Howard Weinstein Akkalla. Star Trek

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Inhaltsangabe zu „Akkalla. Star Trek“ von Howard Weinstein

Ein solider Roman, der vor allem durch die gelungenen Beschreibungen des Wasserplaneten punkten kann.

— Ameise
Ameise
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  • Rezension zu "Akkalla. Star Trek" von Howard Weinstein

    Akkalla. Star Trek
    charlotte

    charlotte

    14. July 2009 um 14:23

    Während Kirk und die Enterprise noch auf einer Hilfsmission sind, fliegen Spock und Chekov mit einerm Shuttle schonmal zum Planeten Akkalla vorraus, um dort die Arbeit einer Forschergruppe der Föderation zu beurteilen. Dort angekommen, werden sie jedoch von einem nichteinheimischen raumschiff angegriffen und müssen auf dem fast vollständig von Wasser bedeckten Planeten notlanden. Während sie sich auf eine Insel retten können, versucht die inzwischen auch bei Akkalla angekommene Enterprise ihre vermissten Crewmitglieder zu finden, doch ohne Erfolg. Die einheimische, xenophobische Regierung ist Kirk auch keine Hilfe und unversehens befindet sich die Enterprise mitten in den internen Auseinandersetzungen der Akkallaner... Zunächst einmal die wenigen negativen Dinge dieses Buches: es kommen viel zu viele Gruppen und Personen vor. Die vielen Namen sind für den Leser einfach nur verwirrend. Lustigerweise erkennt man die akkallanischen Namen an den für sie typischen Doppelkonsonaten... Außerdem kommt die Geschichte auf den ersten 100 Seiten nur langsam in Gang. Dafür wird sie dann aber umso ereignisreicher und spannender. Damit sind wir auch bei den positiven Aspekten. Akkalla hat für einen Star-Trek-Roman unheimlich viel zu bieten. Die Story spielt teilweise an Land, sogar unter der Erde und unter Wasser. Die Gegebenheiten des Plantens Akkalla werden sehr genau dargestellt, so dass man sich gut vorstellen kann, wie es dort aussehen mag. Der Roman fügt sich zudem wunderbar in den zeitlichen Ablauf nach dem 1. Kinofilm ein, sogar das Buchcover paßt dazu, denn Spock und Chekov tragen stimmig die Uniformen aus dem Film. Besonders lustig fand ich die Stelle, in der Spock das Rätsel um das Ungeheur von Loch Ness löst... Diese kleinen Hinweise zu unserer Gegenwart liebe ich. Akkalla ist wirklich ein gelungener, spannender Star Trek-Roman, der ohne große Weltraumschlachten auskommt und trotzdem bis zum Ende dem Leser immer noch was Neues und Interessantes zu bieten hat.

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  • Rezension zu "Akkalla. Star Trek" von Howard Weinstein

    Akkalla. Star Trek
    Ameise

    Ameise

    11. July 2009 um 18:16

    Die Handlung dieses Star Trek-Romans findet unmittelbar nach den Ereignissen des 1. Films statt und führt die Enterprise-Crew zu dem fast ausschließlich aus Wasser bestehenden Planeten Akkalla. Dieser gehört zwar zur Föderation, trotzdem sind Außenweltler hier nicht gern gesehen. Ein paar Föderationswissenschaftler, die hier stationiert sind, erleben das ständig am eigenen Leib. Als Spock und Chekov mit dem tauchfähigen Shuttle Cousteau auf dem Planeten Untersuchungen anstellen sollen, verliert die Enterprise den Kontakt zu den beiden. Ein wenig später wird das Shuttle gefunden, von den Starfleet-Offizieren fehlt jede Spur. Die akkallische Regierung erweist sich nicht gerade als kooperativ. so dass Admiral Kirk gezwungen wird, sich hilfreicheren Parteien zuzuwenden. Es stellt sich heraus, dass die Akkallaner nicht nur im Begriff sind ,ihren eigenen Planeten langsam zu zerstören, es gibt noch ein Geheimnis, das von der Regierung verheimlicht wird... Es dauerte eine Weile, bis ich mit diesem Roman warm wurde. Zuerst war ich ein wenig von der Vielzahl der beteiligten Personen überfordert. Es war zu Beginn mühsam, die unterschiedlichen Parteien zuzuordnen und dabei den roten Faden der Geschichte nicht aus den Augen zu verlieren. Der Auftritt mancher Figuren in diesem Buch war überflüssig und hätte genauso gut auch weggelassen werden können. Aber die detaillierte Beschreibung des Wasserplaneten entwickelt mit der Zeit einen ganz eigenen Reiz, wenn man erstmal die verschiedenen akkallanischen Personen genauer kennengelernt hat. Die kleinen und großen Intrigen innerhalb der Regierung würden wohl so manches Mitglied des romulanischen Senats vor Neid erblassen lassen... Im Vordergrund steht allerdings die Öko-Botschaft dieses Romans, die Gott sei Dank nicht zu aufdringlich daherkommt. Einige Parallelen zur Erde lassen sich trotzdem nicht verleugnen. Spätestens als die Enterprise mit dem Shuttle auf Tauchgang ging, hatte es mich dann richtig gepackt. Der Autor hatte anscheinend viel Spaß bei den Beschreibungen der akkallanischen Fauna, was beim Lesen sehr gut rüberkommt. Bei Star Trek habe ich manchmal festgestellt, dass es zwar jede Menge hochentwickelte Völker auf anderen Planeten gab, aber es waren nur selten fremdartige Tiere zu sehen. "Akkalla" bietet in dieser Hinsicht eine interessante Abwechslung. Und am Ende des Romans wird der Bezug zum offiziellen Geschehen innerhalb der Filmserie wiederhergestellt, so dass die Story nahtlos in den Zeitrahmen passt. Fazit: Von ein paar Längen am Anfang des Buches abgesehen, ist "Akkalla" ein intelligenter und origineller Roman, der sich zum Ende hin gewaltig steigert.

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