Hubert vom Venn

 3.6 Sterne bei 15 Bewertungen

Lebenslauf von Hubert vom Venn

»Hubert vom Venn: Journalist, Schriftsteller, Kabarettist, Hörfunk-Moderator, Drehbuchautor und Theater-Intendant – Tausendsassa. Hubert vom Venn aus Roetgen ist nicht nur ein Mann mit Köpfchen sondern auch mit Humor. Für seine journalistische Tätigkeit wurde das Eifler Urgestein mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Journalistenverbandes ausgezeichnet. Gleichzeitig brachte er die halbe Fernseh-Republik als Gag-Schreiber für »Hurra Deutschland«, »Tutti Frutti« und »RTL Samstag Nacht« zum Lachen. Mittlerweile berentet unterstützt der Fahrer eines London-Taxis sozial Benachteiligte in seiner Heimatregion Eifel und liest regelmäßig in einem Kinderkrankenhaus Märchen vor.«

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Schlemmen am Eifelsteig

Neu erschienen am 29.09.2020 als Taschenbuch bei Rhein-Mosel-Verlag.

Alle Bücher von Hubert vom Venn

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Cover des Buches Gelogen wie gedruckt (ISBN: 9783898017893)

Gelogen wie gedruckt

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Erschienen am 08.05.2011
Cover des Buches Die Rosenzüchter von Maria Laach (ISBN: 9783898010641)

Die Rosenzüchter von Maria Laach

 (3)
Erschienen am 11.09.2013
Cover des Buches Alles für die Katz (ISBN: B0051VTZMC)

Alles für die Katz

 (2)
Erschienen am 19.05.2011
Cover des Buches Wer stirbt schon gern in Düsseldorf? (ISBN: 9783898017862)

Wer stirbt schon gern in Düsseldorf?

 (1)
Erschienen am 13.05.2011
Cover des Buches Den letzten beissen die WerWölfe (ISBN: 9783898010498)

Den letzten beissen die WerWölfe

 (1)
Erschienen am 23.09.2010
Cover des Buches 2000 Jahre Eifel (ISBN: 9783898010931)

2000 Jahre Eifel

 (1)
Erschienen am 23.08.2017
Cover des Buches Väter unser ... (ISBN: 9783898017947)

Väter unser ...

 (1)
Erschienen am 04.05.2011

Neue Rezensionen zu Hubert vom Venn

Neu

Rezension zu "Kaisermord" von Hubert vom Venn

Ein toller Krimi aus Aachen.
Wedmavor 2 Jahren

Diesen Krimi habe ich echt genossen. Obwohl aus dem Jahr 2000, hört er sich sehr aktuell an.

Klappentext beschreibt den Fall ganz gut: „Kaiser Karl ist nicht mehr als eine Erfindung der Geschichtsschreibung. Das jedenfalls behauptet ein Historiker - und löst einen Aufschrei in Aachen aus. Bald danach kommt der Wissenschaftler als Gast-Referent ins Kármán-Auditorium. Womit keiner gerechnet hat: es fallen tödliche Schüsse. Gemeinsam suchen ein Kripo-Beamter und eine Journalistin den Mörder und während sie den ersten Spuren folgen kommt es in der Nähe der Burg Seffent zu einem weiteren Mord, der eine unerwartete Wendung mit sich bringt. Wer steckt tatsächlichen hinter diesen Taten?“

Der Autor ist Kabarettist und Schriftsteller. Das merkt man dem Krimi auch an. In einem humorig-ironischen Erzählstil verfasst, leuchtet diese Geschichte nicht nur das Alltagsgeschäft von provinziellen Journalisten, Polizisten und das des Oberbürgermeisters samt seinem Team durch. Auch die rechte Szene in der Aachener Kaserne spielt eine Rolle, denn um zu begreifen, wer den Historiker erschossen hat, graben die Journalisten auch in diesen Gefilden. Die Befunde sind derart, dass man nicht weiß, ob man da lachen oder weinen soll, v.a. vor dem Hintergrund, dass sich die Lage in der Hinsicht seit 2000, Erscheinungsjahr des Romans, wohl kaum gebessert hat.

Am schönsten war die Figur vom Kaiser Karl, der, warum auch immer, durch die Straßen von Aachen stolziert, sich mit den Studenten besäuft und lustige, aber nicht sinnfreie Reden schwingt. Alle halten ihn für einen aus der Anstalt Entlaufenen. Doch als auch er gewaltsam stirbt, geht es mit den Ermittlungen richtig los.

Da gibt es noch mehr Erzählstränge, die dann zu einem Ganzen zusammenkommen.

Fazit: Ein richtig guter Regio-Krimi aus Aachen. Schön gesellschaftskritisch, spannend, lustig, ich musste paar Mal auflachen, in einem reifen Schreibstil sehr gekonnt verfasst. Man kriegt gute Laune und ist bestens unterhalten. Bitte mehr davon.

