Howard Norman Der Bilderwächter

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Inhaltsangabe zu „Der Bilderwächter“ von Howard Norman

"Das Gemälde, das ich für Imogen Linny stahl – ´Jüdin auf einer Straße in Amsterdam´ –, kam am 5. September 1938 im Glace Museum in Halifax an..." So beginnt der Museumswächter DeFoe Russet seine Geschichte von ungeheurer Suggestivkraft. DeFoe, ein junger Mann in den Zwanzigern, verdankt die Anstellung im Museum, wie fast alles in seinem Leben, seinem Onkel Edward. Dieser Onkel war es auch, der DeFoe behütet hatte, als er im Alter von neun Jahren über Nacht zur Waise geworden war. Vielleicht sind es die dunklen Schatten dieser Kindheit, die den Museumswärter jetzt unausweichlich zu Imogen führen, einer hübschen Halbjüdin und Friedhofsangestellten, deren Gesichtszüge voller Melancholie sind. Bis sie eines Tages die "Jüdin auf einer Straße in Amsterdam" im Glace Museum sieht. Für sie ist es mehr als ein Gemälde, und das dargestellte rothaarige Mädchen, das ihr so verblüffend ähnlich sieht, alles andere als eine Kunstfigur. Ihr Freund jedoch findet sich in Imogens Phantasien nicht mehr zurecht. Nichts kann Imogen davon abhalten, nach Amsterdam aufzubrechen, eins zu werden mit dem Bild, dem rothaarigen Mädchen, dem Schicksal dieser Jüdin in Amsterdam...
Die amerikanische Kritik feierte diesen Roman überschwenglich: Ein großer literarischer Wurf, thematisch und sprachlich reich und in seiner Dynamik unwiderstehlich. Und der furiose Schluß wird den Leser noch lange, nachdem er die letzte Seite dieses brillanten Buches gelesen hat, in Atem halten.

Beeindruckt mit ungewöhnlichen Charakteren und leisen Worten

— katikatharinenhof
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  • Beeindruckt mit ungewöhnlichen Charakteren und leisen Worten

    Der Bilderwächter

    katikatharinenhof

    16. January 2018 um 13:20

    DeFoe Russet und sein Onkel arbeiten in einem kleinen Museum und sehen sich als Wächter der Bilder. Sein Onkel vermittelt ihm, dass Bilder eine Seele haben und manches bewirken können, was Menschen nicht zustande bringen. Als Imogen Linny in DeFoes Leben tritt, wird aus dem unbescholtenen Museumswärter ein ganz anderer Mensch und er fühlt sich zu Dingen berufen, die er vorher nicht in Betracht gezogen hätte. Er setzt seine Karriere aufs Spiel und wird zum Dieb... Howard Norman hat mir "Der Bilderwächter" einen außergewöhnlichen Roman vorgelegt, der auf den ersten Blick zu ruhig und emotionslos erscheint. Doch je mehr Seiten gelesen sind, desto mehr ist man von diesem Buch fasziniert. Nicht nur die Bilder haben eine Seele, sondern auch die Menschen, die diese Geschichte erlebbar machen. Eine gewisse Melancholie streift immer mit durch das Buch und vermittelt so ein wenig Surrealität, doch auf der anderen Seite ist es eben genau diese Melancholie, die das Buch trägt und so außergewöhnlich macht. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und wirken trotz ihrer Erlebnisse im politischen Umbruch sehr lebensnah. Die Geschichte wirkt nicht konstruiert, was der dynamischen Sprache und dem roten Faden geschuldet ist, der sich kontinuierlich durch das Buch zieht. Eine kuriose Geschichte, die mit Dramatik und viel Gefühl begeistert.

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  • Buchverlosung zu "Der Bilderwächter" von Howard Norman

    Der Bilderwächter

    Edel_Elements

    Wir verlosen zehn digitale Exemplare (epub, mobi, pdf) von "Der Bilderwächter" von Howard Norman! Was ihr dafür tun müsst?Verratet uns einfach was euch besonders an diesem Buch reizt und nennt uns euer Wunschformat!Über das Buch:"Das Gemälde, das ich für Imogen Linny stahl – ´Jüdin auf einer Straße in Amsterdam´ –, kam am 5. September 1938 im Glace Museum in Halifax an..." So beginnt der Museumswächter DeFoe Russet seine Geschichte von ungeheurer Suggestivkraft. DeFoe, ein junger Mann in den Zwanzigern, verdankt die Anstellung im Museum, wie fast alles in seinem Leben, seinem Onkel Edward. Dieser Onkel war es auch, der DeFoe behütet hatte, als er im Alter von neun Jahren über Nacht zur Waise geworden war. Vielleicht sind es die dunklen Schatten dieser Kindheit, die den Museumswärter jetzt unausweichlich zu Imogen führen, einer hübschen Halbjüdin und Friedhofsangestellten, deren Gesichtszüge voller Melancholie sind. Bis sie eines Tages die "Jüdin auf einer Straße in Amsterdam" im Glace Museum sieht. Für sie ist es mehr als ein Gemälde, und das dargestellte rothaarige Mädchen, das ihr so verblüffend ähnlich sieht, alles andere als eine Kunstfigur. Ihr Freund jedoch findet sich in Imogens Phantasien nicht mehr zurecht. Nichts kann Imogen davon abhalten, nach Amsterdam aufzubrechen, eins zu werden mit dem Bild, dem rothaarigen Mädchen, dem Schicksal dieser Jüdin in Amsterdam...

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