Hubert S. Ilsanker

 4.4 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Der Bergbrenner.

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Der Bergbrenner

Der Bergbrenner

 (13)
Erschienen am 01.04.2014

Neue Rezensionen zu Hubert S. Ilsanker

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Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Hubert S.Ilsanker beschreibt in seinem Buch seine Arbeit als Schnapsbrenner und erzählt Anekdoten aus seinem Leben, von der Kindheit bis in die Gegenwart. Dies tut er mit einer gehörigen Portion Humor, was das Lesen sehr unterhaltsam macht.

Das Buch ist eine Mischung aus Tagebuch, Sachbuch und Erzählung, unterstrichen durch einige schöne Bilder und Musiknoten. Die Orte werden wunderbar beschrieben, so dass man Lust bekommt, mal hinzufahren und sich alles vor Ort anzuschauen.

Das Leben des Bergbrenners ist oft einsam, wodurch er Zeit hat zur Ruhe zu kommen und über vieles nachzudenken. Allerdings ist es auch ein hartes Leben mit viel Arbeit. Manchmal habe ich mich gefragt, wie er das alles schafft. Er geht seinem Handwerk nach, bewirtschaftet mehrere Hütten und findet trotzdem noch Zeit für seine geliebte Musik. Was er tut, tut er mit Freude, und das bringt das Buch auch rüber.

„Der Bergbrenner“ ist ein Buch zum Genießen und zum Nachdenken. Es zeigt, dass Kleinigkeiten oft wichtiger sind als das Große Ganze.

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Arwen10s avatar

Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker
Arwen10vor 6 Jahren

Der Autor Hubert S. Ilsanker ist der letzte Bergbrenner Deutschlands. Sein Arbeitsplatz die uralten Brennhütten im Berchtesgardener Land. In diesem Buch erfahren wir einiges aus der Jugend des Autors und wie es dazu kam, dass er Bergbrenner wurde. Im weiteren Verlauf gibt es einen sehr interessanten Einblick in sein Leben als Bergbrenner in Form von Notizen, Gedichten, Liedern, Erlebnissen in den Hütten.

Zuerstmal muss ich sagen, dass ich den Autor beneide, dass er in solch herrlicher Natur und mit so viel Ruhe arbeiten kann. Wie man auch an den Bildern im Buch sehen kann, ist das Graben der Wurzeln, die man zum Brennen braucht, gar nicht so einfach. Nicht zuletzt braucht der Bergbrenner noch eine gewisse Liebe zum Schaps. Er muss ja beurteilen, ob sein Werk gelungen ist. Alkohol sagt mir so gar nicht zu und deshalb kann ich gut darauf verzichten.

Sehr interessant fand ich die verschiedenen Besucher, die der Bergbrenner im Lauf der Zeit hat. Noch mehr haben mich aber die Naturbeobachtungen angesprochen. Das Buch ist sicher für alle von Interesse, die im Berchtesgardener Land leben und für alle, die dort mal Urlaub machen möchten.

Fazit: Einblicke in einen Beruf, der höchst selten geworden ist und Eindrücke, die uns ein wenig Ruhe für unseren Alltag geben können.

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Lesemaus87s avatar

Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker
Lesemaus87vor 6 Jahren

In dem Buch "Der Bergbrenner" geht es um Hubert, der über sein Leben als Schnapsbrenner in seiner Heimat den Bergen schreibt. Ich fand das Buch ansich sehr interessant. Es hat echt Spass gemacht vieles über Huberts Leben und über die Natur zu lesen, aber ich hätte mir gewünscht, das man noch ein bisschen mehr von ihm selbst erfährt. Das Buch ist ein Langsamlesebuch, das auch seinen Namen verdient hat, bin anfangs nicht so recht warm geworden mit, aber im vollen und ganzen war es doch recht interessant, auch wenn ich nur langsam mitm Lesen vorangekommen bin. Ich gebe dem Buch daher 4 Sterne und kann es jedem empfehlen, der sich für den Beruf des Schnapsbrenners und für die Berge interessiert.

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Gespräche aus der Community

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Arwen10s avatar
Heute möchte ich euch mal ein ganz anderes Buch vorstellen. Ein Leser einer Leserunde hat mir das Buch empfohlen und den Kontakt zum Verlag hergestellt.
Ein großes Dankeschön, an den Plenk Verlag, der uns für diese Leserunde einige Freieexemplare zur Verfügung stellt. Und darum geht es:


Der Bergbrenner von Hubert S.Ilsanker














Zum Inhalt:

