Hubert Wiest Rußatem

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Inhaltsangabe zu „Rußatem“ von Hubert Wiest

Eine super spannende Geschichte in einer erschreckenden Zukunft.

— hope_stlp
hope_stlp

Dystopie mit Blick auf eine mögliche Zukunft - nämlich erschreckend.

— spezii
spezii

Wenn Luft zum wertvollsten Gut wird, dann ist es eine spannende und bewegte Dystopie von Hubert Wiest

— Argentumverde
Argentumverde

Wundervolle dystopische Geschichte, die wahrlich eine "atemlose Suche nach der Freiheit" ist!

— Sandsch
Sandsch

Spannend, aufwühlend, faszinierend!

— Rabentochter
Rabentochter

Tolle Dystopie

— Fabella
Fabella

Wer bei der Entscheidung zwischen Spannung und Logik dem Ersten den Vorzug gibt, wird mit diesem Buch gut bedient.

— Jezebelle
Jezebelle

Einfach ein mega spannendes Buch über Freundschaft, Luftverschmutzung und Ungerechtigkeit.

— HanniinnaH
HanniinnaH

Das spannendste Buch, das ich dieses Jahr bisher gelesen habe und einem bewußt macht, wie wichtig reine Atemluft und Demokratie sind!

— danielamariaursula
danielamariaursula

Ein spannender Jugendroman, nicht nur für Jugendliche

— mistellor
mistellor
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  • Eine super spannende Geschichte in einer erschreckenden Zukunft.

    Rußatem
    hope_stlp

    hope_stlp

    04. August 2017 um 16:37

    [Info] TITEL: RußatemAUTOR: Hubert WiestVERLAG: lomocoSEITENANZAHL: 442PREIS: 13,99€ISBN: 978-1541367463ERSCHEINUNGSDATUM: 12. Januar 2017 [Klappentext] Nur die Kuppel schützt Jaikong vor dem unerträglichen Smog. Draußen ist jeder Atemzug eine Qual. Wer sich nicht anpasst, wird in die Industrieringe verbannt. Die 17-jährige Kalana wollte doch nur Schauspielerin werden, aber sie wird in die Industrieringe geschickt – für immer von Quinn getrennt. Quinn war ihr bester Freund und eigentlich ein bisschen mehr, aber sagen konnte sie es ihm nie.Jetzt steht Kalana auf der anderen Seite der Kuppel. Sie kämpft gegen die Ungerechtigkeit des Systems. Und Quinn gehört zu ihren Gegnern. [Meine Meinung] Nachdem ich von „Schattensurfer“ von Hubert Wiest so begeistert war, musste ich auch das neuste Buch des Autors lesen. Diesmal entführt Hubert Wiest einen nach Jaikong, einer Stadt die von einer Kuppel umhüllt ist. Außerhalb der Stadt ist die Luft von Smog umhüllt, der das Atmen schwer macht. In Jaikong, innerhalb der Kuppel kann man frische Luft atmen, doch dieser Luxus hat einen Preis. Nur die besten dürfen in der Stadt bleiben, die anderen werden in die Industrieringe geschickt, in denen das Leben schwer ist. Kalana ist eine davon, sie wird nach dem Abschluss rausgeschickt. Ihr Leben ändert sich schlagartig und das nicht zum guten. Die Idee ist super und die Umsetzung großartig. Es ist unglaublich spannend geschrieben. Die Sichtwechsel zwischen Kalana und Quinn haben mich erst etwas genervt, aber ohne diese wäre das Buch wohl nicht so gut gewesen. Im großen und ganzen muss ich sagen, dass mich das neueste Buch des Autors noch mehr begeistert hat. Das Buch hat sich definitiv 5 von 5 Einhörnchen verdient.

