Howard Jacobson The Finkler Question

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Inhaltsangabe zu „The Finkler Question“ von Howard Jacobson

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  • Rezension zu "The Finkler Question" von Howard Jacobson

    The Finkler Question
    Thaila

    Thaila

    15. August 2011 um 13:35

    Samuel Finkler und Julian Treslove sind alte Schulfreunde. Doch während Samuel Finkler als eine Art britischer Precht ausgesprochen erfolgreich ist - ihm gelingt es die Weisheiten alter Philosophen auf so moderne Probleme wie Dating und shoping umzumünzen - empfindet Julian sein Leben als gescheitert. Er hat sich stets in die falschen Frauen verliebt, seine kulturell anspruchsvolle Late Night Sendung im Radio der BBC wurde eingestellt und so arbeitet er jetzt als Promi-Look-alike. Dabei sieht er eigentlich keinem Promi so besonders ähnlich, sein Aussehen ist nur so dermaßen durchschnittlich, dass er jeden personifizieren kann. Seine Beziehung zu Samuel ist ebenso durch alte Anhänglichkeit geprägt, wie durch Neid. Samuel personifiziert für ihn den Juden schlechthin, weshalb er heimlich alle Juden Finkler (daher der Name des Roams) nennt: Er ist selbstsicher bis zur Arroganz, beruflich ebenso erfolgreich wie bei den Frauen. Julian sehnt sich danach, zum auserwählten Volk zu gehören. Und so konstruiert er sich eine jüdische Identität zurecht, verliebt sich in eine Jüdin, lernt jiddisch und macht sich Gedanken über die Beschneidung. [B]The Finkler Question[/B] ist eine saukomisch Satire. Dabei bekommen alle ihr Fett weg, Juden und Nicht-Juden gleichermaßen. Alle erscheinen sie gleichermaßen besessen mit der Frage nach den Juden. Die Dialoge des Romans sind herrlich absurd. Allerdings ist das Buch mehr als nur komisch. Indem Julian versucht, sich die Erfolgsgeschichte der Juden anzueignen, erbt er auch die Leidensgeschichte und die ewige Angst vor dem nächsten Pogrom. Immer wieder wird auch die Situation im Nahen Osten thematisiert. Der Autor begegnet diesen Problemen mit Humor - aber der Humor wird dabei oft bitter. Der Roman ist dabei sehr viel komplexer als es auf den ersten Blick erscheint. Den Bookerpreis 2011 hat er meiner Meinung nach zu Recht gewonnen.

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