Hubert S. Ilsanker ist Wurzengraber, Schnapsbrenner und Musikant. Sein Arbeitsplatz sind die uralten Brennhütten hoch über dem Königssee – Priesberg, Wasseralm, Funtensee und Eckeralm am Rossfeld –, wo er in alter handwerklicher Brenntechnik aus den wild wachsenden Enzian- und Meisterwurzpflanzen edle Destillate herstellt. Ein Jahr lang nimmt er den Leser zu seiner einzigartigen Arbeit in die Berge mit, wo die Natur den Lebensrhythmus vorgibt und Hast und Eile drunten bleiben. Schon während seiner Schulzeit arbeitete der Autor bei den Holzknechten in den Bergen und versuchte sich auch als Wurzengraber am Priesberg. Als er dann als Schnapsbrenner Arbeit fand, nahm er die stillgelegten Brennhütten Funtensee und Wasseralm im Steinernen Meer, die nur zu Fuß erreichbar sind, wieder in Betrieb und führt seither eine 400 Jahre alte Tradition fort. Für ihn der schönste Arbeitsplatz. Auf den Brennhütten ist das Leben bestimmt von der harten Arbeit des Wurzengrabens, dem Einbringen aus den Steilhängen und dem mühsamen, monotonen Kleinhacken der Wurzeln auf Kaffeebohnengröße. Auch müssen die Hütten gepflegt werden und Reparaturen gibt es immer. Trotzdem verleiht diese Arbeit tiefe Zufriedenheit und am Abend sitzen die Wurzengraber zusammen, wo es auch mal ausgelassen hergehen kann. „Die Wurzengraber sitzen in der Brennhütte beieinander. Draußen dichter, nasser Nebel, der ihnen den Feierabend leicht macht. Speck und Brot und einen aufs Recht. Zufriedene Gesichter, mit Stolz und Ehrfurcht vor dem Besonderen, einer der wenigen zu sein, die das Privileg haben, Wurzen zu graben.“ Der Schinderei folgt das geduldige Abwarten des stundenlangen Gär- und Destillationsprozesses. Dann ist auch mal Zeit zum Sinnieren, ein Lied zu schreiben oder die Abgeschiedenheit zu genießen. „Mittags sitz ich auf einem Stein im Halbschatten einer Zirbe in teilweise absoluter Stille. Wirklicher Stille. Also überhaupt keine Geräusche. Nichts. Als wären die Leitungen von den Ohren ins Gehirn gekappt.“ Wenn es aber tagelang regnet und kein Besucher kommt, drücken Einsamkeit und Verlassenheit aufs Gemüt. „Als mich damals, nach Wochen, jemand besuchen wollte, stellte ich mich tot... Jetzt war schon so lange keiner da, da brauche ich den auch nicht mehr ... Einsiedelei, Angst vor dem Fremden, seine Ruhe haben wollen, einen Gruß, ein Gespräch vermeiden – das war ich. Kaum zu glauben!“ Seine tief verwurzelte Liebe zur Natur macht ihn zu einem feinsinnigen Beobachter: sei es die großartige Berglandschaft, Mäuse in seinen Hütten, der Auerhahn, der die Skifahrer als Rivalen angreift, ein Hirsch, der seine Posaune beschnuppert, die zahlreichen Murmeltiere oder die Blütenpracht im Bergsommer, wenn vom Funtenseetauern ein blauer Bach aus Eisenhut herabläuft. Durch seine lebendige Erzählweise fühlt sich der Leser immer hautnah in die Bergwelt versetzt. „.. Egal, wie viel Schnee noch liegt, die Zeit des Schlafens ist vorbei. Beim genauen Hinsehen erkennt man einen Kopf mit kleinen Ohren und braunem Fell, dunkle Augen, die im grellen Licht blinzeln. Nach einem halben Jahr die ersten Sonnenstrahlen! Schließlich kommt ein abgemagertes, armseliges Mankei zur Gänze aus dem Schnee gekrochen. Es muss ein schrecklicher Anblick für den Nager sein, keine grünen Almmatten vorzufinden, wo doch jetzt Fressen angesagt wäre, um wieder zu Kräften zu kommen.“ Das Buch lebt auch von Geschichten voll Humor und Witz sowie der für Berchtesgaden typischen Antreiberei. Die Brennhütten liegen in einem sehr beliebten Wandergebiet und der Autor ist bei Einheimischen und Gästen bekannt dafür, dass bei ihm Lustigsein nicht verboten ist. „Eine sehr fröhliche Runde saß gestern vor der Hütte – Musikanten, die freiweg zusammenspielen konnten ... Die Wanderer blieben stehen und gesellten sich dazu, tranken Bier und bezahlten für die Musikanten Schnaps. Sie merkten nichts davon, dass es diese Musikgruppe noch nie gab...“ Tagebuchartig erzählt der Autor nicht nur von seiner einzigartigen Arbeit und der großartigen Natur, sondern auch von seinen Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Charaktere, wo auch Konflikte nicht ausbleiben. Eingestreut sind Spruchweisheiten, Gedichte und Lieder. „Es gibt Tage, an denen kommen besonders viele Gäste mit Hund. Da gibt es Hunde, die in den Wassertrog sprangen, dass die Schnapsgläser flogen und die Schnapsflaschen umfielen, und die Hundehaare auf der Wasseroberfläche den nebenstehenden Nichthundebesitzer dazu brachten, sich mit dem Hundebesitzer anzulegen.“ Hubert Ilsanker ist auch Musiker. Er spielt im Oxn-Augn-Trio die Posaune, dichtet und komponiert Lieder mit poetischen und zeitkritischen Texten, z. B. von eisernen Vögeln, die es mit dem majestätischen Flug des Adlers nicht aufnehmen können. Ein authentisches Buch, amüsant und unterhaltsam, mit bezaubernd poetischen Momenten. Ein Buch voller Lebensfreude, bei dem man sich beim Lesen gerne Zeit lässt – wozu der Autor eingangs auffordert –, um in den Geschichten zu verweilen. Es ist auch ein Zeitdokument vom ursprünglichen Leben und Arbeiten in den Bergen – ehe die Zeit endgültig alles verweht.

(Quelle: http://www.plenk-verlag.de)


Bewerbt euch bitte bis zum 24. September, 12 Uhr. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner.

Heute möchte ich von euch wissen, welches Handwerk eurer Meinung nach in Vergessenheit geraten ist bzw. in Gefahr ist, bald vergessen zu sein. Und /oder kennt ihr noch alte Rezepte uä. von unseren Vorfahren , die von Generation zu Generation weitergegeben wurden ?


Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und der Autor sehr dankbar.


Beginn der Leserunde: Sobald alle Gewinner ihr Buch haben.

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