Howard L. Anderson Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

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Inhaltsangabe zu „Albert - Ein glorreiches Schnabeltier“ von Howard L. Anderson

Albert ist ein Schnabeltier, und man hat ihn einmal zu oft mit Popcorn beworfen. Bei der ersten Gelegenheit bricht er aus dem Zoo von Adelaide aus und macht sich auf die Suche nach dem legendären Alten Australien, wo Tiere wie er eine Heimat haben. Auf seiner Reise durch die australische Wüste begegnet er jeder Menge verrückter Gestalten: einem pyromanischen Wombat, einem kleinkriminellen Waschbären, Bandicoots, Kängurus, Dingos und sogar einem echten Tasmanischen Teufel. Die einen werden zu Weggefährten, die anderen wollen ihn lieber am nächsten Baum aufknüpfen. Die Wüste ist ein rauer Ort, aber zwischen Kneipenschlägereien, Verfolgungsjagden und brennenden Dörfern lernt Albert viel über Zugehörigkeit, Loyalität und Mut. Und findet dabei Freunde fürs Leben.
Wie "Farm der Tiere" ohne Farm, dafür mit Schnaps, Schusswaffen und Beuteltieren – und viel lustiger.

Im Zoo halt sich hartnäckig ein Gerücht, dass es außerhalb der Zoomauern ein besseres Leben gibt. Ob das wohl war ist?

— Mauela

Nette Idee, aber am Ende ein wirrer Wetern in Australien und dazu noch unglaublich platt... schade!

— Rabenprinzessin

Eine nette Idee, die sprachlich sehr schwach umgesetzt wurde.

— Ennilain

Eine kurzweilige Geschichte, die mehr Western als Komödie ist. Solide Unterhaltung.

— Madame_Klappentext

Der Humor hat sich leider zu gut in der Wüste versteckt, ich habe ihn nicht gefunden ... :-/

— elane_eodain

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  • Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    samo

    01. June 2016 um 19:50

    Albert hat genug vom Leben im Zoo. Er bricht aus dem Zoo von Adelaide aus und macht sich auf die Suche nach dem "Alten Australien". Auf seiner Suche begegnet er einigen Tieren, dem pyromanischen Wombat Jack, dem Waschbären TJ und dem legendären Muldoon. Aber auch unangenehmen Zeitgenossen läuft er über den Weg. Heraus stachen vor allem das Känguruh Bertram und das Possum Theodore. So begeistert ich von der Beschreibung war - am Ende hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Ich konnte mit den Charakteren einfach nicht warm werden. Keiner war wirklich sympathisch oder konnte durch einen tiefergehenden Charakter glänzen. Auch die Handlung war mehr ein dahinplätscherndes Geballer zwischen der Schnabeltier-Gang und Känguruhs, Wallabys und Dingos... Man hätte wirklich viel aus dem Buch machen können - aber leider ist das dem Autor nicht gelungen.

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  • Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Claudia-Marina

    09. January 2016 um 16:21

    Albert ist auf der Flucht. Sozusagen. Er ist einfach davongelaufen. Von zu Hause weg. Nachdem man ihn einmal zu oft mit Popcorn beworfen hat. Albert ist ein Schnabeltier und wohnt im Zoo von Adelaide. Bis vor Kurzem jedenfalls. Denn jetzt ist er auf der Suche nach dem wahren, dem alten Australien, von dem er schon so viel gehört hat. Leider landet Albert aber erst einmal mitten in der Wüste. Im Nirgendwo. Wo er nicht lange alleine bleibt. Er trifft eine Menge merkwürdiger Gestalten, wie einen pyromanischen Wombat, einen kriminellen Waschbären und einen Tasmanischen Teufel, der einst eine berühmte Ringer-Legende war. Schon bald muss er feststellen, dass ihm nicht alle seiner neuen Bekanntschaften wohl gesonnen sind – doch die, die es sind, werden zu echten und treuen Freunden. Denn selbst an einem so gefährlichen und rauen Ort wie der australischen Wüste gibt es nichts Wichtigeres als wahre Freundschaft. Noch nie waren (Beutel-)Tiere so cool und anarcho wie in Howard L. Andersons Roman. Nie zuvor waren sie so schräg drauf, gleichzeitig aber auch so lebendig. Menschlich. Es fällt schwer, beim Lesen im Hinterkopf zu behalten, dass es sich trotz allem um Tiere handelt. Bei so viel Action und Humor ist es aber auch nebensächlich, ob die Protagonisten menschlich oder tierisch sind – nur, dass der Humor umso schräger wird. Weiterlesen

