Howard Linskey

 3.6 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Mädchen Nr. 5, Crime Machine und weiteren Büchern.
Howard Linskey

Lebenslauf von Howard Linskey

Seine Leser halten den Atem an: Howard Linskey wird 1967 im englischen Ferryhill in der Grafschaft Durham geboren, verlässt die Kleinstadt aber in seiner Jugend auf der Suche nach Arbeit. Bevor er Autor wurde, war er in vielen verschiedenen Berufen tätig, so beispielsweise als Barkeeper und Caterer. Er schrieb einige Zeit für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und war sogar Auslandskorrespondent für ein malaysisches Magazin. 2012 erschien sein Debüt „Crime Machine“ in Deutschland, das den Auftakt zu seiner David-Blake-Reihe bildet. Die hochspannende Serie um den nordenglischen Verbrecher war auf Anhieb ein voller Erfolg und ist zur Verfilmung im Gespräch. Howard Linskey lebt mit seiner Familie, seiner Frau Alison und seiner Tochter Erin, in Hertfordshire im Norden von London.

Alle Bücher von Howard Linskey

Crime Machine

Crime Machine

 (9)
Erschienen am 02.07.2012
Mädchen Nr. 5

Mädchen Nr. 5

 (9)
Erschienen am 01.06.2018
Gangland

Gangland

 (6)
Erschienen am 01.07.2014
Killer Instinct

Killer Instinct

 (4)
Erschienen am 03.08.2015
Crime Machine

Crime Machine

 (0)
Erschienen am 04.09.2014
Behind Dead Eyes

Behind Dead Eyes

 (0)
Erschienen am 19.05.2016
The Damage

The Damage

 (0)
Erschienen am 01.09.2012
No Name Lane

No Name Lane

 (0)
Erschienen am 12.03.2015

Neue Rezensionen zu Howard Linskey

Neu

Rezension zu "Mädchen Nr. 5" von Howard Linskey

Solider Kriminalroman in hollywoodreifem Tempo.
iamnomorningpersonvor 8 Monaten

Ich weiß ja, dass Howard Linskey es draufhat, allerdings musste er mich hier erst mal wieder neu davon überzeugen.  Darüber hinaus finde ich den Klappentext sehr irreführend, denn bevor sich die beiden Männer "zusammentun" (was ziemlich übertrieben gesagt ist), tun sich die Journalisten Helen Norton und Tom Carney tatsächlich zusammen. Einen wichtigen Hauptcharakter aus dem Klappentext herauszulassen, finde ich schon etwas reist, vor allem, da Helen gefühlsmäßig öfter zu Wort kommt als DC Ian Bradshaw. Aber mal in Ruhe und von vorne.

Die Reihe um David Blake ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, was den Einstieg in eine Story ja für viele Leser einfacher macht. In "Mädchen Nr. 5" verfolgt man hingegen viele verschiedene Leute. So viele, dass es einen anfangs erschlägt. Die zu häufigen und schnellen Wechsel zwischen den Charakteren und Schauplätzen sind zwar filmreif, aber in einem Buch rauben sie einem die Möglichkeit, sich auf die Akteure einzulassen. Es wird mit der Zeit besser, aber ich habe bis zur 150sten Seite gebraucht, um richtig in die Geschichte eintauchen zu können. Ob es geschickter gegangen wäre? Ich weiß es nicht und ich bezweilfe es. Immerhin waren alle Infos mehr oder weniger relevant und auch der Grundstein für die Reihe um Bradshaw/Helen/Tom musste irgendwie gelegt werden.

Wie gesagt hatte der Autor mich dann aber eingefangen und ich wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich bin halbwegs mit den Helden (und noch mehr mit den Nebencharakteren wie etwa dem unbeholfenen Vincent Addison) warm geworden und musste unbedingt wissen, wie die beiden Kriminalfälle aufgelöst werden, die Howard Linskey kunstvoll miteinander verwoben hat.
Zum einen ist da die Suche nach dem vermissten Mädchen, das dem Kiddy-Killer zum Opfer gefallen sein könnte. Und zum anderen wird eine Leiche von vor 60 Jahren gefunden, die das Dorf aufrüttelt und deren Schicksal nach einer Auflösung verlangt.

