Hubert S. Ilsanker Der Bergbrenner

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Inhaltsangabe zu „Der Bergbrenner“ von Hubert S. Ilsanker

Der Autor erzählt sehr unterhaltsam Geschichten aus seinem Leben als Schnapsbrenner in den Bergen rund um den Königssee. Das bedeutet ein Leben in Kontrasten: Harte Arbeit und Bergromantik, Einsamkeit und Trubel, Nachdenklichkeit und Lebensfreude, amüsante und konfliktgeladene Begegnungen mit Menschen.

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  • Leserunde zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    Arwen10

    Arwen10

    Heute möchte ich euch mal ein ganz anderes Buch vorstellen. Ein Leser einer Leserunde hat mir das Buch empfohlen und den Kontakt zum Verlag hergestellt. Ein großes Dankeschön, an den Plenk Verlag, der uns für diese Leserunde einige Freieexemplare zur Verfügung stellt. Und darum geht es: Der Bergbrenner von Hubert S.Ilsanker Zum Inhalt: Hubert S. Ilsanker ist Wurzengraber, Schnapsbrenner und Musikant. Sein Arbeitsplatz sind die uralten Brennhütten hoch über dem Königssee – Priesberg, Wasseralm, Funtensee und Eckeralm am Rossfeld –, wo er in alter handwerklicher Brenntechnik aus den wild wachsenden Enzian- und Meisterwurzpflanzen edle Destillate herstellt. Ein Jahr lang nimmt er den Leser zu seiner einzigartigen Arbeit in die Berge mit, wo die Natur den Lebensrhythmus vorgibt und Hast und Eile drunten bleiben. Schon während seiner Schulzeit arbeitete der Autor bei den Holzknechten in den Bergen und versuchte sich auch als Wurzengraber am Priesberg. Als er dann als Schnapsbrenner Arbeit fand, nahm er die stillgelegten Brennhütten Funtensee und Wasseralm im Steinernen Meer, die nur zu Fuß erreichbar sind, wieder in Betrieb und führt seither eine 400 Jahre alte Tradition fort. Für ihn der schönste Arbeitsplatz. Auf den Brennhütten ist das Leben bestimmt von der harten Arbeit des Wurzengrabens, dem Einbringen aus den Steilhängen und dem mühsamen, monotonen Kleinhacken der Wurzeln auf Kaffeebohnengröße. Auch müssen die Hütten gepflegt werden und Reparaturen gibt es immer. Trotzdem verleiht diese Arbeit tiefe Zufriedenheit und am Abend sitzen die Wurzengraber zusammen, wo es auch mal ausgelassen hergehen kann. „Die Wurzengraber sitzen in der Brennhütte beieinander. Draußen dichter, nasser Nebel, der ihnen den Feierabend leicht macht. Speck und Brot und einen aufs Recht. Zufriedene Gesichter, mit Stolz und Ehrfurcht vor dem Besonderen, einer der wenigen zu sein, die das Privileg haben, Wurzen zu graben.“ Der Schinderei folgt das geduldige Abwarten des stundenlangen Gär- und Destillationsprozesses. Dann ist auch mal Zeit zum Sinnieren, ein Lied zu schreiben oder die Abgeschiedenheit zu genießen. „Mittags sitz ich auf einem Stein im Halbschatten einer Zirbe in teilweise absoluter Stille. Wirklicher Stille. Also überhaupt keine Geräusche. Nichts. Als wären die Leitungen von den Ohren ins Gehirn gekappt.“ Wenn es aber tagelang regnet und kein Besucher kommt, drücken Einsamkeit und Verlassenheit aufs Gemüt. „Als mich damals, nach Wochen, jemand besuchen wollte, stellte ich mich tot... Jetzt war schon so lange keiner da, da brauche ich den auch nicht mehr ... Einsiedelei, Angst vor dem Fremden, seine Ruhe haben wollen, einen Gruß, ein Gespräch vermeiden – das war ich. Kaum zu glauben!