Jörg Pintsch hat kongenial gelesen. In seiner Darbietung lebt das Ganze so richtig auf. Gern höre ich weitere Bücher mit seiner Beteiligung.


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Rezension zu "Christstollen sind doch auch schon da" von Hubert vom Venn

Dat war wohl nix...
Glineurvor 4 Jahren

Eigentlich haben mic­h Bücher von Hubert v­om Venn wiederholt en­ttäuscht, wenngleich ­es auch sehr gute Aus­nahmen wie "Väter uns­er", "Die Hand im Moo­r" oder "Alles für di­e Katz" gibt. Immhin ­hat der mittlerweile ­über 60 Jahre alte Re­gional-Promi über 20 ­Bücher veröffentlicht­. Und trotz einer gew­issen Skepsis, wollte­ ich dem neuen Werk e­ine Chance geben, als­ ich entschied "Chris­tstollen sind doch au­ch schon da: Das Buch­ für die besinnlichen­ Tage des Jahres" als­ digitale Version zu ­lesen. Das gute Nachr­icht ist: ich habe de­n Umsatz des Eifelkab­arettisten gesteigert­, aber die schlechte ­Nachricht bleibt, das­s dieses sonderbare B­üchlein sein Geld nic­ht wert war.

In einer vermeintlich­ witzigen und angebli­ch humorvollen Art un­d Weise versucht Hube­rt vom Venn, der eige­ntlich Franke heißt, ­einen besonderen Bezu­g zwischen Eifeler Me­nschen und Weihnachte­n zu "stricken". Dazu­ geht er auch recht u­ngehemmt ans Werk, je­des Klischee zum Them­a Weihnachten und übe­rfrühes Weihnachtsgeb­äck in Supermärkten a­uf's Korn zu nehmen. ­Nur scheint ihm selbs­t verborgen, dass jed­er dieser hinkenden W­itze einen derart lan­gen Bart hat, dass er­ überhaupt nicht merk­t, dass er der x-te S­paßvogel ist, der kra­mpfhaft versucht, an ­längst ausgelutschten­ Späßen noch eine Pri­se Witz zu drapieren.­ Zu diesem Stottern a­uf drei statt vier Zy­lindern eines Witzmot­ors fällt auch mir nu­r eine abgedroschene ­Phrase ein: "Witz, ko­mm' raus, du bist umz­ingelt!".

Soweit, so gut. Damit­ ist das größte Manko­ des schmalen Büchlei­ns bereits skizziert.­ Aber leider ist das ­nicht der einzige Uns­inn, den ich bei der ­Lektüre von "Christst­ollen sind doch auch ­schon da: Das Buch fü­r die besinnlichen Ta­ge des Jahres" entdec­ke, nein, der Herrn v­om Venn kann's auch n­icht lassen, überholt­e und arg verstaubte ­Klischees über den "E­ifeler an sich" hinte­r dem Ofen hervorzuho­len. Da frage ich mic­h, ob er eventuell ei­n Uralt-Manuskript um­ die Jahrhundertwende­ herauskramte. Wohlge­merkt, der Umstieg vo­m 18. ins 19. Jahrhun­dert. Nix Millenium u­nd Jahr 2000 !!! Lies­t man, wie Hubert vom­ Venn den Eifeler ums­chreibt, bleibt so ei­n Gefühl, als würde H­ein Blöd den Spongebo­b zum Tanze aufforder­n. Eine derart flache­ Definition des Eifel­ers selbst, seiner Le­bensart und seiner We­ltoffenheit , ist für­ mich eine absolute N­ovität. Es ist wirkli­ch schon peinlich, wi­e der Venn-Hubert die­ Eifeler Damenwelt ei­nfältig darstellt, da­ss sie erstmal eine s­pezielles Kleid und A­ccessoires im Modeges­chäft vor Ort einkauf­t, bevor sie sich übe­rhaupt in die Großsta­dt wagt. Damit meint ­der Autor beispielswe­ise das nahe Aachen, ­somit eher ein "Großs­tädtchen". Ihm schein­t aber nicht bekannt ­zu sein, dass der Eif­eler von heute sich s­chon seit Jahrzehnten­ Richtung Aachen und ­auch zurück bewegt. U­nd, auch nicht zu ver­achten, der Eifeler a­n sich, fällt nicht n­ur zu Weihnachten in ­Aachen ein. Das ist s­ogar ein Ganzjahresth­ema.

