Howard Marks

 3.7 Sterne bei 73 Bewertungen
Autor von Mr Nice, Mr Nice und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Howard Marks

Howard Marks wurde 1945 in Kenfing Hill (Wales), geboren Er studierte war Philosophie und Physik in Oxford. In den 70er und 80er Jahren wurde er durch seinen Drogenschmuggel bekannt. Zuerstr dealte er nur an seiner Universität, wurde dann in ganz England, Europa und weltweit aktiv. Mr. Nice war einer seiner mehr als 40 Tarnnahmen. Marks war für mindestens 10% des gesamten Welthandels von Haschisch und Marihuana verantwortlich. Eine gigantische Fahndungsaktion der DEA führte 1988 in Spanien zu seiner Verhaftung. Er wurde an die USA ausgeliefert und in Miami zu 25 Jahren Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. 1996 veröffentlichte Marks seine Autobiographie "Mr. Nice", die ein unglaublicher Erfolg war.

Alle Bücher von Howard Marks

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Mr Nice

Mr Nice

 (49)
Erschienen am 01.03.2010
Teufelstanz

Teufelstanz

 (4)
Erschienen am 01.03.2011
Mr Smiley

Mr Smiley

 (2)
Erschienen am 28.03.2016
Der Finanz-Code

Der Finanz-Code

 (2)
Erschienen am 04.05.2012
Senor Nice

Senor Nice

 (3)
Erschienen am 01.11.2006
Kochen & Kiffen

Kochen & Kiffen

 (1)
Erschienen am 01.05.2002
Mr. Nice

Mr. Nice

 (2)
Erschienen am 18.06.2007

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Neue Rezensionen zu Howard Marks

Neu
chaos-deluxes avatar

Rezension zu "Mr Nice" von Howard Marks

Mr Nice
chaos-deluxevor 2 Jahren

Mr Nice beschreibt das Leben Howard Marks, der in den 70er/80er Jahren angeblich für 10% des Haschisch-Welthandelvolumens "verantworlich" sein soll.

Das Buch ist sehr leicht zu lesen und die Geschichte ist äußerst spannend.

Mit Drogendealern habe ich immer Leute verbunden, die nicht sonderlich hell im Köpfchen sind. Howard Marks ist ein Genie. Studierte an der Oxford University und rutschte eigentlich mehr durch Zufall in die Drogendealer-Szene.

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TeleTabi1s avatar

Rezension zu "Mr Smiley" von Howard Marks

Großbritanniens größter Gauner
TeleTabi1vor 2 Jahren

Howard Marks´ neues Buch erzählt, wie aus Mr. Nice der sogenannte Mr. Smiley wurde –und er nach seiner Haftentlassung aus einem der härtesten Knäste Amerikas vom Pot zu den Pillen kam. Der kürzlich verstorbene Bad Boy war nicht nur Englands Staatsfeind Nr. 1, sondern vor allem auch Held einer ganzen Generation – ein Mann mit Kultstatus, hohem Unterhaltungswert und großem Sympathiefaktor.

Nach Howard Marks erstem Buch „Mr. Nice“ – seine Biographie, die weltweit zum Bestseller wurde – erzählt er in „Mr. Smiley“ von den Machenschaften und Abenteuern, die er nach seiner unerwarteten Haftentlassung 1995 in den Hochzeiten von Ecstasy und Rave-Musik erlebte.

Trotz der anfänglichen Freude über seine verfrühte Haftentlassung und der damit einhergehenden guten Vorsätze, dauert es nicht lange, bis Howard Marks in seine alten kriminellen Muster zurückfällt. Die bereits etablierte Clubkultur mit ihrer Elektromusik und den beliebten Ecstasy-Pillen verspricht hohe Gewinne für Schmuggler und Dealer. Von Geldsorgen und Langeweile getrieben („Ich hatte keine Ahnung, was ich mit mir anfangen sollte.“ S. 169), lässt er sich an Silvester des Jahres 1996 auf einen erneuten Drogenschmuggel ein. Der Coup gelingt und Marks ist ganz berauscht von dem Erfolg. Voller Enthusiasmus und Freude darüber, dass er sich endlich wieder „ganz“ fühlt, stürzt er sich in weitere Projekte, welche jedoch nicht so glatt laufen wie gedacht. Durch die Nachforschungen über einen toten englischen Schmuggler-Kollegen bringt er sich in große Schwierigkeiten und kann es dennoch nicht sein lassen. Und ein Projekt mit Freunden läuft dermaßen aus dem Ruder, dass Marks für einige Monate an der andalusischen Costa del Sol untertaucht… Es folgen kuriose Ereignisse, beängstigende Drohungen, abenteuerliche Deals und dramatische Verfolgungsjagden. Menschen verschwinden spurlos und auch Marks selbst muss auf einmal ernstlich um sein Leben fürchten…