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  • Suche nach dem Glück

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Mauela

    09. July 2015 um 09:18

    Im Zoo regiert ein Gerücht. Das Gerücht, dass es ein altes Australien gibt. Ein Ort an dem noch Alles wie früher ist. Ein Ort an dem es sich zu leben lohnt und an dem noch andere Schnabeltiere leben. Denn das ist es, was Albert am meisten vermisst – Artgenossen. Und so macht sich Albert das Schnabeltier auf und lässt den Schutz des Zoos hinter sich um dieses alte Australien und Tiere, die wie er sind zu finden. Auf seiner Reise trifft er auf viele verschieden Tiere angefangen von TJ, dem kleinkriminellen Waschbär bis hin zum pyromanisch veranlagten Jack, dem Wombat. Aber er trifft nicht nur die verschiedenartigsten Tiere, er lernt auch, dass es Lug und Betrug, Missgunst und Mord gibt. Und dass ein Leben außerhalb der Zoomauern nicht ganz einfach ist, denn es herrscht das Gesetzt des Stärkeren. Gut, dass er schnell Freunde findet, die ihn einen Teil seiner Reise begleiten und wissen, wie es in der Freiheit zugeht.  Die Geschichte ist rührend erzählt. Die Suche nach der Freiheit und etwas Besserem steht oft auch beim Mensch im Vordergrund und so ist es ein Leichtes sich in die Geschichte einzufinden und schnell vergisst der Leser, dass es „nur“ Tiere sind um die es hier geht. Die Geschichte zeigt aber auch die unnötige Grausamkeit im Umgang miteinander, die unschönen Seiten des Lebens. Auch hier können durchaus Parallelen zum menschlichen Leben gezogen werden. Ein interessantes Buch, das so ganz anders als erwartet ist. Obwohl lustig und detailreich erzählt ist es doch ein eher grausames Buch, das einem die Ungeheuerlichkeiten und Gemeinheiten des Lebens vor Augen hält.

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  • Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Themistokeles

    12. February 2015 um 09:29

    Was der Autor mit diesem Buch wirklich erreichen und aussagen möchte, ist mir beim Lesen nicht wirklich klar geworden. Er bietet einem eine sehr wilde Mischung aus einer sehr wilden Geschichte, mit einer eher etwas seltsamen Handlung, auch wenn diese im Klappentext noch recht klar wirkt, einem Haufen vollkommen durchgeknallter Tiere, die sich, trotzdem sie Australien bevölkern, eigentlich wie im wilden Westen fühlen und wirklich alle ihre Probleme mit Schießereien zu lösen versuchen und der Frage, was soll das eigentlich alles. Also wirklich einen Sinn habe ich bei der Handlung nicht mehr gefunden, auch wenn sie zunächst sehr simple klang, wenn man im Klappentext liest, auch welche Suche Albert sich zunächst macht. Jedoch wird durch die Begegnungen mit den anderen Bewohnern des Outback, denen dieses Leben durchweg nicht zu bekommen scheint, vollkommen in andere, sehr wirre Bahnen gelenkt. Feststellen muss man auf jeden Fall, dass man als Tier nicht im Outback wohnen sollte, denn dort wird man ziemlich sicher zum Säufer und sollte das nicht reichen, zum Irren. Eigentlich gibt es, außer dem zunächst noch sehr naiven Albert, kein einziges Tier in dieser Geschichte, was irgendwie nicht einen an der Waffel hätte. Zudem sind alle Tiere extrem brutal veranlagt und ich hatte den Eindruck, dass kein mir bekannter Western oder auch moderner Actionfilm mit der Anzahl an Schießereien und brutalen Szenen mithalten könnte, die einem dieses Buch bietet, in dem eigentlich viele sehr possierliche und von mir eher als liebenswürdig eingeschätzte Tiere mitspielen. Dabei kommt es leider auch zu einigen Längen in diesem Buch, da der Mittelteil der Geschichte eigentlich aus vielen Wiederholungen, nämlich einer Schießerei nach der anderen zu bestehen scheint und man sich durchaus dem Gefühl nicht ganz verwehren kann, dass man eigentlich immer wieder das gleiche liest und nicht wirklich etwas Neues passiert. Ein wenig Auftrieb bekommt das Buch in diesen Szenen und auch im Allgemeinen dadurch, dass es zumindest immer mal wieder eine amüsante Szene gibt, wobei man auch da sagen muss, diese sind eher von einem düsteren und sehr sarkastischen Humor geprägt. Aus der Grundidee des Romans hätte man sicher einiges machen können, wenn nicht alles so übertrieben hätte sein müssen, wie es leider der Fall ist. Schade in meinen Augen, denn das Buch wirkte sehr vielversprechend, so war es eher nur Mittelmaß und lässt mich auch ein wenig irritiert zurück, wie man als Autor auf eine solche Story kommen kann.