Die Spannung wurde durch kleine Einstreuungen des Mädchenfängers höchstselbst in die Höhe getrieben und später trugen auch die schnellen Perspektivenwechsel dazu bei, dass es wie in einem Film rasant blieb. Als die Geschichte schließlich endlich Fahrt aufgenommen hatte und der erste Einwurf aus 1936 kam, bin ich halb ausgeflippt. Das war hervorragend gemacht! 

Da der Autor selbst als Journalist arbeitet, wurden jene Aspekte authentisch beschrieben und boten einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise dieser Zunft :) Überhaupt ist alles gut recherchiert und Howard Linskey beweist wieder einmal seinen schwarzen Humor - besonders gut erkennbar an den Stellen, an denen er Ian Bradshaw von seinen Vorgesetzten runtermachen lässt. Sehr boshaft, aber witzig.


Eine hammermäßige Alternative


Ich würde Howard Linskey-Neulingen auf jeden Fall empfehlen, zuerst seine Reihe um den Gentleman-Verbrechen David Blake aus Newcastle zu lesen. Die ist wirklich - wie die Überschrift sagt - der totale Hammer! Ich liebe die Bücher!
 

Bewertung und mein Fazit

 

Alles in allem ein guter Kriminalroman mit interessanten Charakteren und zwei sehr spannenden Fällen. Einen Punkt Abzug gibt es für den Einstieg, der es mir persönlich nicht ermöglichte, gleich in das Buch abzutauchen. Wenn man das aber mal geschafft hat, will man es nicht mehr aus der Hand legen und noch länger bei Ian, Helen und Tom bleiben.



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Rezension zu "Gangland" von Howard Linskey

Don Corleone von der Tynside
Holdenvor 3 Jahren

Was ist so bescheuert an "SitOnMyFacebook"? Peter Dean war ein Genie. Und ich will nicht wissen, was Joe Kinane mit den Newcastle-United-Spielern anstellt, nachdem sie aus der Premer League abgestiegen sind. Aber dazu vielleicht in einem späteren Buch....David Blake ist der Gangsterboss, der alles in Newcastle kontrolliert und sich vor aufmüpfigen Untergangsterbossen schützen muß, die ihm seinen Thron streitig machen wollen. Am Bedrohlichsten für ihn ist aber vielleicht der Umstand, daß seine Lebensgefährtin nicht weiß, daß er ihren Vatter umbringen mußte. Der Mittelteil einer Romanserie, der aber auch Spaß macht, wenn man die anderen Teile nicht kennt. Eine echte Entdeckung, ich hoffe von Lisnkey noch viel zu hören!

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Rezension zu "Killer Instinct" von Howard Linskey

Würdiger Abschluss
Wassollichlesenvor 3 Jahren

"Killer Instinct" bildet den dritten und somit letzten Teil der "Newcastle" - Trilogie um den Gangsterboss David Blake und seine Organisation. Ich möchte an dieser Stelle kein Wort über den beschämenden Titel der deutschen Übersetzung verlieren. Aber in der Bahn hätte ich mich geschämt, das Buch zu lesen..Das Buch startet furious, ähnlich wie der Gangland, aber viel gewitzter: David Blake ermittelt für die Polizei. Gleichzeitig muss er sich aber auch wieder einmal um viele, viele, viele andere Baustellen kümmern. Diesmal spielen auch vermehrt private Themen eine Rolle, wie etwa seine Herkunft. Oder, wie im Klappentext angedeutet, ein Ruhestand möglich wäre. Wer jetzt furchtbar Vorhersehbares ahnt und befürchtet, nämlich, dass David seinen Tod vortäuschen wird, der irrt gewaltig, denn das Finale hat es in sich.Neben den bekannten Themen rund ums Milieu begegnet beim Lesen immer wieder ein Thema: die Ironie des Schicksals. Und ist es nicht Ironie des Schicksals, dass ich auf diesen Punkt nicht weiter eingehen kann??Mit gefällt, dass David es mit einem schier übermächtigen russischen Gegenspieler zu tun bekommt, der ihm alles und vor allem seine ganze Schläue abverlangt.
Fazit
"Killer Instinct" bildet einen würdigen Abschluss der "Newcastle" - Trilogie. Nach "Gangland" konnte Linskey das Niveau wieder heben und am tollen Schluss aus Teil 2 anknüpfen. 

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