“ Seine tief verwurzelte Liebe zur Natur macht ihn zu einem feinsinnigen Beobachter: sei es die großartige Berglandschaft, Mäuse in seinen Hütten, der Auerhahn, der die Skifahrer als Rivalen angreift, ein Hirsch, der seine Posaune beschnuppert, die zahlreichen Murmeltiere oder die Blütenpracht im Bergsommer, wenn vom Funtenseetauern ein blauer Bach aus Eisenhut herabläuft. Durch seine lebendige Erzählweise fühlt sich der Leser immer hautnah in die Bergwelt versetzt. „.. Egal, wie viel Schnee noch liegt, die Zeit des Schlafens ist vorbei. Beim genauen Hinsehen erkennt man einen Kopf mit kleinen Ohren und braunem Fell, dunkle Augen, die im grellen Licht blinzeln. Nach einem halben Jahr die ersten Sonnenstrahlen! Schließlich kommt ein abgemagertes, armseliges Mankei zur Gänze aus dem Schnee gekrochen. Es muss ein schrecklicher Anblick für den Nager sein, keine grünen Almmatten vorzufinden, wo doch jetzt Fressen angesagt wäre, um wieder zu Kräften zu kommen.“ Das Buch lebt auch von Geschichten voll Humor und Witz sowie der für Berchtesgaden typischen Antreiberei. Die Brennhütten liegen in einem sehr beliebten Wandergebiet und der Autor ist bei Einheimischen und Gästen bekannt dafür, dass bei ihm Lustigsein nicht verboten ist. „Eine sehr fröhliche Runde saß gestern vor der Hütte – Musikanten, die freiweg zusammenspielen konnten ... Die Wanderer blieben stehen und gesellten sich dazu, tranken Bier und bezahlten für die Musikanten Schnaps. Sie merkten nichts davon, dass es diese Musikgruppe noch nie gab...“ Tagebuchartig erzählt der Autor nicht nur von seiner einzigartigen Arbeit und der großartigen Natur, sondern auch von seinen Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Charaktere, wo auch Konflikte nicht ausbleiben. Eingestreut sind Spruchweisheiten, Gedichte und Lieder. „Es gibt Tage, an denen kommen besonders viele Gäste mit Hund. Da gibt es Hunde, die in den Wassertrog sprangen, dass die Schnapsgläser flogen und die Schnapsflaschen umfielen, und die Hundehaare auf der Wasseroberfläche den nebenstehenden Nichthundebesitzer dazu brachten, sich mit dem Hundebesitzer anzulegen.“ Hubert Ilsanker ist auch Musiker. Er spielt im Oxn-Augn-Trio die Posaune, dichtet und komponiert Lieder mit poetischen und zeitkritischen Texten, z. B. von eisernen Vögeln, die es mit dem majestätischen Flug des Adlers nicht aufnehmen können. Ein authentisches Buch, amüsant und unterhaltsam, mit bezaubernd poetischen Momenten. Ein Buch voller Lebensfreude, bei dem man sich beim Lesen gerne Zeit lässt – wozu der Autor eingangs auffordert –, um in den Geschichten zu verweilen. Es ist auch ein Zeitdokument vom ursprünglichen Leben und Arbeiten in den Bergen – ehe die Zeit endgültig alles verweht. (Quelle: http://www.plenk-verlag.de) Bewerbt euch bitte bis zum 24. September, 12 Uhr. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Heute möchte ich von euch wissen, welches Handwerk eurer Meinung nach in Vergessenheit geraten ist bzw. in Gefahr ist, bald vergessen zu sein. Und /oder kennt ihr noch alte Rezepte uä. von unseren Vorfahren , die von Generation zu Generation weitergegeben wurden ? Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und der Autor sehr dankbar. Beginn der Leserunde: Sobald alle Gewinner ihr Buch haben.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2012 um 02:55