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  • Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Eule90

    31. January 2015 um 22:53

    Das Schnabeltier Albert ist aus dem Zoo in Adelaide in Australien geflohen. Nun macht er sich auf die Suche nach dem sogenannten Alten Australien. Dort soll es Artgenossen geben und Tiere können in ihrer gewohnten Umgebung leben. Ein Traum, wenn es nach Albert geht. Auf seiner Reise trifft er nach und nach immer mehr sonderbare Tiere, die ihm zum Teil nützlich sind, in teilweise aber auch in große Gefahr bringen. Trotzdem gelingt es Alber viele Abenteuer zu überstehen und dabei noch neue Freunde zu finden. Ich hatte mir von dem Buch aufgrund des Klappentextes viel versprochen. Es klang lustig und lesenswert. Leider scheint es nicht meine Art von Humor getroffen zu haben. Ich fand das Buch stellenweise witzig, größtenteils aber eher langweilig. Würde nicht jedes Tier in seinem Aussehen beschrieben werden, hätte das Buch auch ohne weiteres von Menschen handeln können. Alle tragen Klamotten, führen Geschäfte, leben in Dörfern mit Gefängnis, Pub usw. Das hat für mich vieles an Witz herausgenommen, da die Tiere meiner Meinung nach zu sehr vermenschlicht wurden. Auch habe ich die Sache mit dem Alten Australien nicht ganz verstanden. Es wird in dem Buch häufig geschrieben, dass die Abenteuer von Albert im Alten Australien stattfinden und im nächsten Satz heißt es, dass Alber sich weiter auf die Suche nach dem Alten Australien macht. Also entweder ist das schlecht übersetzt oder ungünstig beschrieben. Auch hatte ich stellenweise, dass die Namen der Tiere vertauscht wurden. Alles in Allem kein Buch, welches ich weiterempfehlen würde. Sehr schade, denn der Klappentext klingt eigentlich gut. Wer jedoch eine Kriegsgeschichte mit diversen Schlachtfeldern und Tieren in der Hauptrolle lesen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

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  • ein nettes Buch :)

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    tinkabeere

    Die Bewertung ist mir nicht sehr leicht gefallen. Mein Gefühl sagt, dieses Buch verdient fünf Herzchen, aber ich möchte nur fünf Herzchen für ein Buch vergeben, das mich persönlich weiter gebracht hat, oder das ich auf jeden Fall noch einmal lesen möchte. Bei diesem Buch bin ich mir nicht sicher. Daher gibt es erstmalig 4,5 Herzchen, die aufgerundet aber fünf Herzchen entsprechen. Allerdings ist gesagt, dass dieses Buch mich mit seiner unterschwelligen Melancholie doch sehr angesprochen hat. Auf LovelyBooks habe ich gesehen, dass jemand die Geschichte sprachlich nicht gut umgesetzt fand, ich glaube, das liegt an dem trockenen Stil. Ich finde jedoch, dass er sehr gut zur Geschichte passt. Hier gehts zu meiner ausführlichen Rezension.

