Hubertus Halbfas

 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Der Sprung in den Brunnen, Religiöse Sprachlehre und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Kurskorrektur
Neu erschienen am 27.08.2018 als Taschenbuch bei Patmos Verlag.

Alle Bücher von Hubertus Halbfas

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Hubertus HalbfasDas Christentum
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Das Christentum
Das Christentum
 (2)
Erschienen am 15.09.2004
Hubertus HalbfasMehr als alles
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Mehr als alles
Mehr als alles
 (1)
Erschienen am 02.10.2017
Hubertus HalbfasDie Bibel
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Die Bibel
Die Bibel
 (1)
Erschienen am 27.09.2001
Hubertus HalbfasGlaubensverlust
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Glaubensverlust
Glaubensverlust
 (0)
Erschienen am 01.08.2011
Hubertus HalbfasReligionsbuch für das 1. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
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Religionsbuch für das 1. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
Hubertus HalbfasReligionsbuch für das 3. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
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Religionsbuch für das 3. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
Hubertus HalbfasReligionsbuch für das 4. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
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Religionsbuch für das 4. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
Hubertus HalbfasReligionsbuch für das 2. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe
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Religionsbuch für das 2. Schuljahr Arbeitsheft - Neuausgabe

Neue Rezensionen zu Hubertus Halbfas

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Rezension zu "Mehr als alles" von Hubertus Halbfas

Ein vergleichsloses Lesewerk, eine Schatzkiste und Fundgrube für ganz unterschiedliche Menschen
WinfriedStanzickvor einem Jahr




Und wieder hat der 1932 geborene emeritierte Religionspädagoge Hubertus Halbfas nach seinem konkurrenzlosen dreibändigen Werk „Literatur und Religion“ einen faszinierenden Sammelband herausgegeben, mit dessen Texten er zur religiösen Bildung für fragende Menschen jeden Alters beitragen will und mit denen er die unterschiedlichen Dimensionen des Menschlichen und des Transzendenten erschließen möchte.

Immer wieder geht es um die Bedeutung der Sprache und um den Stellenwert des kritischen Fragens. Darin ist er seinem jüngeren Kollegen Rainer Oberthür ähnlich, der mit seinen Büchern den gleichen Ansatz verfolgt.

Die einzelnen Kapitel beschreiben den gesamten Horizont menschlichen Lebens: Schweigen, Hören, Sehen, Sprechen, Schreiben und Lesen, Gehen, Fragen, Sich-Selbst-Finden, Lieben, Essen und Trinken, Feiern, Mitgehen, Bebauen und Bewahren, Hüten und Pflegen, Verletzen und Heilen und schließlich: Sterben und Tod.

Alles unter der transzendenten Perspektive, die dem Buch den Titel gab: „Es muss im Leben mehr als alles geben.“

Ein vergleichsloses Lesewerk, eine Schatzkiste und Fundgrube für ganz unterschiedliche Menschen und Professionen.

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Rezension zu "Das Welthaus" von Hubertus Halbfas

Die ganze Trilogie ist eine wertvolle und reiche Sammlung
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Eine Einführung in  die Theologie durch theologiekritische Literatur – nichts weniger versucht der emeritierte Religionspädagoge Hubertus Halbfas in seinem neuen  großen Werk. Auf drei Bände ist es angelegt. Nun ist der abshclie0enden dritte Band erschienen

Im ersten Band „Das Christenhaus“ geht es um literarische Anfragen an die christliche Religion, im zweiten Band „Das Menschenhaus“ um Geschichten und Gedichte und im letzten hier vorliegenden Band „Das Welthaus“ um wichtige Texte der Menschheit.

Hubertus Halbfas richtet sich mit diesem Werk an einen breiten Leserkreis ohne weltanschauliche Einschränkungen. Er wünscht sich als Leser sowohl die „religiös Musikalischen wie die Unmusikalischen“.  Er will aber hauptsächlich etwas erreichen, was die Praktischen Theologen der Gert-Otto-Schule schon in den siebziger Jahren in Mainz lehrten. Er will Religionslehrer, Pfarrer und anderes kirchliches Personal heranführen an die Literatur. Denn nur in ihr und durch sie könne „der Atem der Welt wahrgenommen“ werden.

Im Unterschied zu herkömmlichen Anthologien wird in diesem Buch mehr getan: es gibt Angaben über den Autor, die Entstehungsgeschichte, geschichtliche Hintergründe und literarische Eigenarten des Textes und Interpretationshilfen anderer bedeutender Autoren. Nur so kann ein literarisches Verständnis gewonnen werden. Für das theologische Verständnis dienen  jeweils Einführungen in zentrale Fragen und Positionen.

