Hubert Michelis Der Mörder war Sokrates

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Inhaltsangabe zu „Der Mörder war Sokrates“ von Hubert Michelis

Peter Stajewski hat die Berufung zur Philosophie schon immer in sich gespürt, sich aber dennoch für den gesicherten Job eines Bankangestellten entschieden. Nach drei Jahrzehnten im Finanzwesen, Weltwirtschaftskrise und menschenverachtendem Mobbing durch seinen Vorgesetzten fällt er eine folgenschwere aber wohlüberlegte Entscheidung: er tötet seinen Chef und geht dafür bereitwillig ins Gefängnis. Hier hat er endlich Zeit, über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken. Während seiner langen Haft entwickelt sich Stajewski immer mehr zu dem, der er eigentlich immer schon war: zu einem Philosophen, der aus seiner Sicht die Krisen seiner Zeit analysiert und mit seinen tiefgründigen Denkmethoden und Ansichten für andere im Gefängnis zur Bezugsperson wird. Auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit findet er immer mehr zu sich selbst, entwickelt sich zu einem Menschen, in dem andere einen „zweiten Sokrates“ erkennen. „Der Mörder war Sokrates“ ist nicht nur eine spannend erzählte Geschichte zur Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern auch eine Philosophie über das Leben.

Gut geschriebenes, lesenswertes Buch, die aber dem Stoff gerecht wird. Ein Buch der Orientierung in der heutigen Wirtschafts- & Finanzkrise!

— HubertMichelis
HubertMichelis

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  • Gut geschriebenes, spannendes Buch zur Finanzkrise. Lesenswert.

    Der Mörder war Sokrates
    HubertMichelis

    HubertMichelis

    07. January 2016 um 19:57

    Dieser Roman ist "ein etwas anderes Buch" zum Thema Mobbing und dem Umgang mit diesem Thema. Der kleine Bankangestellte Peter Stajewski wird während der Finanzkrise(n) durch seinen Chef bis zur Verzweiflung drangsaliert und entschließt sich, diesen umzubringen. Als Lebenslänglicher entwickelt er sich im Gefängnis zu dem, was er immer schon war: zu einem Philosophen. Er denkt nach über die Globalisierung und die Krisen der Zeit und wird bald zur Bezugsperson für andere. Auch die vom Direktor protegierte Korruption in Knast deckt er auf, aber bekämpft sie auf seine eigene Weise, wobei er Sokrates immer ähnlicher zu werden scheint! Am Ende findet dieser Weise auch die Synthese und Lösung für sein eigenes, ganz persönliches Lebens!

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