    Hubert S.Ilsanker beschreibt in seinem Buch seine Arbeit als Schnapsbrenner und erzählt Anekdoten aus seinem Leben, von der Kindheit bis in die Gegenwart. Dies tut er mit einer gehörigen Portion Humor, was das Lesen sehr unterhaltsam macht. Das Buch ist eine Mischung aus Tagebuch, Sachbuch und Erzählung, unterstrichen durch einige schöne Bilder und Musiknoten. Die Orte werden wunderbar beschrieben, so dass man Lust bekommt, mal hinzufahren und sich alles vor Ort anzuschauen. Das Leben des Bergbrenners ist oft einsam, wodurch er Zeit hat zur Ruhe zu kommen und über vieles nachzudenken. Allerdings ist es auch ein hartes Leben mit viel Arbeit. Manchmal habe ich mich gefragt, wie er das alles schafft. Er geht seinem Handwerk nach, bewirtschaftet mehrere Hütten und findet trotzdem noch Zeit für seine geliebte Musik. Was er tut, tut er mit Freude, und das bringt das Buch auch rüber. „Der Bergbrenner“ ist ein Buch zum Genießen und zum Nachdenken. Es zeigt, dass Kleinigkeiten oft wichtiger sind als das Große Ganze.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    Arwen10

    Arwen10

    09. November 2012 um 08:41

    Der Autor Hubert S. Ilsanker ist der letzte Bergbrenner Deutschlands. Sein Arbeitsplatz die uralten Brennhütten im Berchtesgardener Land. In diesem Buch erfahren wir einiges aus der Jugend des Autors und wie es dazu kam, dass er Bergbrenner wurde. Im weiteren Verlauf gibt es einen sehr interessanten Einblick in sein Leben als Bergbrenner in Form von Notizen, Gedichten, Liedern, Erlebnissen in den Hütten. Zuerstmal muss ich sagen, dass ich den Autor beneide, dass er in solch herrlicher Natur und mit so viel Ruhe arbeiten kann. Wie man auch an den Bildern im Buch sehen kann, ist das Graben der Wurzeln, die man zum Brennen braucht, gar nicht so einfach. Nicht zuletzt braucht der Bergbrenner noch eine gewisse Liebe zum Schaps. Er muss ja beurteilen, ob sein Werk gelungen ist. Alkohol sagt mir so gar nicht zu und deshalb kann ich gut darauf verzichten. Sehr interessant fand ich die verschiedenen Besucher, die der Bergbrenner im Lauf der Zeit hat. Noch mehr haben mich aber die Naturbeobachtungen angesprochen. Das Buch ist sicher für alle von Interesse, die im Berchtesgardener Land leben und für alle, die dort mal Urlaub machen möchten. Fazit: Einblicke in einen Beruf, der höchst selten geworden ist und Eindrücke, die uns ein wenig Ruhe für unseren Alltag geben können.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    Lesemaus87

    Lesemaus87

    27. October 2012 um 16:30

    In dem Buch "Der Bergbrenner" geht es um Hubert, der über sein Leben als Schnapsbrenner in seiner Heimat den Bergen schreibt. Ich fand das Buch ansich sehr interessant. Es hat echt Spass gemacht vieles über Huberts Leben und über die Natur zu lesen, aber ich hätte mir gewünscht, das man noch ein bisschen mehr von ihm selbst erfährt. Das Buch ist ein Langsamlesebuch, das auch seinen Namen verdient hat, bin anfangs nicht so recht warm geworden mit, aber im vollen und ganzen war es doch recht interessant, auch wenn ich nur langsam mitm Lesen vorangekommen bin. Ich gebe dem Buch daher 4 Sterne und kann es jedem empfehlen, der sich für den Beruf des Schnapsbrenners und für die Berge interessiert.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    22. October 2012 um 10:54

    In den Berchtesgadener Alpen gibt es mehrere einsam gelegene Brennhütten, in denen der Bergbrenner Hubert Ilsanker seinen einzigartigen Beruf ausübt: Er brennt Kräuterschnaps aus Enzian und Meisterwurz, die vorher in mühsamer Arbeit in den Bergen geerntet wurden. In diesem Buch beschreibt er seine Tätigkeit und sein Leben in den Bergen, seine Begegnungen mit Tieren und Touristen und seine Gedanken zum Umgang des Menschen mit der Natur. Und da er auch Musikant in einer bayerischen Volksmusikgruppe ist, sind auch Liedtexte mit Noten eingestreut. Ilsanker schreibt meist tagebuchartig in einer schnörkellosen Sprache, mit einer großen Liebe zur Natur, mit Humor und auch deutlicher Spottlust, dies vor allem bei den Anekdoten, die von Touristen handeln. Mir hat das Buch gut gefallen, wobei gegen Ende des Buches auch Längen zu verzeichnen sind. Das sei dem Autor aber gern verziehen, da wohl kaum sonst eine gut lesbare und derart genaue und plastische Schilderung seiner ungewöhnlichen Tätigkeit zu finden ist. Das Buch ist empfehlenswert für alle, die sich für das Leben in den bayerischen Bergen und für diesen alten Beruf interessieren.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    kira35