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  • Dystopie zum Nachdenken

    Rußatem
    spezii

    spezii

    20. March 2017 um 14:33

    Als erstes möchte ich mich für das Rezensionsexemplar, dass mir im Rahmen einer Blogtour zur Verfügung gestellt wurde 💝 bedanken.  Es geht um: Die Handlung der Geschichte spielt in einer Zukunft im Jahr 2045. Die Luftverschmutzung macht den Menschen schwer zu schaffen, die Regierung hat um und über die Stadt Jaikong eine Kuppel gebaut damit die Luft sauber bleibt. Die Bewohner haben es bis zu ihrem Schulabschluss selbst in der Hand, ob sie in Jaikong bleiben und die saubere Luft weiter atmen dürfen oder ob sie in einen der fünf Industrie-Ringe gehen und dort Leben müssen. Während unter der Kuppel ein nahezu normales und vor allem gesundes Leben möglich ist, so ist das Leben in den Industrie-Ringen eher ein Überleben, je weiter draußen man im Ring lebt, desto kurzer ist auch die Lebensdauer. Das Durschnittsalter im letzten (5.) Ring liegt gerade einmal bei 30 Jahren.Die drei Schulfreundes, Quinn, Eno und Kalana waren seit der Schulzeit unzertrennlich, wie die drei Musketiere, alle für einen-einer für alle. Doch wird das für die drei auch noch nach ihrem Schulabschluss so sein? Eines ist jedoch sicher, es wird einen wahren Kampf ums Überleben geben, bei dem sich zwei der einst besten Freunde gegenüber stehen werden. Doch  wird dies als Freund oder Feind sein?  Meine Meinung/Fazit: Ich fange mal mit dem Cover an. Es ist eigentlich eher unscheinbar und ich muss zugeben, dass ich persönlich wohl bei einem anderen Cover eher darauf aufmerksam geworden wäre. Dies hier ist wieder einmal ein deutliches Beispiel dafür, dass man nicht auf das Äußere bzw das Cover schauen sollte oder nicht nur.  Kalana als Hauptprotagonistin hat mir gut gefallen, ebenso konnte ich die Reaktionen und Handlungen von ihr gut nachvollziehen. Auch bei Protagonist Quinn konnte ich so manche Entscheidung die er gefällt hat mir gut vorstellen und mich in ihn hineinversetzen. Ein gutes Beispiel ist, wie ich finde, als Quinn mit Kalana im Transportzug sitzt, der sie und zwei weitere ehemalige Klassenkameraden aus dem 1. und in den 3. Industrie-Ring bringen möchten. Quinn bekommt die Möglichkeit im ersten Ring bleiben zu können, er muss sich entscheiden ob er bei Kalana, seiner heimlichen Liebe bleibt oder zieht er doch lieber ein gesundes und langes Leben im ersten Industrie-Ring vor. Immer wieder gibt es Entscheidungen die das ganze Leben stark beeinflussen, ob Quinn oder Kalana, jeder könnte als Preis für ein besseres Leben oder für Gerechtigkeit mit dem Leben bezahlen. Wie Autor Hubert Wiest immer wieder mit der Frage, ob das Allgemeinwohl über dem des eigenen Leben steht, den Leser überlegen lässt. Oder inwiefern sich etwas ändern lässt, wie weit geht eine Person. Ich fand ebenso gut, wie die Themen der Manipulation oder eine strenge Diktatur in die Geschichte und Dystopie "Rußatem" integriert wurde. Das Buch zeigt auch die berühmten zwei Seiten der Medaille. Die Widerstandskämpfer, die für die Bewohner, die nicht im ersten Industrie-Ring wohnen dürfen die einzige Hoffnung. Allerdings sind die Widerstandskämpfer füralle im ersten Industrie-Ring einfach nur Terroristen.   Ich muss zugeben, dass mir das Szenario mit der so bedrohlich verschmutzen Luft wirklich sehr gefallen hat, einfach weil es mal etwas anderes war. Und wenn man so darüber nachdenkt, ist so eine Welt wie in "Rußatem" gar nicht so unwahrscheinlich. Undenkbar oder doch nicht? Ich für mein Teil möchte mir lieber nicht vorstellen in so eine Welt leben zu müssen. Bei den Atemmasken musste ich sofort an die Großstädte Asiens denken, wo es inzwischen schon normal ist, wenn man mit einem Mundschutz auf der Straße etc unterwegs ist.   Hubert Wiest hat meiner Meinung nach eine richtig gute Mischung aus der Feder gezaubert. Auch die Kombination von Spannung, ein kleines bisschen komplizierte Liebe und Abenteuer und noch vieles mehr lässt mich als Leser gespannt weiterlesen. Ich finde das Buch "Rußatem" von Autor Hubert Wiest aufjedenfall lesenswert und es wird nicht nur Fans von Dystopien wie "Die Tribute von Panem" gefallen.  Was ich persönlich mir noch gewünscht hätte, wäre zum Beispiel vielleicht noch ein paar Seiten mehr, sodass mann gerade am Ende noch etwas darüber erfährt, über das Gebiet hinter dem fünften Industrie-Ring. Ich hätte auch gerne noch mehr darüber gelesen was Quinn nach dem Vincoon Spiel alles erlebt hat, aber nicht nur er. Gerade nach dem "Anschlag" war es mir persönlich etwas zu durcheinander und alles zu einfach (Flucht). Wo ich jedenfalls etwas irritiert war, als Quinn in seiner Mission als Spitzel fungiert. Als die Truppe der Dirt-Diggers nach einem Spiel zusammen sitzt und ihn ja eigentlich alle (außer Kalana) nur unter dem Namen "Jason" kennen. Jedenfalls spricht der Trainer (Bronte) ihn direkt mit seinem richtigen Namen "Quinn" an, was mich etwas irritiert hat. Wie kommt er darauf oder woher wußte er es? Ich bin aufjedenfall gespannt ob es eventuell eine Fortsetzung geben wird.   Fazit:Ein Buch, das nicht nur zum lesen und zur Unterhaltung dient sondern, bei dem man man auch etwas an die Umwelt und an Zusammenhalt erinnert wird.Hubert Wiest zeigt uns in seiner Dystopie "Rußatem" eine Welt, die wir so lieber nicht erleben möchten und Unterhaltur pur, mit Themen zum nachdenken. Alles in allem hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen und bekommt von mir für diese unterhaltsame Lesestunden 4 von 5 möglichen Bücher.   Kauf- und Leseempfehlung: Für Fans von Panem und Dystopie ein tolles Buch mit viel Unterhaltung  

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  • Wenn das Selbstverständlichste zum Lebensnotwendigsten wird

    Rußatem
    Argentumverde

    Argentumverde

    02. March 2017 um 18:55

    Eine Stadt deren Luft so sehr verschmutzt ist, dass sie dauerhaft gefiltert werden muss. Aber die Kapazitäten reichen nur für eine gewissen Menge an Personen. Deshalb gibt es Ringe um Jaikong herum und um so weiter man vom Zentrum entfernt ist um so schlechter werden die Lebensbedingungen und die Luftqualitätswert. So ist im 5. und äußersten Ring die Luft so verdreckt, dass man kaum die Hand vor Augen sehen kann und die Lebenserwartung bei nur etwa 30 Jahren liegt. In dieser Welt machen die 3 Freunde Quinn, Eno und Kalana ihren Schulabschluss, der darüber entscheidet wo sie zukünftig leben und arbeiten werden. Für sie heißt es von einem Tag auf den Anderen, kein Sport oder Theater mehr, sondern harte und unmenschliche Realität. Der Leser begleitet von Anfang an hauptsächlich die beiden Protagonisten Kalana und Quinn, do. in verschiedenen Ringen und unter gänzlich anderen Bedingungen mit ihrem neuen Leben umgehen müssen und erkennen müssen, dass die Welt ganz anders ist und die Mächtigen ganz andere Ziele verfolgen, als das Wohlergehen Aller. Die Protagonisten sind altersentsprechend anfangs noch recht naiv und entwickeln sich im Laufe der Geschichte deutlich weiter. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb, ist man schnell emotional an die Personen und die Geschichte gefesselt. Der lebendige Schreibstil ist sehr bildhaft und lässt den Leser tief in die fremde Welt eintauchen. Durch den durchgehend steigenden Spannungsbogen und einen sehr aktiven Handlungsverlauf zieht das Buch sicherlich gerade auch jüngere Leser etwa ab 14 umgehend in seinen Bann. Wie schon im Werk Schattensurfer greift der Autor Hubert Wiest verschiedene Themen recht kritisch, aber meist doch eher unterschwellig auf und bietet dem Leser viel Stoff zum Nachdenken. Ob Umwelt, Politik, Gesellschaft oder nur die persönliche Entwicklung und Einstellung des Einzelnen, für alle Bereiche bietet Russatem genügend Ansätze zu spannenden und lehrreichen Diskussionen. In meinen Augen sollte Hubert Wiest zumindest mit einem dieser beiden vorgenannten Bücher in der Pflichtlektüre unserer Schulen auftauchen. Mein Fazit: Mit diesem Buch bestätigt Hubert Wiest erneut vollkommen meine Meinung, dass er auf der Liste der modernen Jugendliteratur, bzw. der All Age Werke im Bereich Fantasy fest zu den modernen Größen gezählt werden sollte und gerade durch seine kritischen Ansätze hervorragend für den Bildungssektor geeignet ist, aber davon unabhängig auch eine Garantie für spannende Unterhaltung bietet.

