Hubert

 3,6 Sterne bei 35 Bewertungen

Lebenslauf

Hubert (alias Hubert Boulard), geboren 1971 in Saint Renan, Frankreich, hat sich seit 2002 auf das Schreiben von Comics verlegt. Dabei wechselt er zwischen intelligenten Abenteuergeschichten wie “Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An” (mit Kerascoët) und der Behandlung aktueller Themen wie Magersucht in “Luft und Liebe” (mit Marie Caillou, deutsch bei Carlsen).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hubert

Cover des Buches Tenebrae. Band 1 (ISBN: 9783967923643)

Tenebrae. Band 1

(3)
Erschienen am 22.06.2022
Cover des Buches Luft und Liebe (ISBN: 9783551728968)

Luft und Liebe

(5)
Erschienen am 01.11.2012
Cover des Buches Fräulein-Rühr-Mich-Nicht-An (ISBN: 9783956400728)

Fräulein-Rühr-Mich-Nicht-An

(3)
Erschienen am 01.04.2016
Cover des Buches Schönheit (ISBN: 9783943143867)

Schönheit

(3)
Erschienen am 22.10.2013
Cover des Buches In der Haut eines Mannes (ISBN: 9783956403415)

In der Haut eines Mannes

(2)
Erschienen am 19.09.2022
Cover des Buches Petit (ISBN: 9783956400506)

Petit

(2)
Erschienen am 01.10.2015

Neue Rezensionen zu Hubert

Enttäuschendes Ende der Reihe

Mit dem Pompadour hat es Blanche sich nun komplett verkracht - Schuld ist sie selbst daran nicht, ihre Neider haben dafür gesorgt, dass der Besitzer des Bordells sie nun mit allen Mitteln sucht. Außerdem ist sie selbst immer noch dabei herauszufinden was es mit dem Verschwinden ihres Verlobten auf sich hat. Ihre Mutter kommt ihr dabei auch noch in die Quere..
An Handlungsraum mangelt es dem letzten Band der Reihe nicht. Leider etwas an dem Herz und dem Gefühl, den mir die ersten beiden Comics vermittelt haben: Diesen unterschwelligen Humor, das Augenzwinkern, dass trotz der ernsten Geschichte stets vorhanden war. In diesem Band verlor sich Blanche für mich vollkommen was zwar irgendwo aufgrund der fehlenden Unterstützung von allen Seiten auch nachvollziehbar ist, da sie jedoch stets als eine recht charmante Person protraitiert wurde verstehe ich nicht, wie sie auf einmal wirklich GAR keine Freunde mehr findet und hat.
Kleiner Spoiler: Als sie Antoine endlich findet hoffte ich auf etwas Empathie und Mitgefühl von Blanches Seite, denn der arme Mann ist auch zu bemitleiden. Doch als Blanche sich entscheidet ihm nicht zu helfen sondern einfach geht, verstand ich sie gar nicht mehr.
Der Comic endet sehr düster mit ihrer Aufgabe, was ich wirklich schade finde. Ich hätte mir sehr gehofft, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und mehr Gefühl zeigt, Gefühl dass sie ja auch stets von anderen erwartet hat. Auch Jo bleibt mir am Ende zu bedeutungslos, neue Freunde konnte Blanche ja leider nicht gewinnen. Ich frage mich was die Autoren veranlasst hat ihrer Protagonistin so übel mitzuspielen - ein offenes Ende hätte ich ja noch in Ordnung gefunden, aber sie auf allen Wegen so scheitern & ihre Gegenspieler so gewinnen zu lassen empfinde ich doch als etwas harsch für eine Krimireihe die eigentlich sehr lebensfroh und bejahend begonnen hat.
 Die Stärken des Novels wurden meiner Meinung nach nicht verfolgt. Das Pompadour als Schauplatz war genial, wieso davon abrücken?

Die Geschichte mit der Verlobung

Blanche ist verliebt. Der freundliche und harmlose Antoine macht ihr den Hof. Sie hat viele Neider dafür im Pompardour, doch das ist ihr egal, denn für sie ist das eine Chance aus dem Bordell heraus zu kommen. Doch dann verschwindet er plötzlich..

Ein neuer Handlungsstrang, eine neue spannende Erzählung - leider nicht ganz, denn so gern ich Blanches Geschichte doch auch verfolge, um so mehr trauere ich den Charakteren aus dem Pompardour hinterher die für mich so viel interessanter und lustiger waren. Wir folgen Blanche die immer mehr Zeit außerhalb des Bordells verbringt, sogar ihre Mutter wiedertrifft, und doch irgendwie seltsam einsam bleibt. All diese Gefühle zeigt der Comic wunderbar auf, die Zeichnungen begeistern mich weiterhin. Leider kommt die Handlung nicht so gut ins Rollen da abgesehen von Jo keiner der Charaktere so überzeugt wie die Leute im Bordell.
Generell verstehe ich das Abrücken vom Hauptschauplatz, dem Bordell, nicht wirklich. Ich find es sehr schade, dass wenig auf die Freundschaften und Verhältnisse der Frauen im Pompardour eingegangen wird und stattdessen die "Weiber" dort als zickige und manipulierende Masse dargestellt wurden - ganz im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden, in denen der Fokus doch mehr auf den Freundschaften dort lag.


Abschluss der Mordermittlungen

Im zweiten Teil von Blanches Ermittlungen im Pompadous findet sie zum einen neue Verbündete als auch viele Dinge heraus, die ihr Weltbild mehr als erschüttern - mehr noch als all die Unzüchtigkeiten die sie im ersten Band so erröten haben lassen.

Auch wenn die Dramatik sowie die Bildkraft mich hier nicht enttäuschte, so endete der zweite Band etwas abrupt, meiner Meinung nach. Die Ermittlungen von Blanche ziehen sich etwas hin, was keinerseits langweilig ist, da man stets sehr unterhalten ist was Leben, Gossip und Drama im Bordell angeht. Dennoch werden in diesem Band zu viele liebgewonnene und bekannte Charaktere aufs Schafott geschickt und die Geschichte um die Mordserie nimmt zwar einen Abschluss, wird aber viel zu schnell zu Ende gebracht. Ich frage mich etwas wie es nun weitergehen soll, da Blanche meines Empfindens nach wenig Grund hat weiter im Pompadour zu arbeiten... zumal sie dort auch abgesehen von Jo auch keine Freunde hat.

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