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    • 2
  • Der Einzige seiner Art

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    dicketilla

    02. March 2014 um 10:51

    Nur mit einer Wasserflasche unter dem Arm macht sich Albert, das Schnabeltier, auf die Suche nach jenem Ort, an dem es keine Menschen gibt, die ihn auslachen oder mit Popcorn bewerfen. Das musste er im Zoo von Adelaide erleiden, aus dem er fliehen konnte. Das alte Australien möchte er wieder finden, wo sich nichts verändert hat, wie früher ist. Früher lebte er mit seiner Mutter friedlich und glücklich, bis sie getötet, er mit einem Netz gefangen und verschleppt wurde, bald in einem Becken mit geschlossenen Türen landete. Bald begegnet er dem singend und pfeifenden Wombat Jack, der ihm einen Hut und einen Mantel schenkt, damit er seinen von der Sonne verbrannten Körper bedecken kann. Gemeinsam machen sie sich auf nach Ponsby-Station, wo Albert Bekanntschaft mit Gin und Glücksspiel macht, seine Glückssträhne jedoch schnell Neider findet, der pyromanische Jack sie mit einer Idee aus der brenzligen Situation rettet, nachdem Albert bald zu unrecht als Brandstifter gesucht wird. Albert wird wegen seiner Einzigartigkeit schnell als Außenseiter betrachtet, vorverurteilt, von skrupellosen Verbrechern benutzt um deren Taten zu vertuschen. Es gilt das Gesetzt des Stärkeren. So muss er schnell lernen, dass Mitgefühl in gefährlichen Situationen hinderlich, Vertrauen nicht immer erwidert , Verantwortung für das Leben anderer viel Mut erfordert. Freundschaft im alten Australien aber auch immer mit der Einladung zu einem Drink verbunden ist, anfängliche Feinde ihn mit Loyalität entgegen treten. Eine Fabel in einer Western-Story verpackt, die ein Australien von Ganoven, verlassenen Goldgräberstädten zeigt, deren Akteure alkoholabhängige Bandicoots, hinterlistige Possums, kriegerische Dingos, einen Kleinkriminellen aber verlässlichen Waschbär, der Ringer Legende in Gestalt eines Tasmanischen Teufels und die ewigen Wallabys Arschlöcher. Alle mit menschlichen Abgründen, aber auch mit Zügen von Freundschaft, Nächstenliebe versehen. Nur kann ich der Aussage, dass es sich um ein lustiges Buch handelt, nicht bestätigen. Passagen in denen ich schmunzeln musste waren sehr selten, ansonsten ging es wie in einem Western ziemlich brutal zu. Ansonsten fühlte ich mich gut unterhalten, und der Vergleich mit “Farm der Tiere”kann sich das Buch gefallen lassen.

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  • Wildwest-Feeling mit inhaltlichen Längen

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    coala_books

    24. September 2013 um 10:36

    Albert flüchtet aus seinem Zoo und begibt sich auf die Reise in das gelobte Land. Irgendwo in der Wüste immer weiter nördlich soll es liegen, das Land, wo Australien noch ist wie es früher einmal war. Nach einer langen und beschwerlichen Reise durch die Wüste trifft er im Busch auf das Wombat Jack. Ungewohnt mit Kleidung, rauchend und generell ein sehr lebenserfahrener Geselle. Schnell beschließen die beiden, gemeinsam weiter zu ziehen. Im weiteren Buch treffen Sie auf viele ungewöhnliche Charaktere und Albert stolpert von einem Abenteuer ins nächste, bis er berüchtigt und gefürchtet ist. Dass die Charaktere Tiere sind, stört die Geschichte überhaupt nicht. Die kleinen Eigenheiten der jeweiligen Rasse sind sehr schön mit in das Geschehen eingeflochten. Der lockere Schreibstil erleichtert das Lesen und führt gekonnt durch die Geschichte. Die Abenteuer von Jack sind recht amüsant und vor allem all die Bekanntschaften, die sich im australischen Hinterland tummeln, wissen zu amüsieren und unterhalten. An sich weißt die Geschichte leider einige Längen auf und man musste sich teilweise ein bisschen quälen, um am Ball zu bleiben. Da es jedoch teilweise zünftig Zuging im Outback und man sich an den wilden Westen erinnert fühlte, konnte man das Buch nie ganz vergessen. Im Ganzen ein amüsantes Buch mit interessantem Setting, jedoch mit einigen Schwächen.

