Rezension zu "Tatort Norden – Ostfriesland sehen und sterben | Ein fesselnder Nordseekrimi" von Hripsime Rüstemyan
lesegabiAdventszeit in Norden – eigentlich sollte es ein beschaulicher Advent werden, aber eine Leiche macht dieses Vorhaben zunichte.
Wer ist dieser Tote, der in einer verlassenen Hotelruine gefunden wird? Bald stellt sich heraus, dass es ein ehemaliger gefeierter Sportler war. Die Kommissare Onno Schoolmann und Martin Gerdes nehmen die Ermittlungen auf, die sie recht bald vor einige neue Herausforderungen stellen. Auch die Vergangenheit holt einen der Kommissare recht bald ein.
Besonders gelungen finde ich die Handlung in der ostfriesischen Kulisse. Die raue Nordseeküste, die kleinen Orte und die besondere Stimmung der Region lassen Erinnerungen wach werden an viele Urlaube in Norden-Norddeich und bieten so noch etwas ganz Besonderes. Man sieht viele Plätze vor sich, so manche Wege ist man selbst schon mehrfach entlang gegangen.
Das Buch lässt sich leicht und schön lesen, manchmal hätte ich mir etwas mehr Infos zur Vorgeschichte der Ermittler gewünscht. Aber das behindert den Lesefluss nicht wirklich.
Für mich war dieses Buch ein gelungener Lokalkrimi mit sympathischen Ermittlern, ostfriesischem Flair und guter Spannung!