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  • Es ist wahrlich eine "atemlose Suche nach der Freiheit"

    Rußatem
    Sandsch

    Sandsch

    28. February 2017 um 16:05

    Wir schreiben das Jahr 2048 und die Stadt Jaikong strotzt der Luftverschmutzung, indem über jener Stadt eine große Kuppel gebaut wurde, so haben die Bewohner Jaikongs die Möglichkeit frische Luft einzuatmen. Allerdings kann die Stadt nicht 80 Millionen Menschen beherbergen und deswegen gibt es ein ausgeklügeltes System, wer gute Leistungen erbringt, darf nach seinem Schulabschluss in Jaikong bleiben, alle anderen werden in einer der Außenringe geschickt. Fünf Außenringe gibt es. Nr. 1 hat noch die bessere Luft und Nr. 5 vor lauter Ruß sieht man kaum die eigene Hand vor Augen. Aber auch hier hat man die Möglichkeit durch gute Leistungen sich die Ringe hochzuarbeiten und zurück nach Jaikong zu kommen. Doch ist das wirklich das richtige Ziel?  Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Sie ist von Anfang bis Ende spannend und regt zum Nachdenken an. Gekonnt wird der aufgebaute Spannungsbogen durch unvorhersehbare Wendungen unterbrochen und in eine andere Richtung gelenkt. Man konnte den luftigen Unterschied zwischen Jaikong und den verschiedenen Ringen teils spüren, so dass selbst mir manchmal die Luft zum Atmen weg blieb. Die beiden Protagonisten Kalana und Quinn konnten direkt mein Herz erobern. Auch wenn ich Quinn anfangs für ein egoistisches ... hielt, wurde er mir von Seite zu Seite immer sympathischer. Die Charaktere sind charakterlich sehr facettenreich beschrieben, bleiben allerdings bildlich eher farblos. Gerade durch ihre facettenreichen Charakterzüge hauchten die Figuren der Geschichte Leben ein und machten sie authentisch und nachvollziehbar. Mir persönlich fehlten hier allerdings detailliertere Beschreibungen der Figuren, um sie mir besser vorstellen zu können. Der schnörkellose Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen, vielleicht an manchen Stellen zu schnörkellos. Während die Vincoon-Spiele doch recht detailliert geschildert wurden, kamen mir die bildhafte Beschreibung der Charaktere ein wenig zu kurz. Erzählt wird die Geschichte zum einem aus Kalanas Sicht in der Ich-Perspektive und vorwiegend aus Quinns Sicht in der personellen Erzählperspektive. Gerade durch diesen Perspektivenwechsel lernt man die Charaktere besser kennen und kann in ihre Gefühls- und Gedankenwelt abtauchen.  Beide Hauptprotagonisten haben ihre Träume, Kalana möchte Schauspielerin werden und Quinn möchte Profi-Vincoon-Spieler werden, und doch kommt am Ende alles anders. Sie kommen Intrigen auf die Spur und werden mit der Frage, ob die von der Regierung betitelten Terroristen tatsächlich die Bösen sind konfrontiert. Wer ist Gut? Wer ist Böse? Das Leben in den Außenringen von Jaikong ist die Hölle. Aber sollte es wirklich jedermanns Ziel sein, seinen Weg zurück nach Jaikong zu finden? Das Ende hat mich überrascht, positiv überrascht, so dass ich die Geschichte mit einem zufriedenem Lächeln beenden konnte.   Fazit: "Rußatem" ist eine spannende Geschichte, in der man in eine dystopische Welt eintaucht, die gespikt ist mit Intrigen, Widerstand, Verzweiflung und Luftverschmutzung, aber auch Freundschaft, Zuversicht, Hoffnung, Träumen und einem Hauch Liebe. Begleite Kalana und Quinn auf ihrer "atemlosen Suche nach der Freiheit". Ich hatte wundervolle Lesestunden und kann es nur jedem ans Herz legen, es zu lesen. 

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  • Leserunde zu "Rußatem" von Hubert Wiest

    Rußatem
    HubertWiest

    HubertWiest

    RUSSATEM  *** VORAB-LESERUNDE ***  Und darum geht es in "Rußatem":   Nur die Kuppel schützt Jaikong vor dem Smog. Draußen ist das Leben die Hölle. Die 17jährige Kalana kann es nicht fassen, als sie in die Industrieringe verbannt wird – für immer von Quinn getrennt. Sie wollte doch nur Schauspielerin werden. Jetzt steht sie auf der anderen Seite des Systems, kämpft ums Überleben und ausgerechnet Quinn gehört zu ihren Gegnern ...Ich lade 10 Leserinnen und Leser ganz herzlich ein, meinen neuen Roman vor dem offiziellen Verkaufsstart mit mir zu lesen, zu diskutieren und zu rezensieren. Schreibt mir, warum ihr das Buch lesen wollt.Das Buch ist eine Dystopie, spielt also in nicht allzu ferner Zukunft, ist ein All-Age-Buch ab 14 Jahren und hat 430 Seiten. Ihr bekommt das Buch ganz nach Wunsch als Taschenbuch oder E-Book.Wenn ihr dabei sein wollt, solltet ihr Zeit haben, das Buch möglichst vor dem offiziellen Verkaufsstart am 11. Februar zu lesen. Ich freue mich, wenn ihr eure Eindrücke als kleine Rezension auf Amazon.de, Lovelybooks und anderen Buchportalen (Thalia.de, Weltbild.de, Hugendubel.de, iTunes und etc.) veröffentlicht. Herzlichen Dank und ich hoffe, ihr fiebert mit Kalana und Quinn mit.