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  • Rezension zu "Albert - Ein glorreiches Schnabeltier" von Howard L. Anderson

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    marialein

    Das Ganze beginnt eigentlich sehr vielversprechend: Schnabeltier Albert beschließt, seinem einsamen Leben im Zoo von Adelaide ein Ende zu bereiten und sich an einen geheimnisvollen Ort zu begeben, an dem es noch andere Schnabeltiere geben soll und die Tiere in Freiheit leben. Er bricht aus seinem Käfig aus und macht sich auf in Richtung Norden, ohne so recht zu wissen, was genau er sucht, geschweige denn, wie er dorthin gelangt. Auf seiner Reise entkommt er mehrmals dem Tod und schließt neue Bekanntschaften. Er findet sowohl Freunde als auch Feinde fürs Leben. Zugegeben, langweilig geht es in dem Roman gewiss nicht zu. Aber das wär mir allemal lieber gewesen als die sinnlose Gewalt, die hier beschrieben wird. Ich bin schon kein Fan von Büchern, in denen menschliches Blut vergossen wird. Und dafür, dass dann auch noch Tiere, und obendrein so liebenswerte Geschöpfe wie Wombats und Bandicoots, aufeinander einprügeln und schießen, habe ich beim besten Willen kein Verständnis. Meine Enttäuschung ist umso größer, als mir der Anfang sehr gut gefallen hat. Ich hatte mit einer niedlichen, witzigen Geschichte mit Happy End und ganz ohne Blutvergießen gerechnet. Weit gefehlt... Nach jedem neuen sinnlosen und teilweise grausamen Tod hätte ich meine Lektüre am liebsten ganz abgebrochen. Ich habe mich dennoch bis zum Ende durchgequält, da ich hoffte, etwas mehr Sinn in der Geschichte erkennen zu können. Ansatzweise gibt es zwar Hinweise, dass man die ganze Geschichte durchaus im übertragenen Sinn verstehen kann. Aber falls das überhaupt je die Absicht des Autors war, ist sein Versuch meiner Meinung nach missglückt. Das Buch konnte mich also weder zum Nachdenken anregen, noch zum Lachen bringen. Noch konnte ich irgendetwas anderes aus der Geschichte mitnehmen, außer vielleicht die Grundidee, aus der man durchaus etwas hätte machen können... Schade.

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    • 2
  • Howard L. Anderson: Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Ennilain

    28. July 2013 um 18:41

    Albert, das Schnabeltier, hat genug vom Zooleben und so entschließt er sich zu fliehen und sein Glück im "alten Australien" zu suchen.  Dabei erlebt er viele Abenteuer und wird bald zu meist gesuchtesten Tier in der australischen Wildnis. Ähnlich wie "Glennkill" liegt diesem Buch eine sehr nette Idee zugrunde, die leider schlecht umgesetzt wurde. Obwohl das Buch vor aufregenden Erlebnissen - Brände, Schießereien, Mord & Totschlag - strotzt, kam nie wirkliche Spannung auf. Es ist schwer zu beschreiben, aber auf mich ist der Funke nie wirklich übergesprungen und so wurde diese eigentlich kurze Lektüre zu einer zähen Angelegenheit. Besonders missfiel mir die sehr einfache und plumpe Sprache. Ich weiß nicht, ob es am Übersetzer lag oder am Autor selbst, jedenfalls kam es mir so vor, als habe ein Kind diesen Roman geschrieben. Es gab überwiegend kurze und einfach gestrickte Sätze. Leider wurde ich wieder von einem Buch mit hauptsächlich tierischen Charakteren enttäuscht. Vielleicht wird es ja beim nächsten anders ;)

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  • Moderne Fabel der anderen Art

