Der frisch gebackene Privatdetektiv Carsten Mildner, mit
seinem ersten Auftrag, der Observierung des Baudirektors Heise betraut, sieht
mit an, wie dieser Tot in einem Straßencafe zusammenbricht. Zunächst von einem
natürlichen Tod ausgehend zeigt sich bei den weiteren Recherchen, dass Heise zwischen
den Fronten der Gegner eines Neckarufertunnels in Heidelberg stand, aber auch
sonst so jede Menge Feinde hatte. Schließlich gerät auch dessen Frau in den
Fokus und ein unnatürlicher Tod wird dank Mildners Fotos festgestellt. Als dann
die Person, mit der Heise zuletzt gesehen wurde ebenfalls ermordet wird,
scheint eine Parallele zu bestehen, die sich dann doch anders auflöst.
Dem Autor gelingt mit diesem Buch weder eine klare Krimihandlung
noch irgendetwas wie Spannung zu erzeugen. Die Handlung plätschert so dahin und
verliert sich in Nebenhandlungen und seltsamen, abstrusen Beschreibungen, die
mich als Leser ungläubig zurückließen. Auch die Auflösung ist des Mordes an
Heise ist ziemlich konstruiert und wenig überzeugend. Hinzu kommt noch eine
kaum gelungene Ausarbeitung der Hauptfiguren. Ein Regionalkrimi zum Nichtlesen, der aber meiner Meinung nach die Wertung von einem Stern, die ich sonst sehr selten vergebe, verdient hat.