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    Larii-Mausi

    Larii-Mausi

    19. February 2017 um 18:35
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  • Sehr spannend geschrieben!

    Rußatem
    annso24

    annso24

    18. February 2017 um 18:38

    Cover: Das Cover kann mich leider nicht beeindrucken und regte mich nicht zum Kauf an, da es düster und trist gestaltet ist und im Vergleich zu anderen nicht auf sich aufmerksam macht. Ebenso wenig wirkt es modern, sondern eher eintönig, auch wenn das nicht ganz das richtig Wort ist. Leider wirkt es einfach langweilig, auch wenn die einzelnen Elemente bzw. die abgebildete Situation einen wichtigen Aspekt des Buches ausmacht. Inhalt: "Rußatem" ist definitiv eine unterhaltsame, spannende Geschichte. Man wird scheinbar in eine ganz andere Welt entführt, an die man sich zwar erstmal gewöhnen muss, man aber jedoch gut hineingeführt wird. Schon auf den ersten Seiten war ich mitten drin in der Geschichte, denn Kalana erzählt uns, wie es ihr ergangen ist und was sie alles erlebt habt. Man wagt einen Blick in ihre Vergangenheit und gleichzeitig einen in unsere Zukunft. Vielleicht wird unsere Welt einmal so sein. Wer weiß ... Auf jeden Fall packte Hubert Wiest diesen Sachverhalt in eine spannende Handlung voller Wendungen, Intrigen und Geheimnisse, die es zu ergründen galt.  Von leichter Romantik bis Kampfgeschehen ist alles dabei, sodass alles geboten wird, was das Leserherz begehrt. Von Anfang an riss mich die Geschichte mit, sodass ich sie in kurzer Zeit beendet hatte und die Seiten schneller dahinflogen als ich vermutet hätte. Bis zum Ende war ich auch restlos überzeugt. Das war mir jedoch teilweise zu hastig und "einfach" gewählt. Es wirkte auf mich wie eine schnelle Lösung und konnte in meinen Augen nicht so recht mit dem Rest des Buches mithalten. Leider. Charaktere: Auch die Charaktere konnten mich begeistern, denn sie hatten sowohl ihre positiven als auch negativen Seiten.  Kalana gefiel mir mit ihren starken Emotionen sehr, denn in sie konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Ich verstand nicht alle ihre Handlungen bzw. ihre nicht eintretenden Handlungen, doch trotzdem hat es mir Spaß gemacht, sie zu begleiten. Quinn war am Anfang des Buches wie ein unbeschriebenes Blatt für mich. Ich konnte ihn nicht wirklich einschätzen, doch vor allem durch seine Perspektive wurde ich langsam warm mit ihm und konnte auch sein Handeln verstehen. Beide wirkten auf mich so verschieden, aber doch so gleich. Sie sind auf jeden Fall Protagonisten, die man gerne begleitet. Auch die Nebencharaktere passten zur Geschichte und wurden in meinen Augen auch ausreichend beschrieben. Einige davon schloss ich richtig ins Herz und trenne mich nur ungern von ihnen. Schreibstil: Hubert Wiest konnte mich wahrhaftig nach Jaikong entführen. Ich war sofort in der Geschichte drin und sie ließ mich auch die gesamte Zeit über nicht los, da der Autor weiß, wie man eine Geschichte spannend erzählt. Durch die verschiedenen Perspektiven konnte man viele Einblicke in die Handlung bekommen und erlebte das Geschehen von beiden Seiten könnte man sagen. Damit sieht man sowohl die guten als auch negativen Seiten beider Parteien, was ich als sehr wichtig für die Story und Thematik empfand. Ich kann nur sagen, dass Hubert Wiest mich mit seinem Stil begeistern konnte, denn er beschrieb ausreichend und verlor dabei nie an Unterhaltsamkeit und Spannung, was die Geschichte zu einer reinen Lesefreude machte.   Fazit: "Rußatem" hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch wenn das Cover nicht viel hermacht und mich nicht zum Kauf angeregt hätte, ist die Geschichte dahinter umso besser. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt unterhalten gefühlt, sodass sich die 300 Seiten wahnsinnig schnell weggelesen haben, weil Hubert Wiest sehr fließend und spannend schreibt, sodass man sich gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Bis auf das Ende, dass mir etwas zu rasant war, bin ich begeistert und kann das Buch absolut weiterempfehlen!

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  • Wenn dir die Luft wegbleibt

    Rußatem
    Rabentochter

    Rabentochter

    17. February 2017 um 16:41

    Sie leben unter einer großen Kuppel – wenn sie können. Sie atme nur gefilterte Luft – wenn sie können. Denn ein privilegiertes Leben unter der Kuppel Jaikongs ist nur denjenigen gestattet, die in ihren Schulabschlussprüfungen hervorragende Leistungen erzielt haben. Wessen Noten nicht gut genug sind, der muss raus aus der Kuppel und in den Industrieringen leben, wo die Luft fast nur aus Dreck besteht und die Lebenserwartung dramatisch schrumpft. Kalana ist eine derjenigen, die es trifft, sie muss in den dritten Ring und hoffen, dass sie sich durch Fleiß nach oben und damit zurück nach Jaikong arbeiten kann, um ihren Traum von einer großen Schauspielkarriere zu verwirklichen. Ihr bester Freund Quinn dagegen hat nur Vincoon, den Volkssport im Kopf und will Profispieler werden. Können Kalana und Quinn ihr Träume verwirklichen? Schafft Kalana es zurück nach Jaikong? Und werden die beiden Freunde sich wiedersehen? Hubert Wiest entwirft in seinem neuen Roman ein düsteres Weltbild. Die Luft ist verdreckt, die Gesellschaft wird von Egoismus angetrieben und am laufen gehalten wird alles von einer Präsidentin, die scheinbar nur das Wohl aller im Sinn hat. Luft- und Umweltverschmutzung, sowie Egoismus und Ellenbogengesellschaften sind gewiss nichts neues und damit ist Wiest – wieder einmal – gar nicht so weit von unserer eigenen Realität entfernt. Die Welt im Roman ist schlüssig aufgebaut. An manchen Stellen bleiben jedoch Fragen offen und Leerstellen unausgefüllt, sodass man sich seinen Teil als Leser denken muss/kann. Das ist wohl nicht für jeden was, aber ich finde gerade solche „offenen Stellen“ interessant und denke gern selbst weiter, wie sich die Fragen beantworten lassen. Die Handlung ist durchweg spannend und fesselnd, nimmt aber gegen Ende noch einmal zusätzlich an Fahrt auf. Auch die Figuren sind wieder sehr durchdacht, authentisch und sympathisch gestaltet. Die Idee rund um die erfundene Sportart Vincoon ist super und wird sehr anschaulich erklärt. Generell sprüht der Roman wieder einmal vor kreativen Ideen, von denen man sich überraschen und bezaubern lassen kann. Zum Ende will ich nur kurz los werden, dass auch dieses recht offen gestaltet ist, sich die größten Fragen aber klären und es einen harmonischen Abschluss gibt, der zum gesamten Roman sehr gut passt, wie ich finde. Fazit: Das Buch ist in erster Linie lesenswert, weil es toll geschrieben und sehr spannend ist. Zudem regt es zum Nachdenken über unsere Gesellschaft und den Umgang mit Natur an.