    kira35

    Hubert S. Ilsanker, aus dem Berchtesgadener Land, nimmt den Leser ein Jahr lang mit in die Berge, wo er als Wurzengraber und Schnapsbrenner arbeitet. Gelernt hat er den Beruf des Zimmermanns und ist über einen Ferienjob in der Brennhütte zu seinem jetzigen Beruf des Bergbrenners gekommen. Neben dieser Arbeit ist er auch als Musikant mit dem Oxn Aug`n Trio unterwegs und hat außerdem noch eine Frau und zwei Kinder, die ihn in den Ferien auf den Hütten besuchen, mithelfen und so die wenige gemeinsame Zeit mit ihm teilen. Auf dem Titelbild steht : Ein Langsamlesebuch. Unter dieser Beschreibung konnte ich mir zuerst nichts vorstellen. Aber nach den ersten Kapiteln war klar, man kann es nur langsam und mit Ruhe lesen um auch nichts zu verpassen. Hubert schreibt in einem flüssigen und bildhaften Stil, beginnend mit seiner Kinderzeit, die er unbeschwert und so oft es ging, in freier Natur zubrachte. Seine Beschreibungen der Berge , der Tier- und Planzenwelt sind so anschaulich, man könnte meinen, neben ihm zu stehen und mit ihm den Adler fliegen sehen. Seine Geschichten und Anekdoten über sich, den Menschen mit denen er zusammen arbeitet aber auch das, teilweise unmögliche, Verhalten von Touristen brachten mich oft zum schmunzeln. Seine Arbeit, das Wurzengraben und Schnapsbrennen sind sehr detailliert und anschaulich beschrieben, genauso wie das Instandhalten der Hütten und Öfen. Es ist kein leichtes Leben, aber als Leser spürt man, Hubert befindet sich mit der Natur im Einklang, liebt seinen Beruf und ist zufrieden mit seinem Leben. Manchen Spagat macht er zwischen Brennen, Familie und Musik, herab vom Berg, hinauf auf den Berg, unermütlich ist seine Energie, er versucht allem gerecht zu werden. Mit offenen Augen durch`s Leben gehen, diesen Ausspruch von Hubert kann man sich getrost zu Herzen nehmen. Dieses Buch hat mir sehr gefallen, mit den Beschreibungen vom Frühling bis in den Winter, der Flora und Fauna dieses Fleckchens Erde, ein Leben in und mit der Natur. Ich kann es jedem ans Herz legen der sich, wenn auch nur ein wenig, mit der Natur verbunden fühlt

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    rumble-bee

    rumble-bee

    19. October 2012 um 15:49

    "Der Bergbrenner" - das ist mitnichten ein schnulziger Heimatroman, wie man vielleicht denken könnte - und wie, zugegeben, auch ich gedacht habe. Doch lässt man sich auf dieses ungewöhnliche Buch ein, wird man angenehm überrascht. Ein "Langsamlesebuch", wie es der Untertitel verrät, das ist es in der Tat. Denn es wurde geboren in einer Gegend, in der die Uhren anders zu gehen scheinen, in der der Mensch noch näher an und mit der Natur lebt: im Berchtesgadener Land, und auf diversen Almhütten. Dieses Buch besteht eher aus Stimmungen und farbigen Bilderbögen, und nicht so sehr aus "Handlung". Hubert Ilsanker ist der einzige verbleibende "Bergbrenner" Deutschlands - er bewirtschaftet des Sommers etliche Almhütten, um dort Enzianwurzeln auszugraben und auch gleich für seinen Chef im Tal, die Firma Grassl, zu Schnaps zu brennen. Nebenbei ist er noch Musikant, und diese Tatsache sowie sein eher einsamer, arbeitsreicher Beruf haben einen sehr eigenen Menschen aus ihm werden lassen. Schon seit Jahren hat er auf diversen Collegeblöcken etliche Notizen gemacht - immer dann, wenn es das Wetter zuließ, und er gerade nichts anderes zu tun hatte. Er schrieb über alles, was ihm so durch den Kopf ging, im wahrsten Sinne über "Gott und die Welt". Vor allem aber über seinen Beruf und seine Heimat. Das Schreiben hatte lange Zeit für ihn nur so etwas wie Tagebuchfunktion, zumal er selber kein großartiger Leser war, und sich nicht vorstellen konnte, dass auch andere Menschen von seinen Gedanken profitieren könnten. Doch durch einen belesenen, guten Freund wurde er eines Tages doch noch in die Welt des Lesens eingeführt - und war von nun an nicht mehr zu bremsen. Ein Buch, von ihm verfasst, sollte das Licht der Welt erblicken. Man merkt es dem Buch durchaus an, dass es weder wirklich "literarisch" noch durchgeplant ist. Lediglich das erste Kapitel über seine Kindheit und Jugend hat Hubert komplett neu verfasst - der Rest besteht mehr oder weniger aus seinen Notizen. Er hat sie lediglich um die vier Hütten, und damit die vier Arbeitsabschnitte seines Jahres, herum gruppiert. Herausgekommen ist dabei ein buntes Panorama, das teils also dem Jahreslauf eines Bergbrenners folgt, teils aber auch, fast wie bei Kalendersprüchen oder Anekdotensammlungen, Episoden aneinanderreiht. Damit möchte ich den Wert des Buches nicht schmälern! Ich möchte den zukünftigen Leser lediglich "vorwarnen", dass er hier kein durchgestyltes Sachbuch erwarten darf. Es lässt sich schwer einordnen, dieses Buch - aber es geht durchaus sehr zu Herzen. Über sich selber als Person denkt der gute Hubert zwar nicht allzu viel nach - aber er hat Witz, und das Herz am rechten Fleck. Er mag keine Touristen (weil die alleweil so naseweis daherratschen), zweifelt am Sinn von Extremsport, hat einen sehr direkten Draht zur Tier- und Bergwelt, und liebt seinen Beruf von ganzem Herzen. Viele Passagen habe ich mir unterstrichen, und sie sind wirklich zu zahlreich, um hier angeführt zu werden. Nur soviel: bisweilen ist am guten Hubert ein kleiner Alltagsphilosoph verloren gegangen. Es ist wirklich schön, dieses Buch, und hat mir gut gefallen. Aber ich würde es nicht jedem empfehlen. Jemand, der noch nie in den Bergen war, dürfte seine Schwierigkeiten haben, sich in Huberts Gedankenwelt einzufühlen. Und jemand, der aus den Hubert verhassten Personenkreisen stammt (wie Pantoffel-Touristen und Mountainbiker), auch...! Wer sich allerdings genüsslich zurücklehnen mag, und sich fragen möchte, wo es das heute noch gibt, einen Menschen, der ganz und gar mit sich im Reinen ist - der möge unbedingt zu diesem Buch greifen.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    Leselady

