Howard Weinstein McCoys Tochter. Star Trek Classic

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Inhaltsangabe zu „McCoys Tochter. Star Trek Classic“ von Howard Weinstein

Auf dem Planeten Empyrea existiert eine Kolonie genetisch perfektionierter Menschen. Sie halten sich ihren minderwertigen Verwandten von der Erde für weit überlegen und wollen sich gegen alle Fremdeinflüsse abschotten. Deshalb kündigen sie den mit der Föderation geschlossenen Vertrag und verlangen die Demontage der Forschungsstation.
Föderationsbotschafter Mark Rousseau – bis zur gemeinsamen Mission auf Empyrea zwanzig Jahre zuvor Dr. McCoys bester Freund – soll mit Unterstützung der Enterprise-Crew die Empyreaner in letzter Minute zum Einlenken bewegen. Aber Dr. McCoy erlebt noch eine ganz andere Überraschung: Er ist Vater einer nun bald erwachsenen Tochter.

Die Gesetze auf Empyrea sind sehr steng. Und eines der schwersten Verbrechen in dieser angeblich so perfekten Gesellschaft ist es, minderwertige Gene zu haben. Dieses Verbrechen wird mit Verbannung oder Exekution bestraft. Und jeder junge Empyreaner wird genetisch getestet. Bald steht dieser Test auch McCoys Tochter bevor …

Hat bei mir die Höchstbewertung nur gaaaanz knapp verpasst, ist aber trotzdem ein tolles Buch für McCoy-Fans!

— Ameise

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  • Rezension zu "McCoys Tochter. Star Trek Classic" von Howard Weinstein

    McCoys Tochter. Star Trek Classic

    Ameise

    Wer hofft, in diesem Roman endlich einmal mehr von McCoys Tochter Joanna zu erfahren, die bloß einmal kurz in einer Zeichentrickepisode und ansonsten noch in einigen Romanen erwähnt wurde (v.a. "Krise auf Centaurus"), den muss ich leider enttäuschen. Aber der Reihe nach: Die Enterprise befindet sich im Orbit des Planeten Empyrea, auf dem eine gentechnisch aufgewertete menschliche Kolonie lebt. Diese "Übermenschen" sind extrem xenophobisch und versuchen daher, jeglichen Kontakt zu anderen, genetisch "minderbemittelten" Lebensformen zu vermeiden. Föderationsbotschafter Mark Rosseau versucht das empyreanische Parlament zur Zusammenarbeit mit der Föderation zu bewegen. Fast 20 Jahre zuvor, als Empyreas Regierung noch etwas liberaler war, war Rosseau schon mal als Captain der U.S.S. Feynman auf diesem Planeten, zusammen mit seinem Bordarzt und besten Freund McCoy. Nun kommen die beiden also wieder dorthin und werden von Präsidentin Elizabeth March begrüßt. Auf McCoy wartet eine besondere Überraschung: Elizabeth teilt ihm mit, dass er der Vater ihrer fast erwachsenen Tochter Anna ist! Und Anna ist in großer Gefahr: Bei der genetischen Routineuntersuchung, der sich alle volljährigen Empyreaner unterziehen müssen, kämen automatisch ihre "minderwertigen" Gene zum Vorschein. Für die radikale Regierung auf diesem Planeten stellt das ein abscheuliches Verbrechen dar, das bestenfalls mit Sterilisation, im schlimmsten Fall sogar mit Exekution bestraft wird... Das ist ein toller Roman, den man in Nullkommanix durchlesen kann (ich habe für die 299 Seiten einen Tag gebraucht) und der trotz aller Dramatik eine wunderbare Leichtigkeit hat. Und auch noch jede Menge Tiefgang: Das Dilemma mit den genetischen "Übermenschen" und deren Haltung gegenüber "normalen" Lebensformen ist äußerst interessant und tiefgründig. Man fragt sich unweigerlich, ob die Produzenten des Films "Gattaca" vorher dieses Buch gelesen haben... Schön ist auch, dass die eugenisch aufgewerteten Menschen nicht klischeehaft unsympathisch rüberkommen, sondern dass man als Leser vieles auch aus ihrer Perspektive miterlebt und ihre Ansichten daher gut nachvollziehen kann. Der Roman punktet außerdem mit wunderbaren Charakterbeschreibungen. Neben dem arg gebeutelten Pille ist besonders Scott sehr gut getroffen, der hier McCoy als Knurrhahn vom Dienst sogar noch überbietet. Leider flaut die Geschichte im letzten Drittel etwas ab, deshalb verpasst der Roman ganz knapp die Höchstbewertung. Trotzdem kann ich dieses Buch jedem Star Trek-Fan wärmstens ans Herz legen - und McCoy-Fans sowieso!

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