Die ganze Trilogie ist eine wertvolle und reiche Sammlung, in der deutlich wird, dass ohne eine Auseinandersetzung mit der Literatur eine zeitgemäße Theologie nicht mehr möglich ist.






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Rezension zu "Religiöse Sprachlehre" von Hubertus Halbfas

Rezension zu "Religiöse Sprachlehre" von Hubertus Halbfas
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Die Erschließung christlicher Sprachformen für die Gegenwart

Metaphorische und symbolische Sprachformen, Mythen, Sagen und Legenden, im Ganzen oder in Elementen, dies ist die Welt der religiösen Sprache, für die es zur Erschließung in der Gegenwart nicht genügt, alte Texte nur zu repetieren, sondern für die „neue Fäden“ in die Gegenwart hinein geknüpft werden sollen und müssen, um ihren Erlebnisinhalt und ihre „eigentliche Botschaft“ zum schwingen und sprechen zu bringen.

Diese Transformation der Texte und damit die Aktualisierung ihres Bedeutungsinhaltes ist quasi das Lebenswerk von Hubertus Halbfas. So, wie man auch diesem neuen Werk sein Brennen für sein Thema abspürt und daher auch nachsichtig mit manchen harschen Urteilen über moderne Umgangsformen mit den tradierten Texten sein sollte. Denn in seiner Analyse trifft Halbfas ja durchaus wunde Punkte. Aufgrund der „mangelnden“ Vorbereitung durch Kirche und Schule erschließen sich die auf den ersten Blick rätselhaften Texte nicht auf Anhieb und werden so oft und oft einfach als unverständlich beiseite geschoben.
„So bleibt es bei einer Lehre, welche die meisten Zeitgenossen verfehlt und ratlos macht“.

Umgekehrt kann man daraus schleißen, das Halbfas eigentliches Anliegen jenes ist, die „Fachwelt in Kirche und Theologie“ auf ihre „eigentliche“ Aufgabe hin zu mahnen und darin nicht müde zu werden: „Übersetzer“ der tradierten Sprachformen im besten Sinne zu sein und damit die Überlieferung „in den Sprachformen“ lebendig zu gestalten. Eine Mahnung, der es Halbfas nicht an sprachlicher und emotionaler Deutlichkeit Fehlen lässt.

Das „Handwerkszeug“ für diese „Übersetzungsaufgabe“ gibt der Religionspädagoge Halbfas im Buch reichhaltig, ausführlich und fundiert mit an die Hand. Wobei er betont, dass die gängige didaktische „Konzeption der Korrelationslehre“ zu vernachlässigen ist, so es denn gelingt, sich in den Sprachformen „an sich“zurecht zu finden und eben jene „neuen Fäden“ in die Gegenwart hinein zu knüpfen.

Religiöser Analphabetismus lässt sich in den Augen des Verfassers eben nur „durch Sprach- und Urteilskompetenz“ überwinden. Um für diese Kompetenzen die Grundlagen zu legen bietet Halbfas eine systematisch strukturierte und im Stil verständliche Sprachlehre, innerhalb derer er nicht nur auf tradierte biblische Sprachgattungen zurückgreift, sondern ebenfalls dogmatische Texte und Traditionen sprachlich zugänglich und übersetzbar gestaltet.

Dabei gilt, dass in vielen Bereichen Schüler und Gesellschaft als „nachchristlich“ anzusehen sind, aber eben nur eine sprachliche Kompetenz auch mit den religiösen Traditionen echte Verständigungsmöglichkeiten eröffnen, die den Kern der jeweiligen Sache treffen. Auf diesem Hintergrund erst sind seine Ausführungen im 2. Teil des Buches recht zu verstehen, die er mit „Die Wahrheit der Formen“ betitelt.

Sehr zu empfehlen im Buch ist hier vor allem die „neue“ Aufschlüsselung des „dogmatischen“ apostolischen Glaubensbekenntnisses, welches Halbfas in hohem Maße metaphorisch und nicht geschichtlich versteht und auslegt. Ein konkretes und anschauliches Beispiel dessen, was er grundsätzlich meint und mit seiner Sprachlehre erreichen möchte.

Alles in allem legt Halbfas im Buch eine Form der Essenz seines wissenschaftlichen Forschens, das in Stil und Form überzeugend dargestellt wird und tradierte Sprachformen in ihrer Eigenart und historischen Bezogenheit ebenso darlegt, wie es Übersetzungshilfen für die Gegenwart zu geben vermag. Für das religionspädagogische Arbeiten ist das Buch ebenso geeignet, wie für den interessierten Laien, um die alten Texte in ihrer gemeinten Botschaft für die Gegenwart verstehen zu lernen.

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