    Leselady

    18. October 2012 um 11:23

    „Ich lebe meinen Traum und das Fest geht weiter“ (Zitat aus „DER BERGBRENNER“, von Hubert S. Ilsanker, S. 324) Biografie und sein vielseitiges Wirken: Hubert S. Ilsanker wurde am 13.11.1969 in Salzberg/Berchtesgaden geboren. Seine Kindheit verbrachte er in der Schönau am Königssee. Neben seinem Beruf als Schnapsbrenner ist er vielbeschäftigter Musikant und hatte mit dem Oxn-Aug´n Trio schon zahlreiche Auftritte in verschiedenen europäischen Ländern. Vom dem Trio gibt es mittlerweile sieben CDs. In den letzten Jahren wirkte er an einigen Fernsehfilmen mit: „Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener“ (Arte), „Alpenauszeit“ (SWR) und „Der Schnapsbrenner vom Funtensee“ (ARD). Das vorliegende Buch ist sein erstes Werk als Autor. (Quelle: https://www.enzian-grassl.de/shop/productinfo.php/info/p161Der-Bergbrenner---Ein-Langsamlesebuch.html) Informationen zu Buch und Verlag: • Broschiert: 335 Seiten • Verlag: Plenk; Auflage: 1 (14. November 2011) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3940141674 • ISBN-13: 978-3940141675 • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 12,4 x 2,2 cm (Quelle: http://www.amazon.de/Der-Bergbrenner-Langsamlesebuch-heiteres-Tagebuch/dp/3940141674) Besonderheiten: Mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen hielt, war: Angenehm handliches Format und ansprechendes Cover. Den fühlbaren, leicht hervorgehobenen Schriftzug vorn und auf dem Buchrücken mochte ich von Anfang an sehr gern. Schmunzeln musste ich beim Klappentext, denn das war sicherlich DER längste, Lust-aufs-Buch-machende Text, den ich je auf einer Buchrückseite gelesen habe ;-) Aussagekräftig, ausführlich und mit warmen, naturverbundenen Worten stimmt er auf den Inhalt zwischen den Buchdeckeln ein. „DER BERGBRENNER“ ist in Tagebuchform verfasst und mit eingestreuten Liedern, die selbst komponiert wurden, Gedichten, Bildern (farbig und schwarz-weiß) und vielen humorvollen und nachdenklichen Momenten angereichert. Es nimmt den interessierten Leser ein ganzes Jahr lang literarisch an die Hand, hinauf auf die Alm, hinab ins Tal und ganz nah an alte Brenntechniken und edle Destillate im ewigen Kreislauf des Lebens… Eigene Meinung / Fazit: Das ich tatsächlich ein geschriebenes Buch vom Bergbrenner Hubert Ilsanker, der von sich selbst sagt, dass er bis vor ein paar Jahren sehr langsam, bzw. kaum gelesen hat, in meinen Händen halten und lesen durfte, finde ich an sich schon einmal grandios und zollt seiner Person größten Respekt! Dank seinem gesunden Selbstbewusstsein, seinem Mut sich dieser schreibenden Herausforderung zu stellen und der Unterstützung vom „Yeti“, mit dessen Buch-Geschenk („Walden“ von Thoreau: http://de.wikipedia.org/wiki/Walden) alles seinen Anfang nahm, dürfen wir uns beim Lesen nun mit Haut und Haaren dem landschaftlich atemberaubenden Berchtesgadener Land und dessen zwei- und vierbeinigen Besonderheiten hingeben. Das Feuer, das in ihm und in seinen Heizkesseln brennt, entzündet durchaus auch an der einen oder anderen Stelle seine Leser. Warm uns Herz wurde es mir bei seinen landschaftlichen Ausführungen, bei seinen Kindheits- und Jugenderinnerungen und seinen