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  • Ein rasanter Endzeit-Thriller, der mitreißt und interessante Charaktere liefert

    Rußatem
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    17. February 2017 um 14:36

    Zum Inhalt: Nur die Kuppel schützt Jaikong vor dem unerträglichen Smog. Draußen ist jeder Atemzug eine Qual. Wer sich nicht anpasst, wird in die Industrieringe verbannt. Die 17-jährige Kalana wollte doch nur Schauspielerin werden, aber sie wird in die Industrieringe geschickt – für immer von Quinn getrennt. Quinn war ihr bester Freund und eigentlich ein bisschen mehr, aber sagen konnte sie es ihm nie. Jetzt steht Kalana auf der anderen Seite der Kuppel. Sie kämpft gegen die Ungerechtigkeit des Systems. Und Quinn gehört zu ihren Gegnern. Eine atemlose Suche nach Freiheit! Meine Meinung: Eine erschreckende Welt, die der Autor Hubert Wiest hier ins Buch zeichnet. Rußpartikel, Abgase aus Fabriken und eine solche schlechte Luft, dass man innerhalb weniger Jahre stirbt. Nur die Menschen, die privlegiert sind, dürfen sauber gefilterte Luft atmen. Der Rest der Gesellschaft, der in der Schule geringere Leistungen bringt, wird schon im Jugendlichen-Alter in die Industrieringe und somit in die verseuchte Luft verbannt - ohne wirklich eine Möglichkeit der Rückkehr (auch wenn dies suggeriert wird). Aber alle Einwohner Jaikongs leben in Angst, bei den geringsten Verstößen gegen Regeln oder Vorgaben der Führung (und damit meine ich alle Hierarchiestufen) ebenfalls in die Industrieringe "abgeschoben" zu werden. Somit herrscht ein Klima der Angst und Unterdrückung. Die Protagonistin Kalana ist sich sicher, gute Leistungen erbracht zu haben und in Jaikong bleiben zu dürfen - doch sie wird eines besseren belehrt. Sie wird dem 3. Industriering zugeordnet und muss dort lernen, dass stupide Arbeit und Gehorsam verbunden mit einem immer höheren Leistungsdruck zu einem Gefühl der Abstumpfung führt. Erreichst man seine Leistung nicht, wird man verbannt. Und auch hier gilt das Recht des Stärkeren und das in dem Fall (wieder einmal) der Vorgesetzte. Freundschaften sind das eine, aber wenn man auf verschiedenen Seiten steht, entwickelt man zwangsläufig unterschiedliche Ansichten auf die Dinge, so dass sogar Freundschaften daran zerbrechen können - wäre da nicht das Gewissen, dass jedem von uns und natürlich auch den Protagonisten gegeben wurde. Quinn und Eno, zwei Freunde aus Schulzeiten entwickeln sich gänzlich anders als Kalana und doch bleiben sie Freunde (auch wenn dies nicht immer so scheint). Kalana und Quinn machen sogar im Laufe der Geschichte die gleichen Erfahrungen mit der Führung und dem Leben in den Industrieringen. Ein gut und flüssig zu lesendes Buch, welches die Korruption und blinden Gehorsam der Gesellschaft anprangert. Das Buch spielt immer mit dem Gedanken an den baldigen Tod durch die verpestete Atemluft. Die eine oder andere Situation erscheint mir zwar ein wenig arg an den Haaren herbeigezogen und etwas übertrieben, aber dafür ist Literatur ja da. Das Tempo des Buches ist ziemlich hoch und man hat das Gefühlt, dass nur 1-2 Wochen in der Handlung vergehen. Tatsächlich vergeht weitaus mehr Zeit und das ist es, was mir zu wenig herausgearbeitet ist. Es geht nicht Schlag auf Schlag, sondern im Hintergrund werden Fäden geknüpft, Vorhaben geplant und umgesetzt und das erfordert ein vielfaches der Zeit. Fazit: Ein rasanter Endzeit-Thriller, der mitreißt und interessante Charaktere liefert. Das Tempo war mir etwas zu hoch und hat mich an mancher Stelle etwas perplex zurück gelassen. Trotzdem ist das Szenario auf jeden Fall einen Blick wert. Ich vergebe 3,5 von 5 möglichen Sternen.Ein rasanter Endzeit-Thriller, der mitreißt und interessante Charaktere liefert

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  • Tolle Dystopie

    Rußatem
    Fabella

    Fabella

    17. February 2017 um 05:29

    Inhalt: Wenn Du in Jaikong lebst, hast Du es geschafft. Doch der Platz unter der großen Kuppel ist begrenzt und schon das kleinste Vergehen oder Versagen, hat eine Abschiebung in einen der äußeren Ringe zur  Folge .. und je weiter außen Du in diesen Ringen bist, desto kürzer ist Deine Lebenserwartung, denn die Luft wird dort immer schlechter. Kalana ist überzeugt, es nach ihrem Abschluss zu schaffen, in Jaikong zu bleiben. Doch schnell wird sie eines Besseren belehrt und sieht sich erst im dritten, dann sogar im fünften Ring. Und der Junge, dem ihr Herz gehört scheint auf einmal zu ihren Feinden zu gehören. Kalanas einziges Ziel ist es, wieder nach Jaikong zu kommen. Doch nach und nach wird ihr klar, dass das, was die Regierung ihr ein Leben lang eintrichterte, vielleicht gar nicht richtig ist. Und sie lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein. Meine Meinung: Das war mal wieder eine wirklich toll zu lesende Dystopie. Mit neuen Ideen und dennoch den typischen Eigenschaften, die eine gute Dystopie ausmachen. Abgrenzung, Bestrafungen gegen Systemverhalten, blinder Gehorsam für die Obrigkeit der Versuch, sich dagegen aufzulehnen. Alles verpackt mit  vielen kleinen Details, die eine Geschichte zu etwas besonderem werden lassen. Was mir sehr gut gefiel, war der besondere Sport, den sich der Autor hier überlegt hat. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn sich jemand etwas ausdenkt, was real wirkt, und dennoch gleichzeitig so abwegig, dass es einen in den Bann zieht. Ähnlich wie seinerzeit das allen bekannte Quidditsch lernt man hier ein neues Spiel, was für mich ebenso faszinierend war ... es wäre toll, dieses auch in einem Film umgesetzt richtig zu erleben. Was mir aber auch sehr gut gefiel, waren so Kleinigkeiten, wie ein Spielzeugroboter, der Kalanas Begleiter wird und der mich persönlich ständig an Lomoco denken ließ ... ein anderes Buch des Autors. Und bei dessen Nennung im Buch ich tatsächlich immer lächeln musste. Auch in diesem Buch vermittelt der Autor - wie in eigentlich allen seinen Büchern - auch eine wichtige Botschaft. In diesem Buch heißt sie sicherlich: Man sollte nicht immer alles glauben, nur weil alle es erzählen ... zumindest war dies meine Interpretation davon. Sicherlich beinhaltet es noch so viel mehr, doch das sollte man lieber selbst erleben. Das Buch ist in sich geschlossen und dennoch bin ich der Meinung, hier ist definitiv noch Platz für mehr und ich bin gespannt, ob es irgendwann eine Fortsetzung geben wird. Fazit: Eine tolle Dystopie, die den Wunsch nach einer Fortsetzung weckt, auch wenn das Buch in sich geschlossen ist. Neben den so wichtigen Aspekten, die eine gute Dystopie ausmacht gibt es auch hier wieder eine Botschaft, die der Autor vermittelt. Das gefällt mir so gut an seinen Büchern!

