Hubert Bär Der Heidelberger Campus-Mord

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Inhaltsangabe zu „Der Heidelberger Campus-Mord“ von Hubert Bär

Heidelberg 2007. Die romantische Stadt kämpft um die Anerkennung als Weltkulturerbe, die ehrwürdige Universität um den Elite-Status. Doch unter dem Deckmantel gemeinsamer Visionen brodelt eine gefährliche Mischung aus Karrieresucht, Intrigen und Abstiegsängsten. Im Zentrum undurchsichtiger Machenschaften stehen Akademiker des Literaturwissenschaftlichen Instituts und das mysteriöse Verschwinden einer Studentin. Und plötzlich geschieht das Entsetzliche: Der Heidelberger Campus-Mord. Hubert Bär wirft mit spitzer Feder und gekonnter Ironie einen schonungslosen Blick hinter die saubere Fassade Heidelberger Eliten. Ein packendes Krimierlebnis der besonderen Art.

Einerseits interessanter Blick hinter die Kulissen der Uni, andererseits zieht es sich seitenweise wie Kaugummi.

— Lilli33
Lilli33

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    Der Heidelberger Campus-Mord
    Lilli33

    Lilli33

    14. September 2014 um 09:52

    Inhalt: Heidelberg, 2007. Die Stadt strebt danach, Weltkulturerbe zu werden, die Uni strebt nach dem Elite-Status. Hubert Bär gewährt dem Leser einen Blick hinter die Kulissen. Zu sehen sind Karrieresucht, Intrigen und Ängste. Da wird die Studentin Silke Brehme vermisst. Zuletzt wurde sie bei einer Soiree im Hause von Professor Kögel gesehen. Hat einer der Dozenten mit ihrem Verschwinden zu tun? Meine Meinung: Aufgrund der Tatsache, dass ich selbst in Heidelberg studiert habe und die Stadt und die Universität ein wenig kenne, konnte mich dieser Kriminalroman schon fesseln. Leider spielt er aber am Literaturwissenschaftlichen Institut, während ich Naturwissenschaftler bin. Die seitenweisen Abhandlungen über Goethe, Schiller und andere literarische Größen fand ich absolut langweilig. Auch dass das ganze Geschehen nur aus der Sicht von Jochen Pfeifer, einem Doktoranden, der sich schon seit Jahren mit seiner Dissertation abmüht und dem nach und nach sein ganzes Leben zu entgleiten droht, betrachtet wird, bringt nicht gerade frischen Schwung in die Geschichte. Die Handlung an sich hätte man auch 2 Seiten unterbringen können. Der Rest sind ausschweifende Überlegungen Pfeifers bzw. literarische und bildungspolitische Gespräche am Mittagstisch.

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  • Rezension zu "Der Heidelberger Campus-Mord" von Hubert Bär

    Der Heidelberger Campus-Mord
    Feli

    Feli

    01. November 2009 um 18:20

    Heidelberg im Jahre 2007. Die altehrwürdige Stadt möchte als Weltkulturerbe anerkannt werden und die älteste Universität auf deutschem Boden kämpft um den Elite-Status. Doch das ist alles nur der schöne Schein, hinter der Fassade steckt vielmehr, Intrigen, Verrat und Elitegehabe. Der wissenschaftliche Apparat der Uni ist dick und aufgebläht und jeder hält sich für etwas ganz besonderes. Pfeifer ist da nur ein kleines Rad in dieser großen Machinerie. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am literaturwissenschaftlichen Institut und schreibt schon seit Jahren an seiner Doktorarbeit. Inmitten dieses Alltags aus Karrieresucht geschieht es auf einmal: der Heidelberger Campus-Mord! Hubert Bär hat mit "Der Heidelberger Campus-Mord" einen bezeichnenden Kriminalroman geschrieben, der genau die Umstände in Heidelberger Eliten skizziert. Doch das hinter diesem ganzen Elitedasein nicht nur positives steckt, zeigt er in diesem Buch sehr eindeutig. Die Protagonisten sind geleitet von ihrer Selbstsucht und ihrem Karrierestreben. Jeder möchte möglichst selbst Professor an dieser alten Universtität werden, da sich damit nicht nur wissenschaftliches Ansehen, sondern vor allem auch Macht erlangen lassen. Die Umstände, die Bär beschreibt, sind nicht komplett fiktiv. Wer selbst die Universität Heidelberg erlebt, entweder als Student, wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Angestellter kann sehr schnell hinter die aus jahrhundertelang aufgebauter Tradition entstandene Fassade sehen. Denn dahinter verbirgt sich ein Chaos. Niemand weiß, wo Studiengelder hinfließen, die Studenten sind unzufrieden und es kam 2009 zum deutschlandweiten Bildungsstreik und die Professoren streben immer noch nach mehr eigenem Status. Eine Szene aus Selbstdarstellung auf seiten der Elite-Wissenschaftler und auf der anderen Seite die Ohnmacht der Studenten, in diesem Chaos ihr Studium zu meistern.

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