 

Die Kritik

Eine sehr packend erzählte Story, die ihre Leser mit auf eine Reise in die 80er und 90er Jahre nimmt und sie teilhaben lässt an der Musik, den Raves, den Drogen und den Menschen dieser Zeit. Howard Marks entspricht so gar nicht dem typischen Bild, das man sich oft von einem Kriminellen macht. Im Gegenteil: Er ist sehr intelligent und bedacht und wirkt so herrlich normal, dass man ihn sogar sympathisch findet und sich wohl mehr als einmal während des Lesens dabei erwischt, wie man auf seiner Seite steht und beispielsweise mit ihm mit fiebert und bangt, er möge doch bitte nicht erwischt werden!                                         

Obwohl „Mr. Smiley“ bereits der zweite Teil von Howard Marks Biographie ist, lässt er sich ohne Probleme auch ohne die Vorkenntnisse des ersten Buches lesen. Marks bezieht sich zwar des Öfteren auf frühere Ereignisse oder macht einen Schwenk in die Vergangenheit, doch führt er dies stets so genau aus, dass die Zusammenhänge für die Leser deutlich werden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Mein einziger Kritikpunkt besteht darin, dass Marks in seinem Buch sehr viele Namen von diversen Bekannten, Freunden, Schmuggler-Kollegen und anderen Gaunern einführt, wodurch die Geschichte eine etwas verwirrende Struktur erhält. Vor allem anfangs ist es dadurch schwierig, die einzelnen, oft auch nur kurz erwähnten Personen auseinanderzuhalten und sich deren Namen zu merken.

Fazit: Alles in allem jedoch ein geniales Buch mit viel Action, Spannung und Humor sowie zusätzlich einigem Wissenswerten über die damalige Club- und Drogenkultur in Spanien und Großbritannien und die Strukturen der Schmuggler- und Dealerkreise.


Howard Marks. Mr Smiley – Die Fortsetzung des Weltbestsellers „Mr Nice”.

Heyne Hardcore. 16,99 Euro.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Der Finanz-Code" von Howard Marks

Vieles in diesem Buch entzieht sich einer einfachen Antwort
R_Mantheyvor 3 Jahren

Das steht so ähnlich auf Seite 218. Und weil es tatsächlich so ist, schwankt man beim Lesen zwischen dem Gefühl, tiefe Einsichten vermittelt zu bekommen, und der Ahnung, dass einem das praktisch nicht viel nützen wird. Dass Warren Buffet den Text für ein "richtig nützliches Buch" hält verwundert ebenfalls nicht, denn der Autor fasst wohl viele von Buffetts Erfahrungen gut zusammen.

Howard Marks leitet Oaktree Capital Management, das er 1995 mitbegründet hat. Man kann sich über diesen Fond auf Wikipedia informieren und wird dabei lernen, dass er auch schon Hochrisiko-Anleihen im Depot hatte (und damit satte Gewinne einfuhr) und bei manchen als Hedgefond gilt. Oaktree agiert sehr profitabel, und eine entsprechende Achtung genießt Marks.

Der Text enthält 20 Regeln eines nicht näher definierten "Finanz-Codes", also mit anderen Worten eine Zusammenfassung der Investment-Philosophie von Marks. Als Fondmanager schreibt Marks in regelmäßigen Abständen Memos für seine Kunden. Aus diesen Texten zitiert er in seinem Buch und kommentiert dies dann aus heutiger Sicht und unter thematischen Aspekten.

Der Autor studierte in Chicago, wo die Theorie der effizienten Märkte entwickelt wurde, die nach seinen Worten sein Denken "stark geprägt und beeinflusst hat". Dankenswerterweise erklärt er dem Leser die Hypothese vom effizienten Markt. Wenn man auch nur etwas in Logik geschult ist, wird man leicht erkennen, dass Marks und Oaktree ähnlich wie Buffett lebende Beispiel dafür sind, dass diese Theorie unsinnig ist. Der Autor selbst steht ein wenig mit der Logik auf Kriegsfuß, denn er sieht das anders und bestreitet offen, dass bereits ein Gegenbeispiel eine Theorie widerlegt.