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    burnedeyez

    01. July 2013 um 21:43

    Ich muss gestehen, dass die erste Leseprobe des Romans “Albert – Ein glorreiches Schnabeltier” mich überhaupt nicht überzeugen konnte, war das erste Kapitel schließlich ungemeinmelancholisch und versprach so überhaupt keinen humoristischen Mehrwert. Machmal muss man sich halt eines besseren belehren lassen. Tatsächlich kann  man nämlich nach abschließender Lektüre ruhigen Gewissens behaupten, dass es tatsächlich nur die ersten beiden Abschnitte sind, die den Roman, welcher auf der Rückseite groß als “Farm der Tiere, jedoch ohne Farm, dafür mit Schnaps und blauen Bohnen” beworben wird, in einem solchen Licht erscheinen lassen. Schnell nimmt die Geschichte um den ehemaligen Zoobewohner Fahrt auf und lässt ihn in so manche äußerst unangenehme Situation stolpern, aus denen er sich Anfangs in erster Linie durch seine Reisebekanntschaften und seine Naivität retten kann. Anderson versteht es dabei gut, den Leser an der Entwicklung des Protagonisten teilhaben zu lassen. Während wir es anfangs noch mit einem naiven Ex-Zoobewohner zu tun haben, entwickelt sich Albert im Lauf der Geschichte langsam aber stetig zu einem Tier, welches vor allem durch eines vorangetrieben wird: den großen Wunsch, endlich das Alte Australien zu finden, in dem er so leben kann, wie er es möchte. Die Story und der Autor lassen den Leser diesen für die Entwicklung wichtigen Punkt auch nie aus dem Auge verlieren, man beruft sich immer wieder darauf, dass dies der Motor für Albert ist – und man versteht es wunderbar, diesen Motor und die damit einhergehenden Handlungen nachvollziehbar und vor allem auf eine sehr spannende Art und Weise zu beschreiben. [...] Die komplette Rezension findet sich auf Review-Corner.de

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  • Lost in Australia...

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Tinkers

    20. May 2013 um 13:24

    Howard L. Anderson veröffentlichte 2013 mit „Albert-ein glorreiches Schnabeltier“ einen angeblichen USA-Überraschungserfolg mit Schnaps, Schusswaffen und Beuteltieren, ähnlich der Farm der Tiere, nur lustiger. Meine Erwartungen an Albert waren hoch, schließlich sollte er mir seine australische Welt erklären und näherbringen. Bisher weiß ich viel zu wenig von Australien und war deshalb sehr neugierig auf das Buch. Doch wenn Australien das ist, was Albert mir in der ersten Hälfte des Buches präsentiert hat, dann rutscht dieser Kontinent weit hinter auf meiner Reisewunschliste. Ich erwartete Abenteuer, Humor und neue Erkenntnisse über die Tierwelt. Aber leider hab ich bei Seite 125 beschlossen, das Buch abzubrechen, denn ich habe nicht ein einziges Mal herzhaft gelacht und war auch von der Story sehr wenig mitgerissen. Ich finde schade, dass die Umsetzung dieser eigentlich sehr guten Idee mich nicht erreichen konnte. Der Anfang war noch ganz interessant, Albert bricht aus dem Zoo aus um das Alte Australien zu suchen, von dem er die fantastischsten Geschichten gehört hat. Auf seinem Trip begegnet er sehr skurilen Typen, die ihm aus der Patsche helfen. Aber Alberts und mein Weg trennten sich trotzdem, denn irgendwo in der australischen Wüste haben wir uns verloren.

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  • Eine Geschichte über Freund und Feind

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    maryjuana

    11. April 2013 um 12:47

    Albert bricht aus dem Zoo von Adelaide aus, um das Alte Australien zu suchen. Dabei trifft er verschiedenste Tierarten - einige werden Freunde und Weggefährten, andere werden zu Feinden.

    Teilweise ist die Geschichte vorhersehbar und man verliert recht schnell die Lust am Lesen - schade eigentlich.

    Zumal ich mir für Albert doch ein besseres Ende gewünscht hätte.

  • Es lebe die Freundschaft!

