Hubertus Knabe Gefangen in Hohenschönhausen

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Inhaltsangabe zu „Gefangen in Hohenschönhausen“ von Hubertus Knabe

Oft reichte ein kritisches Wort, ein »verdächtiger « Lebenslauf oder die Denunziation des Nachbarn: Immer wieder wurden zunächst in der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR missliebige Personen kurzerhand festgenommen und ohne rechtsstaatliches Verfahren inhaftiert. Die Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen war das zentrale Stasi-Untersuchungsgefängnis der DDR. In diesem Buch schildern zahlreiche Gefangene die entwürdigenden Haftbedingungen, die zermürbenden Verhöre und den psychischen Druck, dem man als Häftling ausgeliefert war.

Vergangenheit der DDR. Wer Glück hatte, wurde vom Westn frei gekauft.

— Waschbaerin

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  • Angst in der DDR

    Gefangen in Hohenschönhausen

    Waschbaerin

    11. August 2015 um 12:45

    Dieses Taschenbuch entdeckte ich in Leipzig in dem Buchladen beim "Zeitgeschichtlichen Museum". Die DDR kannte ich nur aus Schriften oder vom Erzählen. Dachte ich vorher vieles zu wissen, so musste ich mir nach der Buchlektüre eingestehen, dass mir trotz aller Infos das Leben in der ehemaligen DDR fremd war. Es ist keine Lektüre die eine DDR verklärt - ganz im Gegenteil. Frei zu sein war für uns im Westen der normale Zustand. Ich glaube, wir können lediglich erahnen was Menschen in der ehemaligen DDR alles auf sich nahmen um frei zu werden. Sei es sagen zu können, was sie wollten, leben wie sie wollten oder reisen wohin sie wollten. Niemandem konnte man trauen. Der/die beste Freund/in könnte ein IM sein. Was es bedeutet der Stasi ausgeliefert gewesen zu sein, kann man in diesem Buch nachlesen. Es kommen die Haftumstände zur Sprache, als auch Verhörmethoden. Schon heftig. Wer Glück hatte, wurde während oder nach der Inhaftierung frei gekauft.

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  • Rezension zu "Gefangen in Hohenschönhausen" von Hubertus Knabe

    Gefangen in Hohenschönhausen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2010 um 20:57

    In "Gefangen in Hohenschönhausen" berichten ehemalige Häftlinge des Untersuchungsgefängnisses Hohenschönhausen von ihren Erlebnissen während der Stasi-Zeit. Staatsfeinde, potenzielle Spione, Republikflüchtlinge, "Geheimagenten" - für diese Personengruppen genügte in der sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR oft schon ein kritisches Wort oder ein verdächtiger Lebenslauf und sie waren Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Ministeriums für Staatssicherheit. Unwürdige Haftbedingungen, physische wie psychische Folter und die Willkür der Behörden bestimmten in den Stasi-Gefängnissen den Gefängnisalltag vieler Gefangener. In diesem Buch berichten Stasi-Häftlinge von den Haftbedingungen in Hohenschönhausen. Bei einem Berlin-Aufenthalt vor wenigen Jahren habe ich selbst eine Führung durch Hohenschönhausen miterlebt, die Räumlichkeiten gesehen, Erfahrungen ehemaliger Häftlinge gelauscht, ... Trotzdem sind die Erlebnisse, die in diesem Buch beschrieben werden, immer wieder erschütternd. Gerade die Berichte von Betroffenen sind wichtige Zeitzeugnisse, die ich hier interessiert gelesen habe. Während des Lesens störte mich immer wieder ein wenig, dass am Ende eines Erfahrungsberichts nicht noch in einem kleinen Anhang etwas zum weiteren Leben der Person zu finden war. Am Ende des Buches findet sich jedoch u.a. auch eine Autorenübersicht, wo alphabetisch über jeden Autor die Eckdaten nachzulesen sind. Mir persönlich hätte es besser gefallen, diese Informationen im Anschluss an den Bericht zu finden. Insgesamt jedoch ein aufrüttelndes, dramatisches, trotzdem interessantes Buch über die doch noch recht junge Geschichte. Sehr empfehlenswert!

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