tierischen Weggefährten. Seine Beschreibungen über Murmeltiere, die zum Teil enormen Rotwildbestände, ("Hausgast"-)Mäuse und deren mögliche Sicht auf den Menschen… waren immer wieder amüsant und herzerwärmend. Trotz aller humorvollen Anekdoten, ist Huberts naturverbundenes Leben und seine Arbeit rau und körperlich äußerst anstrengend. Bemerkenswert für mich war jedoch, dass kein einziges Klagen hierüber zu finden war, stattdessen ein großer, innerer Einklang mit sich, seinem Leben und den Gegebenheiten um ihn herum. Ungewöhnlich in einer Zeit, in der so oft gejammert und geklagt wird! Die Ausführungen über die wertvollen und schweißtreibend gewonnenen Rohstoffe (Wurzeln) und die Brennvorgänge selbst, hätten für mich noch etwas ausführlicher sein dürfen. Ebenso seine ersten Bergbrenner Schritte „Wie alles begann…“ :-) Nach wie vor unbegreiflich ist mir auch, woher er die Zeit und Möglichkeit nimmt, sich zumindest einigermaßen regelmäßig mit seinem Oxn-Aug´n Trio-Kollegen zu treffen, zu üben und sich auf diverse(Fernseh-/Auslands!!!) Auftritte vorzubereiten… Selbstzweifel kennt unser Autor scheinbar kaum oder gar nicht! Sein in Buchstaben gefasstes Selbstbewusstsein war beim Lesen so auch noch in Ordnung und hinnehmbar.. Sein feiner Humor brachte mich so manches Mal zum Schmunzeln, die eine oder andere Lebensepisode hätte man vielleicht selbst erleben müssen, um es amüsant zu finden. Was ich mich als Vollblut-Mama natürlich auch frage, wie ist die Sicht seiner Frau und seiner Kinder auf sein außergewöhnliches Leben und Wirken? Insbesondere die Gefühlslage seiner heranwachsenden Tochter? Wie man sieht und vom Autor gewünscht, habe ich das „Langsamlesebuch“ als solches verinnerlicht und an nachdenklichen Momenten und Punkten Rast eingelegt und hinterfragt. Ein besonderer Mensch im Buch ist für mich der „Yeti“ (Seite 247 und 255). „Du liest nicht, weil du nicht weißt, was dir gefällt? Dann musst du herausfinden, was dir gefällt“! (Zitat aus DER BERGBRENNER, Seite 255) An dieser Stelle wurde mir ganz tief aus der Seele gesprochen. Die Bedeutung und Weiterführung dieser Worte sind das Herzstück meiner Leseförderung-Aktivitäten und ich war überglücklich, diese Aussage hier wiederzufinden :-) Danke lieber Yeti für diese Worte und danke lieber Hubert , dass Du Tor und Herz von Berchtesgaden und Dir für uns Leser geöffnet hast! Es war mir eine Ehre und ein großes Vergnügen, den einzigen Bergbrenner in Deutschland lesend kennengelernt zu haben!!! Fazit: Empfehlenswert für alle naturverbundenen und musikalisch interessierten Menschen, die den ganz besonderen Lebens- und Arbeitskreislauf von Deutschlands einzigem Bergbrenner kennenlernen möchten. Mein Dank geht an…: … den Verlag Anton Plenk, der mir ein Lese-Exemplar im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt hat. … Hubert S. Ilsanker, das er seine besondere Sicht und den Umgang mit seiner Arbeit, den Menschen und der Natur zu Papier gebracht und für uns geöffnet hat. … Arwen10, die die Leserunde engagiert organisiert und moderiert hat. … meine lieben Leserunden-Teilnehmerinnen, die mit mir so manchen Gedanken geteilt und vertieft haben.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    mabuerele

