Hubert Zapf

 4.4 Sterne bei 8 Bewertungen

Alle Bücher von Hubert Zapf

Amerikanische Literaturgeschichte

Amerikanische Literaturgeschichte

 (8)
Erschienen am 21.09.2010
Das Drama in der abstrakten Gesellschaft

Das Drama in der abstrakten Gesellschaft

 (0)
Erschienen am 01.05.1998

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Rezension zu "Amerikanische Literaturgeschichte" von Hubert Zapf

Rezension zu "Amerikanische Literaturgeschichte" von Hubert Zapf
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

Das hier nun schon in der dritten, wieder völlig auf den neuesten Stand gebrachten Auflage, erscheinende, vom dem Literaturwissenschaftler Hubert Zapf herausgegebene Buch kann mit Fug und Recht als das Standardwerk der amerikanischen Literaturgeschichte bezeichnet werden.

Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, gibt es doch einen fundierten Überblick über die Geschichte der amerikanischen Literatur von den Anfängen bis in die jüngste Gegenwart. Durch die Mitarbeit führender Literaturwissenschaftler hat es Hubert Zapf nach der ersten Auflage 1996 und der zweiten 2004 auch in der hier vorliegenden neuen Auflage geschafft, übersichtlich nach Epochen geordnet, neue Erkenntnisse einzuarbeiten und auch literarische Werke und Genres, die 1996 etwa noch nicht bekannt waren, einzuarbeiten, etwa den immer stärker werdenden Bereich der feministischen Literatur.

Für alle, die professionell mit Literatur arbeiten, für Literaturwissenschaftler, Kritiker und Kulturschaffende ist dieses Werk eine unverzichtbare und immer wieder erschöpfende Quelle.

Neu in der dritten Auflage ist ein Webcode auf der vorderen Umschlagseite, mit dem der Besitzer des Buches wichtige und weitere Unterlagen zum Buch downloaden kann.

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Rezension zu "Amerikanische Literaturgeschichte" von Hubert Zapf

Rezension zu "Amerikanische Literaturgeschichte" von Hubert Zapf
michael_lehmann-papevor 8 Jahren

Standardwerk zum Überblick

Mittlerweile bereits in 3. Auflage erschienen, hat sich das von Hubert Zapf herausgegebene Buch zu einem echten Standardwerk der amerikanischen Literaturgeschichte entwickelt.

Lückenlos vollziehen die Autoren, von den Anfängen der frühen Kolonien an bis in die Gegenwart hinein, Strömungen, Entfaltungen und Erläuterungen zu den Autoren, die weder in der gegeben Breite noch der notwendigen Vertiefungen zu wünschen übrig lassen.

Von besonderer Güte ist zudem, dass auch so gut wie unbekannte Seiten amerikanischer Literatur gewürdigt werden. Gerade die knappe Einlassung zur indianischen Literatur mit ihren Liedern und Mythen, aber auch die Einlassungen zur multikulturellen Literaturlandschaft der jüngeren und jüngsten Geschichte (afro-amerikanische, jüdisch-amerikanische Literatur, Chicanoliteratur und asiatisch-amerikanische Literatur) bieten einen profunden Einruck von der Vielschichtigkeit literarischen Schaffens in diesem Kulturkonglomerat Amerika.

Hinzu tritt ebenfalls die Bearbeitung feministischer Literatur. Das feministische Denken kommt ebenso wenig zu kurz, wie die Erwähnungen und Erarbeitungen der frühen Frauenliteratur an der Wende zum 20. Jahrhundert hin

Aufgeschlüsselt nach Epochen (Frühe Republik, Romantik und „American Renaissance“, Realismus und Vormoderne, amerikanische Moderne, Postmoderne und Gegenwart) entsteht in jedem Kapitel ein umfassender, kenntnisreicher und detaillierter Blick auf das jeweilige Thema, angereichert mit einer Vielzahl von weiterführenden Literaturhinweisen. Eine hervorragende Arbeitshilfe ist (und das wird auch dringend benötigt), das ausführliche Personen und Werkregister des Anhangs.

Betrachtungen der Entwicklung amerikanischer Literaturkritik und Literaturwissenschaft, schließen das Buch ab. Gute 60 Seiten, die bis in die allerjüngsten Entwicklungen hinein Impulse des amerikanischen Literaturlebens aufnehmen.

Sprachlich eingängig und jederzeit verständlich, umfassend informativ ohne sich langatmig in Einzelheiten zu verzetteln bietet das Buch eine gute Arbeitshilfe für das wissenschaftliche Arbeiten am Thema, den schulischen Einsatz, aber auch eine informative Handreichung für den interessierten Laien. Durch die Aufarbeitung der einzelnen Themenfelder, Werke und Personen als in sich abgeschlossene Betrachtungen, die dennoch erkennbar die Entwicklungsrichtungen geschichtlich und in die jeweilige Zukunft hin aufnehmen, ist es ein leichtes, spezielle Interessen nach zu lesen und im jeweiligen Zusammenhang einordnen und verstehen zu können.

Kein Buch für die Lektüre zwischendurch und ob der Detaildichte auch nicht für jedermann einfach nach zu vollziehen, dem eigentlichen Ziel der Darstellung aber entspricht das Buch vollständig und ist zum Thema amerikanische Literatur nur zu empfehlen.

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