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    • 2
  • Lesefutter für Zwisxhendurch

    Rußatem
    Jezebelle

    Jezebelle

    16. February 2017 um 22:28

    Als erwachsener Mensch möchte man gerne Kindern und Jugendlichen etwas auf den Weg geben. Dajeder aus eigener Erfahrung weiß, dass Gebote, Verbote und gute Ratschläge eben schnell in ein Ohr hinein- und zum anderen wieder herausflutschen, bedarf es anderer Mittel und Wege. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Umwelt! Welchen jungen Menschen kann man damit wirklich hinter dem Rechner vorblocken? Das vorliegende Buch versucht es mit einer spannungsgeladenen Geschichte über eine Stadt, die sich mit Hilfe einer Kuppel von einer luftverpesteten Umgebung abgrenzt. Um diese Stadt herum wird in Industrieringen alles, was nützlich, aber eben auch unnütz ist, produziert. Junge Menschen müssen mit ihren guten Leistungen und ihrem regierungskonformen Verhalten dafür sorgen, dass sie in der Stadt Jaikong bleiben dürfen. Ansonsten werden sie den Außenringen zugeteilt. Je weiter ein Ring von der Kuppel entfernt ist, desto schlechter sind dort die Lebens- und Arbeitsbedingungen. Soweit der ablöst der Geschichte, der laut Aussage des Autors bei ihm immer als Erstes feststeht. Dann agieren die Figuren in diesem Plot. Der Leser erlebt durch zwei Protagonisten unterschiedliche Aspekte dieser Gesellschaft und setzt sich so mit Themen wie Leistungsgesellschaft, Überwachungsgesellschaft, inszenierte Medienwelt und dem Wirken des Einzelnen in ungeliebten Systemen auseinander. Sprachlich wird das durch zwei unterschiedliche Erzählperspektiven gut umgesetzt. Unsere zwei Protagonisten agieren wie junge Menschen. Sie durchblicken nicht alles und entwickeln sich erst. Unter diesem Gesichtspunkt wird der erfahrene, mitdenkende Lesende Nachsicht mit nicht wenigen Ungereimtheiten in der Logik der Geschichte konfrontiert, die den Eindruck entstehen lassen, als wäre hier auf ein Roman mit der heißen Nadel gestrickt worden. Aus meiner Sicht haben andere Bücher wie etwa "Die Tribute von Panem", "Gone" oder "Die Wand" diese Themen logischer berührt ohne an Gefühl oder Spannung einzubüßen. Da heißt es ab und zu, die Zähne zusammen zu beißen. Wer Spannung und viele Wendungen in der Handlung mag, wird das Buch in sein Herz schließen. Wenn er dann über das Buch hinaus und eventuell angeregt durch das nicht so eindeutige Ende noch ein wenig länger über die Thematiken nachgrübelt und sich trotzdem noch gut unterhalten gefühlt hat (wozu die ein oder anderen schönen sprachlichen Bilder beigetragen haben könnten), ist ein Zweck dieses Buches aufs Beste erfüllt.

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  • Ein spanendes Buch mit einem ernsten Thema

    Rußatem
    HanniinnaH

    HanniinnaH

    12. February 2017 um 15:23

    Inhalt: 2048 um sich vor dem Smog der draußen um Jaikong herrscht zu schützen wurde eine Kuppel erbaut in der nur eine bestimmte Anzahl an Menschen leben können die dort klare Luft haben. Der Schulabschluss entscheidet wer bleiben darf und wer in die Insustrieringe raus muss in denen je nach Ring abwärts immer schlechtere Luft ist und die Lebensqualität herrscht. Kalana, Quinn und Eno sind beste Freunde. Eno darf in Jaikong bleiben, Kalana und Quinn müssen in den 3. Industriering doch durch mysteriöse Umstände darf Quinn doch bleiben und zu den Aeronauten gehen. Nun ist Kalana gezwungen auch noch Quinn zu verlassen, den sie schon seit langen heimlich liebt. Doch nun kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Phunks und den Aeronauten und Quinn ist einer von ihnen. Kalana beginnt langsam an dem System zu zweifeln und auch merkt, dass was sie immer gedacht hat doch nie gestimmt hat. Meine Meinung: Ich habe schon von dem Autor "Die Schattensurfer" gelesen und war gespannt auf diese Geschichte. Der Schreibstil hat mir wie schon in dem anderen Buch super gefallen, da er sich wie immer sehr leicht und locker lesen lässt, sodass die Seiten nur so davon fliegen. In diesem Buch wird eine ernste Thematik über Luftverschmutzung und Demokratie behandelt was mir super finde, denn über so etwas sollt man sich selber Gedanken machen. Das Buch ist aus der Sicht von Kalana und Quinn in der Ich-Perspektive geschrieben was meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Das Cover finde ich sehr schön gemacht, da es den Smog zeigt der draußen herrscht und auch gut zu der Geschichte passt. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, da es leider sehr offen und kurz gehalten ist. Fazit: Ein gelungenes Buch was ich auf jeden Fall sehr empfehlen kann. 

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  • atemberaubend spannend

    Rußatem
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    10. February 2017 um 09:27