    mabuerele

    17. October 2012 um 17:17

    Eigentlich könnte man das Buch in einem Satz zusammenfassen: Ein Mann beschreibt sein Leben. Doch interessant ist, wie er es tut. Der Autor lebt in Bayern und ist Bergbrenner, Musiker, Schriftsteller. Die Reihe der Berufe könnte man unbesehen ergänzen, doch das findet man heraus, wenn man das Buch liest. Das Buch beginnt mit seiner unbeschwerten Kindheit. Die schule war ein notwendiges Übel. Mehr Spaß machte ihm das Kraxeln in den Bergen und das Skifahren. Schon früh wurde er an die Arbeit herangeführt, sei es zur Heuernte oder zu Wegarbeiten. Was er tat, tat er mit Freude. Dazu gehörte auch die Musik. Im weiteren Teil beschreibt er sein Leben als Bergbrenner. In jeder Zeile ist spürbar, dass hier jemand schreibt, der mit sich und der Natur im Reinen ist. Die Zufriedenheit mit dem Leben ist mit Händen greifbar. Er genießt die Natur. Dadurch gelingen ihm ausgezeichnete Beschreibungen von Pflanzen und Naturphänomenen, aber auch von der Tierwelt der Berge. Sein Humor blitzt meist dann auf, wenn er über Wanderer und Touristen berichtet. Wie überall gibt es auch in den Bergen solche und solche. Während die einen die Schönheit der Landschaft genießen und sich aufgeschlossen zeigen, nehmen andere gar nicht wahr, was sie umgibt. Der Autor erzählt nicht nur, er vermittelt auch Wissen, sei es über das Wachsen der Bäume oder den Nutzen der Kulturlandschaft. Ausführlich wird die Herstellung des einheimischen Kräuterschnapses beschrieben, von der Ernte der Wurzel bis zur Ausreife des Getränks. Manch alltäglicher Handgriff erscheint im neuen Licht. Das Buch trägt den Untertitel „Langsamlesebuch“. Man sollte es genießen. Manche Beschreibungen habe ich mehrmals gelesen. Eingefügte Gedichte und Lieder lockern die Erzählung auf. Außerdem stehen da Sätze, denen muss ich nicht immer zustimmen, aber sie sind nachdenkenswert. Jeder, der das Buch liest, kann Stellen finden, die zum Innehalten auffordern. Auf Zitate möchte ich hier verzichten. Das Buch wird ergänzt durch Bilder von der Arbeit und eine Handskizze, die wichtige Orte und Hütten enthält. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    tigerbea

    tigerbea

    15. October 2012 um 20:26

    "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsander beginnt in der Jugend des Bergbrenners und erklärt, wie er zu diesem Beruf gekommen ist. Später wird es in Tagebuchform weitergeschrieben. Der Autor beschreibt seine Arbeit als Bergbrenner, Wurzengraber und seine Nebentätigkeit als Musikant. Dabei verdeutlicht er, wie hart die Arbeit als Bergbrenner ist, er berichtet vom Instandhalten der Hütten, des Brennvorganges und vergißt dabei nicht, auch die schönen Begegnungen mit der Natur zu erwähnen. Auch die Begegnungen mit den Touristen sind sehr humorvoll beschrieben. Dieses Buch ist keine "leichte Kost", welche man so nebenbei lesen sollte. Man muß es auf sich wirken lassen. Streckenweise ist es sehr witzig zu lesen, an anderen Stellen doch eher langatmig.

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  • Rezension zu "Der Bergbrenner" von Hubert S. Ilsanker

