Howard Eiland , Michael W. Jennings Walter Benjamin

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Inhaltsangabe zu „Walter Benjamin“ von Howard Eiland

Im ersten Satz erklärt das umfangreiche und inhaltsmächtige neuartige Porträt Walter Benjamin zum »Zeugen der europäischen Moderne«. Damit ist das Programm der Darstellung von Leben und Werk in seiner Gesamtheit vorgegeben: Ein Zeuge beteiligt sich an den Suchbewegungen, indem er den Geist seiner Zeit artikuliert, in herausragender und parteiischer Form; er leidet unter den Konsequenzen der entfalteten Moderne – er begeht Suizid.
Dieser herausgehobene Status wurde ihm im Nachhinein zugesprochen: die allgemeine Anerkennung während des Schriftstellerlebens blieb ihm versagt, sie drängte ihn in eine randständige, gleichwohl weithin geachtete Existenz. Seine Arbeiten griffen die Zeitströmungen des unzuverlässigen Autors auf, schwankend zwischen Jugendbewegung, Zionismus, Marxismus und Messianismus.
Die Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit über Werk (und Leben) setzten unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg ein: wer vollstreckte das Testament in seinem Sinne, Adorno (kritische Theorie), Arendt (intellektueller Freiheitskämpfer), Scholem (Messianismus), die Neo-Marxisten Berliner Prägung oder die Studentenbewegung?
Die Biographie der beiden amerikanischen Literaturwissenschaftler breitet sämtliches verfügbares Material vor dem Leser in einer für Objektivität Partei ergreifenden Weise aus. Die emphatische Darstellung verhindert die Kritik nicht, Kritik lässt Raum für Erklärungen, selbst die unterschiedlichen Haltungen zu Benjamins Leben wie nach dem Tod werden auf ihre Haltbarkeit geprüft. »Die beste Benjamin-Biographie, die bis heute erschienen ist.« (Peter Fenves)

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