige, mit der Frederik den Bund der Ehe eingehen möchte. KOMMENTAR Hortense Ullrichs Schreibstil ist flüssig und durchzogen mit trockenem Humor, der sehr zur Gwendolyns unerschütterlicher Natur passen. Gwendolyns Tricks und Betrügereien werden von Kapitel zu Kapitel dreister und sorgen dabei für Abwechselung und so manchen Lacher, wenn sie sich die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen zunutzen macht. Die Geschehnisse sind zwar nicht unbedingt realistisch, aber zum Zweck der Übertreibung und Unterhaltung kann man gut darüber hinwegsehen. Die Nebenplots, z.B. über Frederiks Buchhalter und die Putzfrau, die sich ineinander verlieben, sind liebevoll erzählt und lassen die Personen sympathisch wirken. Gwendolyns Partner in crime, Bernadette, fand ich zuerst etwas langweilig, weil sie außer als ältere Frau mit einer Vorliebe für Kuchen aller Art nicht weiter charakterisiert wurde. Aber letztlich war sie ein guter Kontrast zur dreißten Gwendolyn, da sie deren weichen Kern findet, was diese dazu bewegt, sich ein Herz zu fassen und einen Plan auszuhecken, um Britta vor dem tödlichen Heiratsantrag zu bewahren. Was mich ein wenig gestört hat – Achtung, Erbesenzählerei – war der Umstand, dass „Hühner Vodoo“ ohne Bindestrich geschrieben wurde. Es wird zwar erklärt, wie Bernadette sich den Namen selbst zusammengebastelt hat, aber das hat für mich nicht das Fehlen des Bindestrichs entschuldigt. FAZIT „Hühner Vodoo“ ist witzige, kurzweilige Unterhaltung. Viel zu Lachen, viel Pech in der Liebe, aber auch Momente zum Schmunzeln und Schmachten, denn natürlich darf das wohlverdiente Happy End nicht fehlen. 4,5 von 5 Hühnerknochen-Glücksbringern.

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    • 3
  • Herrlich skuril

    Hühner-Voodoo
    Winterzauber

    Winterzauber

    08. August 2013 um 00:12

    Gwendolyn erfährt durch einen Mitarbeiter ihres Anlageberaters, dass ihre kompletten Ersparnisse weg sind. Der Anlageberater ist mit dem Geld sämtlicher Kunden durchgebracht und Gwendolyn (Witwe ewige 59 Jahre alt) muss sich was einfallen lassen. Ihr ist nur das Haus geblieben. Durch eine Verwechslung kommt sie auf die Idee sich nun im Untergeschoss ihres Hauses selbstständig zu machen und zwar als Psychologin. Ihr erster Kunde, Frederick Ackermann, Beerdigungsunternehmen, hat ein besonders interessantes Problem, immer wenn er einer Frau einen Heiratsantrag macht, fällt die Angebetete tot um. Nun hat Ackermann Angst seiner aktuellen Freundin einen Heiratsantrag zu machen, sie ist auch nicht sehr begeistert darüber immer mit einen Leichenwagen abgeholt zu werden.   Durch Zufall lernt sie Bernadette kennen, deren besonderes Hobby, zur Lebensberatung Hühnerknochen zu Hilfe zu nehmen, vervollständigt die Praxis im Untergeschoss. Gwendolyn lügt und betrügt, um kostenlos Lebensmittel und auch Möbel abzustauben, dass es eine Freude ist. Zu allem Überfluss taucht auch noch Gwens Nichte Britta auf, als diese wieder einmal herausgefunden hat, dass der aktuelle Freund schon verheiratet ist. Sie besorgt ihrer Nichte einen Job in einem Blumenladen und hofft, dass diese sich dann bald eine Wohnung sucht. Als Britta Frederick Ackermann kennenlernt und sich in ihn verliebt, ist das Chaos perfekt.   Dieses Buch ist eine Aneinanderreihung von Absurditäten, herrlich skuril. Da stört es auch nicht, dass die ganze Geschichte ziemlich unrealistisch ist. Gwen ist einfach nur dreist und Bernadette eher naiv und langweilig. Ein interessanter Charakter ist der Beerdigungsunternehmer. Ich habe oftmals laut lachen müssen, 4 Sterne für den hohen Unterhaltungswert.

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  • Bisschen abstrus ist es ja schon

    Hühner-Voodoo
    kolokele

    kolokele

    05. August 2013 um 20:10

    Gwendolyn Herzog von Wolrath (der Name ist schon Ausdruck für die ganze Person, mehr Schein als Sein), betuchte ältere Dame, gerät in Geldnöte, da ihr Geld mit dem Anleger verschwunden ist. Sie kommt auf die glorreiche Idee, eine Art Psychologenpraxis zu eröffnen und ihre Dienste anzubieten (ohne je ein Psychologiebuch in der Hand gehalten zu werden, daher ist ihre Art auch ein wenig unkonventionell). Dies in Kombination mit "Hühner-Voodoo", welches durch Bernadette durchgeführt wird. Bernadette könnte man als Zufallsbekanntschaft bezeichnen und dient nun Gwendolyn nicht nur als Partner, sondern lässt sich unwissentlich auch ziemlich finanziell ausnutzen, denn Gwendolyn hat ja kein Geld, wie eingangs erwähnt. Weitere Personen: Frederick Ackermann, Leichenbestatter und wichtigster "Patient" von Gwendolyn, auf dessen Familie ein Fluch liegt, wie noch herauszubekommen sein wird. Dies erschwert ihn etwas in den Hafen der Ehe einzufahren. Britta, Nichte von Gwendolyn, die sich im Laufe der Geschichte in Frederick verliebt und andersrum und dann wird es kompliziert. Wir erleben "richtiges" Voodoo, der Fluch scheint gebannt oder zumindest verschoben, bis, nach einigem Hin und Her dann doch alles noch in die richtigen Bahnen gelenkt wird und man von sowas wie einem Happy End für (fast) alle Beteiligten sprechen könnte. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben, liest sich gut weg und verfügt über viel Sprachwitz, was für mich dann letzten Endes auch den Reiz ausgemacht hat. Die Story an sich, ist ziemlich abstrus und ich habe hin und wider an David Safier denken müssen. Wer also dessen Humor etwas abgewinnen kann, ist bei diesem Buch sicher richtig.