    Der Bergbrenner
    Penelope1

    Penelope1

    Inhalt: Hubert S. Ilsanker ist ein Berchtesgadener Naturbursche – ein Job in einem Büro käme für ihn nie in Frage. Nachdem er bereits einige Jobs ausprobiert hat, lernt er eines Tages in den Ferien die Arbeit eines Schnapsbrenners kennen – und lieben! Wen wundert es, dass dies tatsächlich später sein Beruf wird, die Arbeit in den Bergen, in der Natur ist genau das, was er sich immer gewünscht hat: Leben und Arbeiten im Einklang mit der Natur !Doch Schnapsbrennen bedeutet nicht nur das Beobachten der Natur, sondern es ist harte Arbeit – davon kann Hubert S. Ilsanker ein Lied singen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn er ist beides: Schnapsbrenner und Musikant. Während er für seinen Chef und seinen Schnaps in den Bergen u.a. wild wachsende Enzianwurzeln und Meisterwurz ausgräbt, sie bearbeitet und in den alten Brennhütten in altbewährter Brenntechnik zu Destillaten verarbeitet, findet er hin und wieder Zeit, ein Lied zu schreiben. Außerdem kümmert er sich um die Instandhaltung der Hütten und einkehrende Wanderer erhalten selbstverständlich eine Kostprobe des Naturproduktes Schnaps – nicht selten begleitet von Hubert’s Musik. In Tagebuchform und einem lockeren und witzigen Erzählstil nimmt der Schnapsbrenner Hubert den Leser ein Jahr lang mit auf seine Arbeit, die zu den verschiedenen Brennhütten in die Berge über dem Königssee führt. Dabei will er dem Leser jedoch nicht das Schnapsbrennen „beibringen“ - auch wenn man ein beeindruckendes Bild dieses außergewöhnlichen Berufes erhält - sondern er versucht vielmehr, den Leser an seiner Liebe zur Bergwelt teilhaben zu lassen, richtet das Augenmerk auf die reichhaltige Vielfalt der Natur und lässt nebenbei immer wieder humorvolle Anekdoten aus seinem langjährigen Erfahrungsschatz mit Wanderern, Murmeltieren, und seinem Musikanten-Trio einfließen. Meine Meinung: Ehrlich gesagt, konnte ich mir unter dem Titel „Der Bergbrenner“ mit dem Zusatz „Ein Langsamlesebuch“ zunächst kaum etwas vorstellen. Ich befürchtete ein Sachbuch mit detaillierten und für mich als Laien unverständlichen Details über die Schnapsbrennerei. Dennoch war ich neugierig – und das war gut so! Ansonsten wäre mir dieses herrliche Buch, das eine gelungene Mischung aus Naturbeschreibungen, witzigen Anekdoten aus der Touristenwelt, einige interessante und anregende Gedanken, z.B. über das Glück, die Moral, „Zeit ist Geld“ und „Made in Germany“ und natürlich auch der kurzweiligen Beschreibung über den Beruf eines Berg-Brenners, entgangen. Dieser beruf war mir bisher vollkommen unbekant, dass es ihn gibt, weiß ich schon, aber dass das Destillat tatsächlich aus Enzianwurzeln in alten Brennhütten nach noch älterer Brenntechnik hergestellt wird was dies für eine Handarbeit bedeutet – diese Information fand ich sehr interessant und bereichernd. Dabei kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, denn Hubert Ilsanker hat einen so lebendigen, amüsanten und kurzweiligen Schreibstil, dass die Seiten nur so dahinfliegen und ich mich immer mehr fragte, warum es eigentlich als„Ein Langsamlesebuch“ bezeichnet wird. Allerdings wurde mir dies mit der Zeit doch klar: es wäre schade, wenn man durch dieses Buch und die Berge „durchrast“ – der Spruch „Zeit ist Geld“ darf hier keine Anwendung finden, sondern man sollte sich Zeit für dieses Buch lassen, um die Beschreibung der Natur, das Leben der Murmeltiere, des Rotwildes und vieles mehr, in seiner ganzen Schönheit aufnehmen zu können . Es wäre schade drum… Die Beschreibungen sind so bildhaft und lebendig, dass man sich teilweise wie in einem Film vorkommt, Hubert bei der Arbeit über die Schulter zu sehen scheint, mit ihm in die Berge geht und Tiere beobachtet und über die Touristen schmunzelt, wenn er sich z.B. wieder einmal einen Scherz mit ihnen erlaubt . Fazit: Ein ganz besonderes Buch, das mich positiv überrascht hat – da Titel und Cover nicht aussagekräftig genug sind – nicht sein können, Hubert’s Geschichte ist einfach zu vielfältig. Seine Liebe zur Natur und seine innere Ausgeglichenheit wird auf jeder Seite spürbar, dieses Buch ist wie eine Erholungsreise durch die Berge, mit Humor, Schnaps, Musik, und jeder Menge neuer Eindrücke. Außerdem regt es mit einigen durch Hubert gewonnene Lebenserfahrungen und –Weisheiten zum Nachdenken an, was für mich noch einen besonderen Reiz ausmacht. Ein Buch, das ich sicherlich noch oft in die Hände nehmen werde, um darin zu schmökern und abzuschalten… Somit bleibt mir nur zu sagen: Absolut empfehlenswert für alle, die die Natur und die Berge lieben und die nebenbei noch etwas über die Schnapsbrennerei erfahren möchten – keine Angst, es ist kein Sachbuch! Mit „Der Bergbrenner“ hält man ein humorvolles, kurweiliges und informatives Buch in den Händen, für das man sich trotz des flüssigen Schreibstils Zeit nehmen sollte, um es in all seinen Facetten genießen zu können.

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  • Gewinnspiel zu "Schnapsleiche" von Sabine Trinkaus - 5 signierte Exemplare zu gewinnen

    Schnapsleiche
    SabineTrinkaus

    SabineTrinkaus

    Hallo Ihr Lieben, am 13.02.2012 erscheint mein Roman „Schnapsleiche“, in dem sich zwei grundverschiedene Frauen auf die turbulente Suche nach einem verschwundenen Bonner Schnapsfabrikanten begeben. Natürlich wird im Lauf der Geschichte das ein oder andere Glas mit Hochprozentigem geleert. Denn Schnaps, da ist man sich einig, ist manchmal ja durchaus Medizin für die Nerven. Ich fände es sehr spannend zu erfahren, wann und warum ihr im echten Leben je den Satz „Ich brauch jetzt einen Schnaps“ gesagt oder gehört habt. Unter allen, die mir das bis zum 13.02. verraten, verlose ich eines von fünf druckfrischen, signierten Exemplaren der „Schnapsleiche“. Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

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