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    mecedora

    02. April 2013 um 18:23

    Albert ist unglücklich. Er ist ein Schnabeltier, etwas so Absonderliches in der Tierwelt, dass er im Zoo von Adelaide eine der Attraktionen für die menschlichen Besucher ist. Doch die bestaunen ihn nicht nur - die bewerfen ihn mit Popcorn, mit Limoflaschen, mit Müll und begaffen ihn eher gleichgültig oder machen sich über ihn lustig als dass sie ihn bewundern. Albert ist dieses Leben leid und nutzt die erstbeste Gelegenheit, aus dem Zoo auszubrechen und sich auf die Suche nach dem legendären "Alten Australien" zu machen, wo Tiere wie er in Freiheit leben. Tief im Outback trifft er auf Jack, einen pyromanisch veranlagten Wombat, dem er sich anschließt und mit dem gemeinsam er das Red Center des australischen Kontinents durchquert. Doch nicht nur Wombats tummeln sich dort - auch gefährliche Dingos, Bandicoots, Kängurus, Wallabies und Possums, sogar ein tasmanischer Teufel. Albert erlebt eine ganz andere Welt als die, die er bislang kannte und erlebt so einige Abenteuer und Gefahren. Ob das das "Alte Australien" ist? Howard L. Anderson schreibt mit "Albert - Ein glorreiches Schnabeltier" einen amüsanten Roman im Stile alter Western, Road Trips und Abenteuergeschichten. Protagonisten sind allerdings keine rumreichen menschlichen Helden, sondern Beuteltiere aller Art und so einiges anderes Getier, das Down Under bevölkert. Beinah parabelhaft schickt er in seiner Fabel Albert - sozusagen den Underdog in einer Welt, in der die Beuteltiere die beinah uneingeschränkte Macht inne haben - ins Feld und auf die Reise durch das große Land, die Wüste und das unwegsame Gelände von Freundschaft und Vertrauen. Denn darum geht es im Grunde hinter all den Zoten von Besäufnissen, Verfolgungsjagden und Kämpfen: um Freundschaft, Vertrauen, Verzeihen, Zusammenhalt und Solidarität, aber auch den (vielleicht unerfüllbaren?) Traum nach der großen Freiheit.  "Farm der Tiere" in der australischen Wildnis sozusagen. Für mich eine gelungene Mischung, gelungen erzählt und gelungen präsentiert. Ich hatte Spaß mit diesem Buch und vergebe 4 Sterne für Albert, das wahrhaft glorreiche Schnabeltier (und vor allem auch für Jack, seinen treuen Freund).

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  • Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    Albert - Ein glorreiches Schnabeltier

    dingsbaer

    30. March 2013 um 10:59

    Seit er als Jungtier eingefangen wurde, lebt Albert das Schnabeltier im Zoo von Adelaide. Doch so langsam hat er das Leben im Zoo satt. Er möchte nicht Tag ein und Tag aus beschaut und mit Sachen beworfen werden. Als ein Wärter vergisst, die Tür zu seinem Gehege richtig zu schließen, nutzt Albert diese Chance und flüchtet aus dem verhassten Zoo. Die Tiere haben sich immer vom Alten Australien erzählt, dort soll es keine Menschen geben und alles soll dort besser und wie früher sein. Also macht sich Albert auf den Weg, ohne zu wissen, wo denn genau das Alte Australien liegt.Unterwegs stößt er auf das Wombat Jack, der ihn unter seine Fittiche nimmt und ihn erst einmal mit den wichtigsten Dingen vertraut macht und ausstattet. Die beiden machen sich zusammen auf den Weg nach Ponsby Station, wo die beiden in eine Auseinandersetzung geraten und Jack die Kneipe anzündet. Danach sind die beiden auf der Flucht und trennen sich anschließend. Danach trifft Albert auf den Waschbären TJ, ein Kleinkrimineller, aber treuer Freund in der Not. Auch die beiden haben einige Hürden zu meistern und treffen später wieder auf Jack.Ob Albert mit der Hilfe seiner Freunde das Alte Australien findet, müsst ihr selbst herausfinden. Howard L. Anderson hat mit dieser Fabel eine schöne Reise durch die Wüste Australiens geschrieben. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig gehalten. Von Anfang an wird eine gewisse Spannung aufgebaut und nicht allzu viel verraten. Die Charaktere der Geschichte sind sehr unterschiedlich und haben alle ihre Eigenheiten. Man kann sich dank der bildhaften und ausführlichen Beschreibung aber alle gut vorstellen. Die Hauptfigur Albert ist Anfangs noch sehr ängstlich und alleine und hat von der Welt außerhalb des Zoos und seiner Käfige keine Ahnung. Er ist dankbar und froh über jeden Freund und die Hilfe, die er erhält. Am Buchanfang gibt es eine Übersicht über alle wichtigen Personen, die neben Alfred, Jack und TJ noch eine wichtige Rolle spielen. Außerdem ist eine Karte vorhanden, auf der man die Reiseroute von Albert nachvollziehen kann. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, nur das Ende hätte ich mir anders vorgestellt. Aber dazu muss sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden.

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