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  • Rezension zu "Hühner Voodoo" von Hortense Ullrich

    Hühner-Voodoo
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    05. August 2013 um 11:57

    Zum Inhalt: Der Tag fängt nicht gut an für die wohlhabende Witwe Gwendolyn Herzog von Wohlrath: Ihr Vermögensverwalter hat sich mit ihrem gesamten Vermögen abgesetzt. Jetzt ist guter Rat teuer. Doch Gwendolyn ist schon immer eine Hochstaplerin gewesen, und so lügt, betrügt und schnorrt sie sich ab jetzt eben einfach komplett durchs Leben. Durch einen Zufall kommt sie auf die Idee, eine Psychologiepraxis zu eröffnen. Dass sie gar keine Psychologin ist, ist da nur zweitrangig. Finanzielle Unterstützung erhält sie durch die gutmütige Bernadette, die ihr selbst ausgedachtes Hühner Voodoo nur allzu gerne und gar kostenlos unter die Leute bringen möchte. Gwendolyns erster Patient lässt auch nicht lange auf sich warten. Es ist der Bestattungsunternehmer Frederick Ackermann, dessen Problem es ist, dass alle Damen, denen er die Ehe anträgt, sofort das Zeitliche segnen. Zuerst findet Gwendolyn diesen Fall amüsant und nicht ernstzunehmend, doch als auch Fredericks aktuelle Freundin verstirbt, rät Gwendolyn dem verzweifelten Mann, nie wieder einen Heiratsantrag auszusprechen. Problem gelöst! Doch dann verliebt sich Frederick in Gwendolyns Nichte Britta, und das passt Gwendolyn überhaupt nicht! Meine Meinung: Auf Grund des Klappentextes ist natürlich bereits klar, dass man diese Story nicht allzu ernst nehmen darf. Und unter diesem Aspekt kann man sicherlich mit diesem Buch seinen Spaß haben. Der Schreibstil von Hortense Ullrich hat mir gut gefallen, die Sprache ist luftig-locker, so dass man regelrecht durch das Buch gleitet. Leider konnte ich jedoch mit den Figuren wenig anfangen, sie waren mir zu oberflächlich und unsympathisch. Angefangen mit der Hauptfigur Gwendolyn. Eine rücksichtslose, gierige Person, die sich absolut dreist durchs Leben schlägt und ihre Betrügereien auch noch gutheißt. Egoismus pur, und für mich schon zu überzogen, als dass ich darüber noch hätte lachen können. Anfänglich war Gwendolyn noch so skurril, dass ich sie interessant fand, doch bald fiel mir ihre unverschämte Art einfach nur noch auf die Nerven. Frederick ist nicht direkt unsympathisch, aber ich habe mich doch etwas gewundert, wie schnell der ach so trauernde Frederick schon wieder den nächsten Heiratsantrag im Kopf hatte. Menschen, die alle paar Monate die Liebe ihres Lebens finden, sind mir einfach suspekt... Ergo mochte ich auch Britta nicht, bei der es nicht sonderlich viel bedarf, dass sie einem Mann hoffnungslos verfällt, und deren oberstes Lebensziel es zu sein scheint, endlich unter die Haube zu kommen. Die Einzige, die ich wirklich mochte, war Bernadette. Sie ist jedoch viel zu gutgläubig, ja nahezu dumm, und wird von Gwendolyn so schamlos ausgenutzt, dass ich sie öfter hätte schütteln können. Dazu noch ein paar Nebencharaktere, die natürlich auch alle irgendeinen Knall haben mussten. Im Endeffekt bleiben alle Charaktere unausgereift und entwickeln sich auch überhaupt nicht im Laufe der Geschichte. Der Humor ist nicht jedermanns Sache. Ich bin generell ein humorvoller Mensch, mag auch Sarkasmus und richtig schwarzen Humor. Doch in diesem Fall hat einfach nichts gezündet. Selten habe ich mal müde gelächelt, richtige Lacher blieben komplett aus. Gefehlt hat mir ein richtiger Höhepunkt. Es geht um Gwendolyns Betrügereien, Fredericks Fluch und die Liebesgeschichte zwischen Frederick und Britta (die erwartungsgemäß ebenfalls sehr oberflächlich war). Das Ganze bietet durchaus Potential für eine lustige, turbulente Geschichte, aber irgendwie tröpfelt alles so vor sich hin. Der Weg zum Happy End  war zwar einfallsreich, aber ich habe einfach einen Höhepunkt vermisst, der auch zum Schluss nicht kam. Beim Lesen der letzten 20 Seiten bin ich tatsächlich eingeschlafen... Alles in allem ein sehr kurzweiliger Roman mit oberflächlichen Charakteren, der meinen Humor leider nicht getroffen hat. Allerdings gefällt mir der Schreibstil der Autorin sehr gut, deshalb gibt es noch 3 Sterne von mir.

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