Die Theorie der effizienten Märkte ist in der selbsternannten Finanzindustrie weit verbreitet und anerkannt. George Soros hält sie deshalb in ihrer fatalen Fehlerhaftigkeit sogar für einen wesentlichen Grund für den Ausbruch der letzten Finanzkrise.

Auf Seite 29 steht, dass "man die Vorstellung der Markteffizienz nicht einfach von der Hand weisen kann". Vier Seiten später heißt es dann aber, dass "kein Markt vollständig effizient oder ineffizient ist". Das ist völliger Blödsinn, weil nach Definition der Markteffizienz ein Markt entweder effizient ist oder eben nicht. Solche wachsweichen Formulierungen sind typisch für den Text und verwirren mehr als sie nutzen.

Andererseits spricht Marks jedoch auch zahlreiche wirklich tiefliegende Wahrheiten aus, die aber wiederum so allgemein sind, dass man sie nur nutzen kann, wenn man die entsprechenden Erfahrungen besitzt, aus denen sie erwuchsen. Doch welcher Leser verfügt darüber?

Man kann es dem Autor sicher nicht übel nehmen, dass er seine Methode preist. Ihm geht es vor allem darum, Papiere zu finden, deren Preis erheblich unter ihrem wirklichen Wert liegt, das mit einem Kauf verbundene Risiko vernünftig abzuschätzen und sie konsistent in ein existierendes Portfolio aufzunehmen. Die dazu seiner Meinung nach notwendige Philosophie versucht Marks sehr ausführlich, aber eben auch sehr allgemein in seinem Text zu erläutern. Das gelingt ihm recht gut. Ich bezweifle jedoch, dass man damit im Konkreten wirklich viel anfangen kann. Aber vielleicht fühlt sich der eine oder andere Leser wenigstens bestätigt oder beginnt, sein eigenes Handeln zu hinterfragen.

Für Marks besteht beispielsweise das größte Risiko in einem zu hohen Einstiegskurs. Dagegen kann man nichts sagen. Aber wann ein solcher Fall vorliegt, erklärt er eben nicht. In guten Börsen-Jahren, schreibt er, reiche es aus, durchschnittliche Ergebnisse zu erzielen, in schlechten müsse man dann aber besser sein. Das brächte eine sehr gute Performance. Auch da kann man sicher zustimmen. Was aber bedeutet das wirklich? Strebt man in guten Jahren tatsächlich nach dem Durchschnitt? Oder will man nicht immer den Markt schlagen?

Mit dem Kapitel 8 erläutert Marks die Zyklik von Märkten. Mit dem Kapitel 10 erklärt er, wie man negative Einflüsse bekämpft. Er definiert solche Einflüsse als Gier, Furcht, die Neigung, die Logik, die Geschichte und bewährte Normen zu vernachlässigen, als Konformitätsdruck, als Neid und dem Streben, sich permanent mit anderen zu vergleichen, als Egomanie und als Kapitulation vor der Herde in Spätphasen von Zyklen. Und dann gibt er vernünftige Ratschläge, wie man sich dagegen wehren kann. Dieses Kapitel empfand ich als recht lehrreich, auch wenn diese Einflüsse natürlich nicht neu sind und bereits in vielen Büchern beschrieben wurden.

Im folgenden Kapitel empfiehlt Marks dem Leser dann antizyklisches Verhalten und identifiziert die meisten Marktteilnehmer als Trendfolger, was nach seiner Anschauung nicht gerade die überlegene Methode wäre. Und da haben wir eines dieser Übel vom Vorkapitel - den Drang sich zu vergleichen. Niemand kann bestreiten, dass es hervorragende Trendfolger und hervorragende Value-Investoren gibt. Solche Vergleiche sind deshalb eher kontraproduktiv.

Im Rest des Buches erklärt Marks dann noch, wie man intelligent ein Depot aufbaut, wie man Schnäppchen findet, was man vom Prognosewahn zu halten habe und worin der Unterschied zwischen offensivem und defensivem Investieren besteht. Leider erweisen sich auch hier die meisten seiner Aussagen zwar sicher als richtig, aber wie schon vorher auch als sehr allgemein.

Der Text liest sich zwar bei vorhandenem Interesse relativ leicht, aber er verweilt leider nur im Grundsätzlichen und ist darüber hinaus auch recht trocken geschrieben. Immerhin gibt es manchmal auch Gelegenheit zum Lachen, beispielsweise wenn der Autor beschreibt, wie man eine Katze mit einer Karotte auf einen Baum lockt. Das soll er uns doch mal vormachen.

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Howard Marks wurde am 12. August 1945 in Kenfing Hill, Wales geboren.

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