Hubert Bär

 3,2 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor*in von Der Heidelberger Tunnel-Mord, Dunkles Netz und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hubert Bär

Cover des Buches Der Heidelberger Tunnel-Mord (ISBN: 9783939540656)

Der Heidelberger Tunnel-Mord

(7)
Erschienen am 10.09.2010
Cover des Buches Dunkles Netz (ISBN: 9783765088131)

Dunkles Netz

(3)
Erschienen am 03.02.2014
Cover des Buches Mannheim auf die kriminelle Tour (ISBN: 9783954281060)

Mannheim auf die kriminelle Tour

(2)
Erschienen am 20.09.2012
Cover des Buches Damals im Roten Kakadu (ISBN: 9783932683527)

Damals im Roten Kakadu

(1)
Erschienen am 01.10.2005
Cover des Buches Der Heidelberger Spekulanten-Mord (ISBN: 9783939540960)

Der Heidelberger Spekulanten-Mord

(1)
Erschienen am 20.03.2012

Neue Rezensionen zu Hubert Bär

Cover des Buches Der Heidelberger Tunnel-Mord (ISBN: 9783939540656)
Stephanuss avatar

Rezension zu "Der Heidelberger Tunnel-Mord" von Hubert Bär

Stephanus
Langweiliger und wirrer Regional-Krimi

Der frisch gebackene Privatdetektiv Carsten Mildner, mit
seinem ersten Auftrag, der Observierung des Baudirektors Heise betraut, sieht
mit an, wie dieser Tot in einem Straßencafe zusammenbricht. Zunächst von einem
natürlichen Tod ausgehend zeigt sich bei den weiteren Recherchen, dass Heise zwischen
den Fronten der Gegner eines Neckarufertunnels in Heidelberg stand, aber auch
sonst so jede Menge Feinde hatte. Schließlich gerät auch dessen Frau in den
Fokus und ein unnatürlicher Tod wird dank Mildners Fotos festgestellt. Als dann
die Person, mit der Heise zuletzt gesehen wurde ebenfalls ermordet wird,
scheint eine Parallele zu bestehen, die sich dann doch anders auflöst.

Dem Autor gelingt mit diesem Buch weder eine klare Krimihandlung
noch irgendetwas wie Spannung zu erzeugen. Die Handlung plätschert so dahin und
verliert sich in Nebenhandlungen und seltsamen, abstrusen Beschreibungen, die
mich als Leser ungläubig zurückließen. Auch die Auflösung ist des Mordes an
Heise ist ziemlich konstruiert und wenig überzeugend. Hinzu kommt noch eine
kaum gelungene Ausarbeitung der Hauptfiguren. Ein Regionalkrimi zum Nichtlesen, der aber meiner Meinung nach die Wertung von einem Stern, die ich sonst sehr selten vergebe, verdient hat.

Cover des Buches Der Heidelberger Campus-Mord (ISBN: 9783939540304)
Stephanuss avatar

Rezension zu "Der Heidelberger Campus-Mord" von Hubert Bär

Stephanus
Regional-Krimi mit Fall aus dem Uni-Milieu

Der wissenschaftliche Assistent Pfeifer ist in einer
Sackgasse seiner Universitätskarriere an der Uni Heidelberg, wird von seinem
Vorgesetzten, Prof. Kögel, ausgebeutet und kommt mit seiner Dissertation nicht
voran. Dazu ist seine Frau ausgezogen und hat eine neuen Mann. Frustriert und
von den Kollegen genervt gerät er in Verdacht etwas mit dem Verschwinden einer
Studentin zu tun zu haben. Gleichzeitig hegt er Mordphantasien gegen seinen
Chef und einen Kollegen, letztere setzt er in die Tat um und kommt so ungeahnt
hinter das perfide Doppelleben des Kollegen. Ein zurück in sein altes Leben
gibt es jedoch nicht mehr.

Sprachlich eine wohltuende Überraschung für einen Lokalkrimi
und eine sehr ausgefeilte Handlung, die zwar ein wenig ungewöhnlich ist aber es
gelingt dem Autor gut Spannung aufzubauen und Wendungen gekonnt zu vollziehen.
Ein solider Krimi aus dem Milieu der Universität. 

Cover des Buches Der Heidelberger Spekulanten-Mord (ISBN: 9783939540960)
DaniRoes avatar

Rezension zu "Der Heidelberger Spekulanten-Mord" von Hubert Bär

DaniRoe
Regionalkrimi mit guter Story aber nicht gut erzählt

<<“Das ist auch so eine Geschichte.“ Dieser Satz ging Christian nicht aus dem Kopf, als seine Mutter ihn aus der Orthopädischen Klinik abholte und ihn zurück zur Villa transportierte. Er fragte sie, was sie aus dem Vorleben ihres Arbeitgebers wisse. Seine Mutter winkte ab...>>


Klappentext:
Das Heidelberger Schloss privatisieren, im Glanz neu auferstehen lassen und sich damit in das Buch der Geschichte einschreiben:
Richard Küfer, der alternde Milliardär, hat eine Vision.
Wer in Heidelberg dachte, das seinen einmal mehr eitle Spinnereien eines abgehalfterten Finanzjongleurs, lag offensichtlich falsch. So mancher Politiker im Ländle kann sich durchaus für das wahnwitzige Projekt erwärmen. Es geht um Geld und Macht, gegenseitige Abhängigkeiten und fragwürdige Machenschaften, die nur schwer zu durchschauen sind. Klar ist: Einige spekulieren mit einem enormen Risiko. Und klar ist auch: Als ein Mord ins Spiel kommt, war zumindest für einen der Einsatz zu hoch.

Cover:
Das Cover ist spannend und mit typischen Motiven von Heidelberg gestaltet. Die Haptik ist angenehm. Ein sehr glatter buntbedruckter Umschlag. Zu sehen ist das Heidelberger Schloss mit Gerüst um den Turm sowie ein Eingangsbereich.

Inhalt:

Christian hat keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter und sein Vater hatte schon vor einigen Jahren Selbstmord begangen. Kalle ist Christians väterlicher Freund, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Nach einem tragischen Motorradunfall informiert die Polizei Christians Mutter,die sich ab sofort um ihn kümmert. Die Mutter arbeitet bei Richard Küfer, einem Milliardär, der Christian eine Wohnung in seiner Villa – behindertengerecht – zur Verfügung stellt. Christian soll im Gegenzug seine Lebensgeschichte aufschreiben – und das trotz jahrelanger Schreibblockade. Bei den Erzählungen des Milliardärs stößt Christian auf Ungereimtheiten, denen er nachgeht. Dies ist jedoch ein Spiel mit dem Feuer, da der augenscheinlich so soziale Küfer doch auch gefährliche Schattenseiten zu verbergen versucht. Christian deckt im laufe der Geschichte die ungeklärten Todesfälle von Küfers Frau und Sohn auf und macht sich zum Schluss selbst strafbar.

Meinung:

Es viel mir relativ leicht in die Geschichte einzusteigen. Christian ist ein Typ mit dem man sich identifizieren kann. Trotzdem sind einige Passagen sehr langatmig und spielen eigentlich keine Rolle (geschichtliche Abhandlungen). Der Roman könnte so toll sein, wenn er noch einmal überarbeitet werden würde.



Fazit:
Eine tolle Geschicht, die aber nicht schlüssig erzählt wird. Manchmal etwas sehr langatmig. Kann man lesen – muss man aber nicht.

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