Der Autor baut auch s­eine Frau ein. Dialog­e von, zu und über We­ihnachten sind nicht ­zu unterschätzender T­eil des Büchleins. Mi­r ist allerdings nich­t ganz klar, ob die D­arstellung seiner "be­sseren Hälfte" letztl­ich fiktiv ist, oder ­aber das bilaterale M­iteinander real ist. ­Für mich bleibt, ob f­iktiv oder real festz­ustellen: gut, dass d­as nicht meine besser­e Hälfte ist. Anderse­its macht es ihr Pend­ant es ihr auch nicht­ leicht, wenn Eigensi­nn, nach meinem Gesch­mack schrullige Antwo­rten und recht "indiv­iduelle" Sichtweisen ­zutage kommen. Bei de­r Lektüre kommt dann ­irgendwann ein Moment­, wo der Leser versuc­ht ist, sich auf's Qu­erlesen zu verlegen, ­denn die Schoten, lau­en Witze, trägen Späß­e und mauen Gags täus­chen nicht darüber hi­nweg, dass sich die n­ächste Frage auftut: ­wer ist das Zielpubli­kum für Venn'sche Jok­es? Man bedenke, er t­ritt ja auch als Kaba­rettist in den Region­en der Eifel auf. Ost­belgien und die Vorei­fel sind gelegentlich­ auch Teil einer Tour­nee, wie ich mich eri­nnere. Teile des Buch­s, so wie ich es vers­tanden habe, sind ans­cheinend auch dem Büh­nenprogramm entnommen­. Dann bin ich letztl­ich beruhigt, dass ic­h mit 4,99 Euro noch ­halbwegs gut davon ge­kommen bin, denn zum ­Lachen gehe ich jeden­falls nicht in den Ke­ller und mit Sicherhe­it auch nicht zum Ven­n. Egal, wie ich das ­kleine Buch angehe ..­. ich kann nicht lach­en, und es ist nicht ­witzig. Vielleicht bi­n ich mit 52 Jahren n­och zu jung, um diese­m Versuch witzig zu s­ein, etwas abgewinnen­ zu können.

... mein F­azit im Eifelslang: "­dat war wohl nix!"

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Rezension zu "Die Rosenzüchter von Maria Laach" von Hubert vom Venn

Hubert vom Venn - Die Rosenzüchter von Maria Laach
Perlevor 5 Jahren

Klappentext:
Hubert vom Venn war nach minderjährig, als er bei einer Tageszeitung die Ausbildung zum Journalisten begann. Er arbeitete sieben Jahre als Redakteurt, ehe er über den Job eines Radio-Gagschreibers Kabarettist und später auch Theaterleiter wurde. Der Autor hat bisher 19 Romane, Krimis und Kurzgeschichten-Sammlungen über die Eifel geschrieben. Hubert vom Venn ist Gewerkschaftsvorsitzender der "Bezirksverein Aachener Presse" im "Deutschen HJournalisten Verband".

Der Alte starrte noch immer auf den Rhein, als sich dass Seniorenhandy meldete. Mühsam fand er einen Knopf: "Ja!" "Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme." "Thomas Morus", antwortete der Alte. "Die Wanderung hat ein Ende gefunden." "Und?", frage der Alte. "Der Funke glimmt auch unter der toten Asche?" "Nein", antwortete der Anrufer und verließ das Spiel mit den Zitaten: "Weit und breit kein Mensch". Der Alte war nicht zufrieden: "Man bläst so lange in die Asche, bis einem die Funken in die Augen stieben." "Wo man mit Feuerbränden wirft, da bläst der Teufel in die Asche."

Eigene Meinung:
Habe dieses Buch vor ca. 3 Wochen in Monschau im Öffentlichen Bücherschrank entdeckt und musste es unbedingt lesen. Das Cover gefällt mir und hörte vor Jahren schon von Hubert vom Venn.

Ich habe schon einige Eifel-Krimis gelesen und bin immer sehr begeistert, wenn ich Orte und Städte lese, die aus meiner Gegend sind, wo ich schon mal war, wie Roetgen, Monschau, Imgenbroich, Kalterherberg, Simmerath, Aachen, Altenahr, usw. Ich bin gerade in Bezug  dort in diese Gegend hinzuziehen. Deshalb passt es gerade, diesen Krimi, den 6. Fall von Nusselein vom Rhein-Mosel-Verlag Durchzublättern.

Ich habe gerade mal 2 Tage für diese 171 Seiten gebraucht. Man konnte es gut und schnell lesen, musste mal schmunzeln, es gab auch paar Seiten die mir weniger gefielen, aber es hat mir schon gefallen und werde mit Sicherheit mal wieder was von Hubert vom Venn in die Hand nehmen und mir seine Krimis reinziehen.

Es waren auch 2-3 Schreibfehler drin, na ja, die kommen fast in jedem Buch drin vor. Keiner ist perfekt. Ich bin selber Autorin und weiß wie es ist. 

Vergebe hierfür gerne liebgemeinte 3 Sterne.


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