Howard L. Anderson

 3.2 Sterne bei 47 Bewertungen

Alle Bücher von Howard L. Anderson

Howard L. AndersonAlbert - Ein glorreiches Schnabeltier
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Albert - Ein glorreiches Schnabeltier
Albert - Ein glorreiches Schnabeltier
 (47)
Erschienen am 08.03.2013
Howard L. AndersonAlbert of Adelaide
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Albert of Adelaide
Albert of Adelaide
 (0)
Erschienen am 30.05.2013

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Beusts avatar

Rezension zu "Albert - Ein glorreiches Schnabeltier" von Howard L. Anderson

Fabel-haftes australisches Roadmovie
Beustvor 3 Monaten

Am Anfang stand das Schnabeltier - mein erstes Referat, das ich in der Grundschule gehalten habe, behandelte das Ornithorhynchus anatinus, das Schnabeltier. Es stellte für mich immer eine Mischung aus dem wahr gewordenen Unmöglichen (eierlegendes Säugetier!) und Donald Duck dar. Und jetzt kommt Albert, bricht aus dem Zoo aus und sucht das „Alte Australien“. Genial.

Dass das Buch dann doch keineswegs so süß ist, wie Klappentext, Cover und meine kindliche Erinnerung, begreift man schnell, wenn das Roadmovie beginnt und Albert von seinen wechselnden Gefährten über die Gefahren der Welt lernt, angefangen bei Jack dem Wombat und dem Übel des Alkoholrauschs (mit anschließendem Barbrand). Howard L. Anderson versteht es, wie Tiere Australiens nicht nur als selbstbewegte Muppetfiguren auftreten zu lassen, sondern sie mit den Charakteristika ihrer Spezies auszustatten und in einem ungewöhnlichen Entwicklungsroman einzubauen, der Albert seinem Ziel, ein selbstbestimmtes Leben zu führen näher bringt.

Beim „Alten Australien“ habe ich stets auf Bruce Chatwins „Traumpfade“ gewartet, auf die melodienreiche Welt der Aborigines und ihrer Ahnen und wurde enttäuscht. Wahrscheinlich geht es doch nur um „die gute alte Zeit“. Entschädigt haben mich die turbulente Handlung, witzige Dialoge und ein toller Held. Und da trog mich meine Grundschulahnung dann doch nicht!

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samos avatar

Rezension zu "Albert - Ein glorreiches Schnabeltier" von Howard L. Anderson

Albert - Ein glorreiches Schnabeltier
samovor 2 Jahren

Albert hat genug vom Leben im Zoo. Er bricht aus dem Zoo von Adelaide aus und macht sich auf die Suche nach dem "Alten Australien". Auf seiner Suche begegnet er einigen Tieren, dem pyromanischen Wombat Jack, dem Waschbären TJ und dem legendären Muldoon. Aber auch unangenehmen Zeitgenossen läuft er über den Weg. Heraus stachen vor allem das Känguruh Bertram und das Possum Theodore.

 

So begeistert ich von der Beschreibung war - am Ende hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Ich konnte mit den Charakteren einfach nicht warm werden. Keiner war wirklich sympathisch oder konnte durch einen tiefergehenden Charakter glänzen. Auch die Handlung war mehr ein dahinplätscherndes Geballer zwischen der Schnabeltier-Gang und Känguruhs, Wallabys und Dingos... Man hätte wirklich viel aus dem Buch machen können - aber leider ist das dem Autor nicht gelungen.

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Claudia-Marinas avatar

Rezension zu "Albert - Ein glorreiches Schnabeltier" von Howard L. Anderson

Albert - Ein glorreiches Schnabeltier
Claudia-Marinavor 3 Jahren

Albert ist auf der Flucht. Sozusagen. Er ist einfach davongelaufen. Von zu Hause weg. Nachdem man ihn einmal zu oft mit Popcorn beworfen hat. Albert ist ein Schnabeltier und wohnt im Zoo von Adelaide. Bis vor Kurzem jedenfalls. Denn jetzt ist er auf der Suche nach dem wahren, dem alten Australien, von dem er schon so viel gehört hat.

Leider landet Albert aber erst einmal mitten in der Wüste. Im Nirgendwo. Wo er nicht lange alleine bleibt. Er trifft eine Menge merkwürdiger Gestalten, wie einen pyromanischen Wombat, einen kriminellen Waschbären und einen Tasmanischen Teufel, der einst eine berühmte Ringer-Legende war. Schon bald muss er feststellen, dass ihm nicht alle seiner neuen Bekanntschaften wohl gesonnen sind – doch die, die es sind, werden zu echten und treuen Freunden. Denn selbst an einem so gefährlichen und rauen Ort wie der australischen Wüste gibt es nichts Wichtigeres als wahre Freundschaft.

Noch nie waren (Beutel-)Tiere so cool und anarcho wie in Howard L. Andersons Roman. Nie zuvor waren sie so schräg drauf, gleichzeitig aber auch so lebendig. Menschlich. Es fällt schwer, beim Lesen im Hinterkopf zu behalten, dass es sich trotz allem um Tiere handelt. Bei so viel Action und Humor ist es aber auch nebensächlich, ob die Protagonisten menschlich oder tierisch sind – nur, dass der Humor umso schräger wird.

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