    2048 Die Luftverschmutzung ist so groß, daß die Menschheit nur unter der großen klimatisierten und mit Luftfilteranlagen betriebenen Kuppeln in Jaikong leben können. Außerhalb der Kuppel ist die Welt so dreckig, daß es einem die Atemwege verklebt. Je weiter man sich von der Luftfilterkuppel entfernt, desto rußiger wird die Luft. Das Problem ist: nicht alle Menschen finden Platz unter der Kuppel. Für 90 Mio. Menschen reicht die Luft unter der Kuppel nicht, daher müssen mindesten 30 Mio. Menschen draußen in den 5 Industrieringen leben. Mit jedem Industriering sinkt die Lebenserwartung um weitere 5 Jahre. Im 5. Industriering beträgt sie nur 10 Jahre ab der Deportierung in diesen. Denn Kinder dürfen alle in Jaikong unter dessen strahlend hellgrauen Himmel aufwachsen. Alle haben angeblich die gleichen Chancen, aber nach dem Schulabschluß dürfen nur die Besten bleiben. Die „Versager“ werden in die Industrieringe deportiert. Die Höchststrafe ist der 5. Industriering, in dem man für eine lausige Unterkunft und schimmeliges Brot Luftfilter reinigt. Aber irgendwie bedeutet der 5. Industriering auch Freiheit, denn schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden? Doch als die 3 Freunde seit Kindheitstagen, Kalana, Quinn und Eno ihren Schulabschluss feiern, gehen sie davon aus, daß sie weiterhin wie Musketiere zusammenbleiben können. Kalana als Schauspielschülerin, Quinn als Vincoonstar und Eno als erfolgreicher Wissenschaftler. Doch es kommt ganz anders, Kalana wird in den 3 Industriering versetzt und Quinn darf nur auf Probe in Jaikong bleiben. Doch lassen sich so ungerechte Zustände auf Dauer aufrecht erhalten? Tja, ich mußte schon bei dem Cover an die Bilder aus Peking denken. Bei den Olympischen Spielen wurden die Fabriken still gelegt, um die Luftqualität zu verbessern und dennoch war nichts als schwefelgelber Nebel zu sehen und kein Mensch ohne Atemschutz auf der Straße. Diese Bilder haben auch den Autor inspiriert, daher wohl auch der asiatisch klingende Name der Metropole. Auch an die sozialistischen Staaten erinnert mich die Propaganda von Präsidentin Paal, deren Großvater als Visionär die Kuppel hat errichten lassen (auch seine Uniform erinnert an Mao). Tja, diese Regime konnten jedoch nicht ewig so weitermachen. Die Leidensfähigkeit der Massen ist doch begrenzt, wenn man erst mal hinter die Propaganda schaut. Denn irgendwann beginnen Kalana, Quinn und Eno ihre Umwelt zu hinterfragen. Als erstes Eno, der bei seinen Forschungen auf Ungereimtheiten bei den Luftwerten in den Industrieringen stößt. Als Kalana in den 5. deportiert wird öffnet ihr eine Vertrauensperson die Augen, obwohl sie sie gerne weiter verschlossen hielte und bei Quinn ist es wohl die uneingestandene Liebe zu Kalana und sein schlechtes Gewissen. Diese Entwicklungen mit einer Prise 3. Musketiere und Romeo und Julia sind sehr spannend. Die Atmosphäre ist unheimlich dicht (mindestens so dicht wie der Rußnebel in den Industrieringen) und dennoch wird sie immer wieder aufgelockert, z.B. durch die Beschreibung der idyllischen „Natur“ in Jaikong, aus saftigen Kunstrasenteppichen. Doch stimmt es auch nachdenklich, daß es schon 2048 keine Bäume mehr geben soll. Wir können nun nicht die Welt komplett ändern, aber mal öfters auf Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, wenn es zu Fuß zu weit ist, kann jeder. Ich bin sehr froh der derzeit hellgrauen Himmel als unangenehm zu empfinden, nachdem wir doch diese Woche schon Sonnenschein mit himmelblau genießen können. Nach diesem bedrückenden Zukunftsszenario genieße ich den sich ankündigenden Frühling umso mehr. Die Beschreibung der Charaktere und die Spannung die sie erzeugen, fand ich super. Weniger super fand ich die Beschreibung der Vincoon-Partien, von denen man einige für meinen Geschmack deutlich hätte kürzen können (meine Harry Potter sind zuletzt rund 200 Seiten kürzer gewesen, weil ich die Quidditch-Spiele ausgelassen habe, aber viele finden sie ja spannend, ich bin nur kein Sportgucker, wenn schon selbst machen). Neben den Vincoon-Spielen störten mich einige Ungereimtheiten. Wenn es man in den Industrieringen kein Einkommen gibt, wie finanziert sich dann der Schwarzmarkt? Die Kapitel sind teilweise aus der Ich-Perspektive von Kalana oder in der dritten Person geschrieben worden, was mir aber nicht sofort auffiel, weil der Perspektivwechsel sich nicht aufdrängte. Allerdings sind mir die Nebenfiguren Eno, Kalana’s immer optimistische und aus sicher heraus strahlende Freundin Gloria, sowie die besonnene Schauspiellehrerin Frau Alenkova mehr ans Herz gewachsen als Kalana und Quinn. Dennoch gefiel mir das leicht romantische Ende gut, leicht romantisch da es nicht in erster Linie ein Liebesroman ist. Der Autor lebt mit seiner Familie in Australien und veröffentlicht von dort aus seine Kinder und Jugendbücher, die ist sehr empfehlen kann, im Eigenverlag Lomoco. Diese sind stets sehr einfallsreich und ungewöhnlich und im Falle von Dennis und Guntram und Monstärker auch mit vielen für mich unvorhersehbaren und dennoch völlig schlüssigen Wendungen. Da ich das Buch jedoch super spannend und mitreißend fand, gebe ich diesem Buch dennoch 4 von 5 Sternen und wie gesagt, Quidditch hat viele Fans, Vincoon wird es sicher auch bekommen. Nur so unter, es war bislang das spannendste Buch dieses Jahr und ich habe schon Thriller und Krimis dieses Jahr gelesen.

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    • 4
  • Ein spannender Jugendroman, nicht nur für Jugendliche

    Rußatem
    mistellor

    mistellor

    10. February 2017 um 01:41

    Der Roman "Rußatem" von Hubert Wiest ist der zweite Roman, den ich von Hubert Wiest gelesen habe. Schon der erste Roman "Schattensurfer" hat mich begeistert. Auch dieser Roman ist wieder eine Dystopie. In einer (hoffentlich) fernen Zukunft leben die Menschen unter einer Kuppel und bekommen gereinigte Luft zum Atmen. Vor der Kuppel gibt es sogenannte Industrieringe, aufgeteilt sind sie in 5 weit auseinderliegende Standorten. Im fünfte Ring beträgt der Anteil der gefilterten Atemluft nur noch 15%. Das bedeutet, dass die Menschen nur sehr schlecht atmen können und früh sterben müssen. Natürlich leben unter der Kuppel nur die "guten" Menschen, in den Industrieringen nur die, die politisch unangenehm aufgefallen sind oder sonst etwas angestellt haben. Oft wissen die Menschen dort nicht einmal, warum sie in die Industrieringe verbannt wurden. Der Roman ist wieder wunderbar geschrieben. Die Hauptprotagonisten Kalana und Quinn, aber auch viele Nebenfiguren sind einfach sehr gut gezeichnet, man freut, aber man leidet auch intensiv mit ihnen. Man kann nicht immer ihr Verhalten oder Reaktionen nachvollziehen, aber das macht auch den Charme des Romans aus, denn hier sind Handlung und Personen niemals nach Schema F oder Schema 08/15. Der Plot ist sehr spannend und lässt einen nicht mehr los. Man muss einfach weiterlesen, da die Handlung auch so viele Wendungen hat, auf die man als Leser niemals vorbereitet ist. Was ich an diesem Buch sehr mochte, ist, dass man das Buch nicht weglegen kann, sondern, dass man noch sehr viel darüber nachdenken muss. Es bietet viel Stoff für Gesprächsanlässe. In meiner Familie wird oft beim gemeinsamen Essen über Bücher gesprochen. Dieses Buch führte zu heftigen Diskussionen.  Ich denke, wenn ein Buch das auslösen kann, dann ist es einfach ein gutes Buch. Deswegen bin ich auch froh, dass das Buch nicht in einem klassischen Happy End endet, aber Hoffnung gibt. Dieses Buch erhält von mir 5 Sterne und ich bedanke mich bei Hubert Wiest für ein unterhaltsames und nachdenkenswertes Lesevergnügen.

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    • 2
  • Spannende Dystopie

    Rußatem
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    07. February 2017 um 09:55

    Inhalt: 2048: Um sich vor dem dichten Smog zu schützen wurde, eine gewaltige Kuppel erbaut. Wer hier leben darf bekommt saubere Luft. Aber diese reicht nicht für alle. Und so erfährt man gleich nach dem Schulabschluss ob man hier bleiben kann, oder die sichere Kuppel verlassen muss und in eine der Industrieringe verwiesen wird. Hierbei gilt, umso weiter der Ring von der Kuppel entfernt ist, umso schlechter ist die Luft und damit die Gesundheit der Leute. Als die 17-jährige Kalana in den 3. Ring soll, bricht für sie eine Welt zusammen. Denn sie fürchtet nicht nur um ihre Gesundheit, sondern wird auch gezwungen Quinn zu verlassen, in den sie seit ihrer Kindheit heimlich verliebt ist. Bald aber kommt sie einer großen Intrige auf die Spur und muss gegen die Soldaten der Präsidentin, den sogenannten Aeronauten kämpfen. Und ausgerechnet Quinn ist einer von ihnen. Meinung: Auch heute gibt es in einigen Teilen der Welt bereits eine hohe Luftverschmutzung. Gerade deswegen kommt einem die Grundidee dieser Dystopie gar nicht so fremd und vor allem nicht so fern vor. Vieles erscheint hier bekannt und doch ganz anders. Aber es ist wohl gerade das, was eine gute Dystopie ausmacht. Und „Rußatem“ ist definitiv eine gute Dystopie. Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Kalana, deren großer Wunsch es ist, Schauspielerin zu werden. Da ihre übrigen Noten allerdings eher schlecht sind, wird sie in die äußeren Ringe verbannt. Kalana hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Sie ist eigentlich ein sehr friedliebender Mensch und wünscht sich nur ein sicheres Zuhause und gute Luft zum Atmen. Gerade letzteres wird aber im 3. Ring schnell unerreichbar für sie. Kalana macht im Laufe des Buches eine Wandlung durch und wird von Seite zu Seite erwachsener und mutiger. Auch aus Quinns Sicht wird viel erzählt. Am Anfang wirkt er ein bisschen egoistisch, aber man merkt schnell, dass er viel an Kalana denkt und bald ist er mir richtig sympathisch geworden. Auch die Nebencharaktere, vor allem Quinns Mitschüler Kirk und Kalanas Freud Eno konnten mich überzeugen. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und ich habe die ganze Zeit mit den Figuren mitgefiebert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft, so dass ich mir dieses trostlose Szenario, das teilweise in dem Buch herrscht, gut vorstellen konnte. Alles in allem fand ich das Buch sehr gut und es konnte mich vollkommen überzeugen. Eben eine sehr spannende Dystopie. Fazit: Spannende Dystopie mit sympathischen Charakteren und einer düsteren Zukunftsversion, die gar nicht so weit hergeholt klingt.

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  • Luftverschmutzung und die Macht der Mächtigen

    Rußatem
    Wuschelchen99

    Wuschelchen99

    06. February 2017 um 14:58

    Die Bewohner Jaikongs leben unter einer Kuppel, die sie vor der extrem verschmutzten Luft in den Jaikong umgebenden Industrieringen schützt. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, dauerhaft unter der schützenden Kuppel zu leben. Der Schulabschluss entscheidet darüber, wo das weitere Leben stattfindet. Kalana, Quinn und Eno als sehr gute Freunde hoffen alle, auf der Abschlussfeier die Nachricht zu erhalten, in Jaikong leben zu dürfen. Doch nur Eno gelingt dies. Kalana und Quinn müssen wegen ihres schlechten Schulabschlusses in den dritten Industriering. Durch mysteriöse Umstände gelangt Quinn doch noch zu den Aeronauten in Jaikong. Kalana ist also die einzige der Freunde, die in der extrem dreckigen Luft leben muss. Sie ist verstört, findet neue Weggefährten, vergisst nie ihre Freunde, vor allem Quinn und beginnt am System zu zweifeln. Wer gehört nun wirklich zu den Guten und wer zu Bösen? Hubert Wiest hat mit „Rußatem“ ein dystopisches Abenteuer für junge Leser ab 14 Jahren, aber durchaus auch für Erwachsene geschrieben. In der Welt von Jaikong, die im Jahr 2048 spielt, also in gar nicht allzu weit entfernter Zukunft, dreht sich alles um das Thema Luft und deren Verschmutzung. Nur Privilegierte haben die Möglichkeit, dauerhaft gute Luft zu atmen. Dieses Szenario erinnert schon heute an die Bilder aus diversen Großstädten auf unserer Erde, die mit extremem Smog zu kämpfen haben. Möge die Welt von Jaikong niemals für uns Wahrheit werden… Die Geschichte von Kalana, ihrer nicht ausgesprochenen Liebe zu Quinn, alte und neue Freundschaften, Wünsche und Träume von Jugendlichen, Manipulationen durch Mächtige, all das verpackt der Autor unheimlich spannend und gut durchdacht. Ein hohes Lesetempo ist vorprogammiert. Die komplexe Story, abwechselnd erzählt aus Sicht von Kalana bzw. Quinn, ist gut nachvollziehbar. Vor allem hat mich das Vincoon-Spiel fasziniert. Hut ab, sich mal einfach eine rasante Sportart auszudenken, die auch noch durch allerhand Technik geprägt ist, das ist schon großes Kino. Kurz vor dem eigentlichen Ende kam ich allerdings leicht ins Grübeln, weil ich über eine kleine Unstimmigkeit in der Story stolperte und mir etwas an Information fehlte. Das ist allerdings sicher mein persönliches Problem, nicht jeder Leser wird sich daran stören oder vielleicht wird es nicht einmal auffallen. Der Gerechtigkeit anderen Büchern gegenüber muss ich dies aber als winzigen Abzug in meiner Bewertung aufnehmen. Trotzdem gebe ich gern eine Leseempfehlung für dieses Buch, denn ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Herbert Wiest bleibt weiterhin einer meiner und meiner